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Aktuell: Tesla-Aktie stürzt zur Eröffnung in New York brutal ab

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto

Die Tesla-Aktie ist soeben zum Handelsstart in New York brutal abgestürzt. Nachdem die Aktie bereits vom Hochpunkt am 1. September bei 502 Dollar auf 418 Dollar am Freitag Abend gefallen war, genossen die US-Börsianer ein langes Wochenende, weil gestern in den USA aufgrund eines Feiertags kein Börsenhandel stattfand. Und nun, wo die Tech-Aktien die letzten Tage eh schon angeschlagen sind (hier das ganz aktuelle Video von Markus Koch), fällt die Tesla-Aktie heute zum Handelsstart um brutale 18 Prozent auf 343 Dollar, bei schnellen Schwankungen!

Ein kleines Desaster für Tesla ist, dass der Markt eigentlich fest davon ausgegangen war, dass die Tesla-Aktie in den weltweit wichtigsten Aktienindex S&P 500 aufgenommen wird, weil Tesla das Kriterium von vier Gewinn-Quartalen in Folge erfüllt hatte. Aber nein, Tesla wird nicht in den Index aufgenommen. Der Tech-Abverkauf verstärkt den Abwärtssog bei Tesla, und der Abverkauf in dieser Aktie verstärkt auch den Abverkauf am Gesamtmarkt. Denn seit Wochen steht in den USA keine Aktie so sehr im Fokus wie Tesla (abgesehen von Apple). Dazu noch diese schlechte Nachricht über die Nichtaufnahme in den S&P 500. Und natürlich darf man gerne auch anmerken, wie gigantisch die Aktie in den letzten Monaten gestiegen ist. Jetzt läuft der große Abverkauf. Aber wie so oft sollten sich die Shorties nicht zu früh freuen. Werden zahlreiche „Jünger“ von Elon Musk diese Chance nutzen um „günstig“ einzusteigen? Man sollte die Gläubigkeit dieser Gemeinde nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit März

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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