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Indizes

China und USA – Neuigkeiten aus einer schwierigen Liebesbeziehung

Markus Fugmann

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China und die USA – das war in den letzten Monaten eine eher schwierige Liebesbeziehung mit gegenseitiger Abneigung. Nun verschärft sich der Ton wieder, nachdem gestern Twitter und Facebook ca. 200.000 Social Media-Konten von Chinesen gesperrt hatte, die sich negativ über die Proteste in Hongkong geäußert hatten. Dagegen protestiert nun Peking scharf – im Ausland lebende Chnesen hätten das Recht, ihre Meinung zu sagen – und überhaupt heiße es ja nicht, wenn man im Sinne Pekings die Unruhen in Honkgong kritisieren, dass damit die Unwahrheit gesagt sei:

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Scharf zurückgewiesen wird der Versuch der Amerikaner, den Handelsdeal mit China an eine friedliche Lösung in Hongkong zu koppeln, wie die People´s Daily moniert:

“The US should stop its meaningless threat of linking the China-US trade talks with the Hong Kong problem. Beijing did not expect to quickly reach a trade deal with Washington. More Chinese people are prepared that China and the US may not reach a deal for a long time.”

Gestern hatte US-Vize-Präsident Pence erneut Peking gemahnt, dass China den Konflikt mit den Protestierenden in Hongkong friedlich lösen müsse, damit es einen Handelsdeal geben könnte. Dagegen verwahrt sich resolut Hu Xijin, Chefredakteur der „Global Times“:

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Die Staatszeitung „People´s Daily“ hatte gestern die Verlinkung zwischen einem Handelsdeal und den Protesten in Hongkong als „schmutziges Ziel“ bezeichnet, auf das sich Peking nicht einlassen werde:

“Making a fuss about Hong Kong will not be helpful to economic and trade negotiations between China and the US. They would be naive in thinking China would make concessions if they played the Hong Kong card.”

Dazu dann noch die schwelende Thailand-Frage: nachdem die USA nun definitiv Waffen im Volumen von mehr als zwei Milliarden Dollar genehmigt hatte, sagte heute Nacht Chinas Aussenminister, dass die USA die Konsequenzen dieses Schrittes bedauern würden.

Ansonsten aber herrscht himmlischer Frieden zwischen den beiden Großmächten – eine intensive und manchmal eben auch etwas schwierige Liebesbeziehung eben..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Übelkeit

    20. August 2019 13:33 at 13:33

    Schon toll diese neuen „sozialen“ Medien. Lassen sich doch Meinungen in die eine oder andere Richtung steuern. Eine sehr gefährliche Entwicklung.

  2. Avatar

    Shong09

    20. August 2019 17:34 at 17:34

    Taiwan statt Thailand?

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Finanznews

Dax schwächer als Wall Street – Rotation vorbei? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Der Dax ist wieder erkennbar schwächer als die großen Indizes der Wall Street: während der deutsche Leitindex noch nicht einmal den Stand kurz vor dem Corona-Crash erreicht hat, steigen S&P 500 und Nasdaq auf neue Allzeithochs. Bereits gestern liefen die Tech-Werte besser als die „Corona-Verlierer“, die ab 09.November (Meldung von Pfizer) so stark steigen konnten – heute setzt sich dieses Muster weiter fort. Ist die Rotation damit schon wieder vorbei, weil der Glaube an eine schnelle Wiederauferstehung von Value-Aktien schwindet? Der Dax jedenfalls tut sich schwer im Bereich der 13400er-Marke – langsam muß der Ausbruch auf der Oberseite erfolgen, denn was nicht steigt, tendiert dann zu fallen. Ist es der starke Euro, der bremst?

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Gold/Silber

Goldpreis: Abverkauf als Vorbote für Crash der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck gekommen – hat das auch etwas für die Aktienmärkte zu bedeuten? Derzeit herrscht an den Märkten bekanntlcih Impfstoff-Euphorie – die US-Indizes mit exztrem starker Performance im November, es waren vor allem die Aktien und Indizes, die in der Coronakrise am Stärksten verloren hatten, die massiv stiegen. Daher hatte etwa der US-Nebenwerte-Index Russell 2000 (wichtigstes ETF: IWM) seinen besten Monat der Geschichte, obwohl knapp die Hälfte der in diesem Index enthalenen Unternehmen Verluste schreiben und in der Coronakrise ihre Verschuldung massiv nach oben geschraubt hatten, um die Krise finanziell zu überstehen. Nicht zufällig ist daher der Russell 2000, der die breite Wirtschaft der USA abbildet, der mit Abstand „teuerste“ Index der Wall Street.

Goldpreis und Aktienmärkte: ein seltsamer Zusammenhang

Der Goldpreis ist bekanntlich nun zweistellig im Minus seit seinem Hoch im August knapp unter der 2100-Dollar-Marke, alleine im November verlor das gelbe Edelmetall 5%. Heute folgt eine kleien Gegen-Reaktion bei Gold mit einem Anstieg über die 1900er-Marke, aber eines ist doch auffällig: die Aktienmärkte erwarten durch die Impfstoffe eine baldige Lösung der Coronakrise nach dem Motto: im Jahr 2021 wird alles so wie früher, oder sogar besser (Allzeithoch vieler Aktien-Indizes). Mit anderen Worten: die Menschen leben wie früher, die Nachfrage zieht an, wodurch tendentiell Inflation entsteht. Das ist die Sicht der Aktienmärkte.

Aber einiges ist hier ungewöhnlich! Zunächst einmal, dass der Goldpreis fällt, obwohl der Dollar schwach ist. Weiterhin ist auffällig, dass die Anleihemärkte eine andere Botschaft senden: denn hier steigen die Renditen nicht, was ja eigentlich passieren müsste, wenn die Wirtschaft wieder stark anzieht nach Ende der Coronakrise (starke Wirtschaft geht tendentiell einher mit infaltionären Tendenzen). Die Anleihemärkte also sehen diese Rückkehr in die alte Welt also offenkundig nicht – und es ist kein Geheimnis, dass die Anleihemärkte als „smarter“ gelten als die Aktienmärkte. Jene Aktienmärkte, die lange die Dimension des Corona-Problems ignoriert und verdrängt hatten, um dann plötzlich in Panik zu verfallen.

Zurück zum Goldpreis: warum fällt Gold? Offenkundig gehen die Investoren nicht davon aus, dass eine von den Aktienmärkten bereits eingepreiste Rückkehr zur Vor-Corona-Realität bald eintreten wird  – sonst müsste Gold eigentlich als bewährter Schutz vor Inflation steigen. Auch die Anleihemärkte sehen das Positiv-Szenario der Aktienmärkte offenkundig nicht.

Wenn nun der Goldpreis deutlich fällt, ist darin eine Botschaft enthalten, wie in folgendem Video von „Game of Trade“ erklärt. Das Video beginnt mit einer Analyse der Aktienmärkte, zeigt dann die derzeit euphorische Stimmung der Investoren – und erklärt dann den zentralen Aspekt: dass der fallende Goldpreis ein Vorbote ist für fallende Renditen, was wiederum absehbar auf erheblichen Streß für die Aktienmärkte hindeutet:

 

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Fallender Goldpreis als Vorbote für einen Crash der Aktienmärkte?

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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