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Aktienmärkte: Übertreibungen – und die Warnsignale!

Steigende Aktienmärkte ohne Ende? Es gibt einige Alarmzeichen, die aber noch von einem starken Marktmomentum relativiert werden. Wie lange?

Wolfgang Müller

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Bereits die erste Woche der Aktienmärkte zeigt, dass auch das Jahr 2021 wieder viele Überraschungen parat haben könnte – und wer glaubt valide Prognosen stellen zu können, dürfte darauf hoffen, dass seine Leser kein allzu gutes Gedächtnis haben. Bereits am zweiten Tag des Jahres und bei leichten Gewinnmitnahmen wurde schon auf ein schwaches Jahr für die Aktienmärkte verwiesen, doch dann erwiesen sich ausgerechnet die Unruhen am Kapitol als Börsenantrieb. Donald Trump hatte sich total verschätzt, was seine Aufwiegelungen für nationale und internationale Reaktionen zeitigen würden. Es war wohl auch die Sorge vor einer sofortigen Absetzung, die seine verbale Kehrtwende einleitete und die den Weg für den Übergang der Macht auf die Demokraten erleichterte. Die Hoffnung auf Stimuli und Konjunkturpakete übernahmen die Regentschaft, der Januareffekt „würde“ ein gutes Aktienjahr versprechen.

Aktienmärkte: Die erste positive Handelswoche

Wieder werden sich viele Investmenthäuser auf das Thema Saisonalität stürzen! Nach Börsenschluss am Freitag ist es klar: Die erste Handelswoche brachte für dieAktienmärkte deutliche Gewinne, also wäre doch ein gutes Börsenjahr zu erwarten.

Unser Leitindex Dax beendete das Jahr 2020 mit 13.718 Punkten und schloss am Freitag bei 14050 Punkten, einem Plus von 1,89 Prozent. Der Dow Jones kletterte von 30.696 auf 31.097 Zähler, auch der große S&P 500 von 3764 auf 3829 Punkte – alle Kuranstiege in ähnlicher Größenordnung.

Doch so einfach dürfte sich auch das Coronajahr 2021 für die Aktienmärkte nicht entwickeln, wir können nach wie vor auf keine vergleichbaren Wirtschaftszyklen zurückblicken.

Wir haben eine Gesundheitskrise und keine normale Krise, was denn sonst? Oder würden sonst viele Unternehmen durch regionale Lockdowns gezwungen sein, ihren Betrieb zu schließen, wenn man dies nicht aus Gründen der gesundheitlichen Gefahrenvorsorge so angeordnet hat? Nicht weil Disneyparks, Marriott-Hotels, Fluggesellschaften oder unzählige Restaurants kein funktionierendes Geschäftssmodell mehr haben. Sondern, weil man man die Verbreitung des Virus bis zur medizinischen Lösung (Impfung) eindämmen will und muss. Hunderttausende Restaurants haben geschlossen, nicht weil die Versorgung knapp ist, oder den Leuten das Geld ausgegangen ist.

Was daraus folgen wird, kann keiner so richtig einschätzen, es gibt kein ökonomisches Modell, denn es hat in der großen internationalen Solidarität zu monetären Folgen geführt, die ohne Beispiel sind.

Über die großen Rettungs-Pakete der Staaten mit Helikoptergeld und Unterstützung von Firmen und Arbeitslosen wurde schon unendlich viel geschrieben. Ebenso über den Anstieg der Geldmenge (USA – plus 6,66 Bio. Dollar) oder die über 9 Billionen Dollar, die die Notenbanken dieser Welt mittels Anleihekäufen in die Mörkte gepumpt haben.

Viele fragen sich ständig, warum die Aktienmärkte so hoch stehen, obwohl doch einige Branchen am Boden liegen und es sogar wieder eine technische Rezession (Schrumpfung der Wirtschaft in Q4 des letzten und Q1 des neuen Jahres) geben wird. Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2020 um etwa viereinhalb Prozent geschrumpft, ausgehend von einem Volumen von 86,6 Billionen Dollar im Jahr 2019. Und wie viel Geld wurde in bestimmte Marktsegmente gesteckt, wie hoch werden sich die Staaten mit ihren Rettungspaketen verschulden? Selbst in Deutschland hat sich der Staat um 340 Milliarden Euro neu verschuldet, bei einem Bruttoinlandsprodukt, welches 3,44 Billionen Euro (2019) betragen hat.

Da das viele Geld teilweise real gar nicht ausgegeben werden kann, „par ordre du mufti“, Zinsen real nicht mehr existent sind – waren diese Börsenreaktionen nicht geradezu sachlogisch? Nicht die von Einzelwerten, aber das ist quasi systemimmanent in Phasen von Haussen. „Die Hausse nährt die Hausse“ oder „Gier frisst Hirn“, oder was es sonst noch an platten Sprüchen zu Phasen von Übertreibungen der Aktienmärkte gibt.

Märkte übertreiben bei der Hoffnung auf Normalisierung

Auch wenn die Aktienmärkte weit in die Zukunft blicken, mindestens sechs bis neun Monate und damit in eine Zeit, in der ein Großteil der willigen Bürger in den Industriestaaten bereits geimpft sein wird oder sonst die Immunität bereits erreicht hat. Ständig ausgeblendet: Die USA werden schon in dieser Woche die 7-Prozentmarke bei den offiziellen Infektionszahlen überschreiten, insgesamt dürften es aber schon sehr viel mehr sein – man braucht gar keine 300 Millionen Menschen zu impfen.

Dennoch hat die Konstellation des vierten Quartals zu einer Erwartungshaltung geführt, die gar nicht eingehalten werden kann.

Anleihekäufe von Notenbanken bis ins Jahr 2022, ein Wachstum der Wirtschaft über vier Prozent, auch initiiert durch billionenschwere Konjunkturpakete – liegen in dieser Aussicht nicht jede Menge Widersprüche und Unwägbarkeiten?

Und könnte das Ganze nicht auch zu einem Börseneffekt führen, den man so umschreiben könnte: 2021 und die Aktienmärkte vollziehen ein „Sell on good News“. Denn wohin blickt man im Spätsommer 2021? Ins Frühjahr 2022 – und was will man da antizipieren? Eine weitere notfallmäßige Bilanzausweitung der Notenbanken, ohne Inflation, bei gleichzeitig kräftigem Wirtschaftswachstum, Rückgang der Arbeitslosigkeit auf Vor-Corona-Niveau, Aktienmärkte, die weiter von TINA und Stimuli profitieren? Hier sieht man die Unmöglichkeit des Eintreffens von ausschließlich Rückenwindfaktoren. Wirtschaftswachstum wirkt renditesteigernd und benötigt keine Notmaßnahmen.

Im Übrigen hat mit der norwegischen Zentralbank die erste Notenbank angekündigt, zu Beginn des Jahres 2022 die Leitzinsen anheben zu wollen. Für die EZB wohl ein Unding, aber PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) plus APP (Allgemeines Anleihekaufprogramm) weiter in Fortsetzung?

Die derzeitigen Warnzeichen

Getrieben von der stetigen Geldzufuhr der Notenbanken und der sich immer mehr verbreitenden Impfstoffhoffnung haben die Investoren (vor allem viele junge Neuanleger), wie auch viele junge Unternehmen die Vorsicht fallen gelassen, die Geldflut genutzt und so etwas wie eine Blow-Off-Phase der Aktienmärkte eingeleitet. Die warnenden Indikatoren sind zahlreich:

  • Nicht nur die technischen Extreme, wie zum Beispiel die Abstände der Indizes von ihren Aufwärtstrends (200-d-line), wo gerade der Russel 2000 mit über 35 Prozent darüber geklettert ist – Rekord.
  • Besonders auffällig die Rekordumsätze an der Nasdaq, aber hier sind es nicht die großen Blue Chips, sondern die Penny Stocks, die Milliardenumsätze generieren. Hier werden richtige Vergleiche zu 1999/2000 wach.
  • Ebenso wie die Wertpapierkredite, die in den letzten acht Monaten um 50 Prozent gestiegen sind.
  • Dritte Analogie: Die Zahl der Börsengänge haben ebenso die Rekorde der Dotcom-Bubble übertroffen, erst recht das Volumen.
  • Zudem waren es die SPACs (Special-Purpose Acquisition Companies), Mantelgesellschaften, die Kapital für Börsengänge einsammeln und die auf 70 Milliarden Dollar kamen, fünfmal soviel wie 2019.
  • Das US-Angstbarometer Fear&Greed, das mit 71 Punkten wieder in den Bereich der Gier gestiegen ist, Absicherungen sind wenig vorhanden.
  • Die Konkurrenz für den US-Aktienmarkt, die Anleihen haben mit ihrer Benchmark, der 10-jährigen US-Staatsanleihe, in kurzer Zeit bereits 1,10 Prozent erreicht.

Dies sind alles kleine Alarmzeichen, die aber noch von einem starken Marktmomentum relativiert werden.

Die Parabola-Charts seit Januar 2019: Bitcoin plus 470 Prozent, Tesla plus 950 Prozent. Viele Anleger kaufen, weil immer neue Hochs entstehen, in der Hoffnung, dass andere auf den Zug aufspringen. Ohne auf die Entwicklung der Unternehmen zu blicken, manchmal genügt auch schon die Zugehörigkeit zu einer Branche.

Auch global betrachtet hat der Wahlausgang die Welt-Marktkapitalisierung noch einmal beschleunigt. Ein Zuwachs in dieser Woche um 2,6 Billionen Dollar auf den neuen Höchststand von knapp 106 Billionen Dollar. Und was macht der Buffett-Indikator? Er ist letzte Woche auf über 120 Prozent gestiegen (Verhältnis Welt-Marktkapitalisierung zu Welt-BIP) – dasselbe Niveau, wie 2008 kurz vor der Finanzkrise.

Fazit

Wieder einmal befinden wir uns in einer Phase der Übertreibung der Aktienmärkte, durch Akkumulation zweier großer Antriebskräfte: Der monetäre/fiskalische Stimulus in Kombination mit der Hoffnung auf Wirtschaftswachstum in 2021. Eine ungewöhnliche Konstellation, schließlich hat der Chef der US-Notenbank selbst ein scheinbares Sicherheitsnetz für die Märkte gespannt. Er werde die Unterstützung so lange fortsetzen, bis Vollbeschäftigung herrscht. „Maximum Employment and Price Stability“, so sein gesetzlicher Auftrag, den er gebetsmühlenartig in jeder Pressekonferenz vorträgt.

Der Markt hat letzte Woche seine Stärke demonstriert, nicht die Politik ist der Treiber für die Aktienmärkte, nicht einmal ein US-Präsident der zum Attacke auf die eigenen Institutionen aufgerufen hatte – sondern nach wie vor die Liquidität.

So befinden wir uns gerade in einer Blow-Off-Phase des Marktes, die geradezu nach Abkühlung schreit. Bereits zum wiederholten Male in den letzten beiden Jahren. Aber wie viele Wochen hatte sich allein im Januar 2020 der Fear&Greed-Index über 90 Punkten gehalten, wie stark war der Markt zu Jahresbeginn noch gestiegen? Ebenso im Jahre 2018? Bis es dann stets zur Korrektur kam, ob noch im Januar oder erst im Februar.

Der Januareffekt in der ersten Woche sagt für mich für die Aktienmärkte noch wenig aus, zumindest in einem weiteren Corona-Jahr und Umständen, die keine statistische Vergleichbarkeit besitzen.

Die Übertreibungen der Aktienmärkte - und die Warnsignale

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Aktien

Aktien: Blase? Manches spricht wohl eher dagegen!

Erleben wir derzeit eine große Blase bei Aktien? Warum fallen die Börsen nicht bei den immer wieder aufs Neue präsentierten „Bad News“?

Wolfgang Müller

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Erleben wir derzeit eine große Blase bei Aktien? Derzeit wundern sich viele über die Langlebigkeit der Euphorie an den Märkten bei bestimmten Aktien: bei den ständig zitierten Mode-Aktien, ob im Elektromobil- oder im Wasserstoffbereich, oder bei Pennystocks, die teilweise jenseits von Gut und Böse notieren. Aber auch über unglaubliche Stories bei den wiederentdeckten aus dem Bereich Aktien . Dort ist nicht alles „Dreck“, der nach oben gespült wird. Es gibt hierfür sogar fundamentale Zusammenhänge. Unabhängig von einer bevorstehenden Korrektur, die aufgrund der Hemmungslosigkeit von bestimmten Anlegerkreisen, immer wahrscheinlicher wird.

Aktien und die Mutter aller Kursanstiege

„We are in a bubble, but it’s a rational bubble“, so der sehr geschätzte Pimco-Berater Mohamed-El-Erian kürzlich in einem Interview. Was meint er damit?

Natürlich den großen Einsatz der Notenbanken, der alte Relationen bei Gewinn- und Umsatzdaten von Aktien und Indizes relativiert, deshalb ist es stets etwas verwunderlich, warum man alte Daten als Vergleichsmaßstab für Übertreibungen heranzieht.

Was bereits seit vielen Jahren die Aktienmärkte unterstützt, ist die Marginalisierung der Anlageklasse Anleihen, wie an diesem Chart ersichtlich, der eine Korrelation zwischen Bilanzausweitung der Notenbanken und dem Welt-Aktienindex aufzeigt.

Aktien - eine Blase? Die Bilanzen der Notenbanken

Die Branchenrotation

Als man im Spätsommer 2020 erkannt hat, dass es in absehbarer Zeit eine medizinische Lösung für die Covid-19 Pandemie geben könnte, ist eine Gattung von Aktien angesprungen, die besonders unter den Wirtschaftseinbrüchen gelitten hat und bereits schon ein Jahrzehnt die Wachstumsaktien underperformt – der Sektor der Small Caps. Klar ist der Nebenwerte-Index Russell 2000 sehr schnell gestiegen und manche Branchen wie der Energiesektor haben kleine Fahnenstangen ausgebildet – aber ist das eine Bubble? Wenn man sich die langfristige Performance betrachtet? Ich habe bereits im Herbst in einigen Artikeln darüber berichtet, dass es langfristig immer zu einem Ausgleich zwischen den Großen und den Kleinen und zwischen Value und Growth gekommen ist. Mit Small Caps meine ich natürlich nicht die vielen Pennystocks, die von Neo-Zockern derzeit „gehypt“ werden. Auch diese scheinbare Erfolgsgeschichte wird ein Ende haben. Hier sieht man die großen Zyklen der Auf- und Abschwünge.

Aktien in einer Blase? Small Caps

Zu Zeiten von Corona ein 42-Jahrestief, getrieben durch den Hype um die GAFAM-Titel. Die Small Caps befanden sich vor ein paar Monaten noch auf einem 20-Jahrestief und es ist nicht alles „Dirt“, der nach oben gespült wird.

Value gegen Growth

Wie bereits erwähnt, gibt es seit Jahrzehnten einen Zweikampf zwischen den Wachstums- und den langweiligen Aktien aus dem Bereich Value, bei denen es immer wieder zu einem Ausgleich in der Performance gekommen ist. Was liegt also näher, als dass der technogielastige Nasdaq-Index nach seinen 1100 Prozent Performance seit 2009 sich eine Zeitlang schlechter entwickeln wird, als die Aktien aus dem Bereich Value? Dafür dürften schon allein die Regulationen unter der neuen Regierung Biden sorgen. Deshalb wird die Breite der Kursanstiege zunehmen, weil die Big Seven mit ihren 27 Prozent Marktanteil an Dominanz verlieren könnten. Hier ein langfristiger Chart, der das Auf- und Ab zwischen den Anlageklassen dokumentiert.

Die Vergleiche zwischen Energie- und Finanztiteln und dem S&P 500 und zwischen Gesundheit, Konsumgüterherstellern, Versorgern und dem Leitindex.

