Folgen Sie uns
Das DAX-Signal börsentäglich, jetzt anmelden

Devisen

Aktuell: May konferiert mit Ministern über Verschiebung des Brexit-Votums; Update: Votum soll doch stattfinden

Veröffentlicht

am

Update: Soeben hat die Sprecherin von Theresa May mitgeteilt, dass die Brexit-Abstimmung doch morgen wie geplant stattfinden werde. Die Premierministerin sei zuversichtlich, die Abstimmung zu gewinnen (nunja, da ist sie wohl die Einzige..)..

Die britische „Sun“ sowie zahlreiche Insider aus UK berichten, dass Theresa May aktuell einen conference call abhält mit ihren Ministern über die Frage, ob die für morgen Abend geplante Brexit-Abstimmung im britischen Parlament verschoben wird (was ein Eingeständnis wäre, dass die Abstimmung verloren geht..):

Nun berichtet aktuell der britische „Telegraph“, dass die meisten Minister von einer Verschiebung des Brexit-Votums ausgehen – offenkundig versucht May Zeit zu gewinnen. Übermorgen kommen die EU-Länder zu einem weiteren Gipfel zusammen, vielleicht hofft May, doch noch Zugeständnisse von Brüssel zu bekommen und will daher das Votum auf einen Zeitpunkt nach dem EU-Gipfel verschieben..


By HM Government – https://www.gov.uk/government/speeches/theresa-mays-speech-to-the-un-general-assembly, OGL 3, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63166769

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Schweizerische Nationalbank mit aktueller Zinsentscheidung

Veröffentlicht

am

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat soeben entschieden den Einlagen-Zinssatz bei -0,75% zu belassen. Man belasse seine Geldpolitik unverändert expansiv, so die SNB im Wortlaut. Auch bleibe man bei Bedarf am Devisenmarkt aktiv, wobei die gesamte Währungssituation berücksichtigt werde. Im Klartext: Weiterhin wird man Franken drucken und ihn hier und da im laufenden freien Interbankenhandel gegen den Euro verkaufen um den Franken-Kurs zu schwächen. Euro vs Schweizer Franken hat sich in den letzten 13 Minuten seit Verkündung er Entscheidung de facto gar nicht bewegt. Aber von 8:40 Uhr bis 9:30 Uhr war der Kurs um 18 Pips gefallen. Wusste da jemand schon vorher bescheid?

Die SNB aktuell auszugsweise im Wortlaut:

Seit der Lagebeurteilung im Dezember 2018 hat sich der Franken handelsgewichtet leicht abgewertet. Insgesamt ist der Franken jedoch immer noch hoch bewertet, und die Lage am Devisenmarkt bleibt fragil. Der Negativzins sowie die Bereitschaft der Nationalbank, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren, sind damit unverändert notwendig. Sie halten die Attraktivität von Anlagen in Franken tief und reduzieren den Aufwertungsdruck auf die Währung.

Die neue bedingte Inflationsprognose liegt tiefer als im Dezember. Der Hauptgrund sind gesunkene Wachstums- und Inflationsaussichten im Ausland und die damit verbundenen tieferen Erwartungen in Bezug auf die zukünftigen Leitzinsen in den wichtigsten Währungsräumen. Für das laufende Jahr liegt die Prognose mit 0,3% geringfügig tiefer als die im letzten Quartal prognostizierten 0,5%. Für 2020 sieht die Nationalbank nun eine Inflation von 0,6% voraus, verglichen mit 1,0% im Vorquartal. Für 2021 erwartet die Nationalbank eine Inflationsrate von 1,2%. Die bedingte Inflationsprognose beruht auf der Annahme, dass der Dreimonats-Libor über den gesamten Prognosezeitraum bei −0,75% bleibt.

Schweizerische Nationalbank
Die Schweizerische Nationalbank in Bern. Foto: CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Devisen

Brexit-Chaos immer abstruser: Ein Ausweg für May, Pfund im Wachkoma

Veröffentlicht

am

Bei dem Brexit-Chaos, da weiß man momentan gar nicht mehr wo oben und unten ist. Also: Am Donnerstag findet ein entscheidender EU-Gipfel in Brüssel statt. Dort könnte Theresa May (könnte) die 27 EU-Mitgliedsstaaten bitten, dass man den Brexit-Termin nach hinten verschiebt. Dafür müssten aber inhaltlich sinnvolle Gründe genannt werden. Einfach nur zu sagen „wir brauchen mehr Zeit“ würde nicht genügen.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Und einen Tag vor Donnerstag, also am morgigen Mittwoch, da will sich Theresa May im Parlament in London eigentlich ihr OK für ihren „Brexit-Deal“ abholen. Und nur wenn sie morgen im Parlament ein JA bekommt, will sie übermorgen in Brüssel eine Verlängerung beantragen. Ihren Deal hatten die Abgeordneten aber schon zwei Mal abgeschmettert.

Parlamentssprecher vergrößert das Brexit-Chaos

Und nun tritt der Sprecher des alterwürdigen Parlaments (House of Commons) John Bercow in den Vordergrund. Er zaubert nämlich eine uralte Regularie aus dem 17. Jahrhundert aus dem Hut, dass die Regierung die Parlamentarier innerhalb einer Sitzungsperiode nicht mehrmals über den selben Gesetzentwurf abstimmen lassen darf. Er müsste sich inhaltlich schon unterscheiden. Aber so schnell eine Änderung, schafft May das noch? Damit wäre das morgige Vorhaben von Theresa May und damit ihr gesamter Plan gefährdet. Aber da gibt es eine Möglichkeit.

Denn mit „Sitzungsperiode“ ist nicht etwa ein Tag oder eine Woche im Parlament gemeint, sondern ein Sitzungsjahr. Die Regierung könnte das Ende der bisherigen Sitzungsperiode ausrufen und eine neue starten. Dem müsste aber die Queen zustimmen – und das alles bis morgen! Tja, es wird immer lustiger, spannender und verwirrender. Das Brexit-Chaos nimmt immer mehr zu. Auf jeden Fall befindet sich UK in einem Trichter, der immer schneller und enger zusammen läuft, bis unten kein Platz mehr zum Atmen ist.

Im Chart sieht man Pfund vs USD in schwarz und Euro vs Pfund in orange seit letztem Mittwoch. Ein klarer Seitwärtstrend. Wir hatten schon am Freitag darauf hingewiesen. Bis zum Mittwoch dieser Woche würde wohl kaum etwas passieren, weil alle Welt auf die neue Abstimmung im House of Commons wartet. Aber dass der Markt nach dieser Blockade des Parlamentssprechers so ruhig bleibt, ist mal wieder erstaunlich. Ja, mal wieder zeigt das Pfund, dass es unberechenbar ist. Ab morgen dürfte wohl mehr Action reinkommen, und dann am Donnerstag noch mehr.

Brexit-Chaos im Pfund nicht sichtbar

weiterlesen

Devisen

Jens Weidmann stellt sich Fragen bei „jung und naiv“

Veröffentlicht

am

Eines scheint nun klar zu sein: Bundesbankchef Jens Weidmann wird nicht Nachfolger von Mario Draghi, der im Herbst aus dem Amt scheiden wird. Offenkundig hat die Bundesregierung einen Deal gemacht: ein Deutscher wird Chef der EU-Kommission in der Nachfolge des ebenfalls bald ausscheidenden Jean-Claude Juncker, dafür verzichtet man auf den Chefposten der EZB.

Und so kann sich Jens Weidmann also entspannt den Fragen eine jungen Publikums stellen – natürlich alles „per du“, was aber sowohl Weidmann als auch den Fragestellern sichtlich nicht ganz einfach fällt! Moderiert wird die Veranstaltung von Tilo Jung, der sich gerne in Bundespressekonferenzen setzt und dort vor allem Staatssekretäre mit nervigen und unangenehmen Fragen gelegentlich zur Weißglut bringt.

Jens Weidmann aber wirkt sehr entspannt und authentisch – aber sehen Sie selbst:


Jens Weidmann, Chef der Deutschen Bundesbank. Foto: Chatham House / Wikipedia (CC BY 2.0)

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen