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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbrauchervertrauen Uni Michigan fällt! Republikaner zunehmend enttäuscht von Trump..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Das US-Verbrauchervertrauen Uni Michigan ist mit 94,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 97,1; wie im Vormonat). Das ist der schlechteste Wert seit der Wahl Donald Trumps!

Die Einschätzung der aktuellen Lage (Current Economic Conditions) liegt bei 109,6 (Prognose war 111,7; wie im Vormonat).

Die Konjunkturerwartungen (Index of Consumer Expectations) liegen bei 84,7 (Prognose war 87,7; wie im Vormonat).

Die Inflationserwartungen liegen bei 2,6% (Vormonat war 2,6%).

Dazu schreibt Richard Curtin, Chefvolkswirt der Umfrage:

„The modest early June drop of 2.6 points in the Sentiment Index masks a much larger decline since June 8th. Prior to that date the Sentiment Index had averaged 97.7, but since June 8th, the Index fell to 86.7, a decline of 11.0 points. While this break corresponds with James Comey’s testimony, only a few consumers spontaneously referred to him or his testimony when asked to explain their views. Importantly, the decline was observed across all political parties, but the loss in confidence among self-identified Republicans since June 8th was larger than among Democrats (9.2 vs. 6.8 Index-points), with Independents showing the greatest falloff (11.5 Index-points). The size of the partisan difference between Democrats and Republicans in the Expectations Index, however, was largely unchanged (55.6 Index-points prior to June 8th, and 51.2 after). The recent erosion of confidence was due to more negative perceptions of the proposed economic policies among Democrats and the reduced likelihood of passage of these policies among Republicans. Fortunately, a strong job market, improved household income and wealth have provided a financial buffer against rising uncertainties. Nonetheless, consumers have become less optimistic about the future course of the domestic economy. Even with the expected bounce back in spending in the current quarter, personal consumption is expected to advance by 2.3% for all of 2017.“

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Michael

    16. Juni 2017 16:12 at 16:12

    Heute also mal wieder durch die Bank positive Meldungen aus Wonderland. Jetzt weichen sogar die weichen Daten ;) schon auf. Bereits die ganze Woche, das ganze Monat, eigentlich das ganze Jahr werden Daten veröffentlicht, welche die fundamentale Stärke der Wonder-Wirtschaft nachhaltig belegen.
    Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist! Also rauf mit dem USD, rauf mit US-Aktien, auf zu einem neuen ATH!

  2. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    16. Juni 2017 16:47 at 16:47

    Wer wird denn so pessimstisch sein. Irgendwann wird es auch dem dümmsten Star and Strips Fahnenschwenker auffallen, dass im Wonderland was nicht stimmt.

    Oder vielleicht kann es Trump wirklich richten, nachdem er ja jetzt die Justiz an den Hacken hat?

    • Avatar

      Michael

      16. Juni 2017 17:29 at 17:29

      Dem dümmsten Stars and Stripes Fahnenschwenkern fällt ständig auf, dass etwas in Wonderland nicht stimmt. Wenn Nicht-Bleichgesichter ansatzweise dieselben Rechte genießen wollen, wenn Frauen plötzlich aufmüpfig werden, wenn es neben den Republikanern eine zweite „demokratische“ Kraft im Land gibt, wenn andere Länder auf dem Planeten eigene Ansichten hegen, wenn die Justiz ihre Finger nach dem großartigsten Menschen des Universums ausstreckt…

      • Avatar

        Michael

        16. Juni 2017 17:51 at 17:51

        …und in erster Linie, wenn nicht jeden Tag ein neues ATH generiert wird…

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten schwach

Markus Fugmann

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten (Novembber) sind mit 245.000 Stellen deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 470.000 Stellen; Vormonat war 638.000 Stellen, nun auf 610.000 nach unten revidiert). Die Privatwirtschaft hat dabei 344.000 Stellen geschaffen, der Staat damit 99.000 Stellen abgebaut!

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,3% zum Vormonat und bei +4,4% zum Vorjahresmonat (Prognose war +0,1% zum Vormonat und +4,3% zum Vorjahresmonat; Vormonat war +0,1% und +4,5%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 6,7% und damit leicht niedriger als erwartet (Prognose war 6,8%; Vormonat war 6,9%). Die Beteiligungsquote (participation rate) liegt bei 61,5% (Vormonate war 61,7%).

Wir analysieren die Daten in einem Folgeartikel..

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Europa

Auftragseingänge der Industrie: Juhu, die Krise ist vorbei

Claudio Kummerfeld

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am

Verschiedene Metallerzeugnisse

Heute früh hat das Statistische Bundesamt die Auftragseingänge der Industrie (genauer gesagt für das Verarbeitende Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Vergleich zu September steigen sie um 2,9 Prozent. Wichtiger: Im Jahresvergleich zu Oktober 2019 steigen sie um 1,8 Prozent. Noch wichtiger: Gegenüber Februar 2020, dem letzten Monat vor Ausbruch der Coronakrise, lagen die Auftragseingänge der Industrie um 0,8 Prozent höher.

Also kann man basierend auf diesen Zahlen sagen, dass zumindest für die Auftragseingänge der Industrie die Coronakrise vorbei ist. Der Chart, der bis zum Jahr 2012 zurückreicht, zeigt eine abgeschlossene V-förmige Erholung. Klar erkennbar ist, dass die Aufträge aus dem Ausland (wohl vor allem aus China) den Schnitt nach oben ziehen.

Chart zeigt den Verlauf der Auftragseingänge der Industrie seit 2012

Hier Detailaussagen der Statistiker im Wortlaut:

In der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, der Automobilindustrie, stieg der Auftragseingang im Oktober 2020 weiter an (+1,0 % zum Vormonat) und lag damit 6,0 % über dem Vorkrisenniveau im Februar 2020.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Aufträge aus dem Inland im Oktober 2020 um 2,4 %, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 3,2 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 0,5 % zu. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 4,8 %.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Oktober 2020 um 2,3 % über dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg um 3,8 % und im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 2,2 %.

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Konjunkturdaten

ISM Index (Dienstleistung) leicht schwächer – Preise steigen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der ISM Index (Dienstleistung; November) ist mit 55,9 leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 56,0; Vormonat war 56,6 – das war der schwächste Wert seit Mai).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 51,5 (Vormonat war 50,1)

– Auftragseingang 57,2 (Vormonat war 58,8)

– Preise 66,1 (Vormonat war 63,9)

Wie schon vorhin beim Markit PMI für die USA steigen die Preise also weiter..

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