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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan stark verbessert!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan ist mit 91,6 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 87,5; Vormonat war 87,2)

Die Konjunkturerwartungen liegen bei 82,5 (Prognose war 77,3; Vormonat 76,8)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 105,9 (Prognose war 103,4; Vormonat war 103,2)

Die Daten wurden vor der US-Wahl erhoben!

Dazu schreibt Richard Curtin (Surveys of Consumers chief economist):

„The Sentiment Index in early November erased the small October decline to climb to its highest level since mid 2016 and rise slightly above the 2016 average of 91.1. The recent gain in sentiment was driven by an improved outlook for the economy. The most striking finding in early November was that both near and long-term inflation expectations jumped to 2.7% from last month’s record matching lows of 2.4%. These increases must be replicated before they can be taken to indicate a troublesome development; thus far, the data has simply repeated the March 2016 peaks. Nonetheless, it may be viewed as added justification for next month’s expected interest rate hike. The expected small increase in interest rates had little impact on favorable buying attitudes, and still supports a 2.5% increase in real consumer spending during 2017. Unfortunately, the November data must be accompanied by the proviso that it was collected before the result of the Presidential election was known late Tuesday.“

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    gerd

    11. November 2016 16:45 at 16:45

    „Die Daten wurden vor der US-Wahl erhoben!“

    Schade, musstet ihr jetzt so korrekt sein, das unbedingt erwähnen?

    Na, ist egal, dann liegen sie eben im nächsten Monat noch höher.
    Und falls doch nicht, dann liegen sie halt gleichauf oder tiefer.

  2. Avatar

    bademeister

    11. November 2016 17:51 at 17:51

    „..die Daten wurden vor der US-Wahl erhoben…“

    Ja, die Hill-ary hätt diese guten Daten auch verwerten können…bei einem Wahlerfolg.

    Börse ist zur Zeit echt eine Show…oder Casino, dann aber bitte an der Slot-Machine, denn bei Roulette oder 17+4 wird derzeit weniger „gefaked“ als an den Börsen in USA.

    Gold, Silber…..heut mittelschwere Verwerfungen, vielleicht damit wir später wenns so richtig hochgehen will summenmäßig nicht so hoch ausfällt?

    …a echt mieser Spielautomat hat das selbe System drauf.

    Kein Vertrauen und viel Angst vor dem Donald?
    ….und die Börsen schließen sich an.

    @ Hr. Fugmann: Kann es sein, daß wir innerhalb sehr kurzer Zeit mit einem Szenario, nicht greifbar und den allermeisten unbekannt, konfrontiert werden?

  3. Avatar

    bademeister

    11. November 2016 17:57 at 17:57

    …bei den Briten gibt’s ja derzeit Probleme mit dem Nachschub an echt physischem Gold (xetra-Gold ist ja angeblich auch physisch wenn ich es so haben will)….liest sich gleich jetzt a bissl blöd….aber könnte es sein dass wir kurz vor einer wie und WO auch immer gearteten Reglementierung in Sachen Edelmetalle/ausgesuchten Rohstoffen stehen???

    • Avatar

      Lars

      11. November 2016 21:00 at 21:00

      Reglementierung in Sachen Edelmetallen? Was genau meinen Sie?
      Wer sollte die durchführen?

      • Avatar

        bademeister

        11. November 2016 21:44 at 21:44

        Öl wär neben Edelmetallen eine gute Alternative, obwohl mir die Edelmetalle plausibler vorkommen. Öl ist ausserdem in etlichen Ländern „geregelt“ ….siehe die wesentlich günstigeren weiterverarbeiteten Endprodukte (Benzin…) in USA, Südamerika, Naher Osten….

        Edelmetalle müssen ja nicht zwangsläufig (wenn dann weltweit, denn wir sind ja glob………..tzt) verboten werden….wenns nix physisches irgendwo am Ball mehr gibt (siehe GB derzeit…und immer wieder grüsst das Murmeltier).
        Dafür gibt’s aber jede Menge Xetra-Gold, Bitcons und Co. als alternatives Beruhigungsmittel….letztendlich online und auf irgendeiner Servermeile hinterlegt.
        …und Papiergold ist wie ein polnahegelegenes Grundstück am Saturn….später mal, in der Pension wenn wir alle zum Mond fliegen.

        • Avatar

          Lars

          11. November 2016 22:42 at 22:42

          Ah ja!!
          Was soll ich aus solchen Antworten schließen:
          Edelmetalle müssen ja nicht zwangsläufig (wenn dann weltweit, denn wir sind ja glob………..tzt) verboten werden….wenns nix physisches irgendwo am Ball mehr gibt (siehe GB derzeit…und immer wieder grüsst das Murmeltier).

        • Avatar

          Lars

          12. November 2016 00:12 at 00:12

          Ah ja! Was genau meinen Sie mit (hier Ihr Zitat):
          „Edelmetalle müssen ja nicht zwangsläufig (wenn dann weltweit, denn wir sind ja glob………..tzt) verboten werden….wenns nix physisches irgendwo am Ball mehr gibt (siehe GB derzeit…und immer wieder grüsst das Murmeltier).
          Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich gehöre zu einer Generation, die es gewohnt ist, ganze Sätze oder zumindest Worte zu verarbeiten.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Demokraten optimistischer, Republikaner pessimistischer

Redaktion

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für September) ist mit 78,9 besser ausgefallen als erwartet (Prognose 75,0; Vormonat war 74,1). Das liegt am gestiegenen Optimismus von Sympathisanten der Demokraten, deren Zuversicht einer Abwahl Trumps offenkundig steigt (siehe unten)..

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,9 (Vormonat war 82,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 73,3 (Vormonat war 68,5)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment improved in early September, reaching the top of the range it has traveled since April. While the recent gain was consistent with an unchanged flat trend, the data indicated that the election has begun to have an impact on expectations about future economic prospects. The Michigan surveys have traditionally asked consumers which candidate they thought would win the election, not whom they favored or how they intended to vote. The data from July to September indicate a virtual tie. This question has been asked since Carter ran against Ford in 1976, and in every presidential election, consumers correctly chose the winner, save one: when Trump ran against Clinton in 2016, two-thirds of consumers expected a Clinton victory. In one other election had the data been as close as now–in the 1980 election that had Reagan over Carter by one percentage point. Note that the September gains were primarily in the outlook for the economy, and it was Democrats that posted gains in economic prospects while optimism about the economy weakened among Republicans. When consumers were directly asked which candidate would be better for the economy and for their personal finances, Trump was chosen over Biden as more likely to benefit the economy and their finances, although most consumers said there was no difference with regard to their own finances. Over the next several months, there are two factors that could cause volatile shifts and steep losses in consumer confidence: how the election is decided and the delays in obtaining vaccinations. While the end of the recession will depend on these non-economic factors, the hardships endured by consumers can only be offset by renewed federal relief payments.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge + Philly-Fed und US-Immobiliendaten

Redaktion

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 860.000 (offizielle Prognose war 850.000, Vorwoche war 884.000, nun auf 893.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 12,62 Millionen leicht unter der Erwartung (Prognose war 13,00 Millionen; Vorwoche war 13,385 Millionen, nun auf 13,44 Millionen nach oben revidiert).

Wichtig: seit vorletzter Woche hat das Bureau of Labor Statistics ihre Methodik zur Berechnung verändert..

——–

Der Philadelphia Fed Index (März) ist mit 15,0 ausgefallen wie erwartet (Prognose war 15,0; Vormonat war 17,2)

Die Komponenten:

Beschäftigung: 15,7 (Vormonat war 9,0)
Neue Aufträge: 25,5 (Vormonat war 19,0)
Preise: 25,1 (Vormonat war 15,3)

——–

Die US-Baubeginne (August) sind mit einer Jahresrate von 1,416 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,478 Millionen; Vormonat war 1,496 Millionen, nun auf 1,492 Millionen nach unten revidiert).

Die US-Baugenehmigungen sind mit einer Jahresrate von 1,470 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 1,520 Millionen; Vormonat war 1,483 Millionen).

Der Boom am US-Immobilienmarkt hat zuletzt zu einer Preisexplosion bei Lumber (Bauholz) geführt..

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Europa

Europa in der Deflation? Ohhh nein – ein zweigeteilter Kontinent

Claudio Kummerfeld

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Geldscheine und Münzen

Europa ist in die Deflation gerutscht. Diese Aussage ist gar nicht so verkehrt, wenn man nur den Gesamtdurchschnitt betrachtet. In der Eurozone sind die Verbraucherpreise im August um 0,2 Prozent gesunken gegenüber August 2019, nach +0,4 Prozent im Juli, wie es heute Eurostat verkündet hat. Natürlich drückt die Mehrwertsteuersenkung in Deutschland auf den Schnitt, das sollte man immer bedenken. Und nach europäischer Lesart sind wir hierzulande derzeit schon in der Deflation mit -0,1 Prozent (nach deutscher Rechenmethode 0,0 Prozent).

Deflation in Westeuropa, deutlich Inflation in Osteuropa

Aber am Schlimmsten hängen Zypern und Griechenland in der Deflation mit -2,9 Prozent und -2,3 Prozent. Auch große Länder wie Italien und Spanien hängen in der Deflation, insgesamt 14 Länder! Aber schaut man nicht nur auf die Eurozone, sondern auf ganz Europa, dann ergibt sich ein anderes Bild. Denn Osteuropa zeigt seit geraumer Zeit steigende Verbraucherpreise, so auch im August. Ungarn, Polen, Tschechien, Rumänien, Österreich, die Slowakei, Bulgarien und Litauen bilden nicht nur geografisch einen Block, sondern auch bei den Preisen. Sie steigen im August im Jahresvergleich mit Steigerungsraten zwischen +0,6 Prozent und +4,0 Prozent. Die folgende Grafik zeigt die geografische Aufteilung zwischen Inflation und Deflation (Osteuropa gegen Westeuropa) eindrucksvoll.

Die Details von Eurostat zeigen, dass im Gesamtschnitt der Eurozone die Verbraucherpreise für Energie nach dem Ölpreis-Schock aus dem Frühjahr immer noch 7,8 Prozent tiefer liegen als im August 2019 (Vormonat noch -8,4 Prozent). Die Nahrungsmittelpreise für Verbraucher steigen nur noch um 1,7 Prozent (Vormonat 2 Prozent). Die Verbraucherpreise für „Industriegüter ohne Energie“ fallen am deutlichsten von +1,6 Prozent auf -0,1 Prozent.

Grafik zeigt Deflation und Inflation in Europa

Tabelle zeigt detaillierte Inflationsdaten für August in Europa

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