Folgen Sie uns

Indizes

Dax: Die vier optimistischen Grundannahmen der Aktienmärkte – und wenn nur eine nicht klappt..

Warum alles Positive eingepreist ist – aber nichts Negatives!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das ging alles sehr schnell: Ende Dezember noch Panik an den Aktienmärkten, nun aber herrscht schon wieder das Gefühl: was soll schon schief gehen:

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

– weil die Fed nicht mehr von Zinsanhebungen spricht und Gerüchte besagen, dass die Notenbank sich Gedanken mache wegen der Bilanzreduzierung. Wir werden wahrscheinlich am Mittwoch wissen, ob diese seltsame, in kürzester Zeit erfolgte Kehrtwende durch die Fed wirklich der Realität entspricht – oder eben nicht (wovon wir ausgehen!)

– im Handelskrieg wollen doch beide Seiten, also die USA und China, eine Einigung – oder etwa nicht? Hier gehen die Märkte davon aus, dass es schon irgendeinen Deal geben werde. Aber Trump ist nach seinem Einlenken in Sachen government shutdown unter Rechtfertigungsdruck vor seiner Wählerbasis – der er stets erzählt hatte, dass er China hart anfassen werde, weil das Land die USA seit Jahrzehnten ausnutzten. Wenn Trump jetzt einem windelweichen Kompromiß zustimmt, der an der Sachlage aber Null ändert, verlöre er komplett seine Glaubwürdigkeit vor seiner Anhängerschaft – und damit sein wertvollstes Kapital! Mithin überschätzen die Märkte vermutlich die Chancen auf eine Einigung Trumps mit China!

– wenn der Deal der USA mit China nicht kommt, dann dürfte Trump auch gegen Europa schießen und die Zölle auf EU-Autos einführen – das Thema haben die Märkte erfolgreich aus ihrem Bewußtsein verdrängt, aber die Deadline, die Trump gesetzt hat, läuft Ende Januar aus!

– die Märkte atmeten in der Vorwoche nach teilweise besser als befürchtet ausgefallenen Zahlen der US-Konzerne auf. Aber in dieser Woche kommen die wirklich großen Player vor allem aus dem Tech-Sektor: Apple, Amazon, Microsoft, Facebook. Ob die US-Berichtssaison besser oder oder doch schwach ist, werden wir also erst am Donnerstag wissen (wenn Amazon als letzter der großen Tech-Firmen ihre Zahlen vorlegen in dieser Woche)

Damit zeigt sich: die Märkte gegen davon aus, dass die Fed ihnen nicht mehr weh tun wird, der Deal zwischen den USA und China schon klappen wird (weswegen auch keine Zölle gegen EU-Autos kommen würden), die US-Berichtssaison weniger schlecht werde als befürchtet, und schließlich die Notenbanken helfen, weshalb der globale Abschwung nicht so stark werde wie noch im Dezember befürchtet.

All das sind optimistische Annahmen – und wenn nur einer dieser vier Grundannahmen nicht klappt, wird es schwierig!

Der Dax jedenfalls hat eigentlich alle vier Hoffnungs-Komponenten bereits eingepreist:


(Chart durch anklicken vegrößern)

Wichtig für den Dax ist die Verteidigung der 11.000er-Unterstützung – diese so wichtige Woche wird die Weichen stellen für die Aktienmärkte, soviel scheint klar..


Foto: Deutsche Börse AG

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Dax schwächer als Wall Street – Rotation vorbei? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Dax ist wieder erkennbar schwächer als die großen Indizes der Wall Street: während der deutsche Leitindex noch nicht einmal den Stand kurz vor dem Corona-Crash erreicht hat, steigen S&P 500 und Nasdaq auf neue Allzeithochs. Bereits gestern liefen die Tech-Werte besser als die „Corona-Verlierer“, die ab 09.November (Meldung von Pfizer) so stark steigen konnten – heute setzt sich dieses Muster weiter fort. Ist die Rotation damit schon wieder vorbei, weil der Glaube an eine schnelle Wiederauferstehung von Value-Aktien schwindet? Der Dax jedenfalls tut sich schwer im Bereich der 13400er-Marke – langsam muß der Ausbruch auf der Oberseite erfolgen, denn was nicht steigt, tendiert dann zu fallen. Ist es der starke Euro, der bremst?

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Gold/Silber

Goldpreis: Abverkauf als Vorbote für Crash der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck gekommen – hat das auch etwas für die Aktienmärkte zu bedeuten? Derzeit herrscht an den Märkten bekanntlcih Impfstoff-Euphorie – die US-Indizes mit exztrem starker Performance im November, es waren vor allem die Aktien und Indizes, die in der Coronakrise am Stärksten verloren hatten, die massiv stiegen. Daher hatte etwa der US-Nebenwerte-Index Russell 2000 (wichtigstes ETF: IWM) seinen besten Monat der Geschichte, obwohl knapp die Hälfte der in diesem Index enthalenen Unternehmen Verluste schreiben und in der Coronakrise ihre Verschuldung massiv nach oben geschraubt hatten, um die Krise finanziell zu überstehen. Nicht zufällig ist daher der Russell 2000, der die breite Wirtschaft der USA abbildet, der mit Abstand „teuerste“ Index der Wall Street.

Goldpreis und Aktienmärkte: ein seltsamer Zusammenhang

Der Goldpreis ist bekanntlich nun zweistellig im Minus seit seinem Hoch im August knapp unter der 2100-Dollar-Marke, alleine im November verlor das gelbe Edelmetall 5%. Heute folgt eine kleien Gegen-Reaktion bei Gold mit einem Anstieg über die 1900er-Marke, aber eines ist doch auffällig: die Aktienmärkte erwarten durch die Impfstoffe eine baldige Lösung der Coronakrise nach dem Motto: im Jahr 2021 wird alles so wie früher, oder sogar besser (Allzeithoch vieler Aktien-Indizes). Mit anderen Worten: die Menschen leben wie früher, die Nachfrage zieht an, wodurch tendentiell Inflation entsteht. Das ist die Sicht der Aktienmärkte.

Aber einiges ist hier ungewöhnlich! Zunächst einmal, dass der Goldpreis fällt, obwohl der Dollar schwach ist. Weiterhin ist auffällig, dass die Anleihemärkte eine andere Botschaft senden: denn hier steigen die Renditen nicht, was ja eigentlich passieren müsste, wenn die Wirtschaft wieder stark anzieht nach Ende der Coronakrise (starke Wirtschaft geht tendentiell einher mit infaltionären Tendenzen). Die Anleihemärkte also sehen diese Rückkehr in die alte Welt also offenkundig nicht – und es ist kein Geheimnis, dass die Anleihemärkte als „smarter“ gelten als die Aktienmärkte. Jene Aktienmärkte, die lange die Dimension des Corona-Problems ignoriert und verdrängt hatten, um dann plötzlich in Panik zu verfallen.

Zurück zum Goldpreis: warum fällt Gold? Offenkundig gehen die Investoren nicht davon aus, dass eine von den Aktienmärkten bereits eingepreiste Rückkehr zur Vor-Corona-Realität bald eintreten wird  – sonst müsste Gold eigentlich als bewährter Schutz vor Inflation steigen. Auch die Anleihemärkte sehen das Positiv-Szenario der Aktienmärkte offenkundig nicht.

Wenn nun der Goldpreis deutlich fällt, ist darin eine Botschaft enthalten, wie in folgendem Video von „Game of Trade“ erklärt. Das Video beginnt mit einer Analyse der Aktienmärkte, zeigt dann die derzeit euphorische Stimmung der Investoren – und erklärt dann den zentralen Aspekt: dass der fallende Goldpreis ein Vorbote ist für fallende Renditen, was wiederum absehbar auf erheblichen Streß für die Aktienmärkte hindeutet:

 

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

 

Fallender Goldpreis als Vorbote für einen Crash der Aktienmärkte?

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage