Anleihen

Am Anleihemarkt spielt die Musik

Die Anleihemärkte geben derzeit den Takt vor: gestern stiegen die Renditen (=Risikoprämien) von Staatsanleihen der Euro-Peripherie besonders stark, wobei Griechenland einmal mehr Vorreiter war. Auch heute geht der Trend weiter, die 10-jährige Anleihe Griechenlands steigt über die 8%-Marke.

Gesucht sind die vermeintlich sicheren Häfen Deutschland und USA, wobei die deutsche 10-jährige Anleihe gestern unter 0,80% gefallen war. Noch heftiger die Entwicklung in den USA: die Rendite der 10-jährigen US-Anleihe fiel rasant auf 1,86% – eine echte Panik-Bewegung. Auslöser ist die hohe Short-Quote bei US-Anleihen insbesondere bei Hedegfonds – deren Schmerz wird immer größer, wenn die Renditen immer weiter sinken:

US-Bonds

Hier die hohe Short-Quote bei US-Bonds:

US-Bonds-Shortpositionen
(beide Charts von Ole Hansen, Saxo Bank)

Die Anleihemärkte werden weiter richtugnsweisen auch für die Aktienmärkte bleiben. Deshalb empfiehlt es sich, die Renditen insbesondere der Euro-Peripheriestaaten sehr genau zu beobachten!



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage