Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

Aktuell: US-Neubauverkäufe scheinbar stark, US-Verbrauchervertrauen kühlt deutlich ab

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die US-Neubauverkäufe (März) sind mit +5,8% auf eine Jahresrate von 621.000 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,8% auf 592.000). Allerdings wurde der Vormonat heftig nach unten korrigiert – von +6,1% auf nunmehr nur noch +0,3%!

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board) ist mit 120,3 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 122,5; Vormonat war 125,6). Die Einschätzung der aktuellen Lage fällt von 143,9 auf 140,6, die Konjunkturerwartungen fallen von 112,3 auf 106,7.
Die Trump-Euphorie, das zeigen die Daten, schwindet!

Dazu schreibt das Conference Board, das die Daten erhebt:

“Consumers assessed current business conditions and, to a lesser extent, the labor market less favorably than in March. Looking ahead, consumers were somewhat less optimistic about the short-term outlook for business conditions, employment and income prospects. Despite April’s decline, consumers remain confident that the economy will continue to expand in the months ahead.

Consumers’ assessment of current conditions eased in April. Those saying business conditions are “good” declined from 32.4 percent to 30.2 percent, while those saying business conditions are “bad” increased slightly, from 13.1 percent to 13.8 percent. Consumers’ assessment of the labor market was moderately less favorable. Those stating jobs are “plentiful” declined from 31.8 percent to 30.8 percent, while those claiming jobs are “hard to get” was virtually unchanged at 19.1 percent.

Consumers were less optimistic about the short-term outlook in April. The percentage of consumers expecting business conditions to improve over the next six months decreased from 26.9 percent to 24.8 percent, while those expecting business conditions to worsen rose from 8.5 percent to 10.9 percent.

Consumers’ outlook for the labor market was also less upbeat. The proportion expecting more jobs in the months ahead declined from 23.8 percent to 23.0 percent, while those anticipating fewer jobs increased from 12.7 percent to 13.1 percent. The percentage of consumers expecting their incomes to increase declined from 22.5 percent to 19.3 percent, while the proportion expecting a decrease held steady at 7.5 percent.“

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Michael

    25. April 2017 17:22 at 17:22

    Bei derartigen Korrekturen der Vormonate, die dann ja wohl ein deutlich realistischeres Bild auf die wahren Zahlen geben dürften, wäre es vermutlich besser, diese Zahlen einen Monat später zu veröffentlichen. So könnten irrationale, auf falschen Annahmen basierende Marktreaktionen besser vermieden werden.
    Aber das scheint ja keiner zu wollen ;)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,8 Mio Barrels (jetzt 488,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,2 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,6 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +3,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (unverändert erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 45,24 Dollar.


source: tradingeconomics.com

weiterlesen

Konjunkturdaten

US-Verbraucherpreise (PCE) niedriger, Einkommen der Amerikaner fallen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; Oktober) sind zum Vormonat mit 0,0% niedriger ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,2%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,4% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,5%, nun auf +1,6% nach oben revidiert).

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -0,7% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,9%, nun auf +0,7% nach unten revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +0,5% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +1,4%, nun auf +1,2% nach unten revidiert)

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

——

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; Oktober) sind mit -0,3% auf eine Jahresrate von 999.000 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 970.000; Vormonat war eine Jahresrate von 959.000, nun jedoch auf eine Jahresrate von 1,002 Millionen nach oben revidiert).

weiterlesen

Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

——–

Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

——-

Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage