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Dax: Nicht weit weg..

Für die Bullen wäre es wichtig, wenn der deutsche Leitindex das gestrige Tageshoch bei 11860 Punkten überwinden könnte – ein Niveau, das gegen Ende Januar schon einmal wichtig war. Was nicht passieren darf (aus Sicht der Bullen) ist ein Unterschreiten des Verlaufstiefs vom Freitag bei 11690 Punkten..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Dax ist nicht weit weg vom Jahreshoch knapp unter der 11900er-Marke, und hat es gestern ohne Aufsicht des Big Brothers nicht geschafft, diese Marke zu attackieren. Heute werden die Karten neu gemischt, auffällig ist die Dollar-Stärke im asiatischen Handel – ein Zeichen dafür, dass die Märkte beginnen, ernsthafter über eine Zinsanhebung nachzudenken. Heute die Fed-Sprecher Kashkart, Harker und Williams mit möglicherweise neuen Hinweisen, wie die Fed weiter vorgehen wird. Doch ist es eben so, dass nach wie vor unklar ist, was die Trump-Regierung machen wird: wie sieht es mit Steuersenkungen aus, kommt die Importsteuer etc. All das sind für die Fed wichtige Voraussetzungen, um eine Entscheidung zu treffen. Dagegen der Euro noch stärker unter Druck als andere Währungen zum US-Dollar, weil die Sorge über Frankreich wächst nach den gestrigen Umfrage-Werte für Le Pen.

In Asien vollzieht man insgesamt mehr oder weniger das nach, was gestern in Europa passiert ist mit den leichten Zugewinnen:

Shanghai Composite +0,40% (höchster Stand seit 11 Wochen)
CSI300 +0,33%
ChiNext +1,36%
Nikkei +0,68%

Belastend auch für den europäischen Banken-Sektor könnten die schwachen Zahlen von der Großbank HSBC werden, nachdem die Gewinne der Bank in 2016 um 82% zum Vorjahr gefallen sind undman vor den großen Risiken warnt, die im Jahr 2017 auf uns warten: Brexit-Verhandlungen, Protektionismus der neuen US-Regierung, und schließlich die Wahlen in Europa könnten eine schwere Belastung für die weitern Geschäfte werden, so HSBC-CEO Douglas Flint anlässlich der Verkündung der schwachen Zahlen:

„We highlight the threat of populism impacting policy choices in upcoming European elections, possible protectionist measures from the new US administration impacting global trade, uncertainties facing the UK and the EU as they enter Brexit negotiations.“

Gute Zahlen (wenngleich leicht unter den Erwartungen) vom weltgrößten Bergbaukonzern BHP Billiton, der dazu noch die Dividende erhöht. Das dürfte bedeuten: Rohstoffwerte heute tendentiell stärker, Banken eher schwächer.

Der X-Dax startet meht oder weniger unverändert in den Handel:

Für die Bullen wäre es wichtig, wenn der deutsche Leitindex das gestrige Tageshoch bei 11860 Punkten überwinden könnte – ein Niveau, das gegen Ende Januar schon einmal wichtig war. Danach dann das Jahreshoch knapp unter der 11900er-Marke, darüber dann die runde 12.000 als eine Art Magnet.

Auf der Unterseite sticht vor allem die untere Begrenzung des gestern gerissenen Aufwärts-Gaps knapp unter der 11800er-Marke heraus, bevor dann die 11775 noch einmal weiteres Ungemach stoppen könnte. Was nicht passieren darf (aus Sicht der Bullen) ist ein Unterschreiten des Verlaufstiefs vom Freitag bei 11690 Punkten. So oder so: wahrscheinlich werden dann erst die US-Märkte wieder die weitere Richtung des Dax bestimmen..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marko

    21. Februar 2017 12:56 at 12:56

    Auffällig ist aber auch, dass der DAX / die großen EUR-Indizes sooo weit hinterherhinken ?

    Auffällig ist auch, die EUR-Stärke.

    Der Markt priest bisher überhaupt keinen US-Protektionismus ein.

    Der MDax steht auf Rekordniveau.

    Die Zinserhöhung der FED ? Eingepreist – NÖ !

    VG

    Marko

  2. Avatar

    Marko

    21. Februar 2017 13:15 at 13:15

    Was ich damit sagen will :

    Da liegt noch ordentlich Druck auf dem Kessel, gerade beim BUFU – und Griechenland oder die Franzosen, nebst den Italienern als Bedrohung bezüglich eines EUR-Crashes zu sehen ? Hallo ? Gehts noch ???

    Den EUR kann ein einiziger Staat „crashen“ : Deutschland.

    VG

    Marko

  3. Avatar

    Marko

    21. Februar 2017 13:42 at 13:42

    Und wenn ich mal a bisserl Charts schaue , tja… ;) :D

    Yen !

    Beim EUR/CHF kann ich nur noch sagen : Mein Beileid.
    Soo stur muss man seien können, meinen Respekt… Das Franken-Grillfest wird wohl weitergehen…
    Ihr seid verrückt, Ihr Schweizer, positiv verrückt…

    VG
    Marko

  4. Avatar

    Marko

    21. Februar 2017 14:49 at 14:49

    Meine Freunde der Sonne : diesmal gibts sogar ein Kursziel : 13000 Punkte.

    VG

    Marko

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