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Aktuell: Weichgespültes Aufatmen für die deutschen Autobauer? Autoaktien steigen

Der Diesel-Gipfel fand heute statt, und wie es aussieht, wurde ein extremst weichgespültes Resultat vereinbart. Wie der Verband der Autobauer (VDA) soeben mitteilte, verpflichten sich die deutschen Autobauer…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Diesel-Gipfel fand heute statt, und wie es aussieht, wurde ein extremst weichgespültes Resultat vereinbart. Wie der Verband der Autobauer (VDA) soeben mitteilte, verpflichten sich die deutschen Autobauer doch tatsächlich (einfach unglaublich diese Güte) fünf Millionen Diesel-PkW mit einer neuen Software nachzurüsten, für eine bessere Luftqualität. Hier der wichtigste Teil der VDA-Mitteilung:

Die Automobilindustrie ist sich mit der Politik einig in dem Ziel, die Luftqualität weiter zu verbessern. Fahrverbote können und müssen in Deutschland vermieden werden. Die Hersteller im VDA sagen eine umfassende und zügige Nachrüstung von über 5 Mio. Diesel-Pkw in Deutschland zu. Darüber hinaus werden sich unsere Hersteller am geplanten Fonds „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ beteiligen. Wir haben gemeinsam mit der Bundesregierung und den Ländern den Ehrgeiz, dass Deutschland das Land zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität ist und bleibt. Der VDA plädiert zugleich für eine Versachlichung der Debatte. Denn neben berechtigten Fragen und Kritikpunkten werden zunehmend pauschale Vorwürfe gegenüber der Dieseltechnologie und der Industrie formuliert.

Die Automobilindustrie ist sich bewusst, dass sie erheblich an Vertrauen verloren hat. Wir müssen und werden daran arbeiten, dieses Vertrauen wiederzugewinnen. Das ist ein Kernanliegen der Branche – im eigenen Interesse, im Interesse unserer Kunden und Beschäftigten sowie im Interesse unseres Landes.

Deutsche Pkw-Hersteller bieten an, freiwillig einen Großteil ihrer Euro-5- und teilweise Euro-6-Diesel-Pkw über Software-Updates nachzurüsten. Ziel dieser Initiative ist die durchschnittliche Stickoxidreduzierung von 25–30 Prozent der nachgerüsteten Fahrzeuge. Das ist ein wesentlicher Beitrag für eine bessere Luftqualität. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass damit die Schadstoffbelastung mindestens genauso stark reduziert werden kann wie durch Fahrverbote.

Wir begrüßen, dass Bundesregierung und Länder der Vermeidung von generellen Fahrverboten Priorität einräumen. So kann die Verunsicherung bei den Dieselfahrern und im Automobilmarkt beendet werden. Umfassende Maßnahmenpakete für die Luftreinhaltung sind notwendig, die die freiwillige Nachrüstung durch deutsche Hersteller ergänzen. Schnell hinzukommen muss eine bedarfsgerechte Infrastrukturpolitik für Städte und Ballungsräume sowie eine rasche Flottenerneuerung älterer Taxen und Busse.

Ab 16 Uhr soll es eine PK von Verkehrsminister Dobrindt geben. War es das schon wirklich? Also nur einmal kurz eine neue Software aufspielen, und das war´s?

Die VW-Aktie jedenfalls steigt seit 15 Uhr von 130 auf 132,20 Euro! Die Daimler-Aktie steigt von 59,60 auf 60,50 Euro.


Unser Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Foto: BMVI / Bundesregierung / Kugler

21 Kommentare

21 Comments

  1. Avatar

    Michael

    2. August 2017 16:32 at 16:32

    Wenn sich durch ein einfaches Softwareupdate angeblich 25-30% der Stickoxidbelastung reduzieren lässt, frage ich mich, warum so etwas nicht von Haus aus standardmäßig bei den regelmäßigen Inspektionen gemacht wird.
    Und warum nur ein Teil nachgerüstet wird.

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    Christoph

    2. August 2017 16:37 at 16:37

    Das ist aber lieb von der ach so gütigen Autoindustrie, dass sie uns freiwillig und auch noch kostenlos ein Software-Update draufspielen.

    Sag mal, gehts noch?

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    Christoph

    2. August 2017 16:40 at 16:40

    Man stelle sich mal vor: Ein Bankräuber wird überführt. Dann setzt sich der überführte Bankräuber mit dem Bankenvorstand vo der Bank, die er vorher beraubt hat, zusammen und schlägt ihm vor 10% von der Beute freiwillig und aus guter Absicht heraus wieder zurückzugeben. Das freut den Bankenvorstand und lobt den bankräuber dafür.

    • Avatar

      Michael

      2. August 2017 22:39 at 22:39

      Der Bankräuber könnte aber auch in der Verhandlung aussagen und belegen, dass er den Bankenvorstand zuvor über die Möglichkeit eines Bankraubes informiert hat.
      Und er könnte drohen, dass die ganze Beute verbrannt wird, sollte er nicht straffrei und mit angemessener Entschädigung aus der Affäre entkommen.

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    Marko

    2. August 2017 17:23 at 17:23

    Na ja, das konnte man schon erwarten.
    Ein Softwareupdate, mich würde eines interessieren, alle Diesel raus aus den Innenstädten, das würde bedeuten, jedwede Baumaschinen, LKWs usw raus ? Wie siehts denn aus mit den Schiffen, die nach Hamburg reinfahren ?
    Ziemlich realitisch… :D

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      sabine

      3. August 2017 11:24 at 11:24

      Genauso ist es.
      a) Die LKWs sollen mit Benzin fahren, denn die verfahren den meisten Diesel! Deswegen erhalten sie auch Rabatt an vielen Tankstellen. Und die Schiffe auch.
      b) Und die Flugzeuge sollen endlich aufhören, vor der Landung Kerosin abzulassen. Außerdem soll Bahn subventioniert werden, damit es endlich billiger als fliegen wird!!!!!!!!!!!!!!!
      c) Und wenn die Verbraucher zu Elektroautos gezwungen wird, (Anteil derzeit unter 1%) kommt der Strom aus den wieder eingeschalteten alten Atomkraftwerken. Danke den „Grünen“ (heute ohne Kraftausdruck).
      https://www.helmholtz.de/luft_raumfahrtfahrt_und_verkehr/wie-schmutzig-ist-der-diesel-wirklich-8055/
      „Die Dieseldiskussion ist also eine reine Altlastendiskussion, über die die unglaublich positive Entwicklung total zerredet wird. Die Gesetzgebung, die in diesem Jahr kommt, legt im Realbetrieb in der ersten Phase den NOx-Grenzwert auf 168 Milligramm pro Kilometer fest. Bei 169 Milligramm sind Sie dran als Hersteller. Eine derartig präzise Messtechnik konnten sich viele vor drei, vier Jahren gar nicht vorstellen – jetzt ist sie da. Ich begrüße diese strengen Messungen außerordentlich – schon damit endlich Ruhe ist.“
      (Arbeite für AUDI – E-Auto C Bev ab Mitte 2018 aus Brüssel)

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    Jan

    2. August 2017 17:23 at 17:23

    Das werde ich niemals ernst nehmen.
    Entweder mit (erhebliche) Leistungseinbüßen oder andere Bedingungen die ungünstig sind:
    Erhöhten Verbrauch, kurzere Wartungsintervalle, zuhnahme Verschleiß/Kosten oder minimale Wirkung.
    Wenn das so einfach ist, warum dann erst jetzt? Damit ist die Glaubwürdigkeit für mich noch nichts besser geworden.

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    Beobachter

    2. August 2017 19:12 at 19:12

    Einverstanden mit Jan, man sollte spätestens jetzt ehrlich sein u.die Nebenwirkungen dieser Therapie auch bekannt geben, vielleicht werden die Motoren während der Garantiezeit von den Vertretungen durchgemogelt u.nachher gibts Probleme auf Kosten der Käufer.
    Die ganze Sache läuft sowieso falsch,
    1.Die Grenzwerte sollten nicht von Politikern u.Theoretikern vorgegeben werden die von Tuten u.Blasen keine Ahnung haben.
    2.Der sinnlose Leistungs -Wettkampf sollte gebremst werden ,die heutigen Autos haben Liter-Leistungen wie Rennautos vor einigen Jahren, ich weiss das 3Liter Auto VW -Lupo war kein Renner aber da heute die Leute immer mehr im Stau stehen wäre vielleicht ein neuer Versuch Probenswert.
    Z.B. EIN KOMPAKTAUTO MAX.1200 kg Max. 100 Ps
    Zylinder Abschaltung für Stadtverkehr Verbrauch 2-3 Liter auf 100 km . Der Ur-Smart von N.Hayek hatte ähnliche Vorgaben,leider wurde er mit der Übernahme von Mercedes u.nach dem spektakulären Elch-Test total verbastelt ( Aussage eines Technikers einer Zulieferfirma)

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      Jan

      2. August 2017 21:00 at 21:00

      Irgendwann wollen das ausreichend viele leute. Aber bislang wollen die meisten noch schnell und stark und breit und groß.
      Macht auch spaß wenn mal das glück hat mehr als 2 sekunden gas geben zu können.
      Gibts nur selten.

      • Avatar

        Lars

        3. August 2017 01:02 at 01:02

        @Jan, da haben Sie Recht: Man will schnell und stark und breit und groß, wie in Ami-Wonderland, enwickelt für deren auf dem Reißbrett konstruierte Städte mit 50 Meter breiten Straßen und Alleen. Passt perfekt in die europäischen Innenstädte, die teilweise noch aus dem Mittelalter stammen und Gassen in 3-Meter-Breite haben.

      • Avatar

        Lars

        3. August 2017 01:02 at 01:02

        @Jan, da haben Sie Recht: Man will schnell und stark und breit und groß, wie in Ami-Wonderland, entwickelt für deren auf dem Reißbrett konstruierte Städte mit 50 Meter breiten Straßen und Alleen. Passt perfekt in die europäischen Innenstädte, die teilweise noch aus dem Mittelalter stammen und Gassen in 3-Meter-Breite haben.

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      Leftutti

      2. August 2017 21:32 at 21:32

      @Beobachter, da kann ich nur voll zustimmen, in allen Punkten.

      In relativ jungen Jahren fuhr ich einen Lupo, voll Bleifuß, wie es sich für einen deutschen Autofahrer gehört. Die Dreckskiste wollte dennoch nicht mehr als 3,5 Liter schlucken, egal wie ich sie geschunden habe.
      Obwohl zu der Zeit noch kein Carbon oder Plastik in der Karosserie verbaut wurde, sondern ehrliches, solides, rostendes Metall, wog die Karre nur so um die 850 bis 900 kg. Die Version mit 101 PS war dabei auch nicht gerade eine Schlafmütze in der Beschleunigung.
      Ok, die Endgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen ließ mit 180 bis 200 Sachen zu wünschen übrig. Und das, obwohl die Autobahnen damals noch glatt wie ein Baby-Popo waren. Man fuhr damals einfach noch nicht mit erhobenem Vettel-Finger und ausgeschaltem Gehirn mit 280 bis 300 Sachen im Slalom durch Schlaglöcher und dichten Berufsverkehr.

      Aber man hat eine Lösung für das Problem gefunden: Den SUV als sicheres Innenstadt- und Nahverkehrsauto, ein Quasi-Jeep, ein ziviler Hummer, der mit Allradantrieb und bis zu 400 PS jedes Schlagloch, jeden nervigen historischen Randstein meistert, jeden Parkplatz relativiert, jedes Parkhaus zum Rechtsstreit macht. Und der uns alleine durch sein imposantes Aussehen vor bösen In- und Ausländern schützt.
      Dazu als Zweitfahrzeug den Sechs- bis Achtzylinder ab 400 PS als Fernreiseauto ab 100 km, perfekt für Staus, Stop-and-Go und Überholmanöver, um wertvolle Sekunden an Reisezeit zu sparen.

      Beide Kisten haben bisher aber zuviel Sprit verbraucht und somit zuviel Schadstoffe ausgestoßen. Dem wollte man mit Schummelsoftware beikommen. Das hat aber nicht funktioniert, weil man den Herstellern auf die Schliche gekommen ist.

      Die Autohersteller geben nun klein bei. Sie rüsten freiwillig nach. Für einige sogar evtl. kostenlos. Man spielt ein Softwareupdate auf, das in wenigen Wochen entwickelt wurde und das nicht mehr schummelt, die Schadstoffe aber um 25-30% reduziert.

      Und schon verbrauchen die Hummies und Rennwagen 30% weniger, und liegen nun tatsächlich bei nur noch 12 bis 18 Litern.

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    Marko

    2. August 2017 21:44 at 21:44

    Fakt ist, das mit Abstand energieeffiziente Kfz ist ein Diesel !
    Natürlich könnte man sagen : fahren wir doch 3 Liter Lupos durch die Gegend, mit 60 PS usw, wie realistisch ist das ? Das macht doch keiner !
    Ein Tesla ist die Lösung, wirklich ? Wie „sauber“ ist ein Tesla, wie alltagstauglich ist ein Tesla, wie billig ist ein Tesla ?

    • Avatar

      Lars

      2. August 2017 22:04 at 22:04

      @Marko, Fakt ist, der am Markt in Serie befindliche energieeffizienteste Pkw ist derzeit ein Hybrid.
      Die Lupos hatten übrigens eher 100 PS, aber egal. Ab Ihrem 2. Absatz werden Sie, wie fast immer, zusehends zynisch, unsachlich und verwaschen, wechseln das Thema auf vollkommen andere Themen, hier konkret Tesla, das niemals angesprochen wurde.
      Sind Sie eigentlich noch ganz sauber? ;)

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        Petkov

        3. August 2017 01:12 at 01:12

        Stimmt, ein Hybrid ist momentan die einzig praktikable Lösung, allerdings kein schwerer und somit durstiger, energieverschwenderisch hergestellter/recyclebarer, technisch anfälliger Elektrohybrid, sondern ein extrem sauberer und kostengünstiger LPG/Benzin Hybrid.

    • Avatar

      Leftutti

      2. August 2017 22:20 at 22:20

      @Marko, Es geht doch hier um Fahrverbote in den Innenstädten. Im Stadtverkehr und im Nahverkehr (Umland von den Städten). Was heißt hier, das macht doch keiner? Es gibt einfach keine marktreifen und bezahlbaren Autos auf dem Markt, die diesen Anforderungen entsprechen. Viele würde gerne mit kleinen elektrischen oder sparsamen Autos in der Stadt herumfahren, wieder Parkplätze finden und sich über drastisch reduzierte Kosten und gestiegene Lebensqualität freuen.
      Sie nicht?

  8. Avatar

    Dieter G.

    2. August 2017 23:23 at 23:23

    Ich halte die Vereinbarung für einen der größten versuchten Betrugsabsichten seit Gründung der BRD. Denn über den „Fonds“ wird der Steuerzahler in vollem Umfang mit ins Boot gezerrt, und die steuerliche Behandlung der Einzahlungen seitens der Automobilkonzerne erledigt den Rest. Und die Tante vom Deutschen Städtetag hätte sich ja fast verplappert. Der Begriff „Kostenneutral“ wurde nur zu 3/4 ausgesprochen, und dann schnell durch einen anderen Begriff ersetzt.

    Genau darum ging es nämlich bei diesem TamTam. Und Müller (VW) sieht keine unternehmerische Fehlleistung. Man ist sprachlos angesichts dessen, was da abgeliefert wurde.

    Verblendete Grüße….Dieter

  9. Avatar

    Leftutti

    3. August 2017 00:31 at 00:31

    Mein Tag gestern war nicht der beste. Ich habe auf der Autobahn mit meinem neuen Geschoss von Porsche mit 285 Sachen eine Wespe gerammt. Das Mistvieh wollte einfach nicht von der Überholspur weichen, obwohl ich es mehrfach per adaptiver Hochleitungs-LED-Lichhupe und verstärkter 9.1-Dolby-Digital-Audiohupe gewarnt hatte. Nun habe ich einen Flecken auf der mit Sonderlackierung versehenen Stoßstange, der objektiv-technisch sowie philosophisch-religiös betrachtet nicht mehr wirklich zu korrigieren ist. Ein Schaden von etwa 3.500 €, wollte man das Desaster annähernd wieder in Ordnung bringen!
    Meine Vollkasko-Versicherung kümmert das nicht im Geringsten!
    Keiner der 700 Fahrassistenten inkl. Fahrassistentenstimme, ich nenne sie mal Frau Schlau-und-Laut, war auch nur ansatzweise in der Lage, dieses Armageddon zu vehindern.

    Diese Nacht habe ich verständlicherweise keine Auge zugetan, der Wertverlust wurde mir mit jeder Sekunde immer mehr bewusst. Dazu die rechtliche Situation, die sich dergestalt vorstellt, dass das Mistvieh von Wespe einerseits tot ist, andererseits nur bedingt zur Verantwortung hätte gezogen werden können.

    Heute morgen fahre ich also verständlicherweise sauer mit meiner nun fast wertlosen Karre los. Kaum habe ich die Grundstücksgrenze passiert, geht das Drama weiter: Eine Zone 30, spielende Kinder, Sand und Steine und Kreidemarkierungen auf der Fahrbahn. Der Motor kann noch gar nicht wirklich warmlaufen, das Getriebe nimmt daher inzwischen bereits Schaden, weil es nicht automatisch zwischen 1. und 2. von 8 Gängen schalten kann. Die intelligente Software wird durch die Kreidemarkierungen vollkommen verwirrt, alle Assistenten piepsen und stehen auf rotem Alarm.

    Wir (ich und mein KI-Porsche) schaffen dennoch frustriert und dem erneuten Wertverlust bewusst auch diese Hürde und begeben uns auf den Weg zur Stadt-Autobahn (all die nicht fahrtauglichen Idioten bis dahin will ich hier nicht weiter beschreiben). Endlich frei, endlich Demokratie der Starken, aber nur 500 Meter bis zur Ziel-Ausfahrt.
    Gerade will ich auf 6G beschleunigen, als mir ein Tempolimit-100-Schild in die Augen springt. Wo bleibt da die Freiheit und Demokratie? Ich gebe Gas, ich habe Spaß, ich bin frei! Die KI meines Porsche ist jedoch vorlauter, schneller, drosselt das Tempo, drückt meinen Gasfuß zurück, schaltet auf gelben Alarm und entzieht mir die Kontrolle.

    So ist auch mein Tag heute nicht der beste. Ich hoffe auf ein Software-Update, das mir wirkliche Freiheit und Selbstbestimmtheit wieder zurück bringt.

  10. Avatar

    Beobachter

    3. August 2017 07:19 at 07:19

    ELEKTROAUTOS KÖNNTEN NATÜRLICH NUR EIN TEIL DER LÖSUNG SEIN,wenn sauberer Strom verbrannt wird.Was jetzt abläuft ist natürlich der Gipfel der Nutzlosen Steuerverschwendung.
    ELEKTROAUTOS WERDEN SUBVENTIONIERT U.DRECKIGER KOHLESTROM WIRD SUBVENTIONIERT? ?
    Wenn man die Stromwende will u.zugleich alle Autos elektrisch betreiben möchte müsste man erklären wo man die den sauberen Strom hernimmt, vielleicht Import von Atomstrom aus Osteuropa ?

  11. Avatar

    Jan

    3. August 2017 08:31 at 08:31

    Ich ziehe das Fahrrad vor.
    Klapprad, draußen parken, Fahrad raus. Funktioniert super. Mit Bahn geht auch gut, da ist noch reichlich platz drin. Naja nicht zum Stoßzeiten aber zwischen 9 und 11 gehts.
    Leute es ist einfach voll hier. Da wird es noch ein bisschen Krach geben .

  12. Avatar

    Beobachter

    3. August 2017 09:44 at 09:44

    Wenn man das ganze Spiel zu Ende denkt ,müsste man auch die Frage der Bevölkerungsdichte/ Zuwanderung stellen dürfen (ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden) .Wenn alle in der Stadt wohnen wollen steigen die Mieten u.vor allem die ärmeren werden zwangsläufig zu Pendlern,zudem können sie nicht dauernd umziehen weil die Arbeitsverträge meistens kurzfristig sind.Langfristig gesehen wird wahrscheinlich das Trinkwasserproblem noch wichtiger als das Energieproblem ,aber eben Politiker denken bis zu den nächsten Wahlen.
    REGIEREN HEISST VORAUSSEHEN, es gibt viele die meinen die Zuwanderer lösen die Probleme ,DA WÄREN WIR WIEDER BEIM SCHNEEBALLSYSTEM DAS ZUR ZEIT VON DEN NOTENBANKEN SO ERFOLGREICH PRAKTIZIERT WIRD.

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Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

Veröffentlicht

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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