Folgen Sie uns

Indizes

DAX Analyse: Turbulente Woche zu erwarten!

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Abwärtsbewegung beim deutschen Aktienbarometer Dax seit Anfang letzten Jahres dürfte ein vorläufiges Ende mit einem Verlaufstief bei 10.279 Punkten gefunden haben. Favorisiert wurde ein Rücksetzer auf und 10.000 Punkte, unter Beachtung des Hintergrundrauschens gilt diese Bedingung jedoch als erfüllt. Die Folge waren anschließend Kursgewinne um mehrere Hundert Punkte bis in den Bereich des gleitenden Durchschnitts EMA 200 auf Wochenbasis um 11.357 Punkten. Zeitgleich ist das Barometer an seine einstige Unterstützung (jetzt Widerstand) von 11.430 Punkten herangelaufen. Mit dem dynamischen Ausbruch vom 18. Januar konnte sogar eine inverse SKS-Trendwendeformation erfolgreich aktiviert werden und verspricht hierdurch weiteres Aufwärtspotenzial. Allerdings müssen dazu erst die Hürden zwischen 11.357 und 11.430 Punkten aus dem Weg geräumt werden, damit ein weiterer Durchmarsch gelingen kann. Vorher könnte es in dieser Woche turbulenter zugehen, weil aufgrund des Widerstandsbandes zunächst einmal rückläufige Kursnotierungen zwingend einkalkuliert werden müssen. Übergeordnet sehnen sich Marktakteurin offenbar nach einer nachhaltigen Trendwende, dass auch sehr deutlich die US-Indizes widerspiegeln.

Long-Chance bei Dax

Zunächst einmal ist vom aktuellen Kursniveau ein Rücksetzer in Richtung 11.149 Punkten durchaus gerechtfertigt, sogar ein Test des Ausbruchsniveaus um 11.000 Punkten käme nicht überraschend. Spätestens von dieser Unterstützung aus könnte anschließend ein erneuter Kursanstieg an den übergeordneten Abwärtstrend einsetzen. Aber erst oberhalb des EMA 200 auf Wochenbasis sowie der Marke von 11.430 Punkten dürfte ein echter Befreiungsschlag mit einem Kursziel von 11.726 Punkten und dem darüber liegenden 200-Tage-Durchschnitt gelingen. Strategische Long-Positionen sind unterhalb von 11.000 Zählern abzusichern. Ein Kursrutschbeim Dax unter diese Marke birgt jedoch die Gefahr von Kursverlusten auf das Niveau von zunächst 10.800 Punkten, darunter sogar auf 10.585 Punkte. Ein solcher Rückschritt würde jedoch die ganze Arbeit der Bullen innerhalb der mehrmonatigen Bodenbildungsphase seit Anfang Dezember zunichtemachen und womöglich noch weiteres Korrekturpotenzial freisetzen.

Widerstände: 11.321 / 11.356 / 11.429 / 11.442 / 11.566 / 11.689

Unterstützungen: 11.200 / 11.150 / 11.068 / 11.000 / 10.993 / 10.900

Dax

Dax Analyse




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Absturz und Trendbrüche! Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Das war ein heftiger Tag für die Aktienmärkte: der Dax -4%, auch die Wall Street tief im Minus. Dabei waren die Aktienmärkte gewarnt: Anleihemärkte, Devisenmärkte und Rohstoffe hatten das kommende Unheil angezeigt – aber man wähnte sich aufgrund der Notenbanken unverwundbar und hatte sich viel zu weit von der Realwirtschaft entkoppelt. Während in Europa die Furcht vor der Coronavirus-Pandemie herrscht, belastet die Wall Street zusätzlich, dass Bernie Sanders nach neuesten Umfragen durchaus Sieg-Chancen gegen Trump hätte – und Sanders wäre der Albtraum für die Herren des Geldes im Wall Street-Casino! Erholungen sind nun gut möglich, dürften aber nach oben „gedeckelt“ sein, solange sich das Virus so schnell in vielen Ländern verbreitet..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Aktien

Markus Koch aktuell mit Special-Video zu den stark fallenden Aktienkursen

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Zusätzlich zu seinem täglichen Video vor der Markteröffnung in New York spricht Markus Koch aktuell in einem Special LIVE Video über die stark fallenden Aktienkurse. Der Dow 30 fällt nämlich aktuell 800 Punkte. Ist das nur eine ganz normale und gesunde Korrektur?

weiterlesen

Indizes

Aktienmärkte werden kollabieren, warnt JP Morgan

Über den Weg des größten Schmerzes für die Aktienmärkte

Avatar

Veröffentlicht

am

An den Aktienmärkten lautete das Motto im Grunde seit Oktober 2019, als kurz zuvor die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik auf ultraexpansiv (Anleihekäufe, massive Intervention im Repo-Markt) gestellt hatte: diesmal ist alles anders! Bewertungen würden keine Rolle mehr spielen, nur die Liquidität und damit der monetäre Faktor seien ausschlaggebend für die Kursentwicklung vor allem an der Wall Street. Daherauch  seien die parabolisch steigenden Kurse eben eine „Fahnenstange mit Substanz“. Wirklich? Vor letztem Donnerstag, als die Aktienmärkte der Wall Street plötzlich (ohne Nachrichten) schärfer korrigierte, waren alle herömmmlichen Parameter auf extremen Niveaus.

Es reichten der letzte Donnerstag und Freitag sowie der heutige vorbörsliche Abverkauf, um den Dow Jones, das Lieblingsbaromter von US-Präsident Trump für seine eigene Leistung, sogar ins Negative zu drücken seit Jahresbeginn. Seltsam, dass Donald Trump aktuell nicht über den Dow Jones tweetet..

Im Fokus steht natürlich das Cornavirus und dessen rapide Ausbreitung vor allem in Italien und Südkorea – die Sorge vor einem globalen Abschwung und Stillstand wie in China, ja die Angst vor einer Art „Wuhanisierung“ auch andere Länder, wächst.

Und dass die Aktienmärkte diese Gefahr trotz der bisherigen Kursverluste seit Donnerstag nicht annähernd eingepreist haben – angesichts nach wie vor nicht großer Entfernungen von den Allzeithochs vieler Aktienmärkte – ist evident. Die Investoren sind weitgehend ungehedged – die einzige Absicherung scheint bei einigen Investoren lediglich eine Wette auf einen steigenden Goldpreis zu sein. Selten, so könnte man daher sagen, trifft ein schwarzer Schwan die meisten Player am Markt unvorbereiter als derzeit!

Die Börse aber geht meist den Weg des größten Schmerzes – und der größte Schmerz für die meisten Investoren lag während der heißen Phase des Handelskriegs in steigenden Kursen. Nun aber, nachdem der Handelskrieg scheinbar beigelegt und viele Investoren sich daher voll auf der Long-Seite positioniert haben, ist der Weg des größten Schmerzes eindeutig in fallenden Kursen zu finden.

Genau davor warnt nun Marko Kolanovic von JP Morgan – der alles anders als ein notorischer Bär ist, eher im Gegenteil. Mitte letzter Woche schrieb Kolanovic („global head of macro quantitative and derivatives strategy“ bei JP Morgan) an die Kunden der Bank:

“Bonds, momentum stocks, and low volatility stocks rallied – pushing the valuation spread between defensive and cyclical stocks to a level 2x worse than during the peak of the late-’90s tech bubble. The bubble we are describing is expressed in equity factors … We caution investors that this bubble will likely collapse, i.e. this time is not ‘different.“

Diesmal also ist wohl doch nicht alles anders, so Kolanovic. Im folgnden Video von CNBC zeigt Kolanovic, welche Aktien besonders gefährdet sind – und welche eben eher nicht:

Stehen die Aktienmärkte zumindest vor einem kurzfristiger Kollaps?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen