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Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex schwach, Preise so tief wie seit Finanzkrise nicht mehr

Redaktion

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FMW-Redaktion

Letzten Freitag sahen wir noch gute US-Konjunkturdaten (US-BIP, Einkommen und AUsgaben der Amerikaner), nun jedoch wieder das Gegenteil: der Chicago Einkaufsmanagerindex ist mit 47,6 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 52,5). Im Vormonat Januar hatte der Index noch bei 55,6 gelegen.

Nun aber wieder ein Wert deutlich unter der 50er-Marke, der auf klare Kontraktion deutet. Ganz schwach inbesondere die erzielten Preise, die auf den tiefsten Stand seit Juli 2009 gefallen sind. Auch die Komponente Beschäftigung nun den fünften Monat in Folge unter der 50er-Marke – nun auf dem tiefsten Stand seit 7 Jahren!

Im Begleittext heißt es:

„The Chicago Business Barometer recoiled 8.0 points to 47.6 in Feb
following a sharp increase to 55.6 in the previous month, led by
significant declines in Production and New Orders. Feb’s move lower in
the Barometer followed a sharp rise in Jan. A number of purchasers
described area business as „quiet“, in line with the continued subdued
trend seen in the Barometer in recent months. Sharply lower Production
levels led the barometer down, while New Orders, Backlogs and Employment
also declined, although more mildy. Supplier Deliveries was the only
component of the barometer to increase between Jan and Feb. The Feb data
showed Backlogs remaining in a year long period of contraction while
Employment posted its fifth consecutive month below 50. Prices Paid
contracted at a faster rate, posting a new 6-1/2 year low and remaining
in contracton for the seventh consecutive month.“

Ergänzung: soeben auch die Anstehenden US-Huasverkäufe auch schwächer mit -2,5% – Prognose war ein Anstieg um +0,4%. Das war heute der größte Rückgang seit 2 Jahren bei den pending home sales..

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten durchwachsen

Redaktion

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Von

Die US-Baubeginne (September) sind mit +1,9% und einer Jahresrate von 1,415 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,457 Millionen; Vormonat war 1,416 Millionen, nun auf 1,388 Millionen nach unten revidiert).

Die US-Baugenehmigungen (ebenfalls September) sind mit +5,2% und einer Jahresrate von 1,533 Millionen besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,520 Millionen; Vormonat war 1,476 Millionen).

Der Boom am US-Immobilienmarkt hatte sich gestern auch im Allzeithoch des NAHB Index gezeigt – die amerikanischen Immobilien-Käufer sind derzeit euphorisch wie noch nie..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Sieg von Biden erwartet

Markus Fugmann

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Oktober) ist mit 81,2 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose 80,5; Vormonat war 80,4).

Die Einschätzung der aktuellen Lage dagegen schwächer als erwartet, sie liegt bei 84,9  (Vormonat war 87,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 78,8  (Vormonat war 73,3)

 

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Slowing employment growth, the resurgence in covid-19 infections, and the absence of additional federal relief payments prompted consumers to become more concerned about the current economic conditions. Those concerns were largely offset by continued small gains in economic prospects for the year ahead. The Current Conditions Index recorded its second small reversal, the first being in June, but even at its best, it has never come close to its December peak, being still down by 26.5%. The Expectations Index, despite the recent gain, is still down by 14.4% from its February peak. How much has the presidential electioneering influenced this twist in consumer sentiment? Consumers were not asked whom they will or had voted for or their preference, but who they expected to win the election to determine the election’s potential influence on economic expectations. Among all consumers, Biden’s advantage in early October grew to 7 from 1 percentage point in the July to September surveys (see the chart). While self-identified Democrats and Republicans heavily favored the candidate from their own party, that proportion grew by 8 points among Democrats and shrunk by 5 percentage points among Republicans. Most elections are decided by those who are non-aligned with either party; the views of Independents remained unchanged and nearly equal, giving Trump a slight advantage of 2 or 3 points. When the difference in the Expectations Index was calculated by party identification, Trump still held an advantage over Biden with some interesting twists: Trump’s advantage on the Expectations Index greatly narrowed among Republicans (from 31.1 in July to September to 13.9 in October) and only a slight narrowing among Democrats (from 4.0 to 1.6), but it widened among Independents (from 20.9 to 24.4).“

 

 

 

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einzelhandelsumsätze stark

Redaktion

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Die US-Einzelhandelsumsätze (September) sind mit +1,9% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,7%; Vormonat war +0,6%). Ohne Autos liegen die Umsätze bei +1,5% (Prognose war +0,4%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +1,4% (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,1%, nun auf -0,3% nach unten revidiert).

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