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Dax – nur eine Gegenreaktion?

Markus Fugmann

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am

Von Christoph Lange

Zur Wochenmitte hat sich der DAX positiv entwickelt.
Und das trotz schlechter Konjunkturnachrichten aus Deutschland. Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich stärker eingetrübt als erwartet: der ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 106,3 auf 104,7 Punkte. Er notiert damit auf dem niedrigsten Stad seit April 2013.
In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser sehr stark um 18 % gestiegen.
Heute stehen im Fokus Daten aus den USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und Markit-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe.

Nach dem guten Handelsstart konnte der DAX die Marke von 9591 Punkten zurückerobern. Dann rutschte er aber ab und testete punktgenau die Unterstützung 9539 (meine Prognose von gestern). Von dort aus startete die Gegenbewegung – der Kurs durchbrach mühelos einige Widerstände und erreichte beinah die Marke von 9700 Zählern.
Wenn der DAX über 9642 bleibt, kann er bis 9727 steigen.
Fällt er unter 9642, ist 9591 möglich.

dax2509

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Aktienmärkte vor US-Wahl: Wer siegt, Bulle oder Bär? Das Bullen-Szenario

Die für die Aktienmärkte positiven Faktoren gleichen Belastungsfaktoren wie die Coronakrise bisher aus. Was spricht für, was gegen steigende Aktienmärkte? Teil: Das Bullen-Szenario

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Es ist zwar schon seit Wochen und Monaten ein großes Thema für die Aktienmärkte, aber es dürfte sich in dieser Woche noch einmal intensivieren – die US-Wahl. Trotz der großen gesellschaftlichen Bedeutung für die USA haben sich die Börsen angesichts der großen Unsicherheitsfaktoren (bisher) kaum groß bewegt, das saisonale Muster hat 2020 ein weiteres Mal nicht funktioniert. Das Coronajahr ist diesbezüglich ein ganz Besonderes.

Es muss quasi Kräfte am Markt geben, die ein gewisses Gleichgewicht im Kauf – und Verkaufsverhalten der Investoren erzeugen.

Tailwinds – oder was die Aktienmärkte stützt

Die für die Aktienmärkte positiven Faktoren, die zur Entwicklung im Jahr 2020 beigetragen haben, sind bekannt: Wie zum Beispiel die über 30 Billionen an Anleihen, die sich in den Industriestaaten real negativ verzinsen und damit die Basis für TINA bilden. Die vielen Rettungspakete der Staaten, die in diesem Jahr tatsächlich über 10 Prozent des Weltsozialprodukts ausmachen könnten. Wie hoch wird die Rezession in diesem Jahr ausfallen? „Nur“ minus 4,4 Prozent laut Internationalem Währungsfonds IWF. Kein Wunder, dass die Aktienmärkte so hoch stehen angesichts der immensen Hilfsmaßnahmen. Manche Marktbeobachter gehen da immer noch her und vergleichen die Börsenbewertung mit früheren Zyklen.

Nicht zu vergessen die Bilanz der Notenbanken, die durch ihre Käufe an den Anleihemärkten weiter anschwillt. Die Bilanz unserer Europäischen Zentralbank hat in dieser Woche mit 6,743 Billionen Euro (plus 17,2 Mrd.) ein neues Allzeithoch erreicht, so dass dieses bereits 60,6 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Mitgliedsstaaten ausmacht, im Vergleich dazu die Quoten der Notenbanken der USA (35,9 Prozent) und der Japans (131,2 Prozent). Jetzt rechnen 43 befragte Ökonomen damit, dass das Pandemie-Aufkaufprogramm der EZB (PEPP) in diesem Jahr noch um 500 Milliarden Euro zu den bisherigen 1,35 Billionen Euro aufgestockt wird. Das Programm läuft bisher bis Juni 2021, könnte aber bis zum Ende des nächsten Jahres verlängert werden. Die Signale aus dem EZB-Tower sind ziemlich eindeutig. Die nächste Sitzung ist bereits am Donnerstag, man erwartet aber, dass es vor der US-Wahl noch zu keiner Entscheidung kommen wird.

In Europa sind damit die Zutaten für eine Jahresendrally der Aktienmärkte gegeben – wenn da nicht der 3. November und Corona wären.

Was hat sich aktuell noch getan?

Trotz der bisherigen Coronazahlen entwickeln sich die Wirtschaften außerordentlich robust, auch das viel angezweifelte V im Verarbeitenden Gewerbe ist zumindest im Vergleich zum 2. Quartal da (ausgenommen Luftfahrt, Gastgewerbe, Hotellerie sowie die Kultur-, Sport- und Eventbranche). Denn die Einkaufsmanagerindizes befinden sich stark im Wachstumsbereich. In den USA lag der Industriesektor im Oktober mit 53,3 Punkten minimal schwächer, dafür im Dienstleistungsbereich bei erstaunlichen 56,0 Punkten, gesamt 55,5 Punkte.

