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Zwei No-Names kegeln Apple mit voller Wucht vom chinesischen Markt

Apple hat schon seit einiger Zeit ein Problem in China. Nicht nur, dass Huawei den Markt aufrollte. Jetzt kegeln immer mehr zwei im Westen immer noch gänzlich…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Apple hat schon seit einiger Zeit ein Problem in China. Nicht nur, dass Huawei den Markt aufrollte. Jetzt kegeln immer mehr zwei im Westen immer noch gänzlich unbekannte Firmen selbst Huawei beiseite. OPPO und Vivo rollen den chinesischen Markt auf. Laut IDC wuchs der dortige Handymarkt im Vergleich zum 3. Quartal 2015 um 5,8%. Der Chart zeigt eindrucksvoll den Aufstieg der beiden No-Names und den Rückgang bei Apple.

Was ist das Problem bei Apple? Natürlich der Preis, aber genau so kommt noch hinzu, dass nach Huawei nun auch OPPO und Vivo mit deutlich günstigeren Smartphones tolle Handys mit einem ansprechenden Design liefern. Und noch etwas ist wichtig. Etablierte und bekannte Marken wie Apple, Samsung und Huawei verließen sich wie auch hierzulande auf Online Marketing und auf die Subventionierung der Handys über feste Vertragslaufzeiten, über die die Kunden den Kaufpreis quasi in Raten abstottern.

OPPO und Vivo gingen konsequent einen anderen Weg. In mittelgroßen und kleinen Städten, also in der Fläche, bauten sie ihre Präsenz bei Einzelhändlern konsequent aus. Harter echter Offline-Verkauf sozusagen. Jetzt scheint diese Strategie nach und nach aufzugehen. Laut IDC dürfte Apple mit seinem iPhone 7 zwar im aktuellen Quartal einen Umsatzschub erhalten, aber die Luft wird dünner. Die beiden Neuen sind im Jahresvergleich beide über 100% gewachsen bei ihren Verkaufszahlen, während Apple satte 34% verloren hat.

Offenbar, wie man hört, sollen OPPO und Vivo deutlich höhere Vertriebsprovisionen als die Konkurrenz zahlen, vor allem an ganz keine Einzelhändler, also zum Beispiel winzige 1 Mann-Handyshops etc, damit diese deren Produkte verkaufen. Also niedrigere Gewinnspanne für die beiden Firmen, dafür aber mehr Absatzmenge? Die Taktik scheint aufzugehen. Ist doch klar, welches Handy der kleine Handyladen um die Ecke anpreist – das wo man selbst am meisten Provision erhält. Und wenn es dann noch vom Preis her am Leichtesten zu verkaufen ist – um so besser!

Auf die breite Masse setzen, den kleinen Verkäufer um die Ecke in der Provinz – gerade das dürfte Apple mit seinem hochgestylten Stores natürlich schwer fallen. Und dann das lästige Dauerthema mit den hohen Preisen. Es wird zunehmend schwieriger für Apple in China noch ein bedeutendes Stück vom Kuchen abzubekommen. Die Grafik zeigt es eindrucksvoll, wie der Niedergang für Apple bei der Anzahl der verkauften Handys aussieht.

Im Geschäftsjahr 2015 verkaufte man noch Waren im Volumen von 59 Milliarden Dollar in China – der Wert lag im Jahr zuvor mehr als doppelt so hoch! Da machte China noch 30% aller Apple-Verkäufe aus. Wie gesagt, jetzt kann das iPhone 7 vielleicht einen kleinen Schub bringen, aber grundsätzlich sieht es in China nicht rosig aus für Apple. Samsung spielt dort schon gar keine Rolle mehr.

apple

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Petkov

    23. November 2016 13:15 at 13:15

    Wow, bei FMW kommen auch Technikbegeisterte auf ihre Kosten. Die Markttechniker sowieso :-) Der OPPO ist eigentlich auch in Deutschland für halbwegs Interessierte kein Geheimtipp mehr. Er ist von den Features her und dank Dual Sim etwas für Leute, die zwei Handynr. brauchen (privat, beruflich), aber keine zwei Geräte mitschleppen wollen. Sein Fingerprint Sensor ist für mich Apple ebenbürtig.
    Aber Achtung, es gibt nicht wenige Kandidaten, die preislich und technologisch bestens mithalten können. LG beispielsweise. Und zumindest die Marke ist kein Geheimtipp.
    Als Fazit: der Erfolg von OPPO ist für mich weder Technologie- noch preisbedingt. Das Smartphone ist einfach nichts Besonderes. Scheint also wie so oft rein an der einfachen, aber offenbar effektiven Vermarktungsidee zu liegen, wie FMW beschrieben hat.

  2. Avatar

    Roger V.

    23. November 2016 14:22 at 14:22

    Betriebssystem ist der Treiber
    Subjektiv betrachtet würde ich sagen, bleibt das Kunden-Lager auf sehr lange Zeit entweder oder.

    Will heissen auch wenn Samsung Mob. in Rauch aufgehen beim laden, will der Android Kunde noch immer kein Apple OS, denn wenn man sich mal arrangiert hat mit den Fotos Adressen etc… überlegt man sich gut ob man wechseln will. Bleibt man also im Android lager, wird um jeden Kunden gekämpft, logisch, die Daten sind ja im nu auf dem neuen Android Mobile.
    Ergo; Dass Samsung (Top-Preissegment) verliert, war nur eine Frage der Zeit!

    Dieselbe Geschichte wie bei den Home PC > the only winner was Microsoft,. Heute halt eben Google …alle anderen Hersteller treiben sich selber in den Ruin mit noch billiger Hardware etc. die Leistung, Kamera Design etc, sind eh alle ok …

  3. Avatar

    Äbbelobserver

    23. November 2016 21:34 at 21:34

    Whowww, das ist interessant, da frage ich mich, ob dieses Vertriebssystem von einem größerem Player unter der Tischdecke von namenlosen Bezeichnungen initiiert wurde, denn ein LG, oder Xiaomi will sicher nicht die wesentlichen Provider verärgern, an denen der Kuchen radikal vorbeigeht. Da fischt jedenfalls jemand mit besten örtlichen Kenntnissen den Markt ab.
    Man kann gespannt sein, ob diese Marken standtfest sein werden, auch hinsichtlich Haltbarkeit, Service, Updates etc. Huaweih hält sich dabei noch erstaunlich gut, stecken sie am Ende dahinter?

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Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

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Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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