Folgen Sie uns

Aktien

Der Crash am Aktienmarkt ist Gift für die US-Wirtschaft

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Skyline von New York - ein Crash am Aktienmarkt ist im Gange

Seit dreieinhalb Wochen befindet sich der Aktienmarkt im Abschwung. Heute Morgen tauchten wichtige Indizes sogar kurzfristig ins Bärenmarkt-Terrain ein und erlebten einen regelrechten Crash. Speziell in den USA wird die Vernichtung von Vermögenswerten in dieser Dimension zu einem Risiko für die Realwirtschaft. Die Geld- und Fiskalpolitik muss schnell reagieren, um eine Abwärtsspirale zu verhindern.

Der Crash am Aktienmarkt droht eine Rezession auszulösen

Wie heißt es so schön: Da hat man schon kein Glück und dann kommt noch Pech dazu. Als hätte die Welt nicht schon genug Probleme mit der Coronavirus-Epidemie, der globalen Überschuldung, den Handelskriegen sowie diversen Vermögenspreisblasen, kommt nun auch noch der Ölkrieg als Belastungsfaktor oben drauf. Für die Aktienmärkte ist dieser giftige Cocktail schlicht zu viel und die Märkte verlieren so stark und so schnell an Wert, wie zuletzt während der Finanzkrise. Beim deutschen Leitindex DAX ist der heutige Tagesverlust sogar der größte seit dem Crash im Jahr 2001.

Der amerikanische Aktienindex Dow Jones Industrial Average tauchte heute Morgen sogar ins Bärenmarkt-Terrain ab, verlor also mehr als 20 Prozent gegenüber den erst jüngst erreichten Höchstständen vom 12. Februar 2020. Wie es nun weitergeht, hängt primär von den Maßnahmen der Geld- und Fiskalpolitiker ab. Von unbürokratischen Überbrückungskrediten für Unternehmen bis bin zu massiven Zinssenkungen und der Liquiditätsflutung der Märkte ist alles denkbar und hilfreich, um die Spirale aus schlechten Nachrichten und abstürzenden Kursen, die wiederum schlechte Nachrichten erzeugen, zu durchbrechen.

Wehe, der US-Konsument verliert das Vertrauen in die „Greatest Economy in History“

Wie gefährlich das Ausbluten der Aktienmarktwerte für die US-Wirtschaft ist, erläuterte kürzlich der Analyst und Gründer der Investment-Firma FFTT, LLC anhand der Auswirkungen auf die Verbraucherausgaben in den USA. Fast zwei Drittel der gesamten US-Wirtschaft bestehen aus Konsum. Und dieser Konsum ist abhängig vom Wohlstandsgefühl und der Fähigkeit der Verbraucher, ihre aufgeblasenen Vermögenswerte zu beleihen und ihrer Bereitschaft, die eigene Verschuldung noch weiter nach oben zu treiben.
Gromen rechnet vor, dass die Nettokapitalgewinne zuzüglich steuerpflichtiger Ausschüttungen aus den in den USA sehr stark verbreiteten, steuerlich privilegierten Aktiensparplänen, bekannt als 401(k), ca. 200 Prozent des jährlichen Wachstums der persönlichen Konsumausgaben in den USA ausmachen.

Das bedeutet zwar nicht automatisch, dass die Amerikaner von ihren Aktiensparkonten regelmäßig Geld für den Konsum extrahieren, aber der Vermögenszuwachs spielt eine große psychologische Rolle bei dem Vertrauen in die Konjunktur und die eigene finanzielle Zukunft. Gromen argumentiert, dass die US-Wirtschaft „mathematisch nicht steigen kann, wenn die Vermögenspreise fallen“. Genau das tun die sie aber momentan, und zwar sehr massiv. Die in Kürze wieder zur Veröffentlichung anstehenden Verbrauchervertrauensindizes und Einzelhandelsumsätze werden erste Spuren der fallenden Aktienpreise aufweisen. Doch mit jedem Tag, den Dow Jones & Co. fallen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer konsuminduzierten Rezession in den USA.

Weitere negative Auswirkungen durch den Crash

Neben dem Verbraucher leiden aber auch andere Wirtschaftssubjekte unter dem Crash. Im Zuge der Panik steigt die Risikoaversion deutlich an. Die Bereitschaft, Unternehmen mit geringer Bonität Geld zu leihen, nimmt im Gegenzug deutlich ab. Die Aktivitäten im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A) sind stark rückläufig, ebenso wie die Bereitschaft der Manager, Aktien der eigenen Unternehmen zurückzukaufen. Obwohl Letzteres zu den momentan günstigeren Preisen mehr Sinn machen würde als noch vor drei Wochen. Aber die Verunsicherung ist eben allgegenwärtig – auch in den Teppichetagen der Aktiengesellschaften. Besonders gefährlich ist der Stress im US-Bankensystem. Erst heute Morgen sah sich die US-Notenbank Fed gezwungen, ihre Liquiditätsspritzen für den Repo-Markt wieder drastisch auszuweiten. Die über Nacht zur Verfügung gestellte Geldmarktliquidität wurde von 100 auf 150 Mrd. US-Dollar erhöht. Die länger laufenden Repo-Geschäfte unterstützt die Fed nun mit 45 statt zuvor nur 20 Mrd. US-Dollar.

Außerdem drohen durch den Einbruch beim Ölpreis nun reihenweise Firmenpleiten im US-Fracking-Sektor und damit einhergehend massive Kreditausfälle. Dies würde den Zugang zu den Kapitalmärkten für alle Unternehmen erschweren. Die Spreads zwischen US-Staatsanleihen und US-Unternehmensanleihen geringerer Bonität (BBB) haben sich bereits massiv ausgeweitet, was die Fremdkapitalkosten signifikant erhöht. Für Firmen, die schon bisher kaum in der Lage waren, ihre Fremdkapitalkosten zu verdienen, ist der jetzige Crash und seine Folgen existenzbedrohend.

Die bisher von der Fed ergriffenen Maßnahmen werden daher nicht ausreichen, um die Märkte zu beruhigen und das Überschwappen der Panik an den Finanzmärkten auf die Realwirtschaft zu verhindern. Die Marktteilnehmer gehen mittlerweile laut dem Wirtschaftssender CNBC zu 76 Prozent von einem Absenken des US-Leitzinses auf 0-0,25 Prozent noch im März aus. Gut ein Sechstel der Marktteilnehmer erwartet bis Juli dieses Jahres sogar Negativzinsen.

Fazit und Ausblick

Bislang schien der US-Aktienmarkt immun zu sein gegen die realen Belastungsfaktoren von Coronavirus bis Handelskrieg. Doch seitdem die Seuche amerikanischen Boden erreicht hat und die ökonomischen Auswirkungen langsam spürbar werden, macht sich Unsicherheit bezüglich der erhofften Unternehmensgewinne breit und dem aufgeblasenen Markt für Unternehmensanteile entweicht zügig heiße Luft. Durch den radikalen Verfall der Ölpreise und den Crash am Aktienmarkt droht über negative Vermögenseffekte für Konsumenten und den deutlich schwierigeren Zugang für Unternehmen zum Kapitalmarkt die Realwirtschaft signifikant in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Nun sind die Geld- und Fiskalpolitiker gefragt, mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern. Dabei muss die Devise lauten: „Klotzen, nicht kleckern!“

22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    9. März 2020 21:18 at 21:18

    Merke: Auf FMW gibt es zwei Fraktionen.
    Fraktion 1: Lasst den Märkten freies Spiel. Mit Korrekturen werden Fehlentwicklungen bereinigt.
    Fraktion 2: Greift ein, wenn es nach unten geht durch Notenbanken/Konjunkturprogramme/Staatshilfe/Schecks/Helikoptergeld.

    Fragen an Fraktion 2:
    Warum muss eine Wirtschaft IMMER wachsen?
    Warum muss ein Index IMMER nach oben gehen?
    Warum müssen Konsumenten auch ohne Arbeitsentgelt IMMER konsumieren müssen?
    Warum muss es IMMER so weitergehen wie bisher?

    Erklären Sie mir die Gesetze der Gestützten und Gelenkten Wirtschaft?
    Ich verstehe diese nicht!
    Erklären Sie mir, ob ich, wenn meine Wertanlagen einbrechen, Staatshilfe bekomme – und wo es diese gibt.
    Erklären Sie mir, wo ich Staatshilfe für Umsatzeinbußen beantragen kann?

    Wenn Sie mir all dies nicht erklären können, dann bitte:
    NERVEN Sie mich und andere Leser nicht mit Ihrem ewigen Mantra, dass die Geldpolitik es richten soll.
    Wir haben WIRTSCHAFT, nicht PLANWIRTSCHAFT!
    Danke!

    • Avatar

      NURZURERINNERUNG

      10. März 2020 02:28 at 02:28

      Ganz einfache Erklärung: Ohne Intervention „Sudden Death“ der überschuldeten Weltwirtschaft. Planwirtschaft ist längst Realität. Wenn Sie das nervt, bitte einfach weitersurfen.

      • Avatar

        Hesterbär

        10. März 2020 09:05 at 09:05

        @NURZURERINNERUNG
        Wenn jemand wie Sie nicht den Schneid hat, sich zu erkennen zu geben und – wie viele es hier machen – immer wieder unter neuen Kommentatornamen auftreten, ist das ja schon mal peinlich genug, oder?

        Ihre Erklärung ist zwar richtig, zeigt aber eben auch, dass Sie sich der verantwortungslosen Politik der Notenbanken nicht nur unterordnen und sie als gegeben hinnehmen, sondern die, die berechtigte Kritik daran üben, dann auch noch unterbuttern. Ich denke, Sie sind es, die weitersurfen sollten und zwar ohne solche dummen Kommentare zu hinterlassen.

    • Avatar

      Freiwirtschaftler

      10. März 2020 03:20 at 03:20

      @Macwoiferl, es gibt sogar drei bis vier Fraktionen. Die dritte ist die, die Fraktion 1 solange unterstützt, bis sie erkennt, dass zu viel freies Spiel an freien Märkten zu irreversiblen Fehlentwicklungen führen kann und muss. Die vierte ist die, die nach diesem Versagen jammert und heult und alle Schuld von sich weist, indem sie Schuldzuweisungen in längst vergangenen Konstrukten wie Kommunismus und Planwirtschaft sucht.
      Bitte!

  2. Avatar

    frank

    9. März 2020 22:31 at 22:31

    Die FED schweigt, Trump schweigt, die EZB schweigt. Schon sehr erstaunlich und beängstigend. Wieso schweigen alle?

  3. Avatar

    Hesterbär

    10. März 2020 01:51 at 01:51

    Berechtigte Fragen von @MACWOIFERL und @FRANK
    Die Notenbanker, Trump und unzählige andere Politiker und die ganze Bullen-Fraktion merken gerade, dass sich ihre Scheinwelt auflöst, sich ihre Reden als dummes Geschwätz entlarven und sie von der Realität eingeholt werden. Und wenn man darüber hinaus von marktwirtschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung hat, ist es für diesen Personenkreis in der Tat wirklich besser, einfach die Klappe zu halten, wenn man insbesondere bedenkt, welchen Schaden sie angerichtet haben.

    • Avatar

      sabine

      10. März 2020 13:05 at 13:05

      Ich glaub, die meisten wissen sehr wohl, daß die Party irgendwann zuende ist. Aber warum soll man nicht mitspielen, solang es funktioniert? Keiner weiß, wann es zuende ist.
      a) Die Geldscheine haben nur Papierwert, sind ungedeckt. Das nicht existierende Fort Knox Gold kann man beruhigt vergessen, da niemand es wegen Terrorgefahr sehen darf und es auch für das ganze (Giral!)geld gar nicht reicht. Und wir Deutsche, wie fast alle Länder, müssen unsere Währung mit US-Dollars absichern, die wiederum mit diesem Nicht-Gold abgesichert sind.
      Das weiß doch jeder in den höheren Etagen. Darum kauft Rußland/China auch Gold; für die Zeit danach!
      b) Man lebt real gut in dieser Finanzscheinwelt, kauft dicke Autos, macht fett Urlaub usw.
      c) Das Schweigen der Wölfe ist nur ein abwarten und sich ausrichten auf eine eventuell neue Situation. Wars das jetzt schon oder gehts noch weiter?

      Ich glaub, halb halb. Die Ausbreitung ist viel schneller als gedacht, die Panik plötzlicher, dafür aber auch relativ schnell wieder vorbei, mit großen Scherbenhaufen. Wie bei Tsunamis. Das ist auch nicht das Ende der Welt, aber einiges wird verwüstet. Und es sind (leider) nicht unbedingt nur die Zombiefirmen, die pulverisiert werden.

      • Avatar

        Hesterbär

        10. März 2020 16:00 at 16:00

        @Sabine
        Unter den Notenbankern und Politikern gibt es zwei Fraktionen. Die eine Fraktion weiß genau, dass die Party irgendwann zu Ende ist und feiert sie zum eigenen Vorteil und zu Lasten der Allgemeinheit so lange, bis sie eben zu Ende ist. Das sind die Verantwortungslosen, Korrupten, Rückgratlosen und Lügner. Die andere Fraktion glaubt tatsächlich daran, man könnte dauerhaft mit Gelddrucken jedes Problem lösen. Das sind die Dummen. Es gibt zwar noch eine kleine dritte Fraktion, nämlich die der Verantwortungsvollen und Rechtschaffenden mit hohem Sachverstand und Intelligenz ausgestattet, die aber wird von den beiden anderen Fraktionen regelmäßig niedergeknüppelt.

        Es wird leider nicht so sein, dass wir einen Tsunami erlebten und es jetzt vorbei ist. Wir erleben derzeit nur den Anfang vom Ende unseres Geldsystems, vorzeitig ausgelöst von einem Virus namens Corona. Was wir bisher an den Börsen sehen, ist nur ein laues Lüftchen. Der Sturm kommt noch.

        • Avatar

          Columbo

          10. März 2020 21:03 at 21:03

          @Hesterberg

          „…Was wir bisher an den Börsen sehen, ist nur ein laues Lüftchen. Der Sturm kommt noch…“

          Man sollte vielleicht dazuschreiben, was dieser Sturm bedeutet. Nicht für die Aktionäre oder Investoren, sondern für alle. Wenn der kleine Angestellte morgen kein sauer erarbeitetes Geld mehr abheben kann, weil die kleine Sparkasse oder Volksbank pleite ist. Wenn die Wohnung kalt wird, weil kein Gas mehr kommt. Wenn der Nachbar Ihnen den Schädel einschlägt, weil er weiß, daß Sie Goldmünzen in der Wohnung versteckt haben. Übertrieben? Unrealistisch? Phantastereien? Das ist das von Ihnen so gerne zitierte Ende unseres Geldsystems.
          Wäre nett, wenn Sie mal was dazu schreiben würden.

          • Avatar

            Marktbeobachter

            11. März 2020 07:19 at 07:19

            @Columbo. Guter Vorschlag.
            „Der große Bruder der Corona-Panik ist der Crash-Prophet. Beide sind einander in masochistischer Innigkeit zugetan. Während der eine vor dem Virus zittert, spürt der andere wie die Erregung in ihm aufsteigt. Der eine fürchtet den Absturz, auf den der andere spekuliert.“
            So schrieb gestern Gabor Steingart in seinem Morning Briefing. Passt genau, wie die Faust aufs Auge zweimal für @Hesterberg, der eigentlich immer nur mit Negativmeldungen auffällt. Er möchte anscheinend den totalen Einbruch des Geldsystems, nicht erkennend, was das auch für ihn bedeuten würde.

    • Avatar

      Roberto

      10. März 2020 15:30 at 15:30

      @Hesterbär, wooow ist das cool hier. Wir hier in diesem Forum haben aber die Weisheit der Finanzen und Wirtschaft bestimmt mit den Löffeln gefressen. Wir hier wissen alles bestimmt besser als all die Chefs der Notenbanken. Diese „dummen“ Notenbanker haben alle doch überhaupt keine Ahnung. Gut das WIR uns haben….dann……hmmmm ??????????

      Unfassbar was Leute so von sich geben, wenn sie so anonym, alleine und unbeobachtet an ihrem Rechner sitzen….:-(

      • Avatar

        Markus Fugmann

        10. März 2020 15:39 at 15:39

        @Roberto, gleichwohl muß man natürlich sagen, dass sich vor allem die Fed nicht mit Ruhm bekleckert hat – Ende 2018 noch Autopilot und Zinsanhebungen, dann im Januar 2019 die Wende mit dann drei Zinssenkungen obwohl die US-Wirtschaft doch so stark sei, dann letze Woche die 0,5%-Senkung weil die Wirtschaft doch richtig stark sei weswegen man als Vorsichtsmaßnahme die Zinsen senken müsse.
        Also die Prognose-Kraft der US-Notenbank ist nicht sehr gut ausgeprägt, vorsichtig formuliert. Die von @Hesterbär halte ich da für besser!

  4. Avatar

    Knallfrosch

    10. März 2020 07:01 at 07:01

    @ Macwoiferl, richtig, es gibt Leute die meinen, das Rezept das in die Scheisse geführt hat, müsse in immer stärkeren Dosen angewendet werden, nur um den noch grösseren Knall hinauszuschieben.
    Welch ein Verständnis von Wirtschaft!
    Z.B. Negativzinsen in USA, Das Rentensystem in den USA ist kalkuliert mit ca.7% Rendite. Aktien,Immos ,Anleihen, ALLES IST AUSGEPRESST. Das geht in Richtung Argentinien, die nächste Generation muss Alles bezahlen mit sehr hohen Zinsen.

    • Avatar

      sabine

      10. März 2020 13:08 at 13:08

      Wie weiter oben gesagt, die „Leute“ glauben nicht das, was sie sagen, sondern predigen es. Schuldenkrise mit noch mehr Schulden retten.
      Solang die Märkte es glauben und wollen, paßt alles. Und es paßt dann auch wirklich alles. Die Leute vertrauen, legen weiterhin ihr Geld in die Märkte usw.

  5. Pingback: Aktuelle Meldungen vom 10. März 2020 | das-bewegt-die-welt.de

  6. Avatar

    Macwoiferl

    10. März 2020 15:56 at 15:56

    @Roberto, weil du mich auch ansprichst:
    Vielleicht hilft sachliche Realitätssicht statt eines infantilen, geistig-mentalen Kotaus vor den vermeintlichen „Experten“.
    Wie ich noch Kind war hatte ich auch solchen Respekt vor dem Mann im weißen Kittel namens „Dr. Best“, der mir mit sachlich-ernster Miene seine Zahnbürste „empfohlen“ hat als der Weisheit letzter Schluss.
    Spätestens nach der Uni war mit jedoch klar, dass überall nur mit Wasser gekocht und mit Meinungen experimentiert wird und die meisten Vorgänge auf das Trial-And-Error-Prinzip aufgebaut sind.
    Markus Fugmann führt ja zu Recht die plötzlichen Volten und Kehrtwenden der so „weisen“ und „allwissenden“ Notenbänker vor Augen – die eben davon zeugen, dass jene „Experten“ auch nur herumprobieren.
    Ein Phänomen unserer Zeit ist die Gutgläubigkeit der meisten, die auf den „Tagesschau“-Onkel vertrauen und ihre Zahnbürste bei Dr. Best kaufen weil sie denken, hier ein hochwertiges medizinisches Produkt zu erwerben.
    Ich glaube, ein gesundes Misstrauen, kritisches Hinterfragen & Analysieren, abwägen, Meinungen äußern und diskutieren bringt die Menschheit weiter als ein bloßes Urvertrauen auf „weise Menschen im weißen Kittel“.
    Viele hier haben selbst erfolgreiche Depots laufen.
    Sie wissen schon was sie hier posten und zur Diskussion stellen.

  7. Pