Folgen Sie uns

Devisen

Coronakrise: Wenn Deutschland nicht zahlt, ist der Euro weg!

Avatar

Veröffentlicht

am

In der Coronakrise explodieren vor allem die Schulden der Südländer der Eurozone noch mehr – kann der Euro das überleben? Derzeit diskutiert man die Möglichkeiten, wie diese Schuldenexplosion zu handhaben ist – es ist auch von einem Schuldenschnitt die Rede. Aber ist das realisierbar?

Die Widerstände in Deutschland gegen die durch die EZB ermöglichte Ausuferung von Anleihekäufen werden größer – sichtbar zuletzt durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das das Vorgehen der europäischen Notenbank als “teilweise verfassungswidrig” beurteilt hat. Wichtig ist nun, inwiefern die deutsche Kanzlerin Merkel das Bundesverfassungsgericht stützt – oder eben nicht. Heute hat die Kanzlerin immerhin das Urteil als “von großer Bedeutung” bezeichnet.

Dennoch dürften angesichts der Coronakrise die Käufe der EZB weiter gehen – so sieht es der Vermögensverwalter Jens Erhardt. Denn wenn nicht, sei der Euro bald Geschichte. Deutschland müsse so oder so zahlen, wenn man den Euro retten wolle. Was jetzt passieren muß in der Coronakrise, schildert Erhardt in folgenedm Interview:

 

Ist in der Coronakrise der Euro noch zu retten?

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Prognosti

    11. Mai 2020 19:17 at 19:17

    Nur noch lächerlich.Er befürwortet immer mehr Verschuldung ( USA als Vorbild) wohlwissend dass Deutschland Zahlmeister ist. Da muss er auch in Kauf nehmen,dass das deutsche Volk irgendwann nicht mehr mitmacht u.dann ist das viel gerühmte Friedensprojekt EU im Eimer.
    ALSO DIE MEDIZIN TÖTET DEN PATIENTEN. ALTER SCHÜTZT VOR TORHEIT NICHT.
    Was sind die Motive ,dass man so denken kann u.die Realität nicht sehen will?

  2. Avatar

    Marko

    11. Mai 2020 20:08 at 20:08

    Wenn Deutschland nicht zahlt, dann ist Südeuropa weg !

    Das würde es eher treffen… Weil , Deutschland der EUR ist….

    • Avatar

      Columbo

      11. Mai 2020 22:18 at 22:18

      Wenn Südeuropa weg ist(für manche „endlich“), würde es dann Nordeuropa „endlich“ gutgehen?
      Hat jemand überhaupt die leiseste Vorstellung, was dann geschehen würde?

      „Nobody in America has ever seen anything else like this. This thing is different. Everybody talks as if they know what’s going to happen, and nobody knows what’s going to happen.” (Charlie Munger)

      In Europa dasselbe, keiner hat auch nur die geringste Ahnung.

    • Avatar

      Sascha Kresser

      12. Mai 2020 19:03 at 19:03

      Warum zum Teufel muss IMMER Deutschland zählen, soweit ich weiß sind wir nicht allein die EU! So ne scheiß, immer müssen wir zahlen für andere es kotzt einen nur noch an. 🤮

  3. Avatar

    sabine

    11. Mai 2020 20:22 at 20:22

    Hier mal eine Studie aus dem Inneminsterium – BMI. Der Beamte wurde mittlerweile beurlaubt und dazu in den Ruhestand versetzt – er konnte es sich eine freie Meinungsäußerung also leisten, nicht wie wir, die wir noch Jahre arbeiten müssen.

    https://www.youtube.com/watch?v=n3WctUimtgw

    Irgendwann ist er dann Verschwörungstheoretiker, seine Zahlen sind alle falsch, er verharmlost in unverantwortlicher Weise die Coronagefahr und (Medien-)Rächts ist er dann obendrein. Die Qualitätsmedien werden ihn dann immer gleich (reflexartig und etwas verdeckt!) bei Zitaten als “umstrittenen” Beamten hinstellen, damit auch alle gleich wissen, was politisch korrekt ist. Dabei ist in diesem Sinne jeder Wissenschaftler umstritten, bei 3 Imkern gibt es 4 Meinungen…. Umstritten war früher eigentlich nur, wenn er so richtig schräg und ausgefallene Thesen vertrat. Das ist beim Medien-Mobbing bei Gegenmeinungen mittlerweile ein Allerweltswort, so wie bei Sozialisten Conterrevolutionär. Am Schluß waren es fast alle!
    https://www.youtube.com/watch?v=LsExPrHCHbw

    • Avatar

      Sabine

      11. Mai 2020 20:46 at 20:46

      Und hier die ominöse Liste der anderen Abweichler, also alle umstritten.

      Dr. Bodo Schiffmann, Prof. Dr. Carsten Scheller, Prof. Dr. Yoram Lass,
      Dr. Joel Kettner, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof, Dr. Pietro Vernazza,
      Dr. Wolfgang Wodarg, Prof, Hendrik Streek, Prof. Frank Ulrich Montgomery,
      Dr. Mark Fidigge, Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, Prof. Erich Bendavid,
      Dr. Karl J. Probst, Prof. Dr. Jochen A. Werner, Prof. Jay Bhattacharya,
      Prof. Dr. Knut Wittkowski Dr. Jaroslav Belsky, Dr. Yanis Roussel,
      Dr. Jenö Ebert, Prof. Dr. Stefan Hockertz, Dr. David Katz,
      Dr. Géhard Krause, Dr. Klaus Köhnlein, Dr. Heiko Schönning,
      Prof. Maria Rita Gismondo, Prof. Karin Mölling, Dr. Michael T Osterholm,
      Prof. Dr.John lonannidis, Prof. Dr. Carsten Scheller, Dr. Peter Goetzsche.

      • Avatar

        leftutti

        11. Mai 2020 21:45 at 21:45

        @Sabine, lauter international anerkannte Wissenschaftler, da haut’s mich von den Socken!

        • Avatar

          Marvin Lester

          12. Mai 2020 11:58 at 11:58

          Sehr geehrter @Leftutti alle von @Sabine aufgelisteten Personen verbreiten,so interpretiere ich ihre Antwort vielleicht liege ich falsch,alle Verschwörungstheorien und eventuell sind sie auch noch Rechtsradikale Vollidioten.Dem kann ich mich leider nicht anschließen.Meiner Meinung nach sollten sich alle von allen Richtungen mal an einen runden Tisch setzen und gemeinsam nach einer vernünftigen Lösung des Problems suchen Ich glaube Bzw. hoffe das dabei etwas heraus kommt was der Lösung sehr nahe kommt.

          • Avatar

            leftutti

            12. Mai 2020 22:15 at 22:15

            @Marvin Lester, bitte verzeihen Sie mir, wenn ich das Meinungsmagazin Tichys Einblick als wissenschaftlich denkender und tätiger Mensch etwas hinterfragend betrachte, unter der Prämisse seiner eigenen Einschätzung: Es beschreibt sich selbst explizit als Monatsmagazin für die liberal-konservative Elite; eine Zielgruppe, die die Nase voll hat vom bevormundenden Mainstream-Journalismus, die selber denkt, die die Wahrheit verträgt, die mehr über Hintergründe und Zusammenhänge erfahren möchte. Die die Dinge anschaut, wie sie sind und nicht so, wie man sie sich wünscht.

            Ich neige hingegen eher dazu, die Ansichten der restlichen Millionen nicht aufgelisteter Wissenschaftler mit gegenteiliger Meinung ebenfalls zu berücksichtigen und abzuwägen. Eine Einschätzung, ob die gelistete Minderheit Verschwörungstheorien verbreitet oder rechtsradikale Vollidioten sind, überlasse ich Ihnen. Persönlich würde ich nicht so weit gehen.

            Der runde Tisch, an dem alle von allen Richtungen sitzen, müsste gewaltig sein. 50 km im Durchmesser oder mehr…

      • Avatar

        F. Beyer

        12. Mai 2020 07:24 at 07:24

        @Sabine – Danke für Ihre Informationen! Unglaublich, was gerade in unserem Land passiert.

    • Avatar

      Korrektor

      12. Mai 2020 10:28 at 10:28

      @Sabine
      Danke für die Links👍
      Äußerst Interessant und Informativ!

  4. Avatar

    Markus

    11. Mai 2020 20:32 at 20:32

    Ok, der Herr Erhard muss ja von Haus aus optimistisch sein, sonst kann er ja seine Produke nicht an den Mann bringen.
    Japan druckt seit 30 Jahren, USA seit Lehmann so richtig, EU seit der Eurokrise, jetzt dann noch die Saudis, die Aussies auch. Die Briten… Putin auch irgendwann — die ganze Welt druckt!
    Ja Sacklzement, wie kann das gut gehen?
    Helikoptergeld für alle, sprich bedingungsloses Grundeinkommen für all die Arbeitslosen, die wir bald
    Sehen werden? Wo bleibt da der Anreiz etwas zu leisten?
    Wenn in DE der Wähler mal nach rechts umschwenkt, dann war’s das mit dem Euro und Europa.
    Europa ist zwar gut gemeint, aber schlecht konstruiert, und der Euro durch Abschaffung sämtlicher
    Maastricht Kriterien sabotiert worden. Die Volkswirtschaften sind zu unterschiedlich, und das killt
    den Euro.

