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Aktuell China: Headlines + Trump-Tweet: neue Zölle werden verschoben, bisherige Zölle bleiben weitgehend bestehen

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Soeben Trump: Zölle werden veschoben, aber bisherige Zölle von 25% bleiben bestehen, die im September neu erhoeben Zölle werden auf 7% gesenkt. Man könnte sagen: das ist der kleinste Deal der Weltgeschichte!! China will offenkundig insgesamt 200 Milliarden an US-Produkten in den nächsten Jahren (oder Jahrhunderten?) kaufen, davon 40 Milliarden US-Landwirtschaftsprodukte:

China dazu (leicht Rückabwicklung der Zölle): ist eine gute Geste, reicht aber nicht:

Es sprechen:

– Ning Jizhe, Vice chair of National Development & Reform Commission

– Liao Min, Vice Minister of Finance

– Zheng Zeguang, Vice Minister of Foreign Affairs

– Han Jun, Vice Minister of Agriculture and Rural Affairs

– Wang Shouwen, Vice Minister of Commerce

– Große Fortschritte in den Zoll-Verhandlungen erreicht

– haben uns mit USA geeinigt auf Kontext für Verhandlungen über Handelsabkommen (FMW: ??)

– USA werden ihr Versprechen weiterverfolgen, Zölle abzubauen

– China hat bislang nach wie vor nicht sich bekannt zu Käufen von 50 Milliaarden Dollar, sondern will nach Markterfodernissen handeln (Eunice Yoon)

– China: werden für Sonntag geplante Gegen-Zölle nicht erheben (FMW: lustig!!)

– zu Landwirtschaftskäufen: werden eine gute Mend an US-Produkten kaufen, genaue Zahlen werden folgen:

FMW: keine Aussagen, die konkrte wären. Was ist nun mit dem Abbau von Zöllen?? Wieviel sollen abgebaut werden? Faktisch ist alles unklar, wohlfeile Absichtserklärungen, nicht mehr. Das heißt auch, dass man faktisch keinen echten Deal hat!

25 Kommentare

25 Comments

  1. Avatar

    Roberto

    13. Dezember 2019 16:11 at 16:11

    Sell on good news ist nun die einzige und letzte Hoffnung der Bären. Wenn nicht dann bitte in die Höhle zurm Winterschlaf zurückziehen.

  2. Avatar

    Münzsammler

    13. Dezember 2019 16:12 at 16:12

    Unfassbarer Bullshit! Gleiche Rhetorik wie vor zwei Monaten, als der Phase 1 Deal angeblich schon in trockenen Tüchern war.

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    Scheer

    13. Dezember 2019 16:17 at 16:17

    Was für eine Luftnummer

  4. Avatar

    Kalop

    13. Dezember 2019 16:18 at 16:18

    Was für eine Mogelpackung!

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    Marcus

    13. Dezember 2019 16:27 at 16:27

    Klaro, aber trotzdem neue ATH’s. Warum auch nicht, dann eben kein Deal. Immer weiter hoch, egal was kommt. Grüße an die nächste Generation die die Suppe dann löffeln darg. Echt top!

  6. Avatar

    Roberto

    13. Dezember 2019 16:28 at 16:28

    Absolut, der Deal ist eigentlich kein deal. Das wissen sogar die Algos. Aber es scheint so, als würde es die Bullen nicht interessieren. Die wollen nur ihre Jahresendrally. Komme was wolle und um jeden Preis. Da hilft keine logik und kein gesunder Menschenverstand. Da muß man entweder mitmachen, oder raushalten und sein Geld trocken halten. Egal was der Verstand sagt. Börse ist in den letzten Jahren sowieso zu einem Casino geworden. Das hat nichts mehr mit tatsächlicher Wirtschaft zu tun. Geld verdient man nur wenn man mit tanzt. Ansonsten zugucken wie die anderen Tanzen und hoffen das irgendwann mal die Musik aus geht und die Bären endlich auf die Tanzfläche können:-)

    • Avatar

      Kuschelbär

      13. Dezember 2019 17:10 at 17:10

      Gestern waren es noch die Algos, die 1000e Male die Kurse hochtreiben, egal was an Fake-Deal-News so kommt. Heute wissen sie, dass der Deal kein Deal ist. Heute sind es plötzlich Menschen, die die Kurse pushen, die aber eigentlich fallen. Der große Erfolg scheint konsequentes Denkvermögen zusehends einzuschränken. Wie dick ist der Winterpulli eigentlich, in den Sie sich in Ihren Widersprüchlichkeiten verstrickt haben? Andererseits schadet der nicht, wenn Sie sich bald warm anziehen müssen 🙂

      • Avatar

        Roberto

        13. Dezember 2019 17:34 at 17:34

        Achder @Kuschelbär, wie schön wieder was von Ihnen zu lesen 🙂 haben Sie wieder ein Wort oder eine Satzstellung in meinem Text gesucht um mich von der Seite anzumachen ? Und Sie denken sicherlich auch, das Sie es mir jetzt so richtig gezeigt haben ??? :-))), ich kann gerade nicht auhören zu lachen. Ich bin ein wirklich einfacher Mensch und ich schreibe hier immer das gleiche. Wer ich bin und wie ich handle. Aber selbst das ist Ihnen zu hoch um zu verstehen wie man Texte liest und diese versteht. Naja…ich wünsche Ihnen lieber einen schönen Advent, bevor ich mich mehr auslasse.

        • Avatar

          Michael

          13. Dezember 2019 19:58 at 19:58

          @Roberto, sorry, wenn ich mich kurz einmische. Aber Ihre Texte sind für Dritte tatsächlich schwer zu verstehen und zu interpretieren. In einer Kommunikation gibt es Sender und Empfänger und als Medium in diesem Fall der FMW nur die geschriebene Sprache in Kurz-Kommentar-Form.

          Sie als Sender schreiben, meist tatsächlich etwas unbeholfen, Ihre Kommentare und wütend-verstört wirkenden Antworten. Sie lesen sich vermutlich Ihre Texte vor dem Absenden auch noch einmal durch und sind persönlich zufrieden, weil Sie genau wissen, was Sie eigentlich sagen wollten. Ihr bzw. jedes Absenders Gehirn überfliegt dabei quasi die Worte, die die Finger unendlich langsam getippt haben, sucht vielleicht eher nach Tippfehlern, ohne Kritik und Reflexion der eigentlichen Inhalte, weil es in Sekundenbruchteilen oder schon vorher weiß, was man selber gemeint hat.

          Das Medium der geschriebenen Sprache in einer Kommentarfunktion, in der aufgrund der schieren Masse Plakativität und Kurzlebigkeit dominieren, ist zudem ein denkbar ungeeignetes.

          Unter diesen Voraussetzungen hat der Empfänger Ihrer Botschaft schlechte Chancen, Sie auch wirklich zu verstehen. Zudem filtert er bzw. sein Gehirn nochmals die ohnehin bereits verbogene Botschaft.

          Deswegen haben z.B. Politiker ihre Pressesprecher, Kommunikationswissenschaftler und PR-Agenturen, um zumindest diese „technischen“ Übertragungsfehler etwas zu reduzieren. Außer einem, der kann einfach nicht anders als hoch explosiv und eruptiv sofort über Social Medias, wenn es gerade eben mal wieder brodelt.

          Bei Ihnen wirkt es tatsächlich am anderen Ende der Leitung manchmal etwas überheblich, verhöhnend, herablassend, bei Bedarf opportunistisch. Wer so erfolgreich ist, wie Sie, sollte doch weit über Kritik erhaben sein.

          • Avatar

            Roberto

            13. Dezember 2019 20:34 at 20:34

            Hey @Michael, gegen Ihre Kritik habe ich nichts einzuwenden. Sie ist sachlich und ordentlich verfasst und hat keinerlei beleidigende Elemente. Es sind auch keine Sticheleien zu lesen, die mich aufregen würden. Wenn die anderen genauso auf meine Kommentare reagieren würden, dann wäre es hier um einiges ruhiger denke ich. Aber schaue Dir doch mal an was zum Teil die Leute auf meine Kommentare antworten. Das ist immer eine Stichelei und Wut darüber das der Markt nicht fällt auf mich gemünzt, als wäre ich derjenige der die Märkte hochkauft. Ich schreibe doch seit Monaten das ich mal Bulle und mal Bär bin. ich schreibe immer das ich trade und auf die Langfristanlage noch warte. Und als Trade schreibe ich auch immer das ich sogar am selben Tag mehrmals das Gewand des Bullen und des Bären wechsle. Warum hält mir dann ein leser vor, das ich doch gestern anders geschrieben habe,und das sich das doch mit dem heutigen Beitrag nicht deckt ? Das kann nur damit zusammenhängen, das man nicht liest was ich sage und schreibe sondern das man nur das liest was man verstehen will. Warum das Stammleser bis heute nicht begreifen, das ich sowohl Bulle als Bär bin, bleibt mir unverständlich. Wo steht geschrieben das man nur eins sein kann und das für lange Zeit ? Und dann ist doch klar, dass ich genauso antworte wie mir geantwortet wird. meistens in der selben Tonlage. Das stimmt. und wenn es dann Überheblich ist, oder gehässig, oder wie auch immer, dann ist es nur der Spiegel den ich meinem gegenüber vorhalte. es gibt hier auch Leser die sich ständig über mich ärgern. Da frage ich mich wirklich ernsthaft, warum sie sich meine Texte antun. Es gibt viele andere Leser hier, die „nur gutes“ zu berichten haben. daruf sollten sich dann diese Menschen konzentzrieren. ich schreibe das was ich denke und was ich tue. Und daher werden sich diese Leute, sofern sie meine Texte lesen, sich immer weiter ärgern. wermir aber eine ernsthafte Frage stellt, die weder beleidigend noch unterschwellig beleidigend formuliert ist, der wird von mir immer eine freundliche und sachliche Antwort bekommen. In diesem Sinne, ein schönes Adventwochenende 🙂 P.S. bei soviel Text habe ich jetzt keine Lust auf Korrekturlesen , sorry :-)))

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      Algoversteher

      13. Dezember 2019 18:31 at 18:31

      roberto,woher weisst du eigentlich immer so genau was algos ‚denken‘ ?? oder bist du auch einer von denen ?? 01001111 01100100 01100101 01110010 00100000 01110011 01101001 01101110 01100100 00100000 01010011 01101001 01100101 00100000 01100101 01101001 01101110 01100110 01100001 01100011 01101000 00100000 01101110 01110101 01110010 00100000 01100100 11000011 10100100 01101101 01101100 01101001 01100011 01101000 00111111

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        algoflüsterer

        14. Dezember 2019 00:20 at 00:20

        @algoversteher cooler Code und sehr berechtigte Frage, was du da postest. Die ganz klare Antwort lautet:
        01110111 01101111 01110010 01100001 01110101 01100110 00100000 01100100 01110101 00100000 01100101 01101001 01101110 01100101 01101110 00100000 01101100 01100001 01110011 01110011 01100101 01101110 00100000 01101011 01100001 01101110 01101110 01110011 01110100 00100001

  7. Avatar

    warmup19

    13. Dezember 2019 16:34 at 16:34

    weichgespülter deal vom DEALMAKER, lachnummer, welche möhre will die WS jetzt hinterher rennen ?

  8. Avatar

    Kalop

    13. Dezember 2019 16:35 at 16:35

    Bin in Nasdaq bei 8515 Short rein mit dem Stop bei 8535.

  9. Avatar

    Marcus

    13. Dezember 2019 16:40 at 16:40

    Hab ich doch gleich gesagt! Heiße Luft und mehr nicht. Aber die Börsianer und Trader stürzen sich jedes mal wie die Spinner auf jeden positiven Tweet oder was auch immer, der über dieses Thema verbreitet wird.

  10. Avatar

    Christoph

    13. Dezember 2019 16:48 at 16:48

    Das China die Spielchen von Trump mitmacht… Dachte, die wären erwachsener….

  11. Avatar

    Lausi

    13. Dezember 2019 16:53 at 16:53

    Mein Gott ist das alles spannend – ich mach mir gleich in die Hosen 😉

  12. Avatar

    Altbär

    13. Dezember 2019 17:06 at 17:06

    @ Marcus , richtig, die Börsianer lieben heisse Luft u.sind bestens gerüstet für den Klimawandel, aber meines Wissens kommen nach Hitzeperioden meistens heftige Gewitter. ( Fiinanztsunami)

    • Avatar

      Marcus

      13. Dezember 2019 17:40 at 17:40

      Das ist natürlich richtig @Altbär. Das ist ja nichts neues dass an Börsen meistens keine Realität sondern Psychologie gehandelt wird.

  13. Avatar

    Shakyamuni

    13. Dezember 2019 17:18 at 17:18

    Oh doch es gibt die nächste Karotte…
    Phase 2 Deal…er ist so nah ich kann ihn schon riechen. 🙂

  14. Avatar

    Jan

    13. Dezember 2019 18:41 at 18:41

    2:0 für China…

  15. Avatar

    Kritisch on fire

    13. Dezember 2019 18:45 at 18:45

    Ich finde den Donald Trump schon fast genial wie er eines Puppenspielers gleich die Puppen (Börsen) bewegt und dirigiert. Und wenn er nicht so doof ist wie viele behaupten hat er längst begriffen wie einfach es durch seine Puppenspielerfähigkeiten gelingt dieses Algo getriebene System für seinen eigenen monetären Vorteil zu nutzen. Wobei er die Börse-Puppen ja mit der linken Hand tanzen lässt und die rechte Hand bewegt, vermute ich einmal, die Schnüre seiner Handlanger und Treuhänder die die geplanten Tätigkeiten der linken Hand rechtzeitig die richtigen Orders an den Börsen.

    • Avatar

      leftutti

      13. Dezember 2019 20:12 at 20:12

      @Kritisch on fire, immer schön kritisch bleiben den Volksverrätern-ähm Volksvertretern gegenüber 😉

      Vielleicht sind es ja die Puppen (Börsen), die den König bewegen und dirigieren. Wie die letzte, zum Tode verurteilte Generation eines Hornissenvolkes, die die alte, fette Königin im Spätherbst noch aus dem Nest schmeißt, um die letzten traurigen Nahrungsvorräte selbst einzuheimsen.

  16. Avatar

    Ranzentier

    15. Dezember 2019 07:58 at 07:58

    Also mich wundert der nirgendwo schriftlich fixierte angebliche Deal etwas. Im Verhandlungsprozess hätte jetzt eigentlich eine Zollanhebung kommen müssen. Die Chinesen vertrauen den Amis nicht mehr und werden daher versuchen alles was aus den USA kommt selbst herzustellen. Ein Jahr mehr Zeit hilft da viel. Wenn man bedenkt welche Schnelligkeit in China mitlerweile möglich ist. Schon etwas verwunderlich. Ich würde gern mal wissen wie der Deal um 15:30 vor der Verschiebung der PK ausgesehen hat.was mich auch wundert. Es gibt kaum Presseartikel über die genauen Inhalte des Deals. Ich finde auch kein Datum für die Zollsenkung oder ist es wie bei Schabowski….gilt ab sofort?

  17. Avatar

    Prognosti

    15. Dezember 2019 11:35 at 11:35

    Jedermann weiss, dass es ein Scheindeal ist, aber die Möhre die seit Monaten alle BÖRSENESEL in die Höhe trieb ist jetzt weg. Wird der Plastikdeal dennoch als Fakt gehandelt u.das Sprichwort „SELL THE FACT“ hat weiter seine Gültigkeit, dann müsste es abwärts gehen.Die Notenbanken haben nämlich die letzte Woche die Börsen nicht mehr bewegt, es war nur noch der PLASTIKDEALER.
    Die Chinesen spielen auf Zeit, u.für diesen Zweck ist dieser Deal ideal.Was heisst denn für Trump mündlich, wenn schriftliche Verträge nichts wert sind.Ich bin gespannt wie lange es geht bis die ALGOS die fehlende Möhre bemerken.?

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Aktien

Aktienmärkte: Fahnenstangen bei den Aktienkursen haben Substanz

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Immer weiter bergauf? Aktienmärkte steigen immer weiter an

Allzeithöchststände werden zum täglichen Ritual und Bewertungen spielen v. a. in den USA nur noch sekundär eine Rolle. Doch haben die Fahnenstangen der Aktienmärkte auch Substanz?

Die Attraktivität der Aktienmärkte hat sich stark gewandelt

Kaufte man klassischerweise an der Börse gehandelte Unternehmensanteile, um an einem erfolgreichen Geschäftsmodell zu partizipieren, regelmäßige Ausschüttungen zu erhalten oder die blühende Zukunft einer Aktiengesellschaft zu antizipieren, so haben sich die Gründe für den Erwerb von Dividendentiteln zuletzt stark gewandelt. Die klassischen Kaufmotive mögen heute auch noch eine Rolle spielen, werden aber in der Kursentwicklung durch andere Faktoren enorm verstärkt oder völlig verzerrt. Als Beispiel soll hier nur das starke Aufwärtsmomentum erwähnt sein, das ständig neues, nach schnellen Gewinnen trachtendes Kapital anzieht (die Hausse nährt die Hausse).

Doch es gibt darüber hinaus noch andere Impulse für die ungewöhnlich konstant steigenden Aktienmärkte, die man nicht per se als irrational oder nicht nachhaltig bezeichnen kann. Insofern ist die Fragestellung, ob die Fahnenstangen bei immer mehr Aktienkursen mit Substanz gestützt sind, durchaus berechtigt. Die Formulierung aus der Überschrift geht übrigens auf einen aufmerksamen Leser der FMW zurück und war die Inspiration für diesen Artikel. Vielen Dank dafür!

Der Zwang zur Nachahmung

In einem Artikel von Anfang Dezember hatte ich bereits auf den stattfindenden Impulswechsel für steigende Aktienmärkte hingewiesen. Dieser Wechsel vollzieht sich hin zur reinen zins- und liquiditätsgetriebenen Hausse, bei denen fundamentale Entwicklungen nur noch als Alibi-Investmentstory dienen, aber für die Bewertungen vieler Aktiengesellschaften sekundär sind. So ist es mittlerweile Usus, dass Unternehmen mit der hippsten Story und dem dynamischsten Momentum deutlich besser performen, als solide Unternehmen mit positivem Cashflow und moderaten Bewertungen.

Wobei die überteuerten Highflyer ganze Indizes nach oben ziehen und diese durch ihr zunehmendes Gewicht dominieren. Dies zwingt wiederum indexbasierte Anlageprodukte oder Benchmark orientierte Fonds dazu, ebenfalls diese Highflyer in ihren Portfolios überzugewichten. Andernfalls wird man als Fondsmanager schnell aussortiert, zumal der Siegeszug der passiven Indexfonds auch in dieser Branche zu einem Personalkahlschlag historischen Ausmaßes führt. Im Zuge der Trumpschen Steuerreform kam der Markt bekanntermaßen auch in den Genuss von Zusatznachfrage in Form von „Buybacks“ aus den Aktiengesellschaften selbst. Ein Effekt, der sich basiseffektbedingt sukzessive abschwächt. Nach ca. 1,3 Billionen US-Dollar im letzten Jahr soll es laut Schätzungen in diesem Jahr nur noch ca. 500 Mrd. US-Dollar Aktienrückkaufvolumina geben, also über 50 Prozent weniger.

Neuer Raketentreibstoff für die Börse

Dennoch verbirgt sich hinter den fahnenstangenartig ansteigenden Kursen eine gewisse Substanz. Diese Substanz speist sich ausschließlich aus der Geldpolitik der Notenbanken. Historisch niedrige Zinsen und eine Geldschwemme, die sich gemäß dem Cantillon-Effekt zu aller erst über die Banken und die Finanzmärkte ergießt, treibt die Vermögenspreise nach oben. Die Gründe für diese äußerst akkommodierende Geldpolitik sind so nachhaltig, dass sie eine echte Substanz darstellen. Welchen Zwängen die Zentral- und Notenbanken unterliegen und wie sich der Cantillon-Effekt nachhaltig auf die Vermögenspreise auswirkt, erläutere ich in diesem Video. Dort erfahren Sie auch, wie sich mit relativ wenig Aufwand und zu geringen Kosten ein auf diese außergewöhnliche Situation ausgerichtetes Wertpapierportfolio strukturieren lässt.

Der Zwang in die Aktienmärkte zu investieren

Die Abkürzung „TINA“ (There Is No Alternative) ist in Bezug auf die Aktienmärkte natürlich übertrieben, da es auch andere Vermögenswerte gibt, die von dem Raketentreibstoff der Notenbanken beflügelt werden. Gleichwohl gibt es aus Sicht professioneller Investoren und Geldverwalter einen enormen Rendite- und Anlagedruck. Aktien sind am leichtesten für Vermögensverwalter zugänglich, sie sind zudem hochfungibel und bieten im Idealfall zusätzlich laufende Erträge. Die Renditen vieler Aktien, zum Beispiel in Deutschland, erfüllen zudem nach wie vor die Anforderungen der Kapitaleigner. Durch die Ballung des Vermögens in relativ wenigen Händen generieren die Kapitaleigner permanent laufende Erträge aus Vermietung, Verpachtung, Dividenden, Sonderausschüttungen, Zinsen und Tilgungen. Dieses Geld muss neu angelegt werden und konkurriert mit der Zusatzliquidität aus den Notenbanken. Die Anforderungen für die Geldverwalter sind dabei hoch. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man unter 5 Prozent Bruttorendite p. a. bezogen auf die Gesamtkapitalverzinsung keine Chance am Markt hat – trotz Nullzinsumfeld.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
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Aktien

Dow Richtung 30.000, Banken-Vergleich, Handelsdeal, Tesla und Wirecard

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Dow visiert 30.000 Punkte an, US-Banken verdienen gut - New York im Fokus

Die Indizes laufen super. Der Dow Jones läuft dieser Tage mit voller Kraft Richtung 30.000 Punkte. Über die aktuelle Lage am Markt sprechen im folgenden Video Sissi Hajtmanek und Manuel Koch in Frankfurt. Sie blicken zurück auf die aktuelle Handelswoche, wo vor allem die hochprofitablen US-Banken im Mittelpunkt standen. Die größten Banken in den USA (JP Morgan, Citi etc) meldeten ihre Zahlen. Vor allem der Branchenprimus JP Morgan konnte die Erwartungen deutlich übertreffen. Die Banken in den USA machen gigantische Gewinne. Sissi Hajtmanek und Manuel setzen die US-Banken in Relation zu der Ertragslage bei deutschen Banken.

Und da wird es interessant. Während die US-Banken (so unsere Anmerkung) ein großes Kapitalmarktgeschäft haben und somit unabhängiger von Zinsmargen sind, so haben sie zusätzlich noch ein existierendes Zinsumfeld dank der Fed, die die Zinsen in den USA in den Jahren nach der Finanzkrise wieder angehoben hatte, anders als die EZB. Die Banken vor allem in Deutschland hängen traditionell fast komplett von ihren Zinserträgen ab. Die EZB hat diese Ertragsquelle aber quasi vernichtet. Und so dümpeln die deutschen Banken vor sich hin, mit lächerlich niedrigen Erträgen in Relation zu den Konkurrenten in den USA.

Auch war diese Woche der Handelsdeal zwischen China und den USA ein wichtiges Thema. Sissi Hajtmanek erwähnt die Aufforderung von Donald Trump, dass die amerikanischen Landwirte schon mal mehr Traktoren kaufen sollten, weil die Chinesen so viele zusätzliche landwirtschaftliche Produkte aus den USA kaufen würden. Eine mehr als zweifelhafte Aufforderung, da der unterschriebene Phase 1-Deal ja nur ein erster Schritt zur Einigung im Handelskrieg ist. Und jederzeit kann dieses fragile Gebilde wieder zusammenbrechen.

Besprochen werden im folgenden Video auch zwei konkrete Handelsempfehlungen der trading-house Börsenakademie. Die Aktie von Tesla (derzeit über 500 Dollar) solle man zwar kaufen, aber erst mit einem Limit von 377 Dollar. Sie müsste also erstmal kräftig fallen, bevor sie entsprechend dieser Empfehlung wieder ein Kauf wäre. Auch die Aktie von Wirecard könne man kaufen, aber über dem aktuellen Kurs, nämlich mit einer Stop-Buy-Order bei 132 Euro. Und abschließend nochmal die Frage unsererseits: Läuft der Dow wirklich weiter mit voller Kraft auf die 30.000 Punkte-Marke zu? Noch fehlen dazu 635 Punkte. Aber das ist heutzutage ja kein großer Abstand mehr.

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Aktien

Markus Koch (heute Vertretung) LIVE zum Börsenstart in New York – Einstufungen und Quartalszahlen

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Markus Koch meldet sich heute nicht selbst zum Börsenstart in New York, sondern lässt sich von einer Kollegin vertreten. Es geht vor allem um neue Einstufungen und Quartalszahlen bei Einzelaktien.

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