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Milliarden durch Corona-Impfungen BioNTech-Quartalszahlen: „Nur noch“ 1,67 Milliarden Euro Nettogewinn

BioNTech zeigt deutlich weniger Umsatz und Gewinn.

Impfstoffdosen von BioNTech

BioNTech hat soeben seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Informationen. Der Umsatz liegt bei 3,2 Milliarden Euro (Vorquartal 6,37). Ertragssteuern abgeführt hat man für das letzte Quartal 647 Millionen Euro nach 1,32 Millionen Euro im Vorquartal. Der Nettogewinn liegt bei 1,67 Milliarden Euro (Vorquartal 3,69). Warum sieht man so drastisch sinkende Umsätze und Gewinne? Im Fall von BioNTech ist das ganz einfach. Man hat bislang nur ein Produkt am Markt, nämlich den Corona-Impfstoff Comirnaty. Und da die Impfungen seit Monaten drastisch zurückgehen, wird auch das Produkt von BioNTech weniger nachgefragt. Die Aktie von BioNTech reagiert im vorbörslichen US-Handel mit -5,9 Prozent. Hier die Headline-Aussage von BioNTech im Wortlaut:

„In der ersten Jahreshälfte 2022 haben wir wichtige Meilensteine erreicht. Wir haben unsere führende Position im Bereich der COVID-19-Impfstoffe weiter gestärkt und unsere diversifizierte Pipeline ausgebaut und ihre Weiterentwicklung beschleunigt. Unsere COVID-19-Produktpipeline umfasst variantenangepasste Impfstoffkandidaten sowie Impfstoffkandidaten der nächsten Generation, die auf einen längeren und breiteren Schutz abzielen“, sagte Prof. Dr. Ugur Sahin, CEO und Mitgründer von BioNTech. „Im Bereich Onkologie haben wir ermutigende Daten für unseren individualisierten mRNA-Krebsimpfstoffkandidaten BNT122 bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und unseren innovativen Kandidaten für CAR-T-Zelltherapie BNT211 bei soliden Tumoren präsentiert, was zu unserem ersten PRIME-Status der EMA führte. Wir treffen Vorbereitungen für Zulassungsstudien sowie die Lieferung unserer ersten BioNTainer nach Afrika, um den Zugang zu neuen Medikamenten zu ermöglichen.“

„Mit unserer starken Leistung im bisherigen Geschäftsjahr sehen wir uns auf gutem Wege, unsere bisherige Finanzprognose für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen“, sagte Jens Holstein, CFO von BioNTech. „Wir erwarten wegen unserer Fortschritte rund um die variantenangepassten COVID-19-Impfstoffkandidaten, vorbehaltlich einer behördlichen Genehmigung, einen Anstieg der Nachfrage in unseren Schlüsselmärkten im vierten Quartal. Wir werden auch im Jahr 2022 und darüber hinaus stark in Forschung und Entwicklung investieren und konzentrieren uns weiterhin auf die Weiterentwicklung unserer Onkologie-Pipeline sowie auf den Ausbau unserer Führungsposition bei der Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen. Wir streben in den kommenden drei bis fünf Jahren die Markteinführung mehrerer innovativer Produkte an, um Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf adressieren zu können.“

Die geschätzten BioNTech COVID-19-Impfstoff-Umsätze für das Geschäftsjahr 2022 liegen laut aktueller Veröffentlichung in einer Spanne von 13 bis 17 Milliarden Euro. Die große Spanne lässt schon erahnen, wie unsicher man offenbar über den Absatz der nächsten Monate ist.



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13 Kommentare

  1. Wenn die Politiker in Deutschland (was ja in diesem einzigen Staat auf der Welt legal ist) wieder mal einige Millionen an Zuwendungen von der Pharmaindustrie erhalten haben, dann wird es auch wieder mehr Druck auf die Bevölkerung geben, damit wieder mehr verimpft wird.
    Wer gut schmiert, der gut fährt.
    Oder dessen Brot ich…..
    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, ich glaube mitbekommen zu haben, dass Sie der Pharmaindustrie sehr dankbar sein müssen.
      Was immer irgendwer der Pharmaindustrie zukommen oder nicht zukommen lässt, dieselbe verhindert oder mildert menschliche Leiden und rettet gelegentlich Leben. Das ist Fakt.
      Wäre ich krank und die Pharmaindustrie hilft mir, wie es meistens der Fall ist, würde ich ihr sehr viel zukommen lassen. Eigentlich alles.

      1. Ja, Columbo, ich bin auf teure Medikamente angewiesen.
        Aber Spryel 100 kostet in Deutschland in der Monatspackung 5.800 Euro, und in Spanien 3.600 Euro.
        Jetzt raten Sie doch mal warum.
        Die Millionen die legal an die Politiker in Deutschland bezahlt werden, müssen ja irgendwo herkommen.
        In Spanien würde es einige Jahre Gefängnis für die Politiker geben.
        Und jetzt raten Sie doch nocheinmal, wer denn wohl im Endeffekt die Schmiergelder bezahlt.
        Noch ein Tipp.
        Warum werden wohl die KK -Beiträge in Deutschland schon wieder erhöht?
        Warum müssen Rentner in Spanien überhaupt keine KK – Beiträge zahlen?
        Aber, ich entnehme Ihren Zeilen, dass man daher die legale Bestechung der Politiker als Beitragszahler in Deutschland hinnehmen sollte, weil ja auch gute Medikamente von der Pharmaindustrie im Ausland entwickelt werden.
        Mein Medikament kommt aus dem Ausland.
        Junge, Junge, das wi4d alles immer skurriler.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut

          „…Warum müssen Rentner in Spanien überhaupt keine KK – Beiträge zahlen?…“

          Wovon wird die ganze Zeit geredet? Dass die Nordländer für die hochverschuldeten Südländer zahlen müssen, oder? Sie gehören doch auch zur Fraktion, die das beklagt, oder?
          Un da wundern Sie sich, warum die spanischen Rentner keine Krankenkassenbeiträge zahlen?
          Junge, Junge…

          1. Hallo Columbo.
            Die gesamten Sozialbeiträge, Rentenbeiträge und Krankenkassenbeiträge betragen für einen spanischen Beitragszahler, nur 5,7% zusammen.
            Das funktioniert auch ganz gut, denn es gibt nur eine Behörde die das verwaltet.
            Nicht wie in Deutschland, hundert Krankenkassen, die 100 Mal ihre eigene Verwaltung haben, eben den ganzen Wasserkopf 100 Mal. Und die Pharmaindustrie und Maskenhersteller zahlen keine Schmiergelder an Politiker.
            Und wenn doch, dann kommen die Beteiligten vor Gericht. Selbst der spanische Ex-König musste vor der Staatsanwalschaft nach Saudi-Arabien fliehen
            Hier hat auch die Digitalisierung voll zugeschlagen. Wir können mit einer App im Gesundheitszentrum im nächsten Dorf die Artztermine machen, die Termine verschieben usw.
            Und wenn ein Spezialist benötigt wird, dann geht es gleich in die Universitätsklinik nach Malaga.
            Das ist mir schon 2x passiert.
            In einer 3/4 Stunde lag ich auf der Intensivstation.
            Aufschiebbare Spezialistentermine dauern auch schon mal Wochen.
            Natürlich fließt viel Geld in den Süden.
            Aber wer sind denn die Dummen, die es zahlen, oder die es nehmen.
            Damit meine ich nicht Sie persönlich, denn Sie können nicht verhindern das Geld fließt, und ich kann nicht verhindern das es angenommen wird.
            Ich denke aber, dass es bald wieder die Pesatas in Spanien gibt.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Eventuell sagt den Leuten bei Biontech und dem Unlauterbach mal jemand,daß die Erkrankung „Covid19“ nicht mehr existiert. Seit Omikron ist es ein komplett anderes Krankheitsbild. Mit anderen Worten es gibt keine Spanne,die werden wie in den vergangenen Jahrzenten auch ,jedes Jahr ein Minus einfahren. Impfungen und sämtliche Maßnahmen sind unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten völlig obsolet. Bei so ausgeprägter Infantilität kann ich nur noch den Kopf schütteln.

    1. @Klempner

      „…Seit Omikron ist es ein komplett anderes Krankheitsbild…“

      Ein derartiger Schwachsinn ist mir noch nicht untergekommen…ich staune…

      1. @Columbo

        Lass es bleiben, der Mann macht irgendwie in IT, Software, Statistik und BigData. Der weiß also genauestens Bescheid über Symptomatik, Krankheitsexistenz und die Notwendigkeit von Maßnahmen. Dagegen bist du als Arzt ein kleines flackerndes Licht, das in seiner Unwissenheit tatsächlich nur Staunen kann.

        1. @Michael

          😊Richtig! Und ich staune weiter über die künstlichen Intelligenzen…

      2. Die Massnahmen erforderten einen bestimmtes Risikoprofil ,welches von einem bestimmten Krankheitsbild induziert wird.Da Risikobewertung genau mein Kernbereich darstellt und seit Omikron der Impact auf die Gesundheit ,aufgrund der verfügbaren Daten (im übrigen von mir hier !!vorm Jahreswechsel !!mit einem Neujahrgruß geschrieben) nur noch rund 15-20% beträgt ,kann man es leider nicht mehr die Krankheit ,“Covid19″ so wie wir sie kennen und uns vorstellen ,nennen. Was hat das mit Schwachsinn zu tun ,seit dem sind 8 Monate rum ,nur in Berlin ……….ich hör lieber auf sonst werde ich ausfallend. Dazu muss ich auch kein Mediziner sein . Zahleninterpretation mehr braucht es nicht. Am besten ALLE vergessen den Schwachsinn mit dem Virus und leben einfach weiter wie vorher .Mach ich seit 2020 ,nachdem klar war ,daß es mathematische Taschenspielertricks sind. Und ? Die Empirie gibt mir bestätigt mich zu 100%.

        1. PS . Meine Familie und ich sind ungeimpft. Jeder war 2 mal infiziert.Ich weiß ,der Einzelfall zählt nicht ,aber ich weiß aus der Praxis was die Infektion bedeutet. Omikron hat uns Herdenimmunität gebracht,also auch aus immunologischer Sicht jetzt alles obsolet.Alle Länder wissen das ,nur in Berlin………………….es gibt einfach für garnix mehr Argumente !!!!!!

  3. „…Ich denke aber, dass es bald wieder die Pesatas in Spanien gibt…“

    Nicht zu fassen🙈…
    Ich folge Deinem Rat @Michael und lass es bleiben.

  4. WHO-Generaldirektor Dr. Tedros

    COVID-19…. Ich hoffe ihr holt euch auch noch den 4. Schuss.

    Ich WHO-Generaldirektor Dr. Tedros bin nicht geimpft ….. aus Protest …. wie man auch schön nachlesen kann.

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