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Aktuell China: Headlines + Trump-Tweet: neue Zölle werden verschoben, bisherige Zölle bleiben weitgehend bestehen

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Soeben Trump: Zölle werden veschoben, aber bisherige Zölle von 25% bleiben bestehen, die im September neu erhoeben Zölle werden auf 7% gesenkt. Man könnte sagen: das ist der kleinste Deal der Weltgeschichte!! China will offenkundig insgesamt 200 Milliarden an US-Produkten in den nächsten Jahren (oder Jahrhunderten?) kaufen, davon 40 Milliarden US-Landwirtschaftsprodukte:

China dazu (leicht Rückabwicklung der Zölle): ist eine gute Geste, reicht aber nicht:

Es sprechen:

– Ning Jizhe, Vice chair of National Development & Reform Commission

– Liao Min, Vice Minister of Finance

– Zheng Zeguang, Vice Minister of Foreign Affairs

– Han Jun, Vice Minister of Agriculture and Rural Affairs

– Wang Shouwen, Vice Minister of Commerce

– Große Fortschritte in den Zoll-Verhandlungen erreicht

– haben uns mit USA geeinigt auf Kontext für Verhandlungen über Handelsabkommen (FMW: ??)

– USA werden ihr Versprechen weiterverfolgen, Zölle abzubauen

– China hat bislang nach wie vor nicht sich bekannt zu Käufen von 50 Milliaarden Dollar, sondern will nach Markterfodernissen handeln (Eunice Yoon)

– China: werden für Sonntag geplante Gegen-Zölle nicht erheben (FMW: lustig!!)

– zu Landwirtschaftskäufen: werden eine gute Mend an US-Produkten kaufen, genaue Zahlen werden folgen:

FMW: keine Aussagen, die konkrte wären. Was ist nun mit dem Abbau von Zöllen?? Wieviel sollen abgebaut werden? Faktisch ist alles unklar, wohlfeile Absichtserklärungen, nicht mehr. Das heißt auch, dass man faktisch keinen echten Deal hat!

25 Kommentare

25 Comments

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    Roberto

    13. Dezember 2019 16:11 at 16:11

    Sell on good news ist nun die einzige und letzte Hoffnung der Bären. Wenn nicht dann bitte in die Höhle zurm Winterschlaf zurückziehen.

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    Münzsammler

    13. Dezember 2019 16:12 at 16:12

    Unfassbarer Bullshit! Gleiche Rhetorik wie vor zwei Monaten, als der Phase 1 Deal angeblich schon in trockenen Tüchern war.

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    Scheer

    13. Dezember 2019 16:17 at 16:17

    Was für eine Luftnummer

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    Kalop

    13. Dezember 2019 16:18 at 16:18

    Was für eine Mogelpackung!

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    Marcus

    13. Dezember 2019 16:27 at 16:27

    Klaro, aber trotzdem neue ATH’s. Warum auch nicht, dann eben kein Deal. Immer weiter hoch, egal was kommt. Grüße an die nächste Generation die die Suppe dann löffeln darg. Echt top!

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    Roberto

    13. Dezember 2019 16:28 at 16:28

    Absolut, der Deal ist eigentlich kein deal. Das wissen sogar die Algos. Aber es scheint so, als würde es die Bullen nicht interessieren. Die wollen nur ihre Jahresendrally. Komme was wolle und um jeden Preis. Da hilft keine logik und kein gesunder Menschenverstand. Da muß man entweder mitmachen, oder raushalten und sein Geld trocken halten. Egal was der Verstand sagt. Börse ist in den letzten Jahren sowieso zu einem Casino geworden. Das hat nichts mehr mit tatsächlicher Wirtschaft zu tun. Geld verdient man nur wenn man mit tanzt. Ansonsten zugucken wie die anderen Tanzen und hoffen das irgendwann mal die Musik aus geht und die Bären endlich auf die Tanzfläche können:-)

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      Kuschelbär

      13. Dezember 2019 17:10 at 17:10

      Gestern waren es noch die Algos, die 1000e Male die Kurse hochtreiben, egal was an Fake-Deal-News so kommt. Heute wissen sie, dass der Deal kein Deal ist. Heute sind es plötzlich Menschen, die die Kurse pushen, die aber eigentlich fallen. Der große Erfolg scheint konsequentes Denkvermögen zusehends einzuschränken. Wie dick ist der Winterpulli eigentlich, in den Sie sich in Ihren Widersprüchlichkeiten verstrickt haben? Andererseits schadet der nicht, wenn Sie sich bald warm anziehen müssen :)

      • Avatar

        Roberto

        13. Dezember 2019 17:34 at 17:34

        Achder @Kuschelbär, wie schön wieder was von Ihnen zu lesen :-) haben Sie wieder ein Wort oder eine Satzstellung in meinem Text gesucht um mich von der Seite anzumachen ? Und Sie denken sicherlich auch, das Sie es mir jetzt so richtig gezeigt haben ??? :-))), ich kann gerade nicht auhören zu lachen. Ich bin ein wirklich einfacher Mensch und ich schreibe hier immer das gleiche. Wer ich bin und wie ich handle. Aber selbst das ist Ihnen zu hoch um zu verstehen wie man Texte liest und diese versteht. Naja…ich wünsche Ihnen lieber einen schönen Advent, bevor ich mich mehr auslasse.

        • Avatar

          Michael

          13. Dezember 2019 19:58 at 19:58

          @Roberto, sorry, wenn ich mich kurz einmische. Aber Ihre Texte sind für Dritte tatsächlich schwer zu verstehen und zu interpretieren. In einer Kommunikation gibt es Sender und Empfänger und als Medium in diesem Fall der FMW nur die geschriebene Sprache in Kurz-Kommentar-Form.

          Sie als Sender schreiben, meist tatsächlich etwas unbeholfen, Ihre Kommentare und wütend-verstört wirkenden Antworten. Sie lesen sich vermutlich Ihre Texte vor dem Absenden auch noch einmal durch und sind persönlich zufrieden, weil Sie genau wissen, was Sie eigentlich sagen wollten. Ihr bzw. jedes Absenders Gehirn überfliegt dabei quasi die Worte, die die Finger unendlich langsam getippt haben, sucht vielleicht eher nach Tippfehlern, ohne Kritik und Reflexion der eigentlichen Inhalte, weil es in Sekundenbruchteilen oder schon vorher weiß, was man selber gemeint hat.

          Das Medium der geschriebenen Sprache in einer Kommentarfunktion, in der aufgrund der schieren Masse Plakativität und Kurzlebigkeit dominieren, ist zudem ein denkbar ungeeignetes.

          Unter diesen Voraussetzungen hat der Empfänger Ihrer Botschaft schlechte Chancen, Sie auch wirklich zu verstehen. Zudem filtert er bzw. sein Gehirn nochmals die ohnehin bereits verbogene Botschaft.

          Deswegen haben z.B. Politiker ihre Pressesprecher, Kommunikationswissenschaftler und PR-Agenturen, um zumindest diese „technischen“ Übertragungsfehler etwas zu reduzieren. Außer einem, der kann einfach nicht anders als hoch explosiv und eruptiv sofort über Social Medias, wenn es gerade eben mal wieder brodelt.

          Bei Ihnen wirkt es tatsächlich am anderen Ende der Leitung manchmal etwas überheblich, verhöhnend, herablassend, bei Bedarf opportunistisch. Wer so erfolgreich ist, wie Sie, sollte doch weit über Kritik erhaben sein.

          • Avatar

            Roberto

            13. Dezember 2019 20:34 at 20:34

            Hey @Michael, gegen Ihre Kritik habe ich nichts einzuwenden. Sie ist sachlich und ordentlich verfasst und hat keinerlei beleidigende Elemente. Es sind auch keine Sticheleien zu lesen, die mich aufregen würden. Wenn die anderen genauso auf meine Kommentare reagieren würden, dann wäre es hier um einiges ruhiger denke ich. Aber schaue Dir doch mal an was zum Teil die Leute auf meine Kommentare antworten. Das ist immer eine Stichelei und Wut darüber das der Markt nicht fällt auf mich gemünzt, als wäre ich derjenige der die Märkte hochkauft. Ich schreibe doch seit Monaten das ich mal Bulle und mal Bär bin. ich schreibe immer das ich trade und auf die Langfristanlage noch warte. Und als Trade schreibe ich auch immer das ich sogar am selben Tag mehrmals das Gewand des Bullen und des Bären wechsle. Warum hält mir dann ein leser vor, das ich doch gestern anders geschrieben habe,und das sich das doch mit dem heutigen Beitrag nicht deckt ? Das kann nur damit zusammenhängen, das man nicht liest was ich sage und schreibe sondern das man nur das liest was man verstehen will. Warum das Stammleser bis heute nicht begreifen, das ich sowohl Bulle als Bär bin, bleibt mir unverständlich. Wo steht geschrieben das man nur eins sein kann und das für lange Zeit ? Und dann ist doch klar, dass ich genauso antworte wie mir geantwortet wird. meistens in der selben Tonlage. Das stimmt. und wenn es dann Überheblich ist, oder gehässig, oder wie auch immer, dann ist es nur der Spiegel den ich meinem gegenüber vorhalte. es gibt hier auch Leser die sich ständig über mich ärgern. Da frage ich mich wirklich ernsthaft, warum sie sich meine Texte antun. Es gibt viele andere Leser hier, die „nur gutes“ zu berichten haben. daruf sollten sich dann diese Menschen konzentzrieren. ich schreibe das was ich denke und was ich tue. Und daher werden sich diese Leute, sofern sie meine Texte lesen, sich immer weiter ärgern. wermir aber eine ernsthafte Frage stellt, die weder beleidigend noch unterschwellig beleidigend formuliert ist, der wird von mir immer eine freundliche und sachliche Antwort bekommen. In diesem Sinne, ein schönes Adventwochenende :-) P.S. bei soviel Text habe ich jetzt keine Lust auf Korrekturlesen , sorry :-)))

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      Algoversteher

      13. Dezember 2019 18:31 at 18:31

      roberto,woher weisst du eigentlich immer so genau was algos ‚denken‘ ?? oder bist du auch einer von denen ?? 01001111 01100100 01100101 01110010 00100000 01110011 01101001 01101110 01100100 00100000 01010011 01101001 01100101 00100000 01100101 01101001 01101110 01100110 01100001 01100011 01101000 00100000 01101110 01110101 01110010 00100000 01100100 11000011 10100100 01101101 01101100 01101001 01100011 01101000 00111111

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        algoflüsterer

        14. Dezember 2019 00:20 at 00:20

        @algoversteher cooler Code und sehr berechtigte Frage, was du da postest. Die ganz klare Antwort lautet:
        01110111 01101111 01110010 01100001 01110101 01100110 00100000 01100100 01110101 00100000 01100101 01101001 01101110 01100101 01101110 00100000 01101100 01100001 01110011 01110011 01100101 01101110 00100000 01101011 01100001 01101110 01101110 01110011 01110100 00100001

  7. Avatar

    warmup19

    13. Dezember 2019 16:34 at 16:34

    weichgespülter deal vom DEALMAKER, lachnummer, welche möhre will die WS jetzt hinterher rennen ?

  8. Avatar

    Kalop

    13. Dezember 2019 16:35 at 16:35

    Bin in Nasdaq bei 8515 Short rein mit dem Stop bei 8535.

  9. Avatar

    Marcus

    13. Dezember 2019 16:40 at 16:40

    Hab ich doch gleich gesagt! Heiße Luft und mehr nicht. Aber die Börsianer und Trader stürzen sich jedes mal wie die Spinner auf jeden positiven Tweet oder was auch immer, der über dieses Thema verbreitet wird.

  10. Avatar

    Christoph

    13. Dezember 2019 16:48 at 16:48

    Das China die Spielchen von Trump mitmacht… Dachte, die wären erwachsener….

  11. Avatar

    Lausi

    13. Dezember 2019 16:53 at 16:53

    Mein Gott ist das alles spannend – ich mach mir gleich in die Hosen ;-)

  12. Avatar

    Altbär

    13. Dezember 2019 17:06 at 17:06

    @ Marcus , richtig, die Börsianer lieben heisse Luft u.sind bestens gerüstet für den Klimawandel, aber meines Wissens kommen nach Hitzeperioden meistens heftige Gewitter. ( Fiinanztsunami)

    • Avatar

      Marcus

      13. Dezember 2019 17:40 at 17:40

      Das ist natürlich richtig @Altbär. Das ist ja nichts neues dass an Börsen meistens keine Realität sondern Psychologie gehandelt wird.

  13. Avatar

    Shakyamuni

    13. Dezember 2019 17:18 at 17:18

    Oh doch es gibt die nächste Karotte…
    Phase 2 Deal…er ist so nah ich kann ihn schon riechen. :)

  14. Avatar

    Jan

    13. Dezember 2019 18:41 at 18:41

    2:0 für China…

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    Kritisch on fire

    13. Dezember 2019 18:45 at 18:45

    Ich finde den Donald Trump schon fast genial wie er eines Puppenspielers gleich die Puppen (Börsen) bewegt und dirigiert. Und wenn er nicht so doof ist wie viele behaupten hat er längst begriffen wie einfach es durch seine Puppenspielerfähigkeiten gelingt dieses Algo getriebene System für seinen eigenen monetären Vorteil zu nutzen. Wobei er die Börse-Puppen ja mit der linken Hand tanzen lässt und die rechte Hand bewegt, vermute ich einmal, die Schnüre seiner Handlanger und Treuhänder die die geplanten Tätigkeiten der linken Hand rechtzeitig die richtigen Orders an den Börsen.

    • Avatar

      leftutti

      13. Dezember 2019 20:12 at 20:12

      @Kritisch on fire, immer schön kritisch bleiben den Volksverrätern-ähm Volksvertretern gegenüber ;)

      Vielleicht sind es ja die Puppen (Börsen), die den König bewegen und dirigieren. Wie die letzte, zum Tode verurteilte Generation eines Hornissenvolkes, die die alte, fette Königin im Spätherbst noch aus dem Nest schmeißt, um die letzten traurigen Nahrungsvorräte selbst einzuheimsen.

  16. Avatar

    Ranzentier

    15. Dezember 2019 07:58 at 07:58

    Also mich wundert der nirgendwo schriftlich fixierte angebliche Deal etwas. Im Verhandlungsprozess hätte jetzt eigentlich eine Zollanhebung kommen müssen. Die Chinesen vertrauen den Amis nicht mehr und werden daher versuchen alles was aus den USA kommt selbst herzustellen. Ein Jahr mehr Zeit hilft da viel. Wenn man bedenkt welche Schnelligkeit in China mitlerweile möglich ist. Schon etwas verwunderlich. Ich würde gern mal wissen wie der Deal um 15:30 vor der Verschiebung der PK ausgesehen hat.was mich auch wundert. Es gibt kaum Presseartikel über die genauen Inhalte des Deals. Ich finde auch kein Datum für die Zollsenkung oder ist es wie bei Schabowski….gilt ab sofort?

  17. Avatar

    Prognosti

    15. Dezember 2019 11:35 at 11:35

    Jedermann weiss, dass es ein Scheindeal ist, aber die Möhre die seit Monaten alle BÖRSENESEL in die Höhe trieb ist jetzt weg. Wird der Plastikdeal dennoch als Fakt gehandelt u.das Sprichwort „SELL THE FACT“ hat weiter seine Gültigkeit, dann müsste es abwärts gehen.Die Notenbanken haben nämlich die letzte Woche die Börsen nicht mehr bewegt, es war nur noch der PLASTIKDEALER.
    Die Chinesen spielen auf Zeit, u.für diesen Zweck ist dieser Deal ideal.Was heisst denn für Trump mündlich, wenn schriftliche Verträge nichts wert sind.Ich bin gespannt wie lange es geht bis die ALGOS die fehlende Möhre bemerken.?

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – „Zeichen einer Besserung“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Es geht heute um „Zeichen einer Besserung“ rund um das Coronavirus, was auch entspannend auf die Börse wirkt.

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Dax in Bärenmarktrally – heute an wichtiger Marke gescheitert?

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Dax befindet sich in Bärenmarktrally

Der Dax befindet sich seit einigen Tagen in einer Bärenmarktrally – da sind sich viele Beobachter einig. Mit diesem Begriff bezeichnet man eine Kurserholung im Rahmen einer übergeordneten Abwärtsbewegung des Marktes. Und der Dax hat seit dem Crash-Beginn am 21. Februar weit mehr als 5.000 Punkte verloren. Vom Tief aus hat der Dax schon wieder kräftig zulegen können. Und nun ist die aktuelle Frage: Läuft der Markt weiter nach oben?

Dax in Bärenmarktrally – die Marke von 10.080 hat er heute nicht übersprungen

Der folgenden Chart zeigt den Dax auf CFD-Basis seit dem 18. März. Am 25. März, am 27. März und heute hat der Markt drei Hochpunkte ausgebildet bei grob gesagt 10.080 Punkten. Bei der extremen Volatilität der letzten Wochen wollen wir mal nicht so genau auf den einzelnen Punkt achten. Wichtig ist, dass der deutsche Leitindex aktuell diesen jüngsten Widerstand nicht überspringen konnte. Aktuell ist er abgeprallt, und notiert jetzt bei 9.729 Punkten. Dies könnte ein wichtiger Test sein, ob die Bärenmarktrally im Dax weiterlaufen kann. Überspringt der Markt diese Marke, wäre das kurzfristig ein positives Zeichen für Trader.

Aber man muss immer betonen: Es handelt sich hierbei um kurzfristige Trends. Übergeordnet sind wir immer noch im Bärenmarkt, und der nächste große Knall tief nach unten könnte für den Dax erst noch anstehen. Aber könnte man (bis es soweit ist) noch weiter auf einige hundert Punkte Richtung Norden spekulieren? Denn aktuell scheint die Lage an der Börse relativ optimistisch zu sein. Agata Janik hat vorhin eine sehr interessante charttechnisch fokussierte Analyse zu Dax veröffentlicht. Diese können Sie hier einsehen. Über die Voraussetzungen für eine mögliche Trendwende am Gesamtmarkt sprach heute früh auch Markus Fugmann im Videoausblick (hier anschauen).

Robert Zach

Robert Zach von investing.com hat sich heute zum Dax mit sehr interessanten Aussagen geäußert. Der Markt würde auf einen Datennebel zusteuern, weil sich das ganze Ausmaß der Coronavirus-Krise bezogen auf die wirtschaftliche Aktivität wohl erst in den April-Daten widerspiegeln werde. Daher bestehe weiterhin die Möglichkeit, dass es sich bei der gegenwärtigen Erholung im Dax nur um eine Bärenmarktrally handele, wie viele propagieren, dabei aber den Zentralbank- und den daraus resultierenden Liquiditätseffekt aus irrationellen Gründen völlig ausblenden würden – und das, obwohl sie wüssten, was die Hausse in den letzten 10 Jahren maßgeblich angetrieben habe. Auszugsweise wollen wir noch einige andere aktuelle Aussagen von Robert Zach zitieren. So erwähnt er den erst gestern von der chinesischen Zentralbank gesenkten Zinssatz für Reverse-Repo-Geschäfte. Auf kurze Zeit dürfte diese enorme Liquidität (reingepumpt durch die Notenbanken weltweit) sowie die Sicherstellung des Kreditflusses die Aktienmärkte wohl gut unterstützen.

Die entscheidende Frage aber laute, was danach komme. Das Coronavirus werde wohl für einen massiven Nachfrageeinbruch sorgen, was in erster Linie einen deflationären Schock auslösen werde. Gleichzeitig würden Lieferketten zerstört oder zumindest unterbrochen. Wenn die Nachfrage aber rasch zurückkehre, dürfte damit auch die Inflation ein Comeback feiern, so Zach. Da das Coronavirus aber wohl auch ganz ungeahnte Auswirkungen habe, die wir alle so noch nicht erlebt haben, sei eine zweite Abwärtswelle bei Dax und Co freilich nicht gänzlich auszuschließen, zumal sich der Dax kritischen Chartmarken nähere. Vorausgesetzt, dass es sich bei der aktuellen Erholung tatsächlich nur um eine Bärenmarktrally handeln sollte, dann könne dem Dax im Bereich von 10.400 Punkten allmählich die Puste ausgehen. Gelinge den Bullen dagegen der Spurt über diese Hürde, so bestünde weiteres Rallye-Potenzial auf 11.000 Punkte, so Robert Zach.

Heiko Thieme

Heiko Thieme hat aktuell auch zur aktuellen Lage im Dax gesprochen. Sehen Sie dazu das folgende Video. Selbstkritisch bespricht er seine Kaufempfehlungen aus Februar. Die brisante Entwicklung der Coronakrise und die Abstürze an den Märkten, das habe sich natürlich auch seiner Kenntnis entzogen, so Thieme. Die entscheidende Frage die besprochen wird lautet: War es das jetzt mit den fallenden Kursen? Es sei nicht falsch derzeit bis zu 40 Prozent Liquidität vorzuhalten, denn es würden wieder günstigere Kurse kommen.

Dax auf CFD-Basis seit dem 18. März

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Dax: Der deutsche Leitindex ist noch nicht über dem Berg

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Der Dax konnte sich zuletzt erholen – aber geht dieser Anstieg nun wirklich weiter?

Die Börse handelt bekanntlich die Zukunft. Während sich die einen noch in der Präsenz-Panik befinden, denkt das große Kapital schon weiter und handelt. Eines ist aber sicher: Es vergeht bisher kein Tag, ohne dass sich die Lage in der Corona-Krise nicht verschlechtert.

Dennoch hat der Dax ein starkes Bestreben, sich wieder über die bekannte Widerstandsmarke von 10.000 Punkten zu begeben. Auch die gestrigen Aussagen der berühmten fünf Wirtschaftsweisen in Deutschland, schildern ein gar nicht so düsteres Bild für die Zukunft. Nur 2-5 % Wirtschaftswachstum soll unsere Wirtschaft in der klar erklärten Rezession verlieren. Vielleicht sind unsere Weisen schon ein wenig vergreist oder leben in einem anderen Land. Unsere gesamte Volkswirtschaft fällt mehr oder weniger für einen ganzen Monat aus und 50% unseres Mittelstandes kämpft mit einem möglichen Konkurs. Unsere Wirtschaftsweisen aber sprechen von nur 2% Wirtschaftsschrumpfung! Die Auswirkungen werden sich lange und wesentlich härter gestalten als gedacht. Wir sprechen von anstehenden Verstaatlichungen. Auch wird der Staat mit möglichen neuen Schulden den ganzen  Schaden nicht auffangen können.

Der Dax ist in den letzten Jahren immer aus einer Krise wieder gut herausgekommen und konnte langfristig steigen. So wird es vermutlich auch dieses Mal sein. Der Schaden wird sich aber wahrscheinlich wesentlich größer gestalten als gedacht, daher wird ein weiterer Aufschwung nach über 10 Jahren Anstieg auf sich warten lassen.

Der Dax hängt an der Zeit

Jeder Tag, der ohne positive Nachrichten vergeht, wird der deutschen Wirtschaft viele Milliarden kosten. Es ist daher eine Frage der Zeit, wann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Es gibt aber den berühmten Punkt des „no returns“: Er ist der Knickpunkt, wann eine Krise ohne großes Aufsehen überwunden werden kann oder nicht. Ist dieser jedoch überschritten, dann diskutiert man über Langzeitfolgen, die nur wieder schwer wettgemacht werden können. Dies ist das realistische Abbild der aktuellen Situation. In der heutigen Zeit benötigt der Bürger Mut und Zuspruch – und keine düsteren Aussichten.

Was die wirtschaftliche Lage angeht, kann derzeit keine Entwarnung geben werden. Es ist so, die restlichen Worte sind für die Volksseele und für die Beruhigung. Der Zeitfaktor ist also mehr als nur entscheidend. Es geht hier um Tage – und das ist den meisten gar nicht bewusst.

Dax hadert mit der 10.000er Marke

Neben der psychologischen 10.000er Marke gibt es auch noch den Widerstand des EMA 420 (exponential moving average). Im Chart ist deutlich das Scheitern des Dax an dieser Linie mehrmals zu erkennen. Da dies ein dynamischer Widerstand ist und sich aufgrund des Zeitfaktors nach unten zieht, bildet sich dadurch ein doppelter Widerstand in dem Bereich von 9.950 und 10.000 Punkten. Um diese zwei Marken nachhaltig durchbrechen zu können, bedarf es starker Argumente. Zugegeben, diese können jeden Moment auftreten – aber geht man vom kurzfristigen Geschehen aus, dann können beim Dax noch bessere Einstiegskurse gesehen werden. Viel besser für den längerfristigen Investor ist die Jäger- und Sammler-Strategie: Den Nagel in die Wand schlagen und eine kleine Anfangsposition kaufen. Dann bei guten Gelegenheiten im kleinen Stil nachkaufen und einen guten Mischkurs bilden.

Weiter volatil

Die Meinungsvielfalt ist noch sehr groß, daher müssen wir auch diese enormen Tagesschwankungen beobachten. Geht man von dem technischen Zustand des Dax aktuell aus, dann wird der Deutsche Leitindex an seinen angesprochenen Widerständen aufgehalten. Diese zu brechen, sollte schwer sein. Die ersten Verkaufssignale (rote Kreise) sind bereits ausgebildet. Es ist eine Korrektur bis in den Bereich von 9.360 Punkten zu erwarten. Sollten wider Erwarten die Widerstände bis in den Bereich von 10.000 Punkten genommen werden, dann ist noch viel Luft auf der Oberseite. Dieses Szenario ist aber eher als unwahrscheinlich einzustufen. Der Markt benötigt klare Fakten, um klare Entscheidungen zu treffen. Diese sind noch nicht gegeben, daher wird die Volatilität im Dax & Co weiterhin hoch sein.

Der Dax steht wahrscheinlich vor einer Abwärtsbewegung

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Der Dax hat sich erholt, aber die nächste Bewegung dürfte nach unten gehen

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