In Deutschland ist der Einfluss von Corona deutlich zu spüren: Der Servicesektor fiel unter die Wachstumsschwelle auf 48,9 Punkte, dafür stieg der Industriebereich auf hohe 58,0 Punkte. Die Wirtschaft Chinas ist im letzten Quartal um 4,9 Prozent gewachsen und reißt den so wichtigen Automobilsektor in Deutschland mit nach oben (Beispiel Daimler).

Ähnliches ist für ganz Europa festzustellen: Service 48,2 – Industrie 54,4 Punkte. Es ist Covid-19, dazu gleich mehr.

In den USA läuft die Berichtssaison für Q3 auf Hochtouren. Obwohl erst ein Drittel der S&P 500-Unternehmen gemeldet haben, liegen mehr als 80 Prozent der Berichte über den Erwartungen, – die vorher zwar abgesenkt wurden, was aber in vielen Fällen von den Firmen so gemacht werden muss, um nicht gegen Unternehmensregeln zu verstoßen (Ad-Hoc-Mittelungen). Für die Aktienmärkte geht es bei der Bekanntgabe der Unternehmensergebnissen um das Delta zwischen der Erwartung und der Realität.

Die große Überraschung könnte am 29. Oktober in den USA kommen, wenn die BIP-Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht werden. Man rechnet bereits schon mit fast 30 Prozent plus gegenüber Q2, was dem Amtsinhaber nicht ganz ungelegen kommen könnte.

Soviel zu dem, was die Aktienmärkte stützt – was bremst, dazu in einem Folgeartikel gleich mehr..

Was spricht für steigende Aktienmärkte?

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Finanznews

Aktienmärkte: Woche der Wahrheit (für Apple & Co)! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Es steht eine Woche der Wahrheit bevor für die Aktienmärkte, besodners für die in dieser Woche berichtenden Tech-Konzerne – und blickt man auf den deutschen Tech-Riesen SAP und seine absolut enttäuschenden Zahlen, dann könnte es eine harte Woche werden für die Tech-Schwergewichte (und damit die Indizes und die Aktienmärkte ingesamt). Neben der Zahlenflut der Untenrehmen beginnt nun die absolut heiße Phase des US-Wahlkampfs und dürfte die Nervosität weiter steigern. Dazu eskaliert die Corona-Lage immer weiter, nicht nur in Europa, sondern nun auch wieder in den USA. Der Dax jedenfalls legt einen klassischen Fehlstart zu Wochenbeginn hin nach den SAP-Zahlen (SAP hat eine Marktgewichtung von 11%)..

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DAX daily: Der Dax startet mit einem Kursrutsch in die neue Woche

Stefan Jäger

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Dem Dax steht eine ereignisreiche Woche bevor. Zum Wochenauftakt startet er gleich mit einem kräftigen Abwärts-Gap in den Handel. Die weiter stark ansteigenden Corona-Fälle drücken folglich auf die Stimmung und belasten den deutschen Leitindex. Auch in dieser Woche werden uns Themen wie die Corona-Pandemie, die US-Wahl und das Stimulus-Paket beschäftigen. Zudem steuert die Berichtssaison auf ihren Höhepunkt zu und kann zusätzlich für Impulse sorgen.

Die letzte Handelswoche hat dem Dax trotz eines Aufbäumens am Freitag noch ein Minus von rund 2 % (263 Punkten) eingebracht. Zwar befindet sich der Index inmitten der bullischen Saisonalität, kann diese aber aufgrund der aktuellen Gemengelage nicht nutzen. Der bisher positiv verlaufenden Berichtssaison und der zuletzt zum Teil guten Wirtschaftsdaten, stehen die steigenden Corona-Neuinfektionen, das Ringen um das Stimulus-Paket und die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl belastend gegenüber. Damit könnte sich die volatile Phase auch in dieser Woche fortsetzen.

An dem Unterstützungsbereich rund um die 12.350 hat der Dax einen starken Boden ausgebildet. Dieses Niveau sollte auch in dieser Woche beobachtet werden. Bricht er nämlich den Bereich, dann könnten sich Kurse unter der Marke von 12.000 Punkten ergeben. Demgegenüber könnte der Index nochmal die 13.000er Marke oder höher attackieren, wenn der Boden verteidigt wird. Dafür müsste der Dax die Marke bei 12.800 nachhaltig zurückerobern.

News und fundamentale Daten

In Deutschland ist die Angst vor weiteren regionalen Lockdowns und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Wirtschaft groß. Auch am Wochenende war die Anzahl der Neuinfektionen sehr hoch – am Samstag gab es mit 14.714 Fällen sogar einen neuen Höchstwert und Sonntag lag die Anzahl bei 11.170 Neuinfektionen. Daher trauen sich die Anleger derzeit nicht aus ihrer Deckung. Auf der anderen Seite sind sie aber auch nicht bereit ihre Positionen aufzugeben. Außerdem unterstützen Schnäppchenjäger immer wieder die Kurse. Die übergeordnete Seitwärtsrange ist wie eine Zwickmühle, in der sich weiterhin Druck aufbaut. Dieser muss aber irgendwann auch mal entweichen, dass könnte eine ausgeprägte Bewegung zur Folge haben.

Konjunkturdaten und Berichtssaison

Zudem stehen diese Woche jede Menge interessante Konjunkturdaten auf der Agenda. Den Auftakt macht heute der ifo-Geschäftsklimaindex um 10:00 Uhr. Aufgrund der aktuellen Corona-Risiken könnte die Erwartung enttäuscht werden. Aus Deutschland folgen außerdem am Donnerstag noch die Veränderung der Arbeitslosenquote und am Donnerstag das vorläufige Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal. Die Prognose für das BIP liegt aktuell bei 7,2 %, was unter dem Strich einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum katastrophalen zweiten Quartal (-9,7 %) darstellt. Darüber hinaus sehen wir am selben Tag noch den Zinsentscheid der EZB und die anschließende Pressekonferenz. Die Termine stellen Trading-Events dar, an denen es zu Bewegung im Dax kommen kann.

Zusätzlich erscheinen aus den USA wichtige Daten. Am Dienstag wird das Verbrauchervertrauen vom Conference Board veröffentlicht. Zudem sehen wir noch die Auftragseingänge langlebiger Güter. Am Donnerstag folgen dann auch die Daten zum US-BIP sowie die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten.

Wie zuvor angedeutet nimmt die Berichtssaison diese Woche richtig an Fahrt auf. Unter anderem veröffentlichen die Dax-Unternehmen SAP (heute), Fresenius, BASF, Deutsche Bank und Volkswagen ihre Zahlen. Außerdem gibt es auch aus den USA entscheidende Daten zu sehen. Zum Beispiel von AMD, Boeing, eBay und MasterCard, aber auch von den Big-Five der Technologie-Unternehmen wie Google (Alphabet), Amazon, Facebook, Apple und Microsoft (GAFAM-Aktien). Damit steht uns eine sehr spannende Börsenwoche bevor, die für Schwung in die eine oder andere Richtung in den Märkten und dem Dax sorgen kann.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Vorbörslich notiert der Dax circa 2 % im Minus. Damit hat er direkt die wichtige Unterstützung bei 12.447 erreicht. An dieser Stelle konnte der Dax mehrfach wieder nach oben abdrehen. Findet er dort allerdings keinen Halt, dann könnte es sogar über die 12.407 wieder zum Vorwochentief bei 12.345 gehen. An jenem Punkt befindet sich auch die Unterkante der 1.000 Punkte Range. Hier könnte der Dax erst einmal eine Gegenbewegung starten. Ein Bruch des Dreifachbodens könnte den Dax zum Tief vom 30.07. bei 12.253 führen. Darunter befindet sich noch ein Unterstützungsbereich zwischen 12.185 und 12.155.

Hält der Dax die Unterstützung bei 12.447 oder 12.407, dann dürfte er einen Erholungsversuch starten. Der erste Widerstand liegt am Tagestief von Freitag bei 12.514. Überwindet er diesen, dann könnte es zur Nackenlinie der SKS (H4) bei 12.600 gehen. Dort wäre es denkbar, dass der Index wieder den Rückwärtsgang einlegt. Ein Anstieg darüber würde ihn zum Nachthoch bei 12.619 und zum Schlusskurs von Freitag bei 12.645 bringen.

DAX daily: Tagesausblick 26.10. - H1-Chart - Corona-Sorgen

Heutige Pivot Punkte (PP):

12.843 – Pivot Punkt R2

12.753 – Pivot Punkt R1

12.629 – Pivot Punkt

12.539 – Pivot Punkt S1

12.415 – Pivot Punkt S2

Dax Unterstützungen (US):

12.447 – Punkt 2 Bodenbildung (12.345)

12.407 – 161,8 % Extension

12.345 – Dreifachboden

12.290 – 261,8 % Extension

12.253 – Tagstief 30.07.

12.185 – US-Zone

12.000 – psychologische Marke

Dax Widerstände (WS):

12.514 – Tagestief 23.10.

12.600 – Nackenlinie SKS (H4) – 100 % Ziel 12.015

12.619 Nachthoch

12.645 – Schlusskurs 23.10.

12.686 -50 % Retracement (13.028 – 12.345)

12.718 – Tageshoch 23.10.

12.725 – mehrfache US (H1)

12.768 – 61,8 % Retracement (13.028 – 12.345)

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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