Folgen Sie uns

Märkte

Brent-Öl: Das absehbare Ende des Höhenflugs!

Die Rally geht noch weiter – aber danach kommt der Preissturz..

Avatar

Veröffentlicht

am

Nun, das sieht so schlecht nicht aus! Abgesehen von der Situation an den Tankstellen kann die Entwicklung von Brent, in Bezug auf mein nunmehr seit fast einem Jahr gültiges Szenario, als positiv gewertet werden. Nach einem kleinen Schwächeanfall im April hat sich das Nordseeöl wieder in den übergeordneten Aufwärtstrend eingeordnet. Aktuell strebt das schwarze Gold seinem längerfristigen Ziel, dem 0.76 Retracement bei 82.19 $ entgegen. Selbst die Aussage des Zeitlineals ist noch zutreffend.

Ausblick:


Aktuell bildet sich noch Welle (
c) der größeren (D) aus. Das nachhaltige Überschreiten des 0.62 Retracements (70.44 $) ist ein positives und damit trendbestätigendes Signal für das Erreichen des anvisierten Zieles. Mit dem mächtigen 0.76 Retracement (82.19 $) liegt das idealtypische Ziel von Welle (D) in greifbarer Nähe. Doch aufgrund der sehr strukturierten Welle (D) erwarte ich, daß sich der Trend noch etwas weiter entfaltet.

Denn mit dem 1.00 Retracement (89.44 $) liegt das lehrbuchmäßige Ziel der untergeordneten (c) nur unwesentlich höher als das übergeordnete Ziel bei 82.19 $. Den Zieleinlauf erwarte ich, so wie das Zeitlineal es aufzeigt, für Mitte des Monats und damit bereits an den kommenden Tagen. Die Aussagen dieses Instrumentes sollten nicht auf die Goldwaage gelegt werden, kleinere Abweichungen sind hier allemal zu rechtfertigen.

Nach Abschluß von (D) wird der Höhenflug des schwarzen Goldes sein verdientes Ende finden. Wie der Langzeitchart es aufzeigt, wird sich dann die finale Trianglewelle (E) anschließen. Im Verlauf dieser Welle wird Brent wieder bis in den Bereich von (C) oder auch des 0.62 Retracements (31.81 $; oberer Chart) fallen. Sehr zur Freude der Autofahrer könnte man meinen, doch wäre das nur die halbe Wahrheit!

(Chart durch anklicken vergrößern)

Fazit:


Brent befindet sich derzeit noch in einem seit über zwei Jahren währenden Aufwärtstrends. Doch entpuppt sich dieser Trend lediglich als Teil einer größeren Korrektur und steht zudem unmittelbar von dem Abschluß. Von erneuten Engagements rate ich daher ab. Sichern Sie Ihre Positionen auf
0.50 Retracement bei aktuell 59.99 $ ab.

Hinweis der FMW-Redaktion: Sie können sich die neueste Version des Tsunami-Börsenbriefs, der die wichtigen und großen Märkte behandelt, hier kostenlos und unverbindlich herunterladen (nach vorheriger Registrierung)!

Testen Sie kostenfrei den Tsunami Börsenbrief

 

Dazu gibt es eine Sonderaktion: wer sich für eine Jahresabo des Tsunami-Börsenbriefs entscheidet, bekommt zusätzlich gratis die Analyse aller 30 Dax-Werte von Henrik Becker für ein Jahr! Mehr geht nicht!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Winni

    9. Mai 2018 16:21 at 16:21

    Ich finde es spannend, wie die Profis den Chart interpretieren und danke dafür, daran teilhaben zu dürfen :-))))
    Aber hier sehe ich im Sinne der Elliot-Wellen-Zählung eine Unachtsamkeit, denn einer der festen Regeln lautet, dass die 3. Welle nie die kürzeste Welle sein darf. Das wäre aber hier im Rahmen der C-Welle der Fall. Da muss also etwas anderes vorliegen.

    Gruß Winni

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Die gesteuerte Rally! Marktgeflüster (Video)

Nach anfänglicher Schwäche nach der problematischen Fernseh-Debatte zwischen Trump und Biden zogen die US-Futures nach oben. Auslöser war ein Leak..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Nach anfänglicher Schwäche nach der problematischen Fernseh-Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden zogen die US-Futures an der Wall Street nach oben – und das, nachdem die ausserordentlich starken Zahlen des Chicago Einkaufsmanergindex bereits mehr als eine Stunde vor dem eigentlichen Termin geleaked worden waren. Die Logik der Rally: wenn die Konjunktur sich stärker erholt, dann zieht die Nachfrage an, was wiederum Inflation erzeugt – und das bei der faktischen Garantie der Fed, bis ins Jahr 2023 die Zinsen nicht anzuheben (wass dann wiederum Sachwerte wie Aktien unterstützt). Das kam für die Aktienmärkte am Quartalsende gerade recht (window dressing) – aber da scheinen ein paar Player am Steuerknüppe gesessen haben: das war ein gesteuere Rally!

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Devisen

Schweizer Franken: Die verpuffte 90 Milliarden-Intervention der Schweizerischen Nationalbank

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Mehrere Schweizer Franken-Geldscheine

Der Schweizer Franken soll gefälligst abwerten, so die Hoffnung und das Drängen, welches die Schweizerische Nationalbank (SNB) seit Jahren von sich gibt. Denn je höher der Franken notiert, desto teurer werden Schweizer Produkte im Ausland, und desto teurer wird die Schweiz für ausländische Touristen. Deswegen interveniert die SNB seit Jahren am Devisenmarkt. Es werden vereinfacht ausgedrückt Schweizer Franken gedruckt, und dann gegen Euro und US-Dollar verkauft. Damit sollen diese Währungen steigen und der Franken fallen.

Gigantische Summen werden aufgewendet für die Franken-Schwächung

Aber seit Jahren scheitert die Schweizerische Nationalbank mit ihrer Politik. Denn der Schweizer Franken wertete weiter auf, anstatt wie gewünscht zu fallen. Alleine von Anfang 2018 bis Ende 2019 verlor der Euro gegen den Franken von 1,1750 auf 1,0850. Eine deutliche Aufwertung im Schweizer Franken fand also statt. Und dann, im Corona-Jahr 2020? Der Drang in den „Sicheren Hafen“ wie Gold oder Franken zu fliehen, ist latent vorhanden. Wie man heute aus frisch veröffentlichten Bilanzdaten der Schweizerischen Nationalbank ersehen kann, hat sie in den ersten sechs Monaten des Jahres 90 Milliarden Franken für Deviseninterventionen ausgegeben, um den Franken zu schwächen!

Schweizer Franken tut nicht was die SNB will

Mit wenig Erfolg, um es freundlich auszudrücken. Der folgende Chart zeigt seit Oktober 2019, wie Euro gegen Schweizer Franken (Linie in rot-grün) von 1,0850 auf 1,0640 noch weiter verloren hat. Also hat der Franken weiter aufgewertet, obwohl die Schweizerische Nationalbank 90 Milliarden Franken einsetzte, um eine Abwertung zu bewirken! Im Chart zeigen wir als blaue Linie parallel die Entwicklung von Euro gegen US-Dollar. Dass der Euro gegen den Franken seit  Sommer wieder ansteigt (Franken-Abwertung), wird wohl kaum am schwächeren Franken oder an SNB-Interventionen liegen, sondern eher an der eigenen Stärke des Euro! Die blaue Linie zeigt nämlich, wie der Euro auch gegen den US-Dollar seit Mai deutlich gestiegen ist.

Chart zeigt Euro gegen Schweizer Franken und Euro gegen US-Dollar

weiterlesen

Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -2,0 Mio Barrels (jetzt 492,4 Mio)

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 492,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 2,0 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +1,5 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +0,7 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,0.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -0,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (+1,4 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert mit 39,40 Dollar.


source: tradingeconomics.com

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen