Devisen

Aktuell: ISM Index schwach – fällt unter 50er-Marke

FMW-Redaktion

Der ISM Index ist mit 48,6 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 50,5). Der Index fiel unter die 50er-Marke, die die Grenze zwischen Wachstum und Kontraktion darstellt. Besonders schwach die Preisentwicklung mit
35,5 (Oktober 39,0), auch der Auftraseingang blieb mit 48,9 unter der 50er-Marke (Oktober noch 52,9) sowie die Komponente Produktion mit 49,2 (Oktober noch 52,9). Besser war nur die Komponente Beschäftigung mit 51,3 (Oktober 47,6). Im Text zum ISM Index heißt es:

„Ten out of 18 manufacturing industries reported contraction in
November, with lower new orders, production and raw materials inventories
accounting for the overall softness in November.“

Zuvor war der von der Firma Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (Gewerbe) mit 52,8 (Prognose war 52,6) auf den tiefsten Stand seit Oktober 2013 gefallen (Vormonatt noch 54,1). Dabei zeigten alle Komponenten nur noch schwaches Wachstum, wie Markit in dem begleitenden Text mitteilte.

Die US-Bauausgaben dagegen sind um 1,0% gestiegen (Prognose war ein Anstieg um 0,5%)

In einer ersten Reaktion auf die ISM-Daten verlieren die Aktienmärkte an Boden, während der Dollar schwächer wird. Damit setzt sich in der Summe die Schwäche der US-Konjunkturdaten fort!



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