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Aktien

Daimler AG: Noch einmal Luftholen, dann bitte fest anschnallen!

In meiner ersten Betrachtung, vom 24.10.17 (oberer Chart) hatte ich für Daimler eine kurzfristig positive Entwicklung in Aussicht gestellt. Demnach sollte die Aktie zunächst bis zum Widerstand bei…

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Eine Analyse von Henrik Becker

In meiner ersten Betrachtung, vom 24.10.17 (oberer Chart) hatte ich für Daimler eine kurzfristig positive Entwicklung in Aussicht gestellt. Demnach sollte die Aktie zunächst bis zum Widerstand bei 73.95 € steigen, selbst ein leichtes Überschießen wäre noch zu rechtfertigen.

Ausblick:

Wie der Chart es zeigt (zweiter Chart), konnte sich die Aktie dem 0.62 Retracement (73.95 €) sehr weit annähern; ist die verbliebene Kurslücke denkbar klein. Bedingt dadurch ist meiner Lesart folgend Welle (C) des Triangles noch nicht abgeschlossen. Die kleine seit Oktober laufende Korrektur (b) kann sich durchaus bis zur Unterstützung bei 64.22 € (0.62 Retracement) hinziehen, ohne damit regelverletzend in Erscheinung zu treten. Wie im Chart dargestellt erwarte ich einen derart starken Abverkauf indes nicht. Vielmehr sehe ich, daß sich Daimler im Bereich des 0.50 Retracements bei 65 € stabilisieren kann.

Im Anschluß daran wird die Aktie wieder relativ kräftig steigen (Welle c) und mit dieser Bewegung, die große (C) abschließen. Die gesamte Formation wird indes erst Mitte kommenden Jahres abgeschlossen werden, wie das Zeitlineal es aufzeigt. Da es sich bei einem Triangle um eine Korrekturformation handelt, wird die sich daran anschließende Bewegung, die Korrektur weiterführen. Im dritten Chart habe ich meine diesbezügliche langfristige Sichtweise dargestellt. Sonderlich positiv gestalten sich demnach die Avancen nicht für den erfolgsverwöhnten Autobauer. Eine nachhaltige Verbesserung der Konstellation würde sich erst oberhalb des 1.00 Retracements bei 85.01 € ergeben. Sehr realistisch scheint mir dessen Realisierung allerdings nicht.
Fazit:

Die Aktie von Daimler bewegt sich im Rahmen einer großen Korrektur seit geraumer Zeit leicht aufwärts. Dieses Szenario ist lediglich Teil einer völlig intakten Korrekturbewegung, und nicht etwa der Boden für eine neue Rallye. Ein Kaufsignal ist derzeit nicht in Sicht, wird auch noch sehr lange auf sich warten lassen.


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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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