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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan – Amis werden immer euphorischer!

Redaktion

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am

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Spetember) ist mit 100,8 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 96,7; Vormonat war 96,2). Das ist der drittbeste Werte seit dem Jahr 2004 (nur der März-Wert diesen Jahres war noch etwas besser).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 116,1 (Vormonat war 110,3)

Die Konjunkturerwartung liegt bei 91,1 (Vormonat war 87,1) – das ist der beste Wert seit dem Jahr 2004.

Dazu schreibt Richard Curtin, der als Chefvolkswirt die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment posted a robust rise in early September, reaching 100.8, the second highest level since 2004-only behind the March 2018 reading of 101.4. Importantly, the gains were widespread across all major socioeconomic subgroups. The Expectations Index reached its highest level since July 2004, largely due to more favorable prospects for jobs and incomes (see the chart). Despite a lessening of expected gains in nominal incomes in September, inflation expectations also declined, acting to offset concerns about declining living standards. Consumers anticipated continued growth in the economy that would produce more jobs and an even lower unemployment rate during the year ahead. While consumers were somewhat more likely to anticipate that the economic expansion would continue uninterrupted over the next five years, nearly as many expected another downturn sometime in the next five years. The largest problem cited on the economic horizon involved the anticipated negative impact from tariffs. Concerns about the negative impact of tariffs on the domestic economy were spontaneously mentioned by nearly one-third of all consumers in the past three months, up from one-in-five in the prior four months. “


Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    tm

    14. September 2018 16:23 at 16:23

    „Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan ist mit 100,8 deutlich besser ausgefallen als erwartet. Das ist der drittbeste Werte seit dem Jahr 2004.“

    Die Aussage ist zwar richtig, aber an sich auch nicht so bemerktnswert, da dieser Index üblicherweise im Laufe eines Aufschwungs immer weiter ansteigt. So etwa die gesamten 19900er Jahre über oder eben auch seit 2009 bis jetzt. Ein neuer zyklischer Höchstwert zeigt also lediglich an, dass der Aufschwung aktuell noch läuft.

  2. Avatar

    Michael

    14. September 2018 18:04 at 18:04

    Ich freue mich für die Amis und deren Optimismus, deren gute Laune und unerschütterlich positives Denken. EUR und der ganze Rest der Welt fallen, vom Gold ganz zu schweigen. USD ist angesagt, weil irgendwelche Verbraucher in Michigan guter Hoffnung sind.
    Es gab zwar auch noch andere Daten heute, nur Fakten allerdings, keine Stimmungslagen, nicht nur aus Michigan, sonders wonderlandweit:
    Einzelhandelsumsätze: Unterirdisch
    Import- und Exportpreise: Unterirdisch
    Controlling des Einzelhandels: Unterirdisch
    Kapazitätsauslastung: Schwach
    Da dies zum Glück lediglich Fakten sind, sind es automatisch vermutlich mal wieder Fake News, wie 99% aller Fakten in und aus Wonderland. Und was ist das schon wert, verglichen mit Stimmungen, Einschätzungen und subjektiven Befindlichkeiten irgendwelcher ahnungslosen Verbraucher?

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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