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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser wieder schwach, Preise fallen!

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FMW-Redaktion

Die Verkäufe neuer US-Häuser sind mit -7,8% auf eine Jahresrate von 593.000 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +3,2% auf eine Jahresrate von 655.000; Vormonat war -9,3% auf eine Jahresrate von 625.000, nun auf -7,5% nach oben revidiert auf eine Jahresrate von 643.000).

Damit liegen die Verkäufe so niedrig wie seit August nicht mehr! Gleichzeitig gehen die Preise zurück – sie fallen von zuvor durchschnittlich 336.700 Dollar auf nun nur noch 323.000 Dollar.

Die Verkäufe neuer Häuser machen etwa 10% des amerikanischen Immobilienmarkts aus. Derzeit steigen die (10-jährigej und 30-jährigen) US-Hypothekenzinsen auf den höchsten Stand seit vier Jahren, was Immobilinkäufe verteuert..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Enka Latineg

    27. Februar 2018 12:33 at 12:33

    Läßt sich daraus eine umgrekehrte Rlation ableiten? In deutschen Großstädten werden Immobilien von Käufern geradezu abgesaugt und die Preise gehen ungebremst nach oben. Selbst „Besserverdiener können sich das nicht mehr leisten und bald auch in den Städten nicht mal mehr die geforderten Mieten bezahlen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verkäufe bestehender Häuser schwächer

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Existing Home Sales; April) sind mit -0,4% auf eine Jahresrate von 5,19 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +4,7% auf eine Jahresrate von 5,35 Millionen; Vormonat war -4,9% auf eine Jahresrate von 5,21 Millionen). Zum Vorjahresmonat fielen die Verkäufe um -4,4% – der 14. Rückgang in Folge.

Die Verkäufe bestehender Häuser umfassen ca. 90% des US-Immobilienmarkts und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

Aktuell: OECD senkt Wachstumsprognose – schwacher Welthandel durch Handelskrieg zusätzlich negativ beeinflußt

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Die OECD hat vor weinigen Minuten ihren Ausblick für das globale BIP gesenkt und vor den negativen Auswirkungen des Handelskrieges gewarnt!

Besonders schwach zeigt sich derzeit der Welthandel – und der Handelskrieg dürfte das noch verschärfen, so die OECD:

(Grafik: OECD)

 

Noch im März war die OECD von einem globalen Wachstum von +3,3% ausgegangen, nun senkt man die Erwartung (wenig dramatisch!) auf +3,2%.

 

Hier die Prognose der OECD für die einzlenen Wirtschaftsräume:

 


(Grafik: OECD)

 

Dazu die OECD im Wortlaut mit einer klaren Warnung vor den negativen Folgen des Handelskriegs für das globale Wachstum:

 

„Global growth slowed sharply in late 2018 and is now stabilising at a moderate level. Escalating trade conflicts and dangerous financial vulnerabilities threaten a new weakening of activity by undermining investment and confidence worldwide, according to the OECD’s latest Economic Outlook.

The global economy is expected to achieve moderate but fragile growth over the coming two years. Vulnerabilities stem from trade tensions, high policy uncertainty, risks in financial markets and a slowdown in China, all of which could further curb strong and sustainable medium-term growth worldwide.

The OECD projects that the global economy will grow by 3.2 per cent in 2019 and 3.4 per cent in 2020. The Outlook includes downward revisions for many major economies and warns that current growth rates are insufficient to bring about major improvements in employment or living standards.

The Outlook identifies continuing trade tensions as the principal factor weighing on the world economy. It notes that world trade – a key artery of the global economy – is projected to grow by just over 2% this year, which would be the lowest rate in a decade. It underlines that the current cycle of trade disputes is hurting manufacturing, disrupting global value chains and generating significant uncertainty that is weighing on investment decisions, and highlights the risk of further disruption.

China remains key to global economic growth, according to the Outlook. Significant fiscal policy stimulus has buffered the economy as it rebalances from investment and export-led growth to a more domestic footing. A sharper slowdown than already seen in China would pose important risks to both global growth and trade prospects.

“The fragile global economy is being destabilised by trade tensions,” said OECD Chief Economist Laurence Boone, launching the Outlook during the annual OECD Forum in Paris. “Growth is stabilising but the economy is weak and there are very serious risks on the horizon. Governments need to work harder together to ensure a return to stronger and more sustainable growth,” Ms Boone said. Read the speech by the OECD Secretary-General.“

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Europa

Bauboom hält an, aber: Genehmigungen neuer Wohnungen rückläufig

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Der Bauboom in Deutschland läuft insgesamt weiter auf vollen Hochtouren, wie vor wenigen Tagen frisch veröffentlichte Daten zum gesamten Baugewerbe zeigen. Aber schaut man nur auf den Wohnungsbau, so scheint das Wachstum einzuschlafen. Ist die Kapazitätsgrenze der Branche inzwischen wirklich erreicht, und nach oben geht einfach nichts mehr?

Oder schlafen private und öffentliche Wohnungsbauunternehmen ein bei dem Bemühen ihre Neubauzahlen immer weiter zu steigern? Das ist schwer zu sagen. Vielleicht ein Mix aus beiden Faktoren? Schon vor einem Monat berichteten wir über einen Rückgang der Genehmigung neuer Wohnungen für den Zeitraum Januar-Februar im Jahresvergleich. Da gingen die Genehmigungen für „normale Wohnungen in Wohnblöcken“ (Wohngebäude mit 3 oder mehr Wohnungen) um 3,2% zurück.

Heute vermelden die offiziellen Statistiker für Januar-März im Jahresvergleich einen Rückgang von 4,4% bei den Wohnblocks mit 3 oder mehr Wohnungen. Alle Baugenehmigungen für Wohnungen gehen um 2,8% zurück. Aber da sind zum Beispiel auch Flüchtlingswohnheime enthalten (-29,8%). Mit +2,3% legen aktuell nur die Genehmigungen für Einfamilienhäuser noch zu. Sonst sind alle anderen Kategorien im Minus. Der Bauboom geht weiter, nur halt nicht mehr beim Wohnungsbau.

Zum Vergrößern bitte die folgende Grafik anklicken.

Die Statistiker im Wortlaut:

Von Januar bis März 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 75 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,8 % weniger Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2019 rund 65 700 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,4 % oder 2 300 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Gestiegen ist ausschließlich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (+2,3 %). Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank dagegen um 4,0 % und die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 4,4 %.

Bauboom in Deutschland
Foto: High Contrast Creative Commons Attribution 3.0 Germany

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