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Danske-Skandal zwingt größte Bank Schwedens in die Knie – Obacht Deutsche Bank!

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Die nach eigenen Angaben größte Bank in Schweden „Swedbank“ macht gerade harte Zeiten durch. Durch den Danske-Skandal (größte Bank Dänemarks) wird sie durchgeschüttelt. Geldwäsche in der Größenordnung um die 200 Milliarden Euro steht im Raum. Vor allem über skandinavische Banken liefen offenbar umfangreiche Transaktionen, um Gelder aus Russland und angrenzenden Staaten zu waschen.

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In Dänemark und in ganz Skandinavien ist der Danske-Skandal seit Monaten das Top-Thema, während es hierzulande kaum jemanden interessiert. Das kann sich ändern. Aber erst einmal zurück zur Swedbank. Seit dem Bekanntwerden des Danske-Debakels hat sich der Aktienkurs der Swedbank in mehreren Schüben zerlegt, von 220 Kronen letzten Herbst bis aktuell auf 148 Kronen.

Ganz aktuell ist die Chefin der Swedbank Birgitte Bonnesen von Aufsichtsrat entlassen worden, und das nur wenige Minuten vor der Hauptversammlung der Bank. Was für ein Knaller! Denn vor wenigen Stunden wurde bekannt, dass die größten Investoren der Bank ihr auf der HV die Entlastung verweigert hätten. Gestern gab es eine Razzia in der Zentrale der Swedbank. Bonnesen soll einigen Investoren Insiderinfos übermittelt haben. Zwei Tage vor einer TV-Ausstrahlung über Geldwäschevorwürfe in Bezug auf die Swedbank soll sie ihnen Infos über Interna übermittelt haben.

Danske im Hinterkopf behalten für Deutsche Bank

Für Danske, Swedbank, Nordea und Co hängen auf absehbare Zeit dunkle Wolken am Himmel. Aber auch der deutsche Bankensektor sollte sich nicht zu sicher fühlen. Wir hatten bereits darüber berichtet. Auch die Deutsche Bank ist offenkundig in großem Stil als Transaktionsbank für diese dubiosen Danske-Gelder benutzt worden. Sie beruft sich darauf, dass sie reiner Abwickler von Geldflüssen war. Überweisungen kamen auch in den USA an. Und das ist entscheidend. Denn damit kann sich die US-Justiz für „Zuständig“ erklären. Die Amerikaner lieben es regelrecht vor allem ausländische Konzerne (und erst recht Banken) zu hohen Geldstrafen zu verdonnern. Wer sich weigert zu zahlen, dem droht man einfach (unausgesprochen) mit Rauswurf aus den USA, und mit der Abkapslung vom Dollar-Zahlungssystem.

Das können sich international tätige Banken nicht leisten. Also: Die Deutsche Bank steht im Fadenkreuz der USA in Sachen Danske-Skandal, so möchten wir es annehmen. Dass es in dieser Angelegenheit aktuell noch ruhig zugeht zwischen US-Justiz und Deutsche Bank, muss nichts heißen. Man sollte das als Anleger im Hinterkopf behalten (mögliche Geldstrafen), vor allem wenn bald die Fusion von Deutsche Bank und Commerzbank durchgeht, und die Politik vollmundig jubelt.

Danske Skandal - Swedbank-Aktie fällt

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    asisi1

    28. März 2019 17:34 at 17:34

    Vor ca. 8 Wochen kam es hier in Bremen, auf Funk Bremen 1, in den Nachrichten. Die Deutsche Bank und die Commerzbank sind in Geldwäschegeschäfte der russischen Mafia verwickelt. Es geht um eine Summe von ca. 300 Milliarden Euro. Keine Kommentare dazu von den Banken. Diese Meldung wurde nicht wiederholt. Das ist etwas eigenartig, weil etas später heraus kam, dass beide notleidend sind.

