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Dax und Wall Street: „Der Markt hätte 500 Punkte fallen müssen!“

Warum der gestrige Abverkauf an der Wall Street eigentlich schlimmer hätte ausfallen müssen – und warum beim Dax jetzt nichts mehr schief gehen darf..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Derzeit dreht sich bekanntlich an der Wall Street – und damit auch indirekt für den Dax – alles um die US-Steuerreform. Deren Gelingen ist eigentlich eingepreist gewesen – nun könnte die Senkung der Unternehmensssteuern erst ab 2019 kommen, und das löste einen sell off an den Aktienmärkten aus. Aber angesichts der Tatsache, dass etwa der Dow Jones aufgrund des „Traums“ Steuerreform 4000 Punkte gestiegen war, hätte er eigentlich 500 Punkte fallen müssen aufgrund der gestrigen schlechten Nachrichten, meint Peter Tuchman:

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Den Dax hat es gestern besonders stark erwischt, die Erholung der US-Indizes lässt den Index jedoch etwas aufatmen – aber jetzt dürfe nichts mehr schief gehen, meint Ronald Gehrt:

Das war ein ziemlich saftiger Braten für die Bären, meint DrMartin Kawumm. Er zeigt, was jetzt wahrscheinlich ist im weiteren Kursverlauf beim Dax:

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    PK

    10. November 2017 09:45 at 09:45

    die Wallstreet könnte trotz des sehr beeindruckenden Hammers im Daily heute eine zweite Welle bekommen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. November 2017 09:49 at 09:49

      @PK, wäre ja nicht ungewöhnlich, wenn es zwei Wellen geben würde und nicht nur eine..

      • Avatar

        PK

        10. November 2017 09:59 at 09:59

        ja, etwas ungewöhnlich war nur das wirklich sehr starke Kaufinteresse gestern an der WS. Das ist aber eben nötig um der zweiten Welle den richtigen Schub zu geben. Die kurzfristigen Shorts sind nämlich gestern im Zuge der Aufwärskorrektur alle wieder rausgeflogen.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          10. November 2017 10:19 at 10:19

          @PK, aber so stark scheint mir das Kaufinteresse an der Wall Street nicht gewesen zu sein – die Erholung war eher langsam und kontinuierlich, nicht sehr impulsiv. Oder wie Rüdiger Born sagen würde: „wacklig“. Ich habe gestern meinen Russell-Short in Käufer-Hände übergeben und wäre daher froh, noch einmal höher reinzukommen, zumal saisonal nach dem ersten Drittel im November eine schwache Zeit an der Wall Street ist historisch gesehen. Allerdings wird es dann Ende November fast immer bullisch..

          • Avatar

            PK

            10. November 2017 10:47 at 10:47

            gefühlt habe ich den Eindruck, daß die Tage um Thanksgiving sehr bullisch sind, rein statistisch ist der Effekt aber nur 0.03%+ für die 2 Tage rund um den Turkey Day…
            Ich war ja short in Russel Calls und hab die gestern auch geschlossen.
            Aktuell bin ich aber seit heut morgen short im ES Future.

  2. Avatar

    Beobachter

    10. November 2017 11:11 at 11:11

    Wo ist eigentlich der Gerd,hat er sich an den DAX -Gewinnen verschluckt oder ist er im Winterschlaf u.hat den Wecker bei DAX 12400 (. 200 Tageslinie ) gestellt ?

    • Avatar

      Michael

      10. November 2017 11:19 at 11:19

      Wenn ich mich recht entsinne, hat Gerd die meisten sein Shorts lange vor dem 26.10.2017 (also unter 13.137 Punkten aktuell) platziert, sodass man nicht wirklich von Gewinnen sprechen kann. Die Verluste sind vielleicht nicht mehr ganz so fatal, würde die Lage besser beschreiben.

    • Avatar

      Gerd

      10. November 2017 11:56 at 11:56

      Ja, grüß dich, Beobachter, schön, dass du nachfragst. Nach meinem letzten Posting an dich hab ich ja auch nichts gehört. War doch auch viel zu spannend, um zu schreiben.
      Ich sagte ja, dass ich short bleibe bis „13200 oder kurz darüber“.
      „Kurz darüber“ war bei mir dann leider schon 13260. Nachdem er kurz drunter, drüber, drunter war, habe ich das nervlich nicht durchgehalten und habe glattgestellt.
      Ich weiß nicht wie ihr das macht? Ich hätte mich doch in meinen Allerwertesten gebissen, wenn der Dax wieder ruck zuck 100 Punkte zugelegt hätte. So habe ich natürlich mehr als 100 Punkte nach unten „verschenkt“.
      In dem individuellen Fall wäre wohl ein Stop mal richtig gewesen. Aber es war von der Punktzahl her für mich trotzdem ausgezeichnet.

      Aber jetzt mal Butter bei die Fische. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du den Gewinn noch laufen lässt. Wer hat denn, selbst als Superbär, denn Mumm die Gewinne zu riskieren, indem er weiter auf einen Crash von vielleicht 1000 Punkten wartet?
      O,k., da wären wir wohl wieder beim „Stop“ – anders geht das sicher nicht..

  3. Avatar

    Gerd

    10. November 2017 12:46 at 12:46

    Für alle Interessierten und Nichtinteressierten:
    was Sie schon immer niemals nicht wissen wollten – ich sags trotzdem.

    Meine DAX-Verluste aus den Shorts vom Jahresanfang hatte ich im Juli schon endgültig abgeschrieben.
    Der letzte Short war einer, den ich für 13500 so nebenbei vorher angekündigt hatte.
    Genauso wie ich den nächsten Short schon knapp unter 13500 erneut machen werde – sofern er sich bis zum nächsten Freitag (kleiner Verfall) ergibt. Und das, obwohl ich DAX-Optimist bin.