Die Entwicklung der Aktien Zykliker und defensive Aktien

Fazit

Warum fallen die Börsen nicht „Stante Pede“ bei den immer wieder aufs Neue präsentierten „Bad News“? Zum einen, weil die oben beschriebene Branchenrotation läuft und weil die Märkte Corona abgehakt haben und aufgrund des zeitlichen Vorlaufs schon auf den Herbst blicken. Unabhängig von den jederzeit möglichen Korrekturen, aufgrund der vielen Anleger, die glauben an den Börsen einen „Free Lunch“ zu bekommen. Bei dem Irrsinn am Optionsmarkt mit kleinen Titeln, die immer wieder „Gamma-Squeezes“ auslösen. Deshalb kann jederzeit ein Washout einsetzen, die Volatilität steigen.

Vergessen wir aber bei all der Zockerei mit den kleinen Aktien nicht. Alle 2000 Werte im Russell zusammen besitzen nicht einmal ein Zehntel der Marktkapitalisierung des Aktienmarktes in den USA. Allein eine Enttäuschung bei einem FAANG-Wert in dieser Berichtssaison wird größere Marktreaktionen zeitigen, wie ein Wert GameStop, auch wenn er auf absurde 10 Milliarden Dollar gepusht wird, es ist nicht einmal ein halbes Prozent von Apple. Die große Gefahr lauert im Nasdaq.

Der Verlauf der Corona-Krise, Beispiel USA: Die Coronainfektionen haben bereits offiziell die schreckliche Zahl von 26 Millionen Bürger (7,7 Prozent der Bevölkerung erreicht). Nimmt man die Dunkelziffer in moderater Form hinzu, dürfte man schon bei 100 Millionen Menschen angelangt sein. Aber wie viele Menschen wurden schon in wenigen Wochen geimpft? Über 22 Millionen und es werden in Kürze mehr als eine Million pro Tag sein, wenn AstraZeneca, Johnson&Johnson, CureVac, Novavax, Inovio, Sanofi und viele andere auch noch auf den Markt drängen (nach BioNTech und Moderna). Die Zahl der Impfstoffprojekte beträgt aktuell 186, 60 davon sind in klinischen Studien. Da scheint das Vorhaben der USA die eigene Bevölkerung bis in den Spätsommer immunisiert zu haben, gar nicht so abwegig zu sein. Nicht so sehr in der EU, die sich beim Ordern der Impfdosen über den Tisch hat ziehen lassen (America und Money First). Darauf blicken die Märkte – aber was das mit Kapitalmarktzinsen, Inflation und Firmenpleiten zu diesem Zeitpunkt macht, das ist das Thema des Herbstes und kann auch heute nicht von den Börsen beurteilt werden.

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Aktien

Andre Stagge über sein Depot, Inflation, Bitcoin und steigende US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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Andre Stagge

Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden ausführlichen Video fünf Positionen in seinem eigenen Investmentdepot. Aber er spricht auch über wichtige Themen in einem größeren Zusammenhang. Zum Beispiel geht er der Frage nach, ob in 2021 die große Inflation ansteht. Auch schaut er auf die mögliche weitere Entwicklung des Bitcoin, und bespricht die interessante Thematik, welche Auswirkung nachhaltig steigende Anleiherenditen in den USA auf die Märkte haben.

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Aktien: Attacke auf die Wall Street! Videoausblick

Was gestern mit Aktien wie Gamestop passiert ist, kann man durchaus als geplante Attacke auf die Wall Street bezeichnen! Eine junge Generation vor schmerzhaften Erfahrungen..

Markus Fugmann

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Was gestern mit Aktien wie Gamestop passiert ist, kann man durchaus als geplante Attacke auf die Wall Street bezeichnen! Da hat sich über die Plattform Reddit ein Flash Mob verabredet mit dem Ziel, jene Aktien nach oben zu pushen, die von einigen Hedgefunds an der Wall Street stark geshortet worden sind. Die Folge: einer dieser Hedgefunds, Melvin Capital, musste offenkundig durch eine Geldspritze von 2,7 Milliarden Dollar vor dem Kollaps bewahrt werden. Wir erleben derzeit eine Euphorie vor allem bei jener Generation, die weder das Platzen der Dotcom-Blase noch die Finanzkrise an der Börse mitgemacht hat. Diese Generation wird bald schmerzhaftes Lehrgeld bezahlen!

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