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Dax: Charttechnik am Hexensabbat

Von Christoph Lange

Heute ist es wieder so weit: zum ersten Mal in diesem Jahr werden wir Zeugen des Hexensabbats an der Börse. So wird der dreifache Verfallstermin von drei unterschiedlichen Termingeschäftsarten um den DAX bezeichnet:

  • Optionen auf die einzelnen DAX Werte
  • Optionen auf den DAX-Index und
  • Futures auf den DAX-Index (FDAX)

Erfahrungsgemäß ist der Tag von erhöhter Volatilität geprägt, weil vor allem institutionelle Händler versuchen, ihre Derivat-Bestände bestmöglich zu verkaufen.

Nach anfänglichen Verlusten aufgrund der Fed-Entscheidung, konnte sich der Dax gestern wieder „berappeln“ und ist deutlich gestiegen.

Technisch befindet sich der Kurs in einem Aufwärtstrend (Tageschart), der sich seit Mitte Januar verlangsamt. Der Trend wurde zwar durch den Bruch der 8993er-Marke verletzt – diese temporäre Verletzung hat sich aber nicht bestätigt.

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Dennoch ist der Weg nach oben nicht frei, solange die Zone 9330-93660 nicht überwunden wird. Dieses Preislevel kann heute in Angriff genommen werden. Wenn die Bullen keine Stärke zeigen und diese Zone nicht überwinden, kann man mit fallenden Notierungen rechnen – mindestens bis zum letzten Tief.

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