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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Aktuell: EZB und Bank of England versuchen Panik vorzubeugen bei hartem Brexit und vereinbaren Währungs-Swap

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Die EZB und die Bank of England haben soeben bekannt gegeben, dass man einen Währungs-Swap beschlossen habe. Konkret heißt das, dass die EZB britischen Banken Euros zur Verfügung stellen wird bei Bedarf, während die Bank of England Banken aus der EU britische Pfund zur Verfügung stellen würde.

Hintergrund ist die Befürchtung, dass es doch zu einem harten Brexit kommt, der dann etwa britische Banken von der Versorgung mit Euros abschneiden könnte (und Banken vom europäischen Festland von der Versorgung mit Pound Sterling).

Da die Banken-Welt extrem vernetzt ist, macht ein solcher Schritt als Vorsichts-Maßnahme Sinn! Das zeigt die Vergangenheit etwa im Gefolge der Finanzkrise: damals hatte die Fed solche Währungs-Swaps mit anderen ausgewählten Zentralbanken wie der EZB verabredet – und damit vor allem europäische Banken gerettet, die enormen Bedraf an Dollars hatten (die EZB reichte die Dollars der Fed an die Banken der Eurozone damals weiter).

Hier die Erklärung der EZB im Wortlaut:

ECB and Bank of England activate currency swap arrangement for possible provision of euro to UK banks

Bank of England will offer to lend euro to UK banks on a weekly basis
Bank of England to obtain euro from the ECB in exchange for pound sterling
Eurosystem would stand ready to lend pound sterling to euro area banks, if a need arises

The European Central Bank (ECB) and the Bank of England have decided to activate a standing swap line through which the Bank of England will offer to lend euro to UK banks on a weekly basis. The ECB will receive pound sterling from the Bank of England in exchange for euro. The activation marks a prudent and precautionary step by the Bank of England to provide additional flexibility in its provision of liquidity insurance, supporting the functioning of markets that serve households and businesses.

The swap line between the ECB and the Bank of England is part of a network of standing arrangements with four other central banks, including the Bank of Canada, the Bank of Japan, the Federal Reserve, and the Swiss National Bank. These standing swap lines were agreed in October 2013 and replaced a set of temporary arrangements. Liquidity providing arrangements contribute to global financial stability.

As part of the same agreement, the Eurosystem would stand ready to lend pound sterling to euro area banks, if the need arises.

The ECB will continue to work closely with the Bank of England to monitor market conditions carefully and keep its operations under review.


EZB-Zentrale in Frankfurt. Foto: Kiefer CC BY-SA 2.0

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Devisen

Brexit-Krise in London verschärft sich, Pfund taumelt weiter nach unten

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Vorgestern berichteten wir über das taumelnde britische Pfund. Es notierte Mittwoch Mittag bei glatt 1,29 gegen den US-Dollar. Aktuell verschärft sich die Brexit-Krise auf der Insel immer weiter, und das Pfund ist weiter gefallen auf aktuell 1,2753. Im folgenden Chart seit September 2018 sieht man, dass die Marken von 1,29 und 1,28 nun unterschritten sind. Nach unten ist aus charttechnischer Sicht weiter Luft.

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Und aus fundamentaler Sicht auch! Denn die Brexit-Krise nimmt immer schlimmere Ausmaße an. Nicht nur, dass Theresa May Anfang Juni ihren Brexit-Deal zum vierten Mal (!) zur Abstimmung im britischen Parlament stellen will. Nein, parallel dazu will sie den Zeitpunkt bekanntgeben, wann sie zurücktreten wird. Egal, ob ihr Deal angenommen werde oder nicht – laut „Daily Telegraph“ werde sie so oder so zurücktreten. Und siehe da, ihr parteiinterner Widersacher und Brexit-Hardliner Boris Johnson steht schon bereit. Natürlich werde er es machen, sagte er aktuell bei einer Konferenz, angesprochen auf eine mögliche Nachfolge für Theresa May. Also will er sie in Kürze als Premier beerben! Dann ist der harte Brexit fast schon in Stein gemeißelt.

Setzen die britischen Wähler (ironischerweise beider EU-Wahl) ein Signal, und geben der Brexit-Partei + den Tories eine theoretische Mehrheit der Wählerstimmen? Es geht dabei ja um nichts, da die Briten eh rausgehen aus der EU. Aber es wäre ein Zeichen! Und es wäre das Signal für Boris Johnson, dass ein knallharter Brexit ohne Deal vom Volk gewünscht ist.

Und jetzt? Ganz aktuell hat Oppositionsführer Jeremy Corbyn erklärt die Gespräche über einen Kompromiss seien gescheitert. Mit Theresa May werde es wohl zu keiner Einigung kommen, so Corbyn. Ach so, möchten wir anmerken… mit Boris Johnson bekommt er eine leichtere oder bessere Einigung hin? Einfach unfassbar. Die Brexit-Krise eskaliert, und die Zeit rennt (mal wieder) davon!

Boris Johnson ist Teil der Brexit-Krise
Boris Johnson. Foto: EU2018BG Bulgarian Presidency CC BY 2.0

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Giovanni Cicivelli: Vorschau auf das heutige Trading

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An dieser Stelle biete ich eine kurze Vorschau auf das heutige Trading. Es gibt Infos zu Indizes, Forex und Aktien. Habt ihr den Zugang noch nicht abonniert, dann registriet euch einfach über diesen Link. Es ist vollständig kostenfrei!

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Giovanni Cicivelli: Kurze Rückschau und Vorschau auf heutiges Video

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