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Konjunkturdaten

Aktuell: wieder Konfusion um Chicago Einkaufsmanagerindex, jetzt spektakulär gut auf einmal

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Vor einem Monat war es zu einem peinlichen Zwischenfall gekommen bei der Veröffentlichung des Chicago Einkaufsmanagerindex: zunächst war der Wert mit 55,2 und damit deutich unter der Erwartung (57,0) veröffentlicht worden. Ca. eineinhalb Stunden später dann plötzlich die Korrektur auf 59,4 – das war dann plötzlich der beste Wert seit November 2014.

Nun heute ein ähnliches Malheur: ISM Chicago, das die Daten veröffentlicht, bietet zahlenden Kunden an, die Daten fünf Minuten vor der offiziellen Veröffentlichung bekannt zu geben. Und diese Abonnenten bekamen einen schwächeren Wert als die erwarteten 58,0. Dann aber, um 15.45Uhr deutscher Zeit, plötzlich wieder die Korrektur, der Wert wurde mit 65,7 angegeben, der beste Wert seit drei Jahren! Dabei die Ordereingänge mit +10,5 Punkten auf 71,9, die Beschäftigung leicht schwächer, die „order backlogs“ steigen auf den besten Wert seit 1994!

Irgendwie sehr seltsam alles – das riecht nach alternativen Fakten im Stile Trumps..

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    AlterSchwede

    30. Juni 2017 16:07 at 16:07

    Mehr als 10% besser als erwartet, wer’s glaubt wird selig. Aber die Indianer glaubens halt, so wie sie glauben, dass ein Auto nur fahren kann, wenn es mind. 6L Hubraum hat, die Welt sicherer ist, wenn jeder mind. eine Waffe trägt und die Welt eine Scheibe ist.

    • Avatar

      ubsb55

      30. Juni 2017 16:29 at 16:29

      Alter Schwede. Die zwei dünnsten Bücher der Welt, “ Die Englische Gourmet-Küche“ und “ Die Amerikanische Kultur( Geschichte ) „

  2. Avatar

    walter

    30. Juni 2017 16:21 at 16:21

    ..oder in etwa so..,wie lange man mit dem Auto von Hamburg nach New York unterwegs ist.
    wurde ich kuerzlich von einem Ami gefragt,lol

  3. Avatar

    Alexander Gliese

    30. Juni 2017 17:17 at 17:17

    Vorsicht, Ihr Kommentatoren – sonst seid Ihr demnächst auf der Trampeltier-Liste der US-Einreiseverbote!

  4. Avatar

    Gixxer

    1. Juli 2017 00:03 at 00:03

    Wenn ich für was bezahle, damit ich es vor anderen erhalte, ich dann aber was falsches erhalte, warum sollte ich dann noch bezahlen?
    Hier machen sich einige echt zum Honk!

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,8 Mio Barrels (jetzt 488,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,2 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,6 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +3,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (unverändert erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 45,24 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verbraucherpreise (PCE) niedriger, Einkommen der Amerikaner fallen

Markus Fugmann

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am

Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; Oktober) sind zum Vormonat mit 0,0% niedriger ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,2%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,4% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,5%, nun auf +1,6% nach oben revidiert).

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -0,7% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,9%, nun auf +0,7% nach unten revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +0,5% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +1,4%, nun auf +1,2% nach unten revidiert)

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

——

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; Oktober) sind mit -0,3% auf eine Jahresrate von 999.000 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 970.000; Vormonat war eine Jahresrate von 959.000, nun jedoch auf eine Jahresrate von 1,002 Millionen nach oben revidiert).

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

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Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

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Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

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