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China: Ist eine Rezession noch abzuwenden? Die Fed als Gefahr fĂŒr Peking..

Wer ist die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr China? Donald Trump? Vielleicht. Aber vielleicht eben auch – ohne das direkt zu wollen – die amerikanische Notenbank Fed..

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Wer ist die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr China? Donald Trump? Vielleicht. Aber vielleicht eben auch – ohne das direkt zu wollen – die amerikanische Notenbank Fed. Denn die Zinsanhebungen der US-Notenbank und der damit verbundene Anstieg der Renditen fĂŒr Anleihen bringen China und seine hĂ€ufig in Dollar verschuldete Firmen unter Druck. Dazu wertet noch der Dollar auf zum Yuan – was die Dollar-Verschuldung noch einmal zusĂ€tzlich hebelt.

Ist eine Rezession in China – und damit ein Kater fĂŒr die Weltwirtschaft – ĂŒberhaupt noch zu vermeiden? Jochen Stanzl mit einer dichten und sehenswerten Zusammenfassung der Lage in China – und an den MĂ€rkten insgesamt:


By Australian cowboy (talk) – Own work (Original text: I (Australian cowboy (talk)) created this work entirely by myself.), GFDL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11970448

7 Kommentare

7 Comments

  1. Unwissender

    9. November 2018 10:44 at 10:44

    Ich lese hier stĂ€ndig, dass die steigenden Zinsen in den USA ein Problem seien fĂŒr die in Dollar verschuldeten LĂ€nder bzw. Unternehmen weltweit.
    Kann mal bitte in ein paar SÀtzen erklÀren, wieso dies so ist? Dass der aufwertende Dollar problematisch ist, verstehe ich ja noch. Aber die Kreditnehmer haben doch VertrÀge mit festgeschriebenen Zinsen, oder etwa nicht?
    Sorry, falls jemanden diese Frage zu einfÀltig erscheint.
    Danke!

    • Savestrax

      9. November 2018 11:45 at 11:45

      @unwissender
      Das folgende Video von Dirk MĂŒller kann deine Frage sehr gut beantworten.
      https://youtu.be/GXtuUzWxE5E

      Er beschreibt das Thema hier zwar mit Sicht auf die TĂŒrkei, aber er bringt es sehr verstĂ€ndlich rĂŒber. Und welches Land das Problem hat ist egal, das Problem bleibt das gleiche.

    • Wolfgang M.

      9. November 2018 12:05 at 12:05

      Hallo. Mit den festgeschriebenen Zinsen haben Sie recht. Nur haben die VertrĂ€ge Laufzeiten, auch gestaffelt. So muss die TĂŒrkei beispielsweise einen dreistelligen Dollar-Milliardenbetrag in den nĂ€chsten 12 Monaten zurĂŒckzahlen und wie sich der Kurs der tĂŒrkischen Lira entwickelt hat, wissen Sie ja. Schulden mĂŒssen auch refinanziert werden, aber zu welchen Konditionen? Es wurden auch schon GoldbestĂ€nde reduziert, um an Dollars zu kommen. (FĂŒr mich auch ein Grund, warum der Goldpreis nicht stĂ€rker steigt). Ein weiteres Problem fĂŒr manche Emerging Markets ist auch der Abzug von auslĂ€ndischen Investoren, weil es im Dollarraum positive Realzinsen gibt und da werden unsichere High-Yield-Bonds aus diesen LĂ€ndern weniger attraktiv. Alles in allem: Zinssteigerungen in den USA und Dollaraufwertung sind ein unguter Cocktail fĂŒr viele LĂ€nder.
      Gruß

      • Unwissender

        9. November 2018 12:41 at 12:41

        Danke! Zusammengefasst: Die Schulden werden durch neue Schulden refinanziert. Diese neuen Schulden werden aber aufgrund der steigenden Zinsen zu deutlich ungĂŒnstigeren Konditionen aufgenommen.
        Ich gehe mal davon aus, dass bei der Schuldenaufnahme der Höhe und dem Verwendungszweck nach nie geplant war, die Schulden aus eigenen erwirtschafteten Mitteln zu bedienen. Klingt nach Teufelskreislauf.

        • Savestrax

          9. November 2018 13:27 at 13:27

          Refinanzierung ist nur ein Feld. Die aktuell laufenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen werden im Normalfall in der Eigenen WĂ€hrung erwirtschaftet. Gezahlt wird dann aber in US$. Steigt dieser gegen die eigene WĂ€hrung werden Zins und Tilgung aus eigener Sicht teurer, da mehr der Eigenen WĂ€hrung aufgebracht werden muss. Die vertraglichen Bedingungen sind aber gleich geblieben.

  2. TraderBS

    9. November 2018 10:47 at 10:47

    Wieviel Aussagekraft hat denn die Gesamtverschuldung von China mit 235%? Stimmt die Zahl ĂŒberhaupt?

    Zum Vergleich: Die volkswirtschaftliche Gesamtverschuldung (Staat, Unternehmen und Privathaushalte zusammengerechnet!) der Niederlande war zum Beispiel bereits 2014 laut McKinsey bei 687 %(!) und die von Deutschland bei 258% auch schon darĂŒber! Wie kann denn das nun sein und ist das WIRKLICH eine große Gefahr? 😀

  3. Sabine

    9. November 2018 13:02 at 13:02

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/nicht-spekulanten-sind-das-problem-sondern-zentralbanken/
    a) Zitat von Markus Krall: „Die Zentralbanken im Kampf gegen Spekulanten retten die Welt vor Problemen, die sie durch die Blasenökonomie selbst schaffen.“ Wer bringt es besser auf den Punkt? Und zwar war das schon immer so.
    2000 hatten 8 LĂ€nder sich nicht der FED unterworfen: Afghanistan, Irak, Sudan, Libyen, Kuba, Nordkorea, Iran, Syrien! 2003 waren es noch 6, ohne Afghanistan und Irak. 2017 sind es nur noch 4, ohne Sudan und Libyen. Merken Sie was? Genau, daß waren/sind die Schurkenstaaten, die Achse des Bösen.

    Weiteres Zitat: „Ersetzen möchten Sie es (Willensbildung des Kollektivs) durch „Plan“, die bĂŒrokratische Willensbildung, die das Wissen vieler, das der Markt verarbeitet, durch das Wissen weniger (meistens selbsternannter WĂ€chter der Gerechtigkeit), das die BĂŒrokratie verarbeitet, ersetzt. Deshalb weigere ich mich, die KomplexitĂ€t der RealitĂ€t als ein Argument gegen den Markt zu akzeptieren. Im Gegenteil: Je komplizierter die Dinge liegen, desto ĂŒberlegener ist der Markt dem Plan. Die, die ihm nicht vertrauen, leiden daher entweder unter Kontrollwahn oder haben eigennĂŒtzige Motive; meistens beides.“ Einfach nur perfekt. Genau das ist im Kleinen in jeder Firma!!!!!!! Jeder Kugelschreiber wird geplant, und wehe da ist so ein Sozialfuzzi am Werk. Dann gibt es dieses Jahr eben keine!

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Dax-Stimmung: Privatanleger ziehen die Reißleine, Profis klammen sich an Durchalte-Parolen

Achtung: Lawinengefahr durch herabstĂŒrzende Profi-Investoren..

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Nach wie vor ist die Lage beim deutschen Leitindex Dax nicht so fĂŒrchterlich erfreulich – und das bringt Schmerzen bei denjenigen mit sich, die unterschĂŒtterlich an die Jahresendrally geglaubt haben. Aber das Thema Handelskrieg USA-China, die nach wie vor hawkishe Fed, die Unsicherheit ĂŒber den Brexit und schließlich die „politischen Flatulenzen“ zwischen der EU und Italien sind nicht gerade förderlich fĂŒr eine sorgenfreie Weihnachtsrally.

Und das ist eher ungĂŒnstig fĂŒr die bereits Long-Positionierten – man will den Glauben nicht aufgeben, dass diese Rally zum jahresende hin doch noch kommt, schließlich war es doch in den gefĂŒhlt letzten 300 Jahren doch immer so gewesen, oder? Aber was vorher immer gut war, kann auch plötzloch schief gehen – das ist die Erfahrung, die TruthĂ€hne gerade derzeit in den USA machen mĂŒssen: 1000 Tage Wonneleben mit treusorgenden Menschen, die das Getier fĂŒttern und hegen – und dann plötzlich der Exitus..:

 

Jedenfalls sind laut neuester Umfrage der Deutschen Börse gerade die Profi-Investoren nicht von ihrer optimistischen Haltung abgewichen. Mit 51% sind mehr als die HĂ€lfte im Lager der Bullen (+1% zur Vorwoche), wĂ€hrend die BĂ€ren mit 26% (-2% zur Vorwoche) nur knapp mehr als jeden vierten Befragten stellen. Ist das Überzeugung? Eher nicht, meint Joachim Goldberg – es sei mehr die Hoffnung, die im Verlust handelnden Positionen doch noch irgendwie retten zu können, also Zweckoptimismus:

„Aber wir gehen nicht davon aus, dass die Mehrheit der Befragten aus einer grundsĂ€tzlichen Überzeugung heraus optimistisch ist. Vielmehr zeigt sich seit rund vier Wochen, dass ein harter Kern von Börsenbullen – es handelt sich immerhin um etwas mehr als 50 Prozent aller Befragten – mehr oder weniger große Buchverluste hinnehmen musste.“

 

Die Privatanleger dagegen sind deutlich skeptischer: 11% verließen das Bullenlager, das bei ihnen nur noch auf 41% kommt – genau diese 11% sind direkt ins BĂ€renlager gewandert, das nun mit 42% knapp vorne liegt. Dazu wieder Goldberg:


„WĂ€hrend die Privatanleger also mehr oder weniger diszipliniert und teilweise unter Hinnahme von deutlichen Kursverlusten die Notbremse gezogen haben, gilt dies nicht fĂŒr die institutionellen Investoren. In dieser Gruppe ist nach wie vor mehrheitlich Durchhalten angesagt, so dass sich die Sentiment-technische Lage fĂŒr den DAX nicht verbessert hat. Im Gegenteil: Die Bullen von heute wĂ€ren vermutlich froh, die Kursspitzen der Vorwoche zwischen 11.350 und 11.450 ZĂ€hlern noch einmal wiederzusehen, um sich dann zumindest noch mit einem halbwegs blauen Auge von den schal gewordenen Long-Positionen zu trennen. Damit dĂŒrfte aus heutiger Sicht eine Jahresschlussrallye recht ĂŒberschaubar bleiben. Gleichzeitig ist der DAX an der Unterseite durch die kaum verbesserte heimische Nachfragesituation nach wie vor gefĂ€hrdet. Zumal auch die internationalen Vermögensverwalter derzeit kein großes Interesse an deutschen Aktien zu haben scheinen.“

 

Vielleicht aber gibt es doch noch Hoffnung fĂŒr de Dax-Bullen – nĂ€mlich dann, wenn die Wall Street mitspielt. In den USA nĂ€mlich ist bei den in der AAII-Umfrage befragten Privatinvestoren die Stimmung deutlich ins Negative gekippt. So kommen dort die Bullen nur noch auf 25,3% (-9,8% zur Vorwoche), die BĂ€ren hingegen sind klar fĂŒhrend mit 47,1% (+11,2% zur Vorwoche). Vielleicht ist das ja ein Kontraindikator..

 

Abschließend noch einmal Joachim Goldberg mit seiner ausfĂŒhrlicheren EinschĂ€tzung  im Video:

 

Von Root5.5 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28838047

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Dax-Signal fĂŒr leichte Erholung

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Gestern konnte der Dax sich endlich mal wieder erholen. In den USA ist heute Feiertag. Heute könnte es einen hierzulande zu weiteren Erholungen bei geringen UmsÀtzen kommen. Genau passend dazu hier ein Dax-Signal.

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Dax: Italien, Brexit – und China keilt gegen USA zurĂŒck, wĂ€hrend diese Truthahn essen

Der Dax hat es geschafft! Aus einem katastrophalen Zustand wechselt der deutsche Leitindex nun in einen sehr bedenklichen Zustand..

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Der Dax hat es geschafft! Aus einem katastrophalen Zustand wechselt der deutsche Leitindex nun in einen sehr bedenklichen Zustand – was schon ein Fortschritt ist! Und die Dax-Bullen haben zuletzt eines lernen mĂŒssen: Bescheidenheit!

Wie weit kann es heute ohne die Truthahn-konsumierenden Amerikaner gehen?

 


(Chart durch anklicken vergrĂ¶ĂŸern)

Auf der Oberseite stellt die 11350er-Marke ein ernstes Hindernis dar – und es ist eher davon auszugehen, dass der Dax den Sprung ĂŒber diese Marke heut nicht schafft. Wenn doch, lĂ€ge der nĂ€chste wichtige Bremsklotz in der Zone 11445/11450. Da mĂŒĂŸte schon Außergewöhnliches passieren, damit der deutsche Leitindex auch diesen Widerstand ĂŒberwinden könnte..

Einer der großen Belastungsfaktoren fĂŒr den Dax – vielleicht sogar der GrĂ¶ĂŸte – ist der Handelskrieg zwischen den USA und China, ist der amerikanische Protektionismus, der fĂŒr einen Export-fixierten Index wie den Dax naturgemĂ€ĂŸ Gift ist. Und hier verschĂ€rft sich die Tonlage wieder mit aktuellen Aussagen des chinesischen Handelsministeriums: man attackiert scharf die kĂŒrzlichen Aussagen des US-Handelsministeriums als grundlos (wonach China sich nicht wirklich bewegt habe), bringt seinerseits ExportbeschrĂ€nkunge ins Spiel und will durch nicht nĂ€her definierte Maßnahmen die „legitimen Interessen“ der chinesischen Firmen verteidigen. Das alles klingt nicht wirklich nach einer AnnĂ€herung im Handelskrieg – und es war ja die Nachricht, dass der China-Hardliner Navarro nicht mit zum G20-Treffen in Buenos Aires darf, die die Wall Street gestern entzĂŒckt hatte..

Auch der Konflikt Italien-EU dĂŒrfte den Dax weiter beschĂ€ftigen: hier wechseln in Rom Entspanungs-Signale mit trotzigen „Jetzt erst recht“-Parolen munter ab. Auch der Brexit jetzt in einer heißen Phase – der Showdown kommt wohl immer nĂ€her. Die Tehse scheint gerechtfertigt, wenn man sagt: solange die Sache mit dem Brexit nicht geklĂ€rt ist, solange wird auch der Dax so oder so keinen Höhenflug starten können. KĂ€me es nĂ€mlich zu einem harten Brexit, wĂŒrden internationale Investoren auch aus Deutschland ihr Geld abziehen – der Dax daher wohl wie ein Stein nach unten fallen. Daher agieren die meisten grĂ¶ĂŸeren Investoren eben auch mit angezogener Handbremse..

Vermutlich wird heute ab ca. 10.30Uhr oder 11Uhr dann wieder die Luft raus sein aus dem Handel – ohne die Amis geht eben leider wenig..


Von Andy Reago & Chrissy McClarren – Wild Turkey, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47672945

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