Anleihen

Am Anleihemarkt spielt die Musik

Die Anleihemärkte geben derzeit den Takt vor: gestern stiegen die Renditen (=Risikoprämien) von Staatsanleihen der Euro-Peripherie besonders stark, wobei Griechenland einmal mehr Vorreiter war. Auch heute geht der Trend weiter, die 10-jährige Anleihe Griechenlands steigt über die 8%-Marke.

Gesucht sind die vermeintlich sicheren Häfen Deutschland und USA, wobei die deutsche 10-jährige Anleihe gestern unter 0,80% gefallen war. Noch heftiger die Entwicklung in den USA: die Rendite der 10-jährigen US-Anleihe fiel rasant auf 1,86% – eine echte Panik-Bewegung. Auslöser ist die hohe Short-Quote bei US-Anleihen insbesondere bei Hedegfonds – deren Schmerz wird immer größer, wenn die Renditen immer weiter sinken:

30-jährige US Staatsanleihen Renditeentwicklung von 2012 bis 2014.

Hier die hohe Short-Quote bei US-Bonds:

US-Bonds-Shortpositionen
(beide Charts von Ole Hansen, Saxo Bank)

Die Anleihemärkte werden weiter richtugnsweisen auch für die Aktienmärkte bleiben. Deshalb empfiehlt es sich, die Renditen insbesondere der Euro-Peripheriestaaten sehr genau zu beobachten!



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung


Meist gelesen 7 Tage