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China verhängt Zölle gegen USA im Volumen von 75 Milliarden Dollar, Autozölle wieder eingeführt

Markus Fugmann

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China hat soeben bekannt gegeben, dass man in Reaktion auf die neuen ab 01. September in Kraft tretenden Zölle Gegenzölle im Volumen von 75 Milliarden Dollar verhängen wird. Die Zölle betragen zwischen 5% und 10% und treten teilweise am 01.September und am 15.Dezember in Kraft. Ausserdem werden die Zölle auf US-Autos, die zuvor ausgesetzt worden waren, wieder eingeführt. Die Akienmärkte wenig erfreut..

Und dann das von Axios:

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Torsten

    23. August 2019 14:12 at 14:12

    dass man in Reakion af die neen, ab 0.Seember in Kraf tretenden Gegenzölle im Volumen
    ….
    ??? Bitte auch bei Eilmeldungen die Rechtschreibung prüfen :)

  2. Avatar

    Columbo

    23. August 2019 14:22 at 14:22

    Wie praktisch! Da kann Powell heute ja ganz entspannt Zinnssenkungen ankündigen.

  3. Avatar

    Marcus

    23. August 2019 14:27 at 14:27

    Ohje! Jetzt muss Jerome (von der angeblich unabhängigen Fed) heute nachmittag unbedingt liefern, sonst gibt das ein Blutbad an den „Märkten“…

  4. Avatar

    Goldsammler

    23. August 2019 14:41 at 14:41

    Jetzt kann Powell, seine Rede in die Tonne werfen und von vorne anfangen.
    Die Chinesen, wissen wo es schmerzt.

  5. Avatar

    Macwoiferl

    23. August 2019 14:59 at 14:59

    @Marcus: Kein Blutbad, vor allem, wenn dies Lieschen Müller erwartet!
    Stattdessen Algo-Trading.
    Sie juckeln es schon wieder hoch.
    11.795 im Blick.
    Powell liefert nicht, kurz down.
    Schlusskurs heute dennoch 11.808.
    Es grüßt euch

    der Algomat!

    • Avatar

      Marcus

      23. August 2019 15:44 at 15:44

      Hab ich doch gesagt das Powell heute die Märkte retten muss sonst gibt es ein Blutbad wie vor einigen Wochen bereits geschehen.

      Sind Sie auch Algo-Trader ?

  6. Avatar

    Beobachter

    23. August 2019 15:10 at 15:10

    Vielleicht sollte man einmal eine Studie machen was es bringt , wenn man mit tieferen Zinsen die Blase weiter aufpumpt UND DER 3MAL GRÖSSERE BONDMARKT KEINE RENDITE MEHR BRINGT.

  7. Avatar

    Marcus

    23. August 2019 17:34 at 17:34

    Sieht wohl so aus das es eher ein Schuss in den Ofen wird Macwoiferl. Haben die Algos irgendwie versagt und Blutbad setzt sich durch.

  8. Avatar

    Macwoiferl

    23. August 2019 22:14 at 22:14

    16.40 Uhr wären sie dran gewesen an der 11.795. Um 17 Uhr noch an der 11.780
    Powell war zu diesem Zeitpunkt meinem R2D2 völlig wurscht.
    Der hätte zu 11.808 abgeschlossen wie am Morgen eingegeben.
    Wenn dann natürlich aber der Dunkle Lord mit dem Sternenkreuzer einherschwebt, dann gibts kein Halten mehr.
    Hätte Worst Businessman on Planet Earth nicht reagiert wären wir bei 11.808 rausgekommen.
    Das sind diese Whatever-it-takes-Tage mit ihren eigentlich hingedrehten Kursen.

  9. Avatar

    Macwoiferl

    26. August 2019 10:45 at 10:45

    Siehste @Marcus.
    Die Algos zielen auf die 11.795 heute (Montag).
    11.808 ist voreingestellt auf Biegen&Brechen.
    Wann lernt ihr es endlich hier:
    Wenn alle vom Blutbad reden kommt es nicht.

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Hotels und Restaurants: Wachstum ja, aber noch keine V-Erholung

Claudio Kummerfeld

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Restaurant-Tische mit Gläsern

Der Umsatz bei Hotels und Restaurants ist im August gegenüber Juli um 5,5 Prozent gestiegen. Aber im Vergleich zu August 2019 liegt er immer noch mit 22,2 Prozent im Minus. Die Grafik, die bis zum Jahr 2013 zurückreicht, zeigt es: Eine V-förmige Erholung ist noch nicht abgeschlossen. Der Indexwert der Umsätze von Hotels und Restaurants lag vor dem Start der Coronakrise im Februar bei 105,5 Indexpunkten, und im August waren es 80,9 Punkte. Da ist noch einiges an Lücke vorhanden. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im August 2020 sogar um 32,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Gut, diese heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten sind aus August. Inzwischen haben wir Oktober, und die V-förmige Erholung könnte bis jetzt schon fast geschafft sein. Könnte, nicht muss. Aber selbst wenn…. ein halbes Jahr lang gigantische Verdienstausfälle machen einer Branche zu schaffen, die darauf angewiesen ist konstant Umsatz zu machen. Viele Betreiber und Hotels und Restaurants überleben vielleicht aktuell, aber nur dank staatlicher Kredite. Man hat also nach der Krise deutlich mehr Schulden als vorher, dazu kommen oft noch vermutlich Mietschulden, weil der Vermieter monatelang die Restaurantmiete stundete, die nun nachgezahlt werden muss. Hat man die Krise auf den ersten Blick überlebt, und hat wieder „normale“ Umsätze, so türmen sich die Schulden auf. Zeitlich verzögert könnten also viele Insolvenzen folgen, auch wenn sich die Umsätze der Branche wieder normalisieren.

Chart zeigt Umsätze bei Hotels und Restaurants

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