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Aktien

News aus der Brokerage-Szene: CMC mit IPO-Bonus für Aktionäre, Italien mit lauem Risikohinweis, FXCM vor neuen Problemen?

CMC Markets ging vor einem Jahr an die Börse und versprach Kunden, die damals beim IPO Aktien kauften und bis jetzt die Aktie durchgehend hielten, ihnen für 10 gehaltene Aktien 1 zusätzliche zu schenken. Wer sich daran hielt, wird jetzt mit…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Auch Italiener traden Forex, Binäre Optionen und CFDs. Während Aufsichtsbehörden in anderen EU-Ländern Produkte wie CFDs gleich ganz verbieten, oder die maximale Hebelwirkung begrenzen, ist man in Italien anscheinend gedanklich noch nicht ansatzweise so weit. Der dortige Finanzmarktregulierer CONSOB hat eine Mitteilung veröffentlicht, dass Anleger darauf Acht geben sollten, dass Anlagen in CFDs, Forex und Binären Optionen für die meisten Anleger nicht geeignet sind. Anlagen in diesen Produkten könnten Verluste verursachen, die größer sind als die hinterlegte Kontoeinlage des Kunden.


Beispielbild für Trading-Desk. Foto: Raiffeisenverband Salzburg/Wikipedia (CC BY 2.0 at)

Man solle diese Anlagen erst tätigen, wenn man alle Risiken auch wirklich verstehe usw. Irgendwie komisch oder? Solche Hinweise sind bei Brokern selbst schon seit Jahren Standard, dass man die Risiken kennen sollte, und das große Verluste entstehen können etc. Hat man sich bei den italienischen Aufsehern mit diesem Sektor bislang noch überhaupt nicht beschäftigt, und sieht sich jetzt dazu veranlasst so eine generelle Warnung auszusprechen, die seit Jahren in allen anderen Ländern längst auf jeder „Milchpackung“ (sinnbildlich gesprochen) aufgedruckt ist?

CMC Markets

CMC Markets ging vor einem Jahr an die Börse und versprach Kunden, die damals beim IPO Aktien kauften und bis jetzt die Aktie durchgehend hielten, ihnen für 10 gehaltene Aktien 1 zusätzliche zu schenken. Wer sich daran hielt, wird jetzt mit diesem späten IPO-Bonus belohnt. Wie man aktuell mitteilt, werden für 288.610 über ein Jahr gehaltene Aktien zusätzliche 28.861 Bonus-Aktien ausgegeben und an diese Aktionäre als Gratis-Aktien zugeteilt. 288.103.959 Aktien sind bei CMC Markets insgesamt ausgegeben. Somit haben Kunden gut 1% des Gesamtvolumens über ein Jahr gehalten, und bekommen dafür 10% dieser Aktien nochmal on top geschenkt. Das nennt man Kundenbindung…

FXCM

Wie anscheinend nun festgestellt wurde, war FXCM laut Leaprate nach dem Schweizer Franken-Desater vom 15.01.2015 unterkapitalisiert, und habe hierüber auch nur zögernd seine Kapitalpositionen berichtet. Das erhöht den aktuell eh schon großen Imageschaden für FXCM noch weiter. So soll man für seine Unterkapitalisierung von damals nachträglich eine Strafe von 650.000 US-Dollar zahlen.

Konkreteres Ungemach nähert sich FXCM jetzt von rechtlicher Seite. Eine New Yorker Anwaltskanzlei bringt sich gegen FXCM in Stellung. Anleger, die von 2012 bis zum 6. Februar 2017 FXCM-Aktien gehalten haben, könnten sich gerne einer Klage anschließen, so verkündet die Kanzlei. Man bezieht sich auf die Ursachen, weswegen vor Kurzem FXCM in den USA seine Zulassung verloren hat. Der Broker habe falsche Angaben gemacht. Man habe sich selbst als „No Dealing Desk“-Broker dargestellt, was nach offiziellen Feststellungen nicht zutreffend war. Was man will, ist ja klar. Der Kurs fiel zuletzt extrem stark ab, und man will wohl Schadenersatz. Was da auf FXCM zukommt, ist jetzt noch völlig unklar.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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