  5. Avatar

    Jungbär

    11. Mai 2020 21:37 at 21:37

    Ich weiß nicht, ob das hier jemand realisiert hat. Jens Erhardt hat so ziemlich das Gegenteil von dem behauptet, was Markus Fugmann in seinen pfiffigen Videos feststellt.
    Gewichtung FAANG Aktien kein Problem, Kurs-Gewinn-Verhältnisse nicht zu teuer, Verschuldung nicht zu hoch, Aufschwung durch das viele Notenbankgeld möglich und mehr
    Wer hat nun recht? Der Fondsmanager mit 50 Jahren Berufserfahrung oder der Chefredakteur?

    • Avatar

      Koch

      12. Mai 2020 08:50 at 08:50

      Diese Frage ist sehr leicht zu beantworten.The One and Only Markus Fugmann natürlich!Herr Jens Erhardt ist vergleichbar mit Dr.Marlboro.Der hat auch felsenfest behauptet:Rauchen ist gesund!

  6. Avatar

    berti

    12. Mai 2020 07:26 at 07:26

    Chefredakteur!

  7. Avatar

    Altbär

    12. Mai 2020 07:31 at 07:31

    Aha die Bären bekommen Zuwachs, ( Ich wusste gar nicht ,dass ich Vater wurde)
    1. Wer hat Recht: Zurückblickend kann man sagen, dass Mister FMW in letzter Zeit oft Recht hatte u.mindesten die Korrekturen gut überstanden hätte, während einige ALTE HASEN mit 40 bis 60Jahren Erfahrung eine sehr blutige Nase holten.
    2. Grosser Widerspruch:Während die wichtigste Börsenregel ( Diversivizierung) von Allen propagiert wird,
    soll es gut sein, dass ca. 5Titel des FAANG- Index ein Grossteil der Börsenkapitalisierung ausmachen u.somit die Basis für die weltweite Altersversorgung bilden.Zudem sind gewisse Titel stark gepusht u.machen keine Gewinne.
    Ich begreife Baby-boomer die in der Gelddruck-Ära geboren sind, dass man an leistungslose Einkommen glauben kann, ich kann aber Leute die Kriege u.ca.5Börsencrashes u.Nullenstreichung von Währungen erlebt haben , nicht begreifen.
    Es geht hier nur noch um das Hinauszögern des Unvermeidbaren.

    • Avatar

      Shong09

      13. Mai 2020 16:15 at 16:15

      “( Ich wusste gar nicht ,dass ich Vater wurde)” :D :D

      Zu 2.
      “Es geht hier nur noch um das Hinauszögern des Unvermeidbaren.”
      Ich verstehe nie wieso es nicht so weitergehen sollte. Die ZB drucken eben immer weiter, so wie im Prinzip schon immer seitdem es Papiergeldwährungen gibt, gewöhnen wir uns daran, dass jedes Jahr xx% des BIPs oder der Geldmenge neu gedruckt wird und die daraus resultierende Inflation. Nominal werden die Zahlen natürlich immer größer, und ob alle paar Jahre für den psychologischen Effekt ein paar Stellen gestrichen werden oder nicht, das tut doch nichts zur Sache. Gerecht wäre es eben nur, wenn dieses neu gedruckte Geld dem Staat oder gleichmäßig auf die Bürger verteilt werden würde, und nicht zuerst an eine “Geldelite” fließen würde, die damit gutes Geld verdient, und erst langsam durch die Verteilungspyramide nach unten durchsickert.
      Aber ansonsten, wieso sollte es krachen? Wegen der Ungleichheit? Hier in Deutschland kann die Regierung nun scheinbar wirklich alles machen, ohne dass sich die Bevölkerung in ausreichendem Maße wehrt. Wenn sich zu viele beschweren, wird denen ein paar Brotkrumen hingeworfen, während die oben vom Kuchen schon fett geworden sind, aber damit lassen sich dann hier fast alle abspeisen. In Frankreich sieht das vlt anders aus, allerdings schickt man schießende Sicherheitskräfte auf die Bevölkerung los. Entgegen aller Hoffnung glaube ich nicht daran, dass sich ausreichend etwas an diesem System ändert.

  8. Avatar

    Prognosti

    13. Mai 2020 16:33 at 16:33

    Druckenmiller, einer der Allerbesten spricht eher gegen Erhardt u.kritisiert die Zombi- Rettung sowie dieFED.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Rüdiger Born und Andre Stagge mit Blick auf Dax, Gold, Euro, Öl

Avatar

Veröffentlicht

am

Rüdiger Born und Andre Stagge melden sich im folgenden Video direkt vor der Frankfurter Börse. Laut Andre Stagge steckt die Börse derzeit kräftig im Sommerloch. Seit Montag steckt der deutsche Markt in einer Handelsrange. Gold sei derzeit spannender. Der Euro sei fürs Trading einen Blick wert. Beim Trading im Öl hat er einen interessanten Handelsansatz. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

weiterlesen

Devisen

Euro vs US-Dollar: Wird der Major heute die 1,1400 Marke erobern?

Avatar

Veröffentlicht

am

In meiner gestrigen Analyse vom Euro zum USD habe ich davon geschrieben, dass der Euro seine Korrektur bald beenden und erneut die 1,1300 Marke angreifen wird. Die Energie hat sich im Markt aufgestaut und es war zu spüren, dass der Major nicht mehr fallen wollte. Als die wichtige Unterstützung bei 1,1264 halten konnte, hat sich meine Vermutung bestätigt. Die Bullen haben schnell gemerkt, dass der Kurs einen Boden ausgebildet hat und dass es unter 1,1264 keine Verkaufsorders mehr gab. Die ersten Long-Positionen wurden eröffnet und der Euro konnte leicht an Stärke gewinnen. Im Bereich von 1,1292 verlief zu diesem Zeitpunkt der 120er Moving Average. Dieser Widerstand hat kurzfristig gehalten und der Kurs erfuhr noch einmal einen kleinen Rücksetzer.

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Es war aber klar, dass das nur eine leichte Gegenreaktion sein wird. Die kurzfristigen Daytrader haben dann unter der Marke von 1,1270 erneut Kauforders platziert und somit den Euro favorisiert. Ab diesem Moment war es endgültig zu spüren, EUR/USD will nach oben. Die wichtige psychologische Grenze bei 1,1300 wurde schnell überschritten. Danach entstand im Markt eine große Dynamik, die durch eine Stop-Lawine auf der Oberseite ausgelöst wurde. Der Kurs galoppierte ununterbrochen und man sah im Chart nur noch dicke grüne Kerzen. Erst auf dem Niveau von ca. 1,1335 hat der Kurs von EUR/USD die erste Pause eingelegt. Dieser Widerstand war stark. Viele kurzfristige Trader haben ihre Long-Positionen glattgestellt und schöne Gewinne realisiert. Der Kurs ist leicht gefallen, aber die Marke von 1,1300 wurde nicht mehr gesehen.

Das war ein Zeichen, dass die Bewegung noch nicht abgeschlossen war. In den Nachmittagsstunden, während der amerikanischen Session, hat sich der Aufwärtstrend weiter fortgesetzt. Der Kurs hat den Widerstand bei 1,1335 durchbrochen und kletterte noch weiter bis 1,1350. Das war das Tageshoch. In diesem Bereich hat sich ein Spike im Chart ausgebildet, der auf den Abschluss hingedeutet hat. Die Bullen haben daraufhin ihre Trades geschlossen und der Euro zum USD hat anschließend eine leichte Korrektur erfahren. Im späten Handel bewegte sich der Major nur noch seitwärts in einer engen Range von ca. 20 Pips. Es war gestern insgesamt ein spannender Handelstag am Devisenmarkt. Sowohl mit EUR/USD als auch mit den anderen Majors konnte man gute Profite erzielen.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1365. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht, wurde der Major auch schon rege gehandelt. Der Kurs ist aus der Seitwärtsrange ausgebrochen und hat den wichtigen Widerstand bei 1,1350 überschritten. Der Euro wird weiter gegen den US-Dollar favorisiert. Man spürt deutlich, dass der Kurs weiter steigen will. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir heute den ersten Angriff auf die 1,1400 Marke sehen werden. Der übergeordnete Aufwärtstrend wurde gestern bestätigt und die Bullen werden erneut ihre Chance suchen.

Bevor jedoch die 1,1400 „big figure“ erreicht werden kann, muss der Major den ersten Widerstand bei 1,1385 überwinden. Es wird nicht ganz leicht werden, ist aber realistisch. Über 1,1400 liegen viele Stop-Loss Marken. Wenn diese gezogen werden, wird sich im Mark frische Dynamik entwickeln. Auf dem Niveau von 1,1420 befindet sich schon die nächste große Hürde. Ob diese heute erobert werden kann, ist noch unklar. Es wird davon abhängig sein, wie sich die Indikatoren zu diesem Zeitpunkt verhalten werden. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD befindet sich heute bei 1,1316.

Der Chart zeigt Euro gegen den US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Devisen

Euro vs US-Dollar: In Erwartung auf den nächsten Ausbruch

Avatar

Veröffentlicht

am

Euro Geldscheine

Der gestrige Handelstag verlief für den Euro vs US-Dollar ruhig und ohne große Überraschungen. Wie vermutet, hat der Major nach dem starken Anstieg von Montag, eine Korrektur erfahren. Das letzte Hoch von 1,1344 konnte bis jetzt nicht mehr erreicht werden. Ganz im Gegenteil, viele Swing-Trader haben ihre Long-Positionen gestern geschlossen und somit den Euro kurzfristig unter Druck gesetzt.

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Schon in den Morgenstunden ist der Kurs von EUR/USD unter die wichtige Marke von 1,1300 gefallen. Es war ein Zeichen, dass es für den Major nicht leicht sein wird, sich über diesem Niveau zu halten. Die Abwärtsbewegung hat sich dann noch etwas beschleunigt und der Euro wurde weiter gegen den USD abgewertet. Auf dem Niveau von 1,1257 konnte die Korrektur gestoppt werden. Die Dynamik hat nachgelassen und die Bären fingen an, ihre Trades zu schließen. Die Gegenreaktion auf der Oberseite hat nicht mehr lange auf sich warten lassen. EUR/USD ist erneut angestiegen und kletterte wieder über 1,1300. Viel mehr war aber gestern nicht drin, schon bei 1,1305 ist dem Euro die Luft ausgegangen. Danach rutsche der Kurs wieder unter 1,1280. Im späten Handel notierte der Major bei ca. 1,1273.

Der gestrige Handelstag beim Euro zum USD war also nicht besonders spektakulär. Man konnte zwar von den kurzfristigen Bewegungen profitieren, aber man brauchte ein gutes Timing und viel Geduld. Heute kann es dagegen ganz anders werden. Man spürt jetzt schon, am frühem Morgen, dass der Kurs nicht mehr fallen will und eher die Long-Richtung sucht.

Der übergeordnete Aufwärtstrend ist nach wie vor in Takt und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich der Euro gegen den US-Dollar mittelfristig weiter durchsetzen wird. Die politische Situation ist in den USA sehr angespannt. Auch die Corona-Krise belastet das Land. Die Infektionen steigen weiter an und die Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Rezession. Das sind Faktoren, die den US-Dollar belasten. Europa scheint momentan sowohl die Pandemie als auch die wirtschaftliche Krise besser zu meistern.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1277. Die Indikatoren im mittelfristigen Zeitfenster befinden sich im positiven Modus und werden demnächst erneut Long-Signale generieren. Solange der Kurs nicht unter 1,1250 fällt, bleibt das größere Chartbild positiv. Auch heute wird die Marke von 1,1300 eine bedeutende Rolle spielen. Die Bullen werden vermutlich schon bald versuchen, diese Hürde zu erobern. Sollte es ihnen gelingen, kann der Kurs noch weiter steigen. Der nächste signifikante Widerstand liegt bei 1,1332.

Wenn sich genügend Dynamik entwickelt, kann auch dieses Niveau überschritten werden. Dann wird es aber richtig spannend zu beobachten, wie sich der Major am letzten Hoch bei 1,1344 verhält. Wer konservativ orientiert ist, sollte in diesem Bereich seine Long-Positionen schließen. Im Moment kann man noch nicht sagen, wie die Indikatoren zu diesem Zeitpunkt aussehen werden, also muss die Lage erst dann neu analysieren. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar befindet sich heute bei 1,1287. Insgesamt ist die Lage bei EUR/USD positiv zu bewerten. Der Major hat gute Chancen, erneut über 1,1300 zu steigen und den übergeordneten Aufwärtstrend aufrecht zu erhalten.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Meist gelesen 7 Tage