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Bitcoin

Blutbad am Kryptomarkt: Ein Krypto-Bulle wirft das Handtuch – und in China werden Rechner verschrottet..

Das Massaker bei den Kryptowährungen – und die ganz realen Konsequenzen..

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Es hat bekanntlich ein Blutbad gegeben am Kryptomarkt, nachdem lange eine Art Stillstand geherrscht hatte mit kaum bewegten Kursen. Dann kam der Abverkauf, die wichtigste Kryptowährung Bitcoin fiel in den Bereich der 4000er-Marke. Und damit wurde der Schmerz für viele Krypto-Bullen schlicht zu groß!

Erstens für diejenigen, die auf dem Papier sehr viel Geld hatten, haben nun sehr viel weniger davon. Und waren gezwungen, wie dieser junge Mann in diesem Video, seine Kryptowährungen komplett zu verkaufen aufgrund einer absehbaren Steuerforderung – und sogar eine angestellte Mitarbeitern zu entlassen. Was beeindruckt an diesem Video, ist die Ehrlichkeit, mit der das eigene Scheitern eingestanden wird:

Aber auch für die Miner, die „Schürfer“ etwa von neuen Bitcoins, wird der Schmerz zu groß. So werden in China Rechner verschrottet, die zum Minen eingesetzt worden waren – schlicht weil die Kosten zu hoch sind angesichts der aktuellen Krypto-Preise:


Von Pjt56, Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68135242

6 Kommentare

6 Comments

  1. joah

    22. November 2018 16:13 at 16:13

  2. GN

    22. November 2018 18:12 at 18:12

    Also, so offen, wie er hier den Eindruck macht, so ungereimt ist die ganze Story….

    Die von ihm genannte Steuerlast von 350.000 EUR setzt Veräußerungsgewinne von knapp 1,5 Mio. EUR voraus!!!! Und wohlgemerkt nur Veräußerungsgewinne sind überhaupt zu versteuern. Wie da überhaupt eine Steuerlast aus dem Vorjahr anfallen soll, wenn man die Position bis vor wenigen Tagen gehalten hätte und der Gesamtwert dann bei noch bei 400.000 EUR lag, bleibt das große Geheimnis dieses „Lebenskünstlers“……

    Erinnert mich an den Fall vor knapp 20 Jahren. Da hatte auch so ein unbedarfter Kleinanleger 10.000 DM in EM.TV angelegt. Die Position wuchs auf 1 Mio. DM. Verkaufen wollte er aber nicht, um von der damaligen Spekulationsfrist von 12 Monaten zu profitieren. Ergebnis dieser Gier: Er verkaufte wieder für 10.000 DM. Na, wenigstens sparte er so die Steuer…:-) 🙂 :-)…

    • Wolfgang M.

      22. November 2018 19:01 at 19:01

      Ja@GN. Diese Geschichte steht für mich symbolisch für den damaligen Hype um den Neuen Markt. Dieser von Ihnen erwähnte Anleger war ein Student, der von seiner Oma 10 000 DM bekam, um die Aktien von EM.TV zu kaufen. Aus diesen 10 000 DM wurden tatsächlich 1 Mio. DM und die Haffa-Brüder waren Stars der wundersamen Geldvermehrung und sogar von Leo Kirch, dem Medien-Milliardär hofiert. Geschäfte wurden im Größenwahn getätigt (Formel 1- Anteile, Jim Henson Company (Muppet Show)), bis die Blase platzte. Ergebnis: Der Student wartete in ständiger Hoffnung auf Wiederanstieg bis die Aktie wieder auf 10 000 DM gefallen war. Thomas Haffa, der Gründer, hatte aus persönlichen Gründen! im Februar 2000 Anteile von EM.TV in Höhe von 40 Mio. DM verkauft und wurde nach der Pleite des Unternehmens wegen falscher Angaben/Bilanzbetrug zu einer Geldstrafe von 1,2 Mio. DM verurteilt. Was für ein Irrsinn! Deshalb hatte ich vor Kurzem in einem Kommentar den alten Spruch gebracht: „Es liegt in der Natur des Kapitalismus, dass es in periodischen Abständen zum Ausbruch des Wahnsinns kommt.“ Sind wir bereits wieder in so einer Phase?
      Gruß

      • GN

        22. November 2018 23:00 at 23:00

        Hallo Wolfgang,

        nun, ich habe die damalige Phase sehr aktiv gehandelt. Wohlgemerkt gehandelt. Es war die beste Handelsphase meiner ganzen beruflichen Laufbahn.

        Also, was wir da in den letzten 2 Jahren am US-Markt sehen, gehört in die Kategorie dieses Wahnsinns. Mit Kryptowährungen habe ich mich nie sonderlich beschäftigt. Ich hatte das für eine Blase gesehen und denke damit richtig zu liegen. Die Argumentation der Bitcoin-Jünger gleicht dem der NM-Jünger doch ziemlich. Auch damals wurden die Schwachsinns-Preise mit allen möglichen „logischen“ Argumenten gerechtfertigt….

        So hieß es ja noch bis vor wenigen Monaten, daß der Preis der Bitcoins doch nur steigen könne (rotfl), weil die ja limitiert seien. Vor ein paar Monaten rief der ehemalige NTV-Moderator, Michael Mross, noch ein Kursziel von 1 Million USD und DAX von 25.000 Pkt. aus……tja, von Ökonomie scheint er doch nicht soviel zu verstehen, wie ich dachte. Seine Fehlanalysen sind schon beachtlich….

        Deine Kritik am Kapitalismus oder sagen wir besser Neoliberalismus teile ich. Ich bin gerade durch die Tätigkeit an den Finanzmärkten zu einem entschiedenen Kritiker der selbigen geworden……man findet dort einfach keine Grenzen und unendliches Wachstum zerstört nachhaltig unsere Lebensgrundlage und die unserer Nachkommen…

        Nur, das merken die Leute erst, wenn im Supermarkt die Regale leer bleiben und wir uns um Nahrung den Schädel einschlagen. Übertreibung? Ne, gerade haben wir doch wg. Niedrigwasser in den Flüssen einen Versorgungsengpaß mit Benzin. Nun, die Umwelt wird es danken…

        Ja, dann mal einen schönen Gruß an einen Kollegen, der den NM noch live erleben durfte und eine gute Zeit wünsche ich Dir….

        Günter

    • rockdj

      23. November 2018 08:30 at 08:30

      Du übersiehst den Faktor, dass auch eine Steuer anfällt, wenn du z.B. im Januar 1 BTC für 5.000 EUR gekauft hast, diesen BTC dann im Juli als er 100.000 EUR wert war gegen IOTA im Wert von 100.000 EUR getauscht hast. Dein Veräußerungsgewinn liegt bei 95.000 EUR und diesen MUSST du versteuern, da du den BTC nicht 1 Jahr gehalten hast. Es ist ein weitläufiger Irrtum, dass die Steuer nur anfällt, wenn du von Krypto zu FIAT wechselst. Nehmen wir an die gekauften IOTA sind nach 2 Monaten nur noch 5.000 EUR Wert wegen eines Mega-Crashs und der in Panik verfallende Anleger verkauft seine IOTA und casht 5.000 EUR aus. Nun meine Frage: Woher soll er das Geld nehmen und die 95.000 EUR Gewinn aus dem BTC –> IOTA Trade versteuern.

  3. Altbär

    22. November 2018 21:13 at 21:13

    Ja wir hatten ja auch auf dieser Plattform einen Dr. der den Bitcoin verteidigte.( Streitgespräch gegen den viel verschmähten aber realistischen F.Homm )
    Frage, wie lange muss man studieren um zu erkennen was eine Währung oder ein SCHNEEBALLSYSTEM ist.? Es passt in unsere Zeit, wo Aktienwerte nur nach Umsatz bewertet wurden, wo kreditgetriebeneAktien
    auf schwindelerregende Höhen getrieben wurden.
    Für mich unerklärlich, dass nicht naive Anfänger den Hype befeuert haben u.immer noch probieren,
    sondern erfahrene Börsianer, die schon gefühlte 3bis 4 Crashes erlebt haben.
    In nächster Zeit möchten Billionen von gedruckten Buchwerten in wahre Werte umgesetzt werden, dann wird der ganze Zauber auffliegen.In erster Linie wird es die Profiteure der Gratisgeldorgie treffen.Aber durch Firmenkonkurse u.Verwerfungen wird der Leidensdruck schnell an die Mittel- u.Unterschicht weitergegeben.Die vermeintlich noch gute Konjunktur wird schneller abebben als Viele meinen
    Donald Trump hat zwar mit dem tiefen Ölpreis der ganzen Welt noch eine Steuersenkung geschenkt !!
    Aber auch er kann nur Amerika u.nicht die ganze Welt retten !

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Bitcoin

Krypto-Crash: Wie geht es weiter?

Die Krypto-Währungen haben nach ihrem Höhenflug einen brutalen Absturz erlebt – kam das aus dem Nichts? Eher nicht – aber wie geht es weiter?

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Die Krypto-Währungen haben nach ihrem Höhenflug einen brutalen Absturz erlebt – kam das aus dem Nichts? Eher nicht – der massive Anstieg etwa des Bitcoin-Kurses war viel zu schnell, als dass er hätte nachhaltig sein können. Das zeigen die Entwicklungen aus der Vergangenheit, etwa bei der Tulpenblase. Aber wie geht es nun weiter? Wird Bitcoin praktisch auf Null fallen, wie damals die Tulpen in Holland? Unwahrscheinlich – vielmehr ist zu erwarten, dass die Preise für die Kryptowährungen zwar zunächst tendentiell weiter fallen, weil die einst Euphorischen entnervt aufgeben und verkaufen, sich aber dann auch wieder sich auf Durchschnittswerte aus den vergangenen Jahren erholen können..

 

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Der Handel mit Wertpapieren und Finanzinstrumenten kann Ihr Kapital erheblichen Risiken aussetzen. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Performance. Trading ist nicht für jeden geeignet. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
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Bitcoin

Urteil mit Ohrfeige für BaFin und weitreichenden Folgen: Bitcoin weder Geld, noch Währung, noch Recheneinheit

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Wenn etwas weder Geld, noch Währung, noch Recheneinheit ist, bedeutet das? Richtig, die BaFin als Aufsichtsorgan ist dafür gar nicht zuständig. Bislang hatte sich die deutsche Finanzaufsicht aber für Kryptowährungen wie den Bitcoin zuständig gefühlt. Vor fünf Jahren wurde einem 16jährigen ein Bußgeld angehängt, weil er einer Krypto-Börse eröffnet hatte, wo sogenannte Kryptowährungen online gehandelt werden konnten.

Das sei ein Verstoß gegen das Kreditwesengesetz, so damals die Bafin. Das Berliner Kammergericht urteilte heute nun völlig anders. Kryptowährungen wie der Bitcoin sind demnach weder Finanzinstrument, noch Geld, noch Währung, noch Recheneinheit. Von daher sei die BaFin hier nicht zuständig. Auch wenn andere Gerichte das in Zukunft anders sehen mögen: Mit solch einem Urteil kann zukünftig jeder Veranstalter von Krypto-Projekten sagen, dass es doch dieses Präzedenzurteil aus Berlin gibt. Also, dies ist ein Geschäft, für das die Finanzaufsicht in Deutschland nicht zuständig ist, da es kein Finanzprodukt ist – so wird die Argumentation zukünftig lauten!

Hat sich da ein nicht staats-konformer Freigeist unter die sonst all zu gefügige Richterschaft gemischt, die gerade in Finanzfragen in der Regel immer für Staat und Banken urteilt? Denn das Gericht stellt fest, dass es nun mal nicht die Aufgabe der Behörden sei „rechtsgestaltend“ in Strafgesetze einzugreifen. Mit ihrer Regulierung überspanne die BaFin den ihr zugewiesenen Aufgabenbereich. Der Argumentation kann man durchaus folgen. Denn die BaFin ist kein Gesetzgeber, sondern nur ein Überwachungsorgan, welches geltende Gesetze umsetzen soll. Und das Gericht urteilt jetzt, dass die BaFin für sowas nicht zuständig sei.

Was bedeutet das? Entweder der Gesetzgeber schafft ein neues Gesetz, wodurch Kryptowährungen als Anlageprodukt klassifiziert werden – wodurch die BaFin doch wieder zuständig wäre. Oder dieses Urteil bleibt wegweisend, und führt in eine unregulierte Zukunft in Wildwest-Manier. Die Folgen: Der Markt für Kryptowährungen in Deutschland könnte sich frei entfalten – viele neue Produkte und Anwendungen können rund um den Krypto-Bereich nun viel einfacher und schneller entstehen.

Gleichzeitig aber dürften ganz ohne Regulierung die Betrügereien zunehmen. Abzocker dürften leichteres Spiel haben Verbraucher zu täuschen um an ihr Geld zu kommen. Denn ohne BaFin wäre dann niemand mehr da um dubiose Krypto-Machenschaften zu stoppen. Das wäre dann letztlich ein Fall für Polizei und Staatsanwalt, wenn Gelder verschwinden, und ganz klassisch wegen Betrug ermittelt werden muss. Aber bei Krypto-Angeboten ist es extrem schwer Gelder wieder einzutreiben, wenn sie in dunklen Kanälen im Ausland versickern.

Was bedeutet das Urteil aus Berlin konkret, vereinfacht ausgedrückt? Jeder Mensch in Deutschland kann einfach so ohne Lizenz Kryptowährungen handeln oder anbieten.

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Aktien

Schwieriger Dax, Snap- und Tesla-Euphorie, interessante Nischen-Märkte

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Jochen Stanzl von CMC kann aktuell (dank des Sommerlochs?) wohl auch nicht sagen, wohin die Kurse heute womöglich ausschlagen könnten. Eine Tendenz ist schwer erkennbar, von daher spricht er in seinem heutigen Video hauptsächlich Nischen-Märkte an wie Biotech, Kupfer und Bitcoin.

Peter Tuchman hält Snapchat für die günstigste Social Media-Aktie, und hat auch etwas zu Tesla zu sagen.

Kann der Dax nach oben durchbrechen? Hier die aktuelle Sicht auf die Charts von Börse Daily.

Dax
Der Dax seit Ende Juli.

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