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Aktien

Abkoppeln vom Trend? Vom steigenden Mieten profitieren? Gegen den Dax performen?

Ist das jetzt die große Trendwende im Dax? Der bevorstehende Handelskrieg könnte eine Negativspirale auslösen, der auch die jahrelange Hausse im Dax beendet. In den letzten Tagen, als der Dax begann zu schwächeln, haben sich die Aktien der beiden großen deutschen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ist das jetzt die große Trendwende im Dax? Der bevorstehende Handelskrieg könnte eine Negativspirale auslösen, der auch die jahrelange Hausse im Dax beendet. In den letzten Tagen, als der Dax begann zu schwächeln, haben sich die Aktien der beiden großen deutschen Wohnimmobilien-Konzerne Vonovia und Deutsche Wohnen aber vom Negativtrend abgekoppelt, und sind gestiegen.

Heute hat die „Deutsche Wohnen“ ihre Jahreszahlen für 2017 präsentiert (hier der umfassende Geschäftsbericht mit vielen interessanten Daten). Steigende Mietgewinne (+5,6%) und steigender Jahresgewinn (+8,6%). Er liegt jetzt bei 1,76 Milliarden Euro. Die Dividende wird um 6 Cents auf 0,80 Euro erhöht.

Man präsentiert auch Zahlen zu den durchschnittlichen Mieten in Berlin, wo das Unternehmen 71% seiner Mietobjekte hat. Das ist also der alles entscheidende Markt. Die Entwicklung läuft seit zehn Jahren wie am Lineal gezogen aufwärts. Lag die Miete 2008 noch unter 6 Euro, sind es jetzt schon über 11 Euro. Und die Entwicklung dürfte weiter gehen. Die Flüchtlinge bescheren dem Wohnungsmarkt eine riesige Masse an zusätzlichen Nachfragern, und die EZB drängt Anleger mangels Zinsen in Aktien und Immobilien. Das treibt die Preise, was wiederum die Mieten treibt. Wer auf einen anhaltenden Trend setzen will, wäre bei der Deutschen Wohnen und/oder der Vonovia gar nicht mal so verkehrt?

Moralisch mag das aus Mietersicht zwar nicht so nett sein, dass man als Aktienanleger quasi an den ständig steigenden Mieten mit verdient, aber so ist es halt, oder? Falls Industriekonzerne im Zuge von Trumps Handelskrieg mit ihren Aktien abstürzen, können sich die Wohnungsunternehmen vielleicht vom Trend abkoppeln? Sie haben mit dem Handelskrieg nämlich nichts zu tun, denn sie importieren und exportieren nichts. Sie sind zu 100% Inlandsbezogen. Würden sie deutlich besser performen als ein weiter schwächelnder Dax in den nächsten Wochen und Monaten? Möglich ist es.

In den letzten Tagen haben sich die beiden Aktien wie gesagt schon abgekoppelt vom Dax. Seit Ende Januar, wo das Rumoren um einen Handelskrieg anfing, hat der Dax 11% verloren. Die Deutsche Wohnen liegt seitdem unverändert bei 36,50 Euro, inklusive Zwischentief. Es ist alles reine Ansichtssache mit dieser Handelsidee – es ist aber Gott bewahre keine Empfehlung!

Dax
Der Dax in orange gegen die Aktien von Deutsche Wohnen und Vonovia.

Deutsche Wohnen
Die aktuellen Zahlen der Deutschen Wohnen.

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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