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Aktuell: Verkaufszahlen am US-Automarkt stark rückläufig

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Wichtige Autohersteller haben vor wenigen Minuten ihr Verkaufszahlen für den US-Markt für das 3. Quartal veröffentlicht. Die Stückzahlen sind spürbar rückläufig.

General Motors verkaufte 694.638 Autos. Das sind 11% weniger als im 3. Quartal 2017. GM rechtfertigt diesen starken Rückgang, weil es mehrere schwere Stürme gegeben habe, die vor einem Jahr zu deutlich mehr Nachfrage geführt hätten. Also sind die aktuellen Zahlen normal, und vor einem Jahr waren sie durch Sondereffekte nur noch viel besser?. Na ja… laut GM ist der durchschnittliche Verkaufspreis pro Auto gegenüber dem Vorjahr um 700 Dollar auf 35.974 Dollar gestiegen. Das sei ein Rekordwert für ein drittes Quartal.

Ford verbucht mit 197.404 verkauften Autos im Monat September einen Rückgang im Jahresvergleich von 11,2%, was sogar noch ein höherer Einbruch war als erwartet. Die Verkaufspreise pro Auto stiegen um 1500 Dollar pro Auto. Als Begründung für die Verkaufszahlen führt man ebenso wie GM Stürme an.

Fiat Chrysler als Nummer 3 in den USA hat im September 15% mehr Autos als vor einem Jahr verkauft bei einer Erwartung von unter 10% Steigerung. Aber Moment mal. Müssten die Verkäufe nicht auch rückläufig sein? Schließlich hätten doch die selben Stürme wie bei GM und Ford auch Fiat Chrysler beeinträchtigen müssen?!?

Die vor Ort produzierenden Asiaten vermelden heute auch Verkaufszahlen für die USA. Toyota hat im September 10% weniger Autos verkauft. Das war noch mehr Rückgang als erwartet. Nissan hat im September 12% weniger verkauft.

Alles in allem wirkt der US-Markt sehr brüchig. Aber ja, die Stürme waren schuld. Dann hat Fiat Chrysler wohl Glück gehabt, dass die Kunden zufällig alle einen Chrysler kaufen wollten. Reiner Zufall, ganz sicher. Stark rückläufige Verkaufszahlen, und dennoch deutlich steigende Preise pro verkauftem Auto. Riecht das nach einem kaputten und gleichzeitig überhitzten Markt, wo die Konsumenten brutal auf Kredit kaufen, obwohl sie schon mehr als zur Hälfte über der Klippe hängen?

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Trump: Statement – Ausrufung des nationalen Notstands, Live-Feed

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Sehen Sie hier im Live-Feed, wie Donald Trump (aller Wahrscheinlichkeit nach) den nationalen Notstand verkündet und begründet – wie immer kommt er deutlich zu spät (das Statement war auf 16.00Uhr deutscher Zeit terminiert), weil er es offenkundig liebt, dass die ganze Welt auf ihn wwartet..:

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Aktuell: Dax und europäische Banken steigen nach Aussagen von EZB-Mitglied Cœuré, Euro fällt

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Der Dax höher, vor allem europäische Banken höher – und der Euro tiefer nach Aussagen von EZB-Mitglied Coeure:

– Inflation wird geringer ausfallen als erwartet

– wirtschaftlicher Abschwung ist breiter und tiefer als erwartet

– neuer TLTRO möglich, wir diskutieren derzeit darüber (für Banken praktisch kostenfreie Liquidität)


Benoît Cœuré

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USA: Demokraten in der Krise – scheitert zerstrittene Partei beim Sturz von Trump?

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Gerade erst lief alles wie am Schnürchen beim Comeback der Opposition nach dem Hillary-GAU 2016: Nach einem fulminanten Sieg bei den „Midterms“ hatte im Repräsentantenhaus die bereits legendäre Nancy Pelosi als „Speaker“ die Macht übernommen und beim Shutdown-Showdown um die Mexiko-Mauer Trump in die Knie gezwungen.

Der Präsident schien entmachtet, ignoriert auch von der eigenen Republikaner-Partei und mit sinkenden Popularitätswerten im Wanken.

Doch jetzt? Trump setzte mit einer fulminanten „State of the Union“-Marathonrede ein kräftiges Lebenszeichen.

In einer „Rasmussen“-Umfrage erreichte er mit 52 Prozent plötzlich die höchsten Popularitätswerte seit zwei Jahren.

Und auf einmal wirken eher die „Dems“ auf Schleuderkurs:

  • Der Richtungskampf zwischen den Progressiven, angeführt von Jungstar Alexandria Ocasio-Cortez und dem moderateren Establishment schwächt die Partei.
  • Die Skandale um gleich drei Top-Demokraten in Virginia („Blackface“, Sex-Übergriffe) wurden zum Image-Debakel.

Zudem wächst die Sorge über ein bisher extrem schwachbrünstiges Feld an Kandidaten und Kandidatinnen, die für den Vorwahlkampf zur Nominierung als Trump-Gegenspieler 2020 rüsten:

  • Elizabeth Warren kann ihre persönliche „Identitätskrise“ wegen Aufbauschungen über ihre angeblich indianische Herkunft nicht abschütteln (Trump verlacht sie seit langem als „Pocahontas“),
  • Kamala Harris wird angefeindet von den Progressiven wegen ihrer früher harten Strafverfolgung von Minderheiten als Staatsanwältin.
  • Amy Klobuchar erklärte gerade eingeschneit während eines Wintersturms ihre Kandidatur, doch sie musste sich auch gegen Vorwürfe wehren, Mitarbeiter mies behandelt zu haben.
  • Und der einst gehypte „Texas-Kennedy“, Beto O’Rourke, wirkt wie ein Leichtgewicht, auch wenn er zuletzt mit einem Gegenauftritt zu Trump in El Paso Flagge zeigte.

Kein Wunder, dass viele in der Partei immer noch von einer Kandidatur der ehemaligen First Lady. Michelle Obama, träumen. Doch die sagte bisher eisern „No way“.

 

Teflon-Trump: Abgeschriebener Präsident holt in „Polls“ wieder auf

Der Government-Shutdown war politisches Gift für Donald Trump, seine Popularitätswerte rasselten in den Keller.

Doch seit dem Ende des Dramas und einer weitgehend positiv aufgenommenen „State of the Union“-Rede macht der US-Präsident in den Umfragen Terrain wett: Bei Gallup legte er in einem Monat um sieben Prozentpunkte von 37 auf 44 Prozent Zustimmung zu.

In der Tracking Poll von Rasmussen hatte er am Montag mit 52 Prozent die positivsten Werte seit der Amtseinführung erreicht.

Im Schnitt der „Polls“ liegt Trump derzeit bei 43,1 Prozent Popularität.

Kein Wunder jedenfalls, dass der Republikaner eine neuerliche Stilllegung der US-Regierung mit aller Macht verhindern will: Er dürfte nun sogar einen für ihn lausigen Kongress-Deal unterschreiben, bei dem bloß 1,3 Milliarden Dollar für den Bau eines Grenzzaunes veranschlagt wären.

Trump hatte mit seinem Beharren auf 5,7 Milliarden Dollar für die Mexiko-Mauer einen fünfwöchigen Shutdown provoziert.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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