  2. Avatar

    Devisionaer

    28. März 2019 22:26 at 22:26

    Was für eine sowohl hochdelikate als auch verrückte Geschichte. Das sind auch für Banken schon Rekordwerte und alles andere als ein Kavalierdelikt, denke wen das vollumfänglich aufgedeckt wird, werden noch viele weitere Institutionen in Nachbarländern und Mitwisser gute Ausreden benötigen. Deutsche Bank und USA sind aktuell natürlich doppelt ein schwieriges Kapitel, immerhin ist auch der aktuelle US-Präsident in eher zweifelhafte DB-Kredite verwickelt.Völlige Aufklärung ist da wohl nicht zu erwarten.

  3. Pingback: Meldungen und Nachrichten vom 29. März 2019 | das-bewegt-die-welt.de

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Lieber Börsianer,

es muss etwa Mitte der 90-er Jahre gewesen sein, als ich noch relativ am Anfang meiner Börsenlaufbahn einige Stück des ungarischen Unternehmens Matav erworben hatte. Matav (Magyar Telekom) war im Zuge der Wende im Ostblock privatisiert und wenig später an die Börse Budapest gebracht worden. Auch die Deutsche Telekom hatte sich bedeutsam an dem ungarischen Telefonunternehmen beteiligt.

Die Stimmung für Telekom-Aktien war seinerzeit recht gut, und ich freute mich über steigende Matav-Kurse. Irgendwann stockte der Hauptaktionär Deutsche Telekom nochmals auf, und damit begannen meine Probleme. Denn die Anzahl der Aktien im freien Handel (Free float) wurde durch diese Transaktion erheblich reduziert. In der Folge trocknete der Handel mit der Matav-Aktie in Deutschland weitgehend aus.

Mit anderen Worten: In meinem Depot stand zwar ein schöner Wertzuwachs, den ich allerdings aufgrund des ausgetrockneten Aktienhandels nicht realisieren konnte. Ich war richtig aufgeschmissen und wurde zunehmend nervös.
Theoretisch hätte ich die Aktie in Budapest verkaufen können, denn an der Heimatbörse wurde der Titel immer noch ausreichend gehandelt. Allerdings hatte ich die Aktie ja in Deutschland gekauft, wo sie auch für mich gelagert wurde. Damit war ein Verkauf an der Auslandsbörse erst einmal nicht möglich.

Zu diesem Vorgang einige Hintergrund-Informationen: In der Regel hat jede nationale Börse eine eigene Verwahrstelle. Hierzulande werden unsere Aktien bei Clearstream Banking (Tochter der Deutschen Börse) gelagert. Dort befinden sich alle Aktien, die an einem deutschen Börsenplatz erworben worden sind, auch wenn es sich um…..

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart in New York

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Sophie Schimansky bespricht im folgenden Video die aktuelle Lage direkt vor dem Handelsstart in New York. Morgan Stanley kauft E-Trade. Das ist ganz aktuell das Thema Nummer 1.

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Achtung: Fake News können Ihr Depot ruinieren – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Börse ist der Ort der Überspannung. Hier vermischen sich Gerüchte und Hoffnungen teils zu einem explosiven Gemisch. Besonders im Vorfeld von Quartalszahlen werden Börsianer nicht selten von großer Erregung erfasst. Da gehen dann plötzlich Nachrichten um, dass Apple (beispielhaft) ein neues sensationelles Produkt auf den Markt bringen wird. Und schon steigen die Kurse. Umgekehrt kennen wir das genauso. Da sei der Umsatz von BMW (wieder beispielhaft) in China dramatisch eingebrochen, und wieder verfallen wir in Hektik.

So funktioniert Börse und so wird sie auch in 100 Jahren noch sein. Mit der Zeit lernt man als Aktionär den Umgang mit dieser Überspannung. In den vergangenen Jahren beobachte ich allerdings ein neues Phänomen. Marktteilnehmer verbreiten immer öfter gezielt Halbwahrheiten und Fälschungen, um die Kurse einer Aktie in Ihrem Sinne zu beeinflussen.

Short-Seller aus dem angelsächsischen Raum publizieren – teils unterstützt von ahnungslosen Medien – dubiose Studien und überzeichnen Probleme in einem Unternehmen. Der Zahlungsdienstleister Wirecard oder zuvor das Beteiligungsunternehmen Aurelius können davon ein Lied singen. Andere Marktteilnehmer wiederum prognostizieren für ein kleines Biotech-Unternehmen, von dem wir bisher unter Garantie zuvor noch…..

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