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Das sagen Insider! Marktgeflüster (Video)

Der Unterschied zwischen den Aktienmärkten in den USA und dem Rest der Welt wird immer größer – nun mehren sich US-Stimmen, die das für nicht haltbar erklären..

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Der Unterschied zwischen den Aktienmärkten in den USA und dem Rest der Welt wird immer größer: während der S&P 500 nun 8,5% im Plus ist in diesem Jahr, liegen die globalen Aktienmärkte mit 5% im Minus, der Dax mit 6% im Minus, China sogar mehr als 16% im Minus. Nun mehren sich die Stimmen von großen Playern in den USA, die dieses Auseinanderklaffen für nicht nachhaltig erklären (wie heute Morgan Stanley und diverse Fondsmanager) und Kapital umschichten wollen (vorwiegend nach Europa, die Schwellenländer werden weiterhin gemieden). Dem Dax hat das bisher noch nicht geholfen, der Index fällt heute zwischenzeitlich unter die 12200er-Marke. Ein starker ISM Index sorgt für eine Drehung der anfangs ebenfalls schwachen Wall Street..

3 Kommentare

3 Comments

  1. Matthias

    4. September 2018 18:53 at 18:53

    Umschichten dürfte dann aber teilweise an Deutschland vorbeigehen? Viele Unternehmen sind exportorientiert, da werden Investoren ja möglichst einen Bogen drum machen. Wer weiß schon wann Trump wieder auf Europa und speziell Deutschland losgeht. Hier passiert ja im Prinzip auch nichts, was als ‚wir arbeiten an einer Lösung und dem Abbau des Überschuss‘ gewertet werden kann. Wenn Trump die Ermittlungen übersteht wird er danach wohl noch viel aggressiver gegenüber Europa auftreten.

  2. Wolfgang M.

    4. September 2018 18:56 at 18:56

    Die Situation im Dax, wie auch an anderen europäischen Märkten, läuft aus meiner Sicht demnächst auf eine Kursentscheidung zu. Derzeit spürt man die sich abschwächenden Indikatoren, sieht die Probleme der Emerging Markets, die Handelsstreitigkeiten, die politischen Unwägbarkeiten durch Brexit und Italien, die für Kursschwäche geradezu prädestinierte Jahreszeit und – hält sich zurück, bei abbröckelnden Kursen. Das kann sich aber nicht lange so fortsetzen, schließlich laufen Woche für Woche große Summen bei den Kapitalsammelstellen ein, die angelegt werden müssen, bei Null- oder Strafzinsen aber keine richtige Anlage finden. Deshalb gibt es meiner Meinung nach demnächst die Entscheidung.
    Sind die besagten Störfeuer bereits stark genug, um die Weltwirtschaft so zu schwächen, dass selbst die monetären „Windfall Profits“ in den USA dies nicht mehr kompensieren können und die Märkte gehen in den zeitlich und konjunkurell reifen Abschwung über? Ein abrupter Stimmungswandel ist für die Börse ja geradezu typisch. Oder, wie es der bekannte Ökonom Gottfried Haberler formulierte:
    „Von einem gewissen Punkt in der Expansionsphase an, schwindet die Fähigkeit der Wirtschaft, Schocks zu absorbieren.“
    Immerhin zeigen sich bereits in über der Hälfte der Industriestaaten charttechnische Signale für einen Abwärtstrend.
    Oder die Warnungen, die zumindest in Europa in den Kursen eingepreist sind, erweisen sich als übertrieben und es kommt zur „gefürchteten Eindeckung“ und einem nochmaligen (letztmaligen) Aufzucken des seit 2009 laufenden Zyklus. Wir sollten nicht vergessen. Wenn es in den nächsten knapp vier Monaten zu keinem Einbruch in Deutschland kommt, dürften die Gewinne der Dax-Unternehmen (2018) 100 Mrd. € erreichen, bei einer Dax-Marktkapitalisierung von 1,1 Bio. €. Das KGV kann sich jeder ausrechnen – im Übrigen lag das niedrigste mir bekannte KGV des Dax nach dem Krieg nach allen Rezessionen bei knapp 7,5, im Jahre 2012. Zum x-ten Male: Der Dax ist seit April 2015 (12389) in seiner Bewertung ständig gesunken. Diese Konstellation dürfte den Fondsmanagern nicht verborgen bleiben.
    Bei einer kommenden Rezession würde sich das schöne KGV natürlich in Wohlgefallen auflösen. Ich denke, man sieht, wie spannend sich die wirtschaftliche Gemengelage derzeit darstellt.
    Gruß

  3. Savestrax

    4. September 2018 22:52 at 22:52

    Da komme ich nach einer Woche Sonne, Strand und Meer und ohne irgendeine Nachricht zu den Märkten wieder nach Hause und Apple hat schon wieder 10% auf die Billionenmarke von vor wenigen Tagen draufgesattelt. 10% Plus bei der größten Marktkapitalisierung wo ein Großteil in Cash gehalten wird, weil Alternativen fehlen. Wie kann da bei so einer Größe und nach so einem Lauf einfach nochmal ein Zehntel in kurzer Zeit drauf gepackt werden? Das sind 100 Mrd.$. Ist es schlimm wenn ich das nicht mehr nachvollziehen kann?

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Derzeit stechen die drei großen „V“ ins Auge!

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Derzeit stechen die drei großen „V“ ins Auge: wir haben derzeit – trotz der nun voll anlaufenden US-Berichtssaison – rekordniedrige Volatilität (niedriger noch als in anderen Sommern), und das bei gleichzeitig minimaler Volatilität nicht nur an den Aktienmärkten, sondern auch bei Anleihen und Devisen (Dollar). All das ist eine Folge von „complacency“ (Vertrauensseligkeit): im Grunde wechselte die Wall Street vom fiskalischen Stimulus (Trumps Steuerreform) zum geldpolitischen Stimulus (Zinssenkungen durch die Fed). Das zeigt: die Märkte sind süchtig nach Stimulus und lassen sich damit betäuben – aber damit werden die normalen Marktmechanismen ausser Kraft gesetzt. Wie lange kann das noch gut gehen? Heute gemischte Zahlen aus der US-Berichtsaison – und Trump sorgte mit Aussagen zum weit entfernten China-Deal für schlechte Laune..

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Von Greg L – cropped from File:Plane crash into Hudson River.jpg (originally posted to Flickr as Plane crash into Hudson River), CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5723331

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