    Ach ja, im SuP bin ich tatsächlich seit Anfang Oktober short. Aber wer von den „Aktienflüsterern“ auf dieser Seite ist das wohl nicht?

  4. Avatar

    Beobachter

    10. November 2017 13:34 at 13:34

    @Gerd,da mir das Tagestraden zu aufwendig u.zu nervig ist, möchte ich lieber grössere Bewegungen mitmachen. Da du glaub auch schon mal geschrieben hast, dass die Indices oft wieder an die 200 Tageslinie korrigieren, ( ausser USA ? ) sehe ich die Chance ,dass das nächstens passieren könnte.Optimal wäre natürlich einen Teil liegen lassen u.mit einem Teil tagestraden. ( ob Short oder Long )
    Zu deinem Ausstieg : Bis jetzt wäre das immer richtig gewesen denn die die Korrekturen waren fast nie länger als 2 Tage. Wenn es jetzt anders wäre würde das vielleicht einige auf dem falschen Fuss erwischen.Da die ganze Financasino-Welt nach starken 10 Monaten auch noch nach Endjahresrally schreit könnte auch das schiefgehen.Man könnte auch sagen Gewinn sichern= glattstellen.
    MIT GEWINNMITNAHMEN HAT NOCH NIEMAND KONKURS GEMACHT.

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Aktienmärkte: Großbritanniens FTSE 100, vor einer Aufholjagd?

Wolfgang Müller

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Stehen die Aktienmärkte Großbritanniens, vor allem der FTSE 100, vor einer Aufholjagd? Knapp viereinhalb Jahre dauert das Gezerre um den EU-Austritt Großbritanniens schon, der Brexit, der mit dem Referendum vom 23. Juni 2016 eingeleitet wurde. Jetzt ist es nur noch ein Monat bis zum letzten Datum. Entsprechend gelitten haben die britischen Aktienmärkte, weil Anleger eine starke Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen auf der Insel erwarten. Eine Chance für ein Comeback international aufgestellter Titel?

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Aktienmärkte in Großbritannien: Die Einpreisung der Schwierigkeiten

Betrachtet man sich die Performance der Leitindizes verschiedener Länder, so kann man feststellen, dass die Investoren aufgrund des britischen Sonderweges einen kleinen Bogen um die Insel gemacht haben. Seit dem Referendum sahen die Entwicklungen der internationalen Aktienmärkte wie folgt aus (bis Ende November):

S&P 500 pus 73 Prozent
Dax plus 32 Prozent
CAC 40 plus 27 Prozent
FTSE 100 minus 14 Prozent

Auch die britische Währung hat unter dem Sonderweg stark gelitten, von 0,76 zum Euro auf aktuell 0,90 EUR/GBP.

Großbritanniens Schwäche ist auch ein relativ hohes Leistungsbilanzdefizit, also der Handel von Waren und Dienstleistungen mit dem Ausland. 2019 lag dieses Defizit bei 4,0 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die britische Volkswirtschaft ist auf Kapitalzuflüsse aus dem Ausland angewiesen –  aber würde eine Abwertung des britischen Pfunds nicht auch Vorteile für die Exportwirtschaft generieren?

Gibt es ein Comeback britischer Aktien?

Die ersten Fondsmanager rechnen mit einem Aufschwung des britischen „Footsies“, denn britische Aktien haben im Vergleich zu den internationalen Märkten ein 50-Jahrestief erreicht. Es gibt viele Aktien, die in der Skepsis gegenüber der eigensinnigen Politik von Premier Boris Johnson über Gebühr verloren haben. Ob aus dem Pharmasektor – es gibt auch noch andere Werte als AstraZenecca -, dem Bankensektor (mit niedrigsten Kurs/Buchverhältnissen) oder aus dem Energiebereich, der an der Wall Street gerade so ein gewaltiges Comeback gefeiert hat. BP und Shell sind Energieriesen, die aber sehr von der Entwicklung des Ölpreises abhängen.

Für 2021 sind Fondsmanager der Hoffnung, dass die Bewertungslücke zu Europa wieder etwas geschlossen wird. Vor allem wenn es zu einem Handelsabkommen mit der EU kommen sollte. Außerdem darben derzeit viele britische Aktien im Sammelindex FTSE 100, die als Global Player ihre Gewinne außerhalb Großbritanniens einfahren. Mitgefangen, mitgehangen – aber wie schnell sich die Aktienmärkte umorientieren können, haben wir in letzter Zeit bei der Branchenrotation zwischen Growth und Value beobachten können. Auf der anderen Seite gilt es zu bedenken, dass Empfehlungen von Investmentbanken wie Morgan Stanley eigentlich nur bedeuten können: man hat schon einen Fuß in der Tür.

Fazit

Die Aktienmärkte und damit zahllose Investoren hatten Zeit genug, um die wirtschaftlichen Konsequenzen des britischen Sonderwegs in die Kursentwicklung einfließen zu lassen.

Was ist also, wenn es doch nicht so schlimm kommt, wie man es vorsorglich bedacht hat? Oder wenn es doch noch eine Lösung auf den letzten Drücker gibt? So oder so dürfte der 31. Dezember nicht mehr viel an großen negativen Überraschungen liefern, die Zeit bis zum Jahresende bleibt aber spannend. Beim Kampf um die Impfstoffzulassung, beim Fight um eine Jahresendrally für die Aktienmärkte – und um die Jahresperformance in der aktiven Fondsbranche und beim ersten Vortasten auf aussichtsreiche Investments für das Jahr 2021.

Die Aktienmärkte Großbritanniens: Potential für den FTSE 100 nach dem Brexit?

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