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An der Tesla-Aktie perlt alles ab? Elon Musk genervt von Kritik

Ja ja, wir berichten schon öfters über Tesla. Und schon oft haben wir unsere Verwunderung und Bewunderung kundgetan, wie resistent die Tesla-Aktie gegen schlechte Zahlen ist. Erst am Wochenende veröffentlichte…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ja ja, wir berichten schon öfters über Tesla. Und schon oft haben wir unsere Verwunderung und Bewunderung kundgetan, wie resistent die Tesla-Aktie gegen schlechte Zahlen ist. Erst am Wochenende veröffentlichte die Firma desaströse Daten, wo man die Absatzzahlen für Juni mit 14.370 Autos statt erwarteter 17.000 Autos drastisch verfehlte. Natürlich hatte man dafür sofort tolle Gründe parat. Die Autos seien schon hergestellt, aber halt noch auf den Verladetrucks unterwegs zur Kundschaft. Auch diese Zahlen konnten wie z.B. diverse vorige Quartalszahlen dem Kurs der Tesla-Aktie nichts anhaben. Respekt, ehrlich!

Eigentlich jede andere Aktie einer Firma, die Quartal für Quartal brutal Geld verbrennt, wäre schon längst kräftig eingebrochen. Die Tesla-Aktie aber hat seit letzten Freitag gerade mal 0,9% verloren, also nichts. Die Aktie ist resistent – irgendwie bewundernswert. Dabei schießen diese Woche einige wichtige Pressestimmen gegen Tesla, so heute Forbes, hier auszugsweise im Zitat:

Three Reasons To Unload Tesla Stock / Here are three things that fried my circuits:
-Tesla’s $2.86 billion merger with SolarCity — a head-scratching move that falls way short of what CEO, Elon Musk, dubbed a “no-brainer.”
-Tesla’s inability to meet its production targets.
-Tesla’s failure to disclose the fatal accident resulting from a customer’s use of Autopilot mode until after selling $1.4 billion worth of stock.

Dass Musk derzeit von Pressekommentaren besonders wg. dem Unfall eines selbstfahrendem Tesla-Autos extrem genervt ist, zeigen seine Tweets. So retweetete er z.B. einen Kommentar, dass ja pro Jahr 1,3 Millionen Menschen bei Autounfällen sterben. Neben einer Headline-Story der NYT nervt Musk derzeit am meisten der negative Kommentar des Magazins Fortune zum Unfall mit dem Autopiloten. Fortune behauptete und behauptet auch nach Tesla´s Antwort weiterhin, Tesla habe nach Bekanntwerden des Unfalls nicht umgehend die Öffentlichkeit informiert, was aktienrechtlich evtl. Probleme machen könnte. Tesla widerspricht dem vehement.

Klicken Sie hier für den ganzen Schlagabtausch zwischen Tesla und Fortune. Elon Musk ist kein Mensch, der so was auf sich sitzen lässt, und geht wie üblich voll in die Offensive. Liegt es an seiner offensiven und exzentrischen Art, dass ihm die Aktionäre alles durchgehen lassen? Verdammt, wieso hat VW keinen Elon Musk als Chef und Großaktionär?

Aber achten wir nicht auf die Details, sondern auf das große Ganze. Die Aktie fällt nicht. Die Aktionäre bleiben Elon Musk also treu und glauben weiter an seine Visionen. Da kann anscheinend kommen was will. Im nächsten Quartal, ja da explodieren die Zahlen bestimmt!

Tesla-Aktie
Die Tesla-Aktie seit 21. Juni.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    joah

    8. Juli 2016 10:01 at 10:01

    Wenn etwas an einer Religion am schlimmsten ist, dann mindestens deren Glaubensanhänger. Trifft auf ausnahmslos alle Religionen zu.

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Echter Wohlstand nur mit Aktien möglich – Werbung

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Lieber Börsianer,

das ist die harte Wahrheit. Im europäischen Vergleich sind wir nicht besonders wohlhabend. Rein rechnerisch entfällt auf jeden erwachsenen Deutschen ein Vermögen von 216.654 US-Dollar. Österreicher verfügen in dieser Statistik über ein Vermögen in Höhe von 274.919 US-Dollar. In der Schweiz „sitzt“ jeder Erwachsene dagegen auf einem gewaltigen Vermögen von 564.653 US-Dollar, wie die Crédit Suisse in ihrem Global Wealth Databook ausgerechnet hat.

Das ist natürlich nur ein statistischer Wert, den man entsprechend lesen muss. So sind in der Schweiz gemessen an der Bevölkerungszahl überdurchschnittlich viel bedeutende Großunternehmen wie etwa Novartis, Nestlé oder ABB angesiedelt. Deren Vermögen geht in diese Statistik ebenfalls ein, ohne dass der Schweizer Privatmann dies auf seinem Konto oder Depot unmittelbar spürt.

Diese statistische Verzerrung gilt allerdings für Deutschland und Österreich in leicht abgeschwächter Form ebenfalls. Auch hier gibt es Großunternehmen. In ihrer Grundaussage lügt diese Statistik also nicht. Deutsche und Österreicher sind relativ arm. Was sind die Ursachen unserer relativen Armut?

Wir waren im vergangenen Jahrhundert schlecht „beraten“, als wir uns an zwei Weltkriegen maßgeblich beteiligt haben und damit unsere Vermögenssubstanz zweimal weitgehend zerstört haben. In der Schweiz hat man unterdessen weiter aufgebaut und sich über Fluchtgelder aus den damaligen Krisenregionen Europas gefreut.

Jeder dritte Schweizer vermehrt sein Geld an der Börse

Aber lassen wir die Geschichte ruhen! Denn es gibt noch eine andere Erklärung für unseren Vermögensrückstand. Schweizer setzen auf die Aktie, während der deutsche Michel lange Jahre das Sparbuch bevorzugte. So investieren derzeit über 20 % der Eidgenossen aktiv und selbstständig an der Börse. Zählt man hierzu noch die betriebliche Altersvorsorge, die für Schweizer Arbeitnehmer ab einem gewissen Einkommen verpflichtend ist, kommt die Schweiz sogar auf eine Aktionärsquote von deutlich über 30 %. So wird man schließlich wohlhabend.

Erst im vergangenen Jahr schoben die eidgenössischen Pensionskassen erneut satte Extra-Renditen ein, weil sie zu über 30 % am boomenden Aktienmarkt investiert waren. Zu Deutsch: Die Vermögensschere zwischen Deutschland und der Schweiz hat sich zuletzt nochmals zu unseren Ungunsten ausgeweitet. Hierzulande investieren rund 15 bis 16 % der…..

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Daimler: Deutlich sinkender Umsatz, steigender Gewinn

Claudio Kummerfeld

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Daimler Mercedes Logo

Daimler hatte vor genau einer Woche Zahlen zum Quartalsgewinn als Ad Hoc-Mitteilung veröffentlicht. Heute nun hat Daimler offiziell seine kompletten Quartalszahlen veröffentlicht. Und diesem Bericht ist die interessante Tatsache zu entnehmen, dass Daimler es mitten in der Coronakrise geschafft hat denn Gewinn zu erhöhen, während er Umsatz deutlich schrumpft.

Daimler heute auch mit Umsatzzahlen

Egal ob EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) oder bereinigtes EBITDA. Der Gewinn im 3. Quartal ist bei Daimler höher als im 3. Quartal 2019. Das EBITDA steigt von 2,69 auf 3,07 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA steigt von 3,14 auf 3,48 Milliarden Euro. Das letztliche Konzernergebnis belief sich auf 2.158 nach 1,81 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz sinkt um 7 Prozent von 43,3 auf 40,3 Milliarden Euro. Der Fahrzeugabsatz sinkt um 8 Prozent von 839.300 auf 772.700 Stück. Weniger Fahrzeuge, weniger Umsatz, aber mehr Gewinn. Das kann sich sehen lassen gegenüber den Börsianern.

Hier auszugsweise aktuelle Aussagen von Daimler:

Aufgrund eines überzeugenden Produktportfolios und einer positiven Markterholung haben wir im dritten Quartal eine gute Geschäftsentwicklung verzeichnet. Wir haben unsere umfangreichen Maßnahmen zur Kostenkontrolle und zum Cash Management erfolgreich vorangetrieben. Mit diesem Schwung sind wir auf dem richtigen Weg, um unser Geschäft wetterfester zu machen. Die Transformation von Daimler ist allerdings ein Langstreckenrennen. Wir halten das Tempo weiter hoch – fokussiert und mit hoher Disziplin.“

Zum Ende des dritten Quartals lag die Nettoliquidität des Industriegeschäfts bei 13,1 (Ende Q2 2020: 9,5) Mrd. €. Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts betrug 5.139 (Q3 2019: 2.819) Mio. €. Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts erreichte 5.345 (Q3 2019: 2.931) Mio. €.

Der hohe Free Cash Flow im dritten Quartal von rund 5,1 Mrd. € spiegelt die anhaltenden Maßnahmen zur Kostenreduzierung und zum Erhalt der Liquidität sowie die positive operative Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern wider. Dazu trugen auch die Dividende des chinesischen Joint Ventures BBAC über 1,2 Mrd. €, positive Beiträge aus der Entwicklung des Working Capital sowie saisonale Einflüsse bei.

Letzte Woche Donnerstag Abend ging die Daimler-Aktie mit 46,84 Euro aus dem Handel, um dann letzten Freitag auf die Ad Hoc-Meldung höchst erfreut zu reagieren mit Kursen bis zu 49,60 Euro. Nach Kursrückgängen im Verlauf dieser Woche kann die Aktie heute wieder steigen auf aktuell 48,62 Euro. Im Vergleich zu Februar, vor dem Beginn des Börsencrash, notiert die Daimler-Aktie jetzt 5 Euro höher – heute ist es im Vergleich zu gestern ein Plus von 2,1 Prozent.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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