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Aktienmärkte: Inflation und Ent-Globalisierung! Videoausblick

Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus

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Gestern reagierten die Aktienmärkte plötzlich – und das ohne eine Nachricht, die ein Trigger hätte sein können für den impulsiven Abverkauf an der Wall Street. In diesem Fll gilt: Kurse machen Nachrichten – zu Zeiten der heißen Phase im Handelskrieg war es andersherum. Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus: die Krise zeigt die Abhängigkeit des Westens von China und ist ein weiterer Meilenstein der Ent-Globalisierung (nach der Einführung von Zöllen im Handelskrieg). Wir stehen am Beginn einer Verlegung von Lieferketten (Deutschland ist derzeit gar nicht mehr in der Lage etwa Antibiotika zu produzieren). Aber das heißt auch: die Inflation wird steigen, weil die Produktion im eigenen Land viel teurer ist als zuvor – der starke Anstieg der Erzeugerpreise in den USA und Deutschland ist ein erster Hinweis darauf..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    pigeon

    21. Februar 2020 08:14 at 08:14

    Exzellentes Video (mal wieder, wie so oft)! Das Inflationsthema wird größer als angenommen, weil es nicht nur vorübergehend ist. Virus und Handelskrieg entflechten die globale Arbeitsteilung.

    Übrigens: Eine chinesische Familie mit 7 Mitgliedern ist eher selten, die gibt es nur in Bayern :=)

  2. Avatar

    bernd adamer

    21. Februar 2020 09:42 at 09:42

    Hallo Hr Fugmann. Ich bin alles andere als ein Wirtschaftsexperte. Wie schon so oft habe ich, wie heute von der Grundregel gehört, steigende Inflation geht gar nicht mit fallenden Leitzinsen! Nun, wenn für den Endverbraucher alles teurer wird, liegt es ja daran, dass es für die Firmen auch teurer geworden ist und die bräuchten ja niedrige Zinsen….Bitte um kurze Erklärung. Danke

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      Markus Fugmann

      21. Februar 2020 10:31 at 10:31

      @bernd, doch das geht schon, zumindest kurzfristig. Aber wie agiert eine Notenbank in einer Stagflation – das wird die große Frage sein!

  3. Avatar

    bernd adamer

    21. Februar 2020 11:57 at 11:57

    @Fugmann Danke!

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Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

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Aktienmärkte: Die Lage vor dem Wochenende! Videoausblick

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Die Aktienmärkte verbuchten nun drei Gewinntage in Folge wegen der Hoffnung auf Staats-Stimulus sowie dem Glauben an die Notenbanken – aber heute steht ein langer Freitag an mit der Frage, ob das US-Abgeordnetenhaus eine Abstimmung über das 2-Billionen-Rettungspaket hinbekommt, oder sich das Ganze deutlich verzögert (was für die Aktienmärkte ein schlechte Nachricht wäre). Die USA sind nun bei den Coronavirus-Infizierten die weltweite Nummer eins und damit vor China, im Fokus weiter vor allem New York. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in den USA übertrifft alles, was man in den letzten Jahrzehnten in anderen Krisen gesehen hat – und Deutschlands Autokonzerne werden kollektiv von der Ratingagentur S&P abgestuft. Aber sonst ist alles bullisch..

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Coronavirus: „Die Welt, die wir kannten, ist verloren“! Marktgeflüster (Video)

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Die USA, vor allem New York, sind nun zum Epizentrum des Coronavirus geworden: „Die Welt, die wir kannten, ist verloren“ – das sagte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, in der Nacht auf den heutigen Donnerstag. Heute 3,28 Millionen Erstanträge auf Arbeitslosenhife in den USA – das entspricht 1% der gesamten (inklusive nicht arbeitenden) US-Bevölkerung. Aber die Wall Street dennoch mit einer Rally nach Aussagen von Jerome Powell, wonach die Munition der Fed unbegrenzt sei – als würde das gegen das Coronavirus und seine Verwerfungen wirklich helfen können! Aber die Aktienmärkte wollen nicht glauben, dass die Welt, die wir kannten, verloren ist – sie wollen unbedingt den Glauben aus der alten Welt an die unbegrenzte Macht der Notenbanken aufrecht erhalten..

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