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Aktienmärkte: Großer Verfall – es steht viel auf dem Spiel! Videoausblick

Das für die Aktienmärkte wichtigste Ereignis ist heute der große Verfall – und es steht viel auf dem Spiel! Überlegungen zur Rally – und warum sie endete!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das für die Aktienmärkte wichtigste Ereignis ist heute der große Verfall (die Laufzeit von Futures und Optionen mit Laufzeit September endet heute) – und es steht extrem viel auf dem Spiel! Denn die massiven Käufe von Call-Optionen von Privatinvestoren haben zu einer Mechanik bei Brokern geführt, die die extreme Rally vor allem der großen US-Tech-Aktien bis Anfang September weitgehend erklärt – und auch den Abverkauf dieser Aktien seitdem! Wenn nun diese Optionen verfallen sind, könnte es richtig turbulent für die Aktienmärkte werden, da die Broker dann viele Positionen verkaufen werden (die sie eingegangen waren, um die Calls der Privatinvestoren zu hedgen)..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Kritiker

    18. September 2020 10:57 at 10:57

    Ich hätte da eine Frage zu den Optionen:
    Wenn ein Broker eine Aktie zur Absicherung eines Calls kauft, dann verstehe ich nicht, wieso er bei einem Kursanstieg sich erneut absichern muss. Der Broker hat ja den Gegenwert der gestiegenen Aktie?
    Kann mir das jemand erklären?

    Grüße

  2. Avatar

    Options- Profi/ E.Murks

    18. September 2020 12:44 at 12:44

    @Kritiker, Der Verkäufer des Calls hat nur die Prämie einkassiert und der Käufer der Option hat das Recht die Aktie zu dem abgemachten Preis zu kaufen. Der Aktienanstieg gehört also dem Käufer und der Verkäufer / Stillhalter muss liefern falls der Preis steigt. Dass er liefern kann muss er also die Aktie bei steigenden Kursen kaufen und treibt somit die Kurse in die ungewollte Richtung. Das geht so weit bis einige Dicke Schlaumeier das Spiel beenden und die von Vielen beschworene Einbahnstrasse im freien Fall endet.

    • Avatar

      Kritiker

      18. September 2020 14:35 at 14:35

      Danke für die Antwort!

      Der Verkäufer des Calls (Broker) kauft erst wenn die Aktie steigt um sich abzusichern? Nicht schon bei Beginn des Deals?
      Der Broker, der einen Call verkauft geht also erst mal davon aus, daß der Preis fällt (daraus entsteht sein Gewinn) und muß, bei entgegen gesetzer Richtung, Absicherungskäufe tätigen?

  3. Avatar

    Torsten

    18. September 2020 15:05 at 15:05

    Dem Broker ist es egal ob es hoch oder runter geht. Die Gewinne der Calls sollten die Verluste der Puts sein und umgekehrt. Die Provision ist der Gewinn. Wenn es aber nur in eine Richtung geht z.B. nach oben, sind die Puts nichts mehr wert aber die Calls steigen weiter. Jetzt muss die Aktie gekauft werden damit die Prämie für den Call bezahlt werden kann.

    Die Anzahl der Optionsscheine ist eigentlich limitiert, wenn alle Scheine verkauft sind bekommt man keinen Preis und kann nur warten. Wahrscheinlich werden ständig neue Scheine emittiert,.

    Ich hatte auch Calls und Puts von Tesla , Öl WTI, Eur/Usd die ich nur noch verkaufen konnte aber nicht mehr nachkaufen. Die Broker haben die Verkauf gestoppt. Mag in Amerika anders sein.

    • Avatar

      Marktbeobachter

      18. September 2020 17:29 at 17:29

      Wieder einer der Optionen und Optionsscheine durcheinanderbringt, aber die Börse erklärt.

    • Avatar

      Kritiker

      18. September 2020 17:55 at 17:55

      Danke, jetzt hab ich’s verstanden.

  4. Avatar

    E. Murks

    18. September 2020 20:00 at 20:00

    Da werden sie geholfen . Bitte googeln – VERFALLSTAGSTRADEN EIN LEHRBEISPIEL- von stockstreet de

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Aktienmärtke: Der Schwachsinn mit dem Stimulus! Marktgeflüster (Video)

Warum das Warten auf den nächsten Stimulus so erbärmlich ist – und Aktienmärkte und US-Wirtschaft sich von Überbrückungs-Droge zu Überbrückungs-Droge hangeln

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte warten nach wie vor auf eine Entscheidung in Sachen Stimulus – die bekanntlich laut Nancy Pelosi heute fallen soll. Übergeordnet aber spielt dieser Stimulus faktisch gar keine Rolle, sondern ist nur ein Beleg dafür, dass die US-Wirtschaft ohne Helikoptergeld überhaupt nicht mehr funktionieren kann. Faktisch bringen auch die Interventionen der Notenbanken mit Anleihekäufen oder Zinssenkungen nur noch kurze Scheinblüten, ohne die übergeordneten Trends zu verändern. Aber die Aktienmärkte gieren nach eben diesem Stimulus, weil sie ohne diese permanenten Interventionen kaum überlebensfähig wären. Heute ein unentschlossener Handel nach dem gestrigen Abverkauf – ohne konkrete neue Drogen ist die Laune der Märkte eher bescheiden..

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Aktienmärkte: Heute ist die letzte Chance! Videoausblick

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

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