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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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DAX Analyse: Brexit-Zustimmung wahrscheinlich, Ausbruch voraus!

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Am späten Montagabend verhandelte Premierministerin May mit Brüssel erneut über den Brexit – offenbar lenkte die EU etwas ein und ein Kompromiss scheint gefunden worden zu sein. Während dessen legte das heimische Barometer nachbörslich weiter zu und eroberte sich das Niveau von gut 11.600 Punkten zurück. Auch beim Handelsstreit der USA und China könnte es Ende des Monats Lösungen geben, die US-Börse scheint dies die letzten Wochen über aber schon durch deutliche Gewinne einzupreisen. Der voraussichtliche Handelsstart im Dax wird um 11.600 Zählern erwartet.

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Long-Chance im Dax

Nach einer bescheidenen ersten Tageshälfte startete der Dax doch noch mithilfe der überzeugenden US-Börsen durch und konnte gut 0,75 Prozent an Boden gut machen. Durch die starke Nachbörse dürfte der Dax-Index direkt an seine obere Trendlinie im Bereich von 11.620 Punkten zulegen. Entscheidend für einen nachhaltigen Ausbruch ist aber ein Anstieg mindestens über das Niveau des EMA 200 bei derzeit 11.656 Punkten. Nur so kann das Barometer an seine Zielzone von 11.820 Punkten fortfahren. Verbleibt der Index hingegen innerhalb seines kurzfristigen Abwärtstrendkanals und der Marke von 11.620 Zählern, muss mit einer Fortsetzung der bisherigen Konsolidierungsphase gerechnet werden. Kritisch wird es hingegen erst unter dem Niveau von 11.350 Zählern. Dann könnte es rasch zu der Unterstützung bei rund 11.050 Punkten weiter abwärts gehen.

Widerstände: 11.620 / 11.656 / 11.700 / 11.791 / 11.820 / 11.900

Unterstützungen: 11.500 / 11.460 / 11.400 / 11.356 / 11.295 / 11.150

Dax Analyse

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Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Wall Street trifft Realität! Marktgeflüster (Video)

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Nachdem die Wall Street den Handelskrieg weitgehend ignoriert hatte bzw. weiterhin im Hoffnungs-Modus war, dass es doch irgendwie zu einem Deal zwischen den USA und China kommen könne, ist heute etwas anders: keine „Eröffnungs-Rampe“ beim Start des Kassa-Handels an der Wall Street (so wie zuletzt bei den letzten acht Handelstagen), die US-Finanzmedien beginnen den Konflikt ernster zu nehmen. Dazu heute wieder extrem schwache Daten aus Deutschland (Einkaufsmanagerindex Gewerbe und ifo Index) – aber auch die US-Industrie mit dem schwächsten Einkaufsmanagerindex Gwerbe seit neun Jahren! Nach wie vor aber ist von Panik nichts zu erkennen, die Handelsvolumina bleiben gering. Der Dax unter Druck, die Deutsche Bank auf Allzeittief..

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Rüdiger Born: Öl und Indizes – jetzt noch Short auf den Zug aufspringen?

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Beim Crude Oil gibt es eine sehr starke Abwärtsbewegung. Beim Dax läuft die Suche nach neuen Tiefstpunkten noch. Kann man jetzt noch auf den Short-Zug aufspringen? Dazu mehr im Video. Haben Sie schon den „Trade des Tages“ abonniert? Dies können Sie an dieser Stelle tun, und dann täglich kostenfrei meine Analysen lesen.

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Handelsstreit USA versus China – hat Trump überhaupt eine Strategie? Ein paar Widersprüchlickeiten

Es fällt schwer hinter den bisherigen politischen Maßnahmen gegenüber China eine stringente Strategie von Trump zu sehen..

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Es ist unstrittig, dass es im Handelstreit zwischen den USA und China um die wirtschaftliche und technologische Vorherrschaft der Großmächte geht.

Aber verlangt US Präsident Trump von den Chinesen wirklich ihre Gesetze zu ändern oder hat er gar politische Änderungen gefordert?

 

Trumps Motive sind vorwiegend wirtschaftliche

Trumps Strategie lautet „Make America great again“ und dahinter verbergen sich seine Zielstellungen:

  • Der Abbau der Handelsbilanzdefizite und damit verbunden die Verringerung der ausländischen Exportquoten bei gleichzeitiger Erhöhung der Importquoten
  • Die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA und damit eine Reindustrialisierung der Dienstleistungsgesellschaft
  • Verhinderung der illegalen Einwanderung, deshalb auch sein fortwährender Kampf für die Mauer zu Mexiko
  • Der Schutz geistigen Eigentums von amerikanischen Firmen vor Missachtung durch Regierungen und Unternehmen
  • Die Verhinderung von Spionagetätigkeit jedweder Art, auch deshalb die heftigen Maßnahmen gegenüber Huawei, allerdings noch ohne triftige Beweise. Was jetzt überall verbreitet wird, ist die Meldung, dass der Gründer von Huawei, Rhen Zengfei, ein ehemaliger Offizier der chinesischen Volksbefreiungsarmee war und damit auch Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas.

 

Trumps Chinastrategie

Es fällt schwer hinter den bisherigen politischen Maßnahmen gegenüber China eine stringente Strategie zu sehen. Wenn Trump China in die Knie zwingen möchte, müsste er sich eigentlich nach Verbündeten umsehen. Eine seiner ersten Handlungen war das Abkommen über die Transpazifische Partnerschaft (TPP) zu kündigen, mit den Ländern Japan, Australien, Neuseeland, Malaysia, Singapur, Vietnam, Kanada, Chile, Mexiko, Peru, welche sich zu einem Block gegen China formieren wollten. Auch jetzt sind keine Bündnisse erkennbar.

Dann sein Einknicken gegenüber Nordkorea, einem Staat unter chinesischer Kontrolle, dem er zuerst mit „Fire and Fury“ drohte und dann Kim Jong Un zu einem großartigen Politiker hochstilisierte. Wo sind die Reaktionen gegen die neuen Raketentests? Wo ist sein Einsatz für die Welthandelsorganisation (WTO), um vereint gegen die Verstöße gegen Handelsregeln durch China vorzugehen?

Wann hat man jemals Kritik von Donald Trump über die Menschenrechtsverletzungen in China gehört, über die Lager in denen geschätzt eine Million moslemischer Uighuren gehalten werden, über den chinesischen Polizeistaat? War Chinas Ministerpräsident Xi Jinping nicht bis vor Kurzem ein guter Freund von Trump?

Donald Trump ist kein Weltpolitiker, er ist ein Mann der Wirtschaft, ein selbsternannter Dealmaker. Zu seinem Amtsbeginn kannte er nicht einmal einige Länder im mittleren und fernen Osten, für die er Konfliktlösungen präsentieren soll.

Er wollte einen Deal mit China, erst über den Defizitabbau, dann den Schutz geistigen Eigentums und die Marktöffnung. China hat nicht mitgespielt und jetzt droht er ständig eskalierend, im Bewusstsein der erst kürzlich dargestellten wirtschaftlichen Übermacht der USA. Erst wochenlang Zuversicht verbreitend, dann die 180-Grad-Wende. Wo ist die angelegte Strategie?

 

Fazit

Donald Trump ist und bleibt eine Blackbox. Er hat so viele Regierungsmitglieder in kurzer Zeit ausgetauscht wie kein Präsident vor ihm. Wer ihm widerspricht, fliegt. Er ist nach Ansicht seiner ihn umgebenden Ja-Sager sehr beratungsresistent und entscheidet immer mehr aus dem Bauch heraus. Ich kann bisher weder eine Strategie noch eine übergeordnete Macht erkennen, die langfristig alles steuert. Was sicher ist, ist sein unbändiger Wille China in die Knie zu zwingen, aber auch seine Unberechenbarkeit.

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