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Aktuell: Trump attackiert Deutschland auf NATO-Gipfel frontal (+Update)

Deutschland sei „Ein Gefangener“ Russlands, so Trump..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Laut einem Bericht von „CNBC“ hat Donald auf dem heutigen NATO-Gipfel Deutschland schwer attackiert. Deutschland sei „Ein Gefangener“ Russlands („Germany is a captive of Russia“), so der Kurz-Bericht des US-Finanzsenders CNBC.

Damit dürfte Trump auf die in Relation zum deutschen BIP geringen Verteidigungsausgaben anspielen (1,24% des BIP; die USA liegen bei 3,5% des BIP) – Deutschland sei daher ohne die USA, so Trump, praktisch schutzlos. Und indirekt droht Trump genau diesen Schutz aufzuheben mit dieser Aussage!

Update zum Wortlaut Trumps:

“Germany is totally controlled by Russia … They will be getting between 60 and 70 percent of their energy from Russia and a new pipeline, and you tell me if that is appropriate because I think its not.”

“I think it is a very bad thing for NATO and I don’t think it should have happened and I think we have to talk to Germany about it. On top of that, Germany is just paying a little bit over 1 percent (on defense) … And I think that is inappropriate also.”

Hier Trumps Ansage im Original:

Gestern hatte Trump eine Salve an Tweets losgelassen, wonach die NATO-Partner nicht nur zu wenig für die Verteidigung bezahlen würden – inidrekt fordere Trump, dass diejeneigen Länder, die zu wenig ausgeben würden, dies anchzahlen müssten:

Das sei eine Art „Schutzgeldsystem“, das Trump wohl anstrebe, so heute der britische „Guardian“. Oder wie der EX-FBI-Chef Comey formulierte: es sind Mafia-Methoden ins Weiße Haus eingezogen..

25 Kommentare

25 Comments

  1. Avatar

    asyoulike

    11. Juli 2018 09:55 at 09:55

    Moin, moin,

    so ganz von der Hand weisen lassen sich m.E. die Aussagen Trumps nicht.
    Stellen wir uns zwei kleine Orte vor, irgendwo. Ort A hält eine Feuerwehr vor, gibt dort viel Geld für Fortbildung, Unterhalt der Fahrzeuge etc. aus. Ort B gibt sein Geld eher für Sozialprojekte aus. Solange es nicht brennt, ist der Ort A benachteiligt. Der Ort A muss bei Sozialprojekten sparen, da er auch noch seine Feuerwehr unterhält. Ort B preisst seine Sozialausgaben. Es ist Nacht, in Ort B brennt es. Niemand ist da zum Löschen, weder Personal noch Ausrüstung. Wieso sollte Ort A nun zur Hilfe kommen?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Juli 2018 10:01 at 10:01

      @asyoulike, nur ist es doch so: mittels des Militärs und des Dollars haben die USA die Welt kontrolliert und sich damit sehr sehr viele (auch materielle) Vorteile verschafft jahrzentelang; also so einfach ist die Rechnung eben nicht!

  2. Avatar

    tm

    11. Juli 2018 10:13 at 10:13

    Ich bin bei Trump ja nach wie vor teils unsicher, was Dummheit und was Provokation ist. Wenn man seine Aussagen ernst nimmt, stellt er sich offenbar vor, dass es eine Art NATO-Haushalt gibt, in den alle Mitglieder einzahlen und aus dem dann alle Militärausgaben finanziert werden. Aber das ist ja schon komplett Unsinn.

    Ich halte die deutschen Militärausgaben zwar auch für zu niedrig, aber glaubt irgendwer, die USA würden ihre Ausgaben senken, wenn die Europäer ihre erhöhen? Wenn Trump meint, die USA zahlen zu viel fürs Militär, soll er halt die Ausgaben kürzen (was Obama gemacht hat) und nicht massiv erhöhen.

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      leftutti

      11. Juli 2018 10:59 at 10:59

      @tm, da bin ich ganz Ihrer Meinung: Es ist einfach unglaublich, dass jemand den Militärhaushalt um etwa 15% aufstockt auf eine Summe, die höher ist, als die von Russland und China zusammen. Gleichzeitig werden die Budgets „unwichtiger“ Ressorts wie Gesundheitssystem, Sozialsystem oder Umwelt massiv gekürzt. Und genau so jemand stellt sich dann hin und verlangt das Gleiche von anderen Staaten?!

      Ort B besitzt gute Schulen, Freizeiteinrichtungen und ein Krankenhaus, die auch von den Kindern, Einwohnern und verletzten Feuerwehrleuten aus Ort A frequentiert werden. Außerdem gibt es in Ort B eine prosperierende Landwirtschaft, die auch die Einwohner von Ort A mit ernährt, weil die ja kaum Geld für so etwas haben. Es erschien ihnen wichtiger, noch weitere drei Löschfahrzeuge zu kaufen, obwohl der vorherige Bestand locker für beide Orte ausreichend war.
      Warum also sollte Ort A nicht zu Hilfe eilen, wenn es in B mal brennt?

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        tm

        11. Juli 2018 11:13 at 11:13

        “ auf eine Summe, die höher ist, als die von Russland und China zusammen. “

        Ja, wobei ich vorsichtig bei der Argumentation mit Absolutbeträgen wäre. Mit seinem scheinbar so kleine Etat finanziert Russland eine Armee, die mehr Soldaten umfasst als die von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Polen zusammen und mehr Panzer als die gesamte Nato. Sie können das ja mal hochrechnen, wie groß die russische Armee dann sein könnte, wenn Russland so viel ausgeben würde wie die USA. Die Kosten sind halt andere, daher macht es wenig Sinn, Absolutbeträge zu vergleichen.

        • Avatar

          leftutti

          11. Juli 2018 11:29 at 11:29

          Da haben Sie jetzt auch wieder recht. Und durch die selbstverschuldete Verteuerung von Stahl wird der Bau von Kriegsgeräten auch nicht billiger für den armen Donald.

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    Trigo

    11. Juli 2018 10:39 at 10:39

    Trump ist wie die Mafia…. wenn du nicht zahlst, dann „könnte“ was passieren. Wir sind die Versicherung! Erst schön die Gegend unsicher machen und dir dann Schutz anbieten bzw. aufzwingen.

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    Lausi

    11. Juli 2018 10:41 at 10:41

    Was erlauben Trump?! Mein Gott ist der widerlich! Diesem Typen sollte mal gezeigt werden wo der Hammer hängt! Früher oder später wird er diesen schon zu spüren bekommen.

  5. Avatar

    Lutze

    11. Juli 2018 11:46 at 11:46

    Wozu benötigen wir überhaupt die NATO in dieser Dimension?
    Wer greift Europa oder die USA an? Ich kenne da keinen !!!
    Nachtigal ich hör dich trapsen: der militärische- u. Bankenkomplex greift der USA u. der EU in die finanziellen Taschen. Nur bringt es der Bevölkerung keinen Wohlstand.
    Wo könnten wir wirtschaftlich stehen, wenn das Geld für Rüstung in Infrastruktur, Innovation usw. fließen würde.

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      tm

      11. Juli 2018 12:03 at 12:03

      Naja die Nato gibt im Schnitt vermutlich rund 2% des BIPs für das Militär aus – Russland über 5%. Wieso benötigt Russland mit 140 Mio. Einwohnern eine Armee, die größer ist als die Armeen von Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Polen zusammen? Und wieso benötigt Russland so viele Panzer wie die gesamte Nato?

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        leftutti

        11. Juli 2018 13:15 at 13:15

        Einen gewissen Einfluss haben da sicherlich neben vielen anderen Faktoren auch die geografischen Gegebenheiten: Die Dimension des Riesenlandes, die Länge der Grenzen, die Anzahl an auch nicht gerade pazifistisch angehauchten Nachbarn.
        Ich habe jetzt keine Ahnung, wie die Truppen- und Panzerverteilung genau aussieht, aber ein nicht unerheblicher Teil wird sicherlich an den Süd-, Ost- und sogar Nordgrenzen bzw. -bezirken stationiert sein.

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          tm

          11. Juli 2018 13:25 at 13:25

          Sie meinen, weil Russland von der Mongolei oder Kasachstan oder Weissrussland bedroht wird? Oder glauben Sie ernsthaft, China oder die Nato würden Russland angreifen?

          Also dass ein Staat mehr für das MIlitär ausgibt als Deutschland, finde ich nachvollziehbar. Aber Russland gibt so viel aus, wie kaum ein anderes Land, über 5% der Wirtschaftsleistung, und unterhält eine riesige Armee.

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            leftutti

            11. Juli 2018 14:50 at 14:50

            @tm, ich meine gar nichts! Ich schreibe nur, dass es ein riesiges Land mit einer utopischen Grenzlänge ist. Und Grenzen wollen nun einmal bewacht und geschützt werden. Während die USA gar keine potenziellen militärischen Gegner an seinen Festlandsgrenzen hat (wieso also gibt man hier 3,5% der Wirtschaftsleistung aus?), ist es doch irgendwie nachvollziehbar, dass man zumindest ein wachsames Auge auf die Kaukasus-Grenzen und auf China hat. Auch Alaska ist nur einen Steinwurf weit entfernt…

            Auch macht es keinen Sinn, absolute Zahlen (so viele Panzer wie die gesamte NATO) zu vergleichen, wie Sie weiter oben ganz richtig bemerkt haben. Denn in Punkto Modernität, Qualität und Einsatzfähigkeit sind russische Panzer zu einem sehr großen Prozentsatz weit und deutlich unterlegen. Die letzte wirkliche Innovation im russischen Panzerbau war im Jahr 1967. Erst etwa 50 Jahre später, also vor wenigen Jahren, wurde der supermoderne T-14 Armata entwickelt und produziert. Der Anteil an der Gesamtanzahl ist jedoch noch verschwindend gering.

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            tm

            11. Juli 2018 15:02 at 15:02

            Ne, es macht keinen Sinn, absolute Geldbeträge zu vergleichen, weil die Kostenstrukturen ganz andere sind – es macht hingegen sehr viel Sinn – neben dem Ausgaben im Verhältnis zum BIP -, die Armeegrößen zu vergleichen.

            Und wenn Sie nun argumentieren, das russsiche Militär sei im Grunde total veraltet, steht das in krassem Widersprich zu russischen Meldungen, aber auch zur Ansicht innerhalb der Nato. Lesen Sie mal Sputnik, da wird das russische Militär jeden Tag gefeiert und auch die Nato schätzt Russlands Armee als überlegen ein. Gerade weil Russland im Verhältnis zum BIP viel ausgibt, kann es ja eine große und vermutlich auch in Teilen moderne Armee finanzieren.

            Die lange Grenze lasse ich als Argument ja durchaus gelten. Aber die Grenze zum Kaukasus ist ca. 900km lang und das sind Staaten mit winzigen Armeen. Und ist China militärisch eine Bedrohung für Russland? Zudem scheint es für viele Kommentatoren völlig nachvollziehbar zu sein, dass sich das riesige Russland mit einer der größten Armeen der Welt berechtigt bedroht fühlen darf, die kleinen baltischen Staaten hingegen dürfen sich offenbar nicht vom ungleich größeren Nachbarn bedroht fühlen.

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            leftutti

            11. Juli 2018 15:58 at 15:58

            Ich schreibe aber nicht vom russischen Militär an sich, sondern von den Panzern. Und die sind, in absoluten und relativen Zahlen, zumeist veraltet und weit unterlegen (noch).
            Was China angeht, sind die aktuell sicher keine militärische Bedrohung, was aber nicht immer so war und auch nicht so bleiben muss. Ehrlich gesagt, als unmittelbarer Nachbar hätte auch ich immer ein wachsames Auge auf die Burschen.
            Und last but not least: Ich finde hier keinen einzigen Kommentator mit Ausnahme von Ihnen, der irgendetwas über Bedrohung von Russland oder von baltischen Staaten durch Russland schreibt. Oder wer von beiden sich bedroht fühlen darf oder eben nicht. Somit kann ich Ihre Ansicht nicht teilen, dass dies für viele Kommentatoren völlig nachvollziehbar sei.

  6. Avatar

    Lutze

    11. Juli 2018 12:53 at 12:53

    tm – in Deinem Kopf geht irgend was vor was ich nicht begreife. Wer führt denn vermehrt Kriege auf dieser Welt: NATO incl. USA oder Russland? Wer wird bedroht NATO oder Russland? Wer benötigt also mehr Rüstungsausgaben NATO oder Russland?
    Aber wie ich Deine Kommentare hier einschätze hast Du auch wieder die bescheuerste Statistik zur Hand, Herr Allwissend.

    • Avatar

      tm

      11. Juli 2018 12:59 at 12:59

      Welche Kriege hat die NATO denn illegitim geführt? Und wer bedroht Russland? Russland stellt eine Bedrohung für alle ehemaligen Sowjetrepubliken dar, umgekehrt wird Russland offenkundig von niemandem bedroht.

      :-) Tja, schon blöd, wenn Statistiken Ihrem Weltbild widersprechen, oder?

      Also Sie finden es völlig normal und in Ordnung, dass Russland mit 140 Mio. Einwohnern eine Armee unterhält, die mehr Panzer hat als die gesamte NATO und so viele Soldaten wie Frankreich, Deutschland, Italien, UK und Polen zusammen? Und Sie begründen das noch ernsthaft mti der Bedrohung durch die NATO?

        • Avatar

          tm

          11. Juli 2018 14:00 at 14:00

          Ja was wollen Sie nun mit diesen Absolutwerten zeigen? Wie gesagt, mit dem scheinbar so kleinen Etat finanziert Russland mehr Panzer als die gesamte Nato und so viele Soldaten wie Frankreich, Deutschland, Italien, UK und Polen zusammen. Erschreckend, oder?

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        Gixxer

        11. Juli 2018 19:47 at 19:47

        tm schreibt: „Welche Kriege hat die NATO denn illegitim geführt?“
        Wie wäre es mit dem Jugoslawienkrieg oder dem ersten und zweiten Irakkrieg. Man kann aber auch Libyen anführen.
        Die zahlreichen kleineren Scharmützel lasse ich jetzt mal weg (Schweinebuchtinvasion, etc.).

        Ihre Abneigung was absolute Beträge angeht, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Die USA geben fast 10mal so viel für Rüstung wie Russland aus. Und sie wollen uns hier weis machen, dass eigentlich Russland mehr ausgibt, da es prozentual zum BIP mehr ausgibt. Kostete eine Rakete der Amis gleicher Wirkungsweise wie eine der Russen etwa das 20fache? Dann könnte ich es nachvollziehen.

        Des Weiteren fehlt immer noch eine Quellenangabe zu Ihren Behauptungen: „Russland würde so viele Soldaten wie Frankreich, Deutschland, Italien, UK und Polen zusammen unterhalten“.
        Wobei wir wissen, dass zB die Amis durchaus Kriege auch ohne Soldaten führen (Stichwort Drohnen).

        • Avatar

          Michael

          11. Juli 2018 21:17 at 21:17

          @Gixxer, tm geht offensichtlich tatsächlich davon aus, dass all die ihm und der ganzen Welt vorliegenden Statistiken die Realität widerspiegeln. Dass er, und nur er, genau weiß, wie hoch genau das russische BIP und die exakten Militärausgaben zu beziffern sind. Weiterhin geht er davon aus, dass Russland jedes Einzelteil an Rüstungstechnologie auch im eigenen Land fertigen lässt (weil die Kostenstrukturen ganz andere sind) und keinerlei Technologie (für Einzelteile, Ideen, Patente, Geheimnisse) aus dem teuren Ausland zukauft.

          Wie auch immer, was soll’s? Tatsache ist doch am Ende, dass sowohl die USA, wie auch Russland immer dann militärisch „intervenieren“, wenn deren wirtschaftliche oder sog. geopolitische Interessen betroffen sind. Beide schlagen zu, wann immer sie es als gegeben erachten und beide versuchen, Überschneidungen zu verhindern. Erst durfte sich der Eine an Afghanistan versuchen, etwas später der Andere. Sehr erfolgreich waren am Ende beide nicht, trotz 5% des BIP oder hoch überlegener Technologie.
          Wann immer die Öl- und Gaswirtschaft betroffen ist, kommt man sich ab und an ins Gehege, doch zum größten Teil sind die Reviere klar abgesteckt.
          Europa wird derzeit bestenfalls von Draghi, ein paar Rechtpopulisten und einer seltsam anmutenden EU-Politik bedroht, alles Gegner, gegen die kein Panzer viel ausrichten kann ;)

          Das eigentliche Thema, dass Master-Präsi Trump eine mafiose Erpressungsstrategie twittert, geht dabei völlig unter. Und da ist @tm ja jederzeit bei uns, dass Trump doch einfach die Ausgaben kürzen soll, wenn sie ihm zu hoch erscheinen.

    • Avatar

      tm

      11. Juli 2018 13:00 at 13:00

      P.S.: Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mich nicht mehr duzen würden.

  7. Avatar

    Maitdjai

    11. Juli 2018 13:08 at 13:08

    Gemessen an dem Zustand der deutschen „Brunnenbohrer-Schrott“ Armee (BW), ist der Verteidigungshaushalt schon „komisch“ hoch! „Flinten Uschi“ will zwar staendig mehr Etat, aber was passiert dann eigentlich damit? Bei aller berechtigter Kritik an Trump, ist es vielleicht gar nicht schlecht, wenn die dilettantischen Traumtaenzer und „Steuer-Geldverbrenner“, in der Berliner Kaeseglocke, mal die Leviten gelesen bekommen!Vielleicht sollte man die duetschen „Qualitaets“ Ruestungsgueter auch mal an die Bundeswehr weitergeben, anstatt sie in alle moeglichen Krisengebiete und diverse „zweifelhafte“ Verbuendete zu verscherbeln. Aber das wuede ja Aufruhr in dem scheinheiligen Berliner „Lobbyisten-Kuschel“ Kukon nach sich ziehen. D. h., viele post-politische, gut dotierte, „Vorstands-Pups-Posten“ waeren einfach gestrichen.

  8. Avatar

    Lutze

    11. Juli 2018 16:31 at 16:31

    tm-ich wäre Ihnen dankbar wenn SIE Ihren Aussagen auch Quellen hinzufügen würden, damit SIE auch glaubwürdig sind in Ihrer Besserwisserei

  9. Avatar

    Denker

    11. Juli 2018 16:47 at 16:47

    Is doch geil,… ich liebe Trump,… ein richtiger Querkopf der mal ordentlich für Stimmung sorgt in dem von Bürokraten verseuchten Staatssimulation BRD.
    Wunderbar, soll er sie doch abziehn seine Armee. Spart erhebliche Kosten und Terror und ihre Drohnenkriege können sie von woanders ausführn.
    das paßt natürlich den neocons nicht,… würden sie doch gerne die EU in einen Krieg gegen Russland hineinlügen. Flintenuschi oder Frau Feuchteleiden wird schon ganz wuschich in den Krieg zu ziehen. Natürlich ohne ihre eigenen Sprößlinge, das sollen die anderen Dummen machen.
    Und Russland, ochgottchen,… vor denen hab ich Angst, stand doch der Russe schon 70 Jahre vor der Tür…durchgegangen ist er aber irgendwie nie,den Imperialisten sei dank.
    Stattdessen gabs als Dankeschön für die Freigabe der ostlichen Teilgebiete auch prompt die Nato Osterweiterung.
    Herzlandtheorie hin oder her,… denn wir sind die Guten

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Arbeitsmarkt nach Corona: Mehr Staatswirtschaft, weniger Industrie

Redaktion

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am

Von

Büro-Arbeitsplatz

Verschwörungstheorie? Oder nur eine Vermutung? Das „übliche“ neo-liberale Gelaber, welches den Staat verteufelt, und vor noch mehr Staat warnt? Nein, offizielle staatliche Aussagen vom heutigen Tage zeigen, dass am deutschen Arbeitsmarkt in die Staatswirtschaft deutliche Stellenzuwächse erleben wird, während produzierende Betriebe nicht nur jetzt, sondern auch in 2021 weiter Stellen abbauen wird.

Staatswirtschaft im Aufwind, Industrie im Rückzug?

De facto heißt das: Die Angestellten in der Privatwirtschaft müssen (insgesamt gesehen) durch Steuern und Abgaben immer mehr, mehr und noch mehr erwirtschaften und abführen, damit die immer größere Zahl der Arbeitsstellen im Rahmen der Staatswirtschaft auch bezahlt werden kann! Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute ihre Prognose für den deutschen Arbeitsmarkt für die Jahre 2020 und 2021 veröffentlicht. Und genau aus diesen Aussagen geht folgendes hervor, auszugsweise im Wortlaut:

Die Zahl der Arbeitslosen steigt laut der IAB-Prognose im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, im Jahr 2021 könnte sie wieder um 100.000 zurückgehen.

Im Produzierenden Gewerbe gab es insbesondere im zweiten Quartal 2020 einen deutlichen Stellenabbau, der auch 2021 anhalten wird. Im Jahresdurchschnitt 2020 fallen hier 160.000 und 2021 nochmal 60.000 Stellen weg.

Beschäftigungszuwächse erwarten die IAB-Forscher dagegen vor allem im Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“ (jeweils +190.000 in beiden Jahren).

Wird man im Detail die Neueinstellungen bei Staat und öffentlichen Betrieben (zusammen nennen wir das mal die „Staatswirtschaft“) durchgehen, dann wird man im Einzelfall sicher sagen: Ja, diese neue Stelle ist sinnvoll, und die auch, und die auch, und die da… ja dieser neue Job bei dieser Behörde ist auch notwendig. Zum Beispiel mehr Polizisten, mehr Lehrer, mehr Personal für die Gesundheitsämter, mehr Personal für den Zoll für die Kontrollen bei Schwarzarbeit und Einhaltung der Vorschriften bei Fleischbetrieben, mehr Sozialarbeiter etc. Und so könnte man die Liste sicher endlos fortsetzen.

Nur irgendwer muss all das ja auch bezahlen, zusätzlich zu der immens steigenden Staatsverschuldung, die irgendwann ja auch irgendwer mal bezahlen soll. Unterm Strich, da darf man sich sicher sein, wird es heißen: Wir müssen leider, leider die Steuern erhöhen. Geht eben nicht anders? Oder wird man anstatt die Steuern raufzuschrauben, eher auf indirekte Steuern und Sozialabgaben setzen? Was der Bürger nicht so offensichtlich sieht, tut auch nicht so sehr weh?

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Baugewerbe mit Einbruch bei den Auftragseingängen – kein Grund zur Sorge!

Claudio Kummerfeld

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Baugewerbe mit Rückgang bei den Aufträgen

Das deutsche Baugewerbe verzeichnet einen Rückgang der Auftragseingänge. Krise? Weit gefehlt, so möchten wir meinen. Wie heute offiziell vermeldet wurde, sind die Auftragseingänge im Juli im Vergleich zu Juni um 5,6 Prozent gesunken, und im Vergleich zu Juli 2019 um 4,9 Prozent. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 sank der reale Auftragseingang im Baugewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent. Warum diese Rückgänge noch kein Problem sind? Nun, die Aussagen der Statistiker deuten dies an.

Denn der Auftragseingang im Juni 2020 war aufgrund von Großaufträgen ungewöhnlich hoch ausgefallen. Und der Auftragseingang im Juli 2019 war der höchste jemals in einem Juli gemessene Wert. Von daher war es für den Juli 2020 auch schwer, im Vergleich zu diesem Rekord-Ausgangswert noch mal eine Steigerung hinzulegen. Und aktuell darf man ja auch noch ergänzen, dass im Zuge der Coronakrise verständlicherweise einige wirtschaftliche Abläufe wie Bauaufträge oder Bauanträge bei Ämtern verschoben werden oder sich verzögern. Wenn man das bedenkt, dann sind diese Auftragsrückgänge im Baugewerbe noch eher mild ausgefallen. So schreiben die Statistiker vom Statistischen Bundesamt auch Zitat „Gründe für diese negative Entwicklung sind neben möglichen Einflüssen der Corona-Pandemie auch das sehr hohe Niveau des Vorjahres“.

Die am Anfang des Artikels genannten Prozentveränderungen waren real, saison- und kalenderbereinigt gerechnet. Die nominalen Veränderungen fielen noch viel kleiner aus. Der Auftragseingang im Baugewerbe betrug im Juli 2020 rund 7,5 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 2,5 % weniger gegenüber dem Höchststand im Juli 2019. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten 2020 nominal um 0,5 %.

Grafik zeigt Verlauf der Auftragseingänge im Baugewerbe

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Coronakrise und Insolvenzen: Ab 01.Oktober kommt die Pleite-Welle

Markus Fugmann

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Aufgrund der Coronakrise hat die Bundesregierung bekanntlich beschlossen, das Insolvenzrecht zeitlich begrenzt auszusetzen und damit die Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz ausser Kraft zu setzen – gleichwohl droht nun bereits in der nächsten Woche eine massive Pleite-Welle. Denn ab 01.Oktober müssen jene Unternehmen wieder Insolvenz anmelden, die zahlungsunfähig sind – während überschuldete Firmen erst ab 01.Januar 2021 die Pflicht zur Insolvenz-Anmeldung haben.

Wie viele der von der Coronakrise betroffenen Unternehmen in Deutschland müssen dann als ab nächster Woche Insolvenz anmelden? Volker Römermann, unter anderem Fachanwalt für Insolveznrecht, sagt: über 90% der betroffenen Firmen werden dann ab 01.Oktober Insolvenz anmelden müssen, denn so hoch sei die Zahlungsunfähigkeits-Quote bei allen Insolvenzen – Überschuldung und damit die Pflicht zur Insolvenzanmeldung erst ab 01.Januar 2021 sei dagegen bei weniger als 10% der Fall.

Coronakrise: Jetzt kommt der Schmerz!

Das bedeutet: hunderttausende Firmen in Deutschland werden wohl zeitnah Insolvenz anmelden! Das wird viele Arbeitsplätze kosten. Der durch die Coronakrise ausgelöste Schmerz wurde also lediglich in die Zukunft verschoben – und diese Zukunft und damit der große Schmerz kommt nun also im Oktober, „buchstäblich am 01.Oktober“, sagt Römermann im Interview mit Florian Homm. Zwischen Januar und August diesen Jahres war die Zahl der Insolvenzen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar rückläufig – da hat sich nun viel aufgestaut, was sich nun in einer Pleite-Welle entladen dürfte!

Und der Schmerz geht dann ab 01.Januar 2021 weiter, denn viele Firmen haben in der Coronakrise noch einmal Kredite aufgenommen, seien aber nicht zuletzt dadurch aussichtslos überschuldet, sagt Volker Römermann:

Ab 01.Oktober schlägt die Coronakrise voll durch - es droht eine Welle von Insolvenzen

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