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Aktuell: China-Delegation bricht Reise in USA vorzeitig ab, Märkte unter Druck

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Soeben hat das The Montana Farm Bureau mitgeteilt, dass die Reise einer chinesischen Delegation in den Mittleren Westen vorzeitig abgebrochen wurde – diese Reise galt als Voraussetzung für den Kauf von US-Landwirtschaftsprodukten durch die Chinesen als Zeichen des guten Willens bzw. als Vorbereitung eines Interim-Deals (zu den Hintergründen dazu siehe den Artikel “China – Trump „ahnungslos“, Interim-Deal möglich”).

Trump hatte noch vor wenigen Minuten gesagt, dass man mit China große Fortschritte mache – die Märkte jedenfalls sehen die vorzeitige Abreise der chinesischen Delegation als schlechtes Zeichen.

Hintergrund könnte sein, dass Trump zuvor bei einer Pressekonferenz einen solchen Interims-Deal abgelehnt hatte mit den Worten: “I am not looking for a partial deal. I am looking for a complete deal”.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Goldsammler

    20. September 2019 19:49 at 19:49

    Das wird Mr. Vogelnest nicht gefallen. Die Chinesen führen ihn wie ein Hund an der Leine. Mal gespannt was er in seinem nächsten Tweet dazu sagt. Wird nicht lange dauern.

    • Avatar

      Marcus

      20. September 2019 20:36 at 20:36

      Und wieder das sich ständig wiederholende Ablaufmuster in Sachen USA und China.

      Es wird langsam langweilig.

  2. Avatar

    Kurtchen

    20. September 2019 20:42 at 20:42

    Manchmal ist es besser zu schweigen.

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    Feedback

    20. September 2019 21:04 at 21:04

    Die FED hat nach Trumps Meinung ja nicht geliefert. Klar twittert er und gibt den Chinesen einen Grund die Reise abzubrechen. Somit zündet er indirekt die nächste Stufe. Eleganter wie die letzten male aber zu erwarten.

  4. Avatar

    Jan

    20. September 2019 21:22 at 21:22

    Hey guys, go short in a minute, I have the uncontrollable desire to tweet a bit about the trade deal wit the Chinese!
    Frage ist nur, wo hätte ich das 5 min vorher lesen können?
    Da sitzen doch welche und verdienen sich dum und dämlich.

  5. Avatar

    Jan

    20. September 2019 21:28 at 21:28

    Thanks Donny, shall we drop them on the airport or take them back to the farm and feed them some more soysoup?
    Yeah, to the farm please, change to long before market close, I take care the meeting goes on saturday first thing in the morning!

  6. Avatar

    sabine

    20. September 2019 21:40 at 21:40

    https://www.youtube.com/watch?v=P8qFi74k2UE
    Ob das genauso ausgeht, wie der Untergang der Stadt Kesennuma wegen des Tsunami in Japan?
    Erst ist alles easy, ein paar kleine Motorboote werden herumgewirbelt und die Leute bestaunen das Schauspielchen des kleinen Anstiegs des Flusses. Wenn sie wüßten, das in Kürze ihre Häuser davonschwimmen? Sie würden alles wertvolle herausnehmen und verschwinden. So aber Hände in der Tasche – life as usual.
    Bis dann langsam alles untergeht.
    Ich glaub, unsere Wirtschaft geht auch so unter.

  7. Avatar

    Jan

    20. September 2019 21:58 at 21:58

    Ach Markus, das war doch ein lustiger Scherz!

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    Übelkeit

    20. September 2019 23:10 at 23:10

    Hallo Herr Fugmann,

    Ihnen ist etwas entgangen:

    Die zeitliche Korrelation ist schon sehr auffällig.

    Neben dem geplatzten Delegationsbesuch sanktionieren die USA den Iran noch schärfer. Genaugenommen schneiden sie die iranische Zentralbank vom Kapitalmarkt ab!

    Das es den USA nicht um den Atomdeal geht ist abseits der Mainstreammedien bekannt.
    – der Iran ist Teil der Seidenstraße
    – verkauft sein Öl nicht mehr in USD (Angriff auf den Petro-Dollar)

    Die USA werden von China gefordert haben die Zusammenarbeit mit dem Iran zu beenden. Darauf werden sie nicht eingegangen sein. Ein Krieg wird daher immer wahrscheinlicher, sollte der Iran nicht durch die härteste Form der Sanktionen einlenken. Einen Vorwand für einen Einmarsch haben die USA ja zusammen mit Saudi Arabien bereits inszeniert.

    Da ist also mehr als ein Besuch geplatzt. Eher eine große Eskalationsbombe.

    https://youtu.be/no4hhekHEKI?t=105
    https://www.youtube.com/watch?v=ltZZRSGmdIw

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Videoausblick und Marktgeflüster entfallen bis auf weiteres

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Aufgrund eines Fahrrad-Unfalls entfallen Videoausblick und Marktgeflüster in der gewohnten Form bis auf weiteres (mindestens in dieser Woche). Mehr Infos im Video..

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Pläne von Merkel, Macron, EZB: “Brandgefährlich” für unser Geld

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Thomas Mayer war ehemals Chefvolkswirt der Deutschen Bank und ist heute für Flossbach von Storch tätig. Aktuell hat er Mission Money ein Interview gegeben, in dem die neuen Vorschläge von Angela Merkel und Emmanuelle Macron besprochen werden. Sie wären eine neue Ära der Eurozone in Sachen Verschuldung, so Thomas Meyer. Wie schon nach der Gründung des Euro werde es auch diesmal keine Anpassungsprozesse in den Südländern der Eurozone geben, sondern es gebe halt nur neue Schuldentöpfe, die aufgemacht und angezapft werden (unsere Wortkreation). Es brauche laut Thomas Mayer Punkte wie Deregulierung und flexiblere Arbeitsmärkte in diesen Ländern. Warum Macron auf dem Schuldentrip sei? Thomas Mayer ist der Meinung, dass Frankreich sich nach der Coronakrise nun den Südländern zugehörig fühle, weil die Krise das Land wirtschaftlich viel härter treffe als Deutschland. Auch nennt Meyer Gründe, warum Angela Merkel wohl beim Plan für EU-Schulden und quasi Geschenke Richtung Südländer mitmacht. Aber schauen Sie selbst!

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Merkel und Macron. Foto: Kremlin.ru CC BY 4.0

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EZB-Bilanz explodiert immer weiter – zu großer Hunger auf deutsche Papiere

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Die Zentrale der EZB in Frankfurt

Seit gestern liegt die EZB-Bilanz für den Stichtag 29. Mai vor. Am Ende dieses Artikels drucken wir die Übersicht der Aktiva ab, woraus auch die gigantischen Anleihekäufe der EZB ersichtlich sind. Die gesamte Bilanzsumme wuchs binnen einer Woche um 40,8 Milliarden auf 5,596 Billionen Euro! Noch im Februar waren es 4,7 Billionen Euro. Tja, das Geld für all die aufzukaufenden Staatsschulden und für die Kredite an die Banken muss irgendwo her kommen. Euros aus dem Nichts erschaffen, das bläht die Bilanzsumme auf! Die zu “geldpolitischen Zwecken gehaltene Wertpapiere” (Anleihekaufprogramme) haben jetzt ein Volumen von 3,019 Billionen Euro erreicht – ein Plus von 24 Milliarden Euro in nur sieben Tagen.

Die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (Kredite an Banken) wuchsen um 18 Milliarden Euro im Vergleich zur Vorwoche. Die EZB-Bilanz macht nun 47 Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone aus. Abgesehen von der Summe ist auch diese prozentuale Relation ein Rekord! Interessant ist auch, dass die EZB derzeit offenbar mehr deutsche Staatsanleihen aufkauft, als es nach dem Kapitalschlüssel angedacht wäre. Schon mal vorsichtshalber viele deutsche Papiere aufkaufen, bevor es der Bundesbank nach dem Urteil aus Karlsruhe endgültig verboten wird an den Anleihekäufen der EZB mitzuwirken? Im folgenden Chart sehen wir den Verlauf der EZB-Bilanz seit der Entstehung der Zentralbank.


source: tradingeconomics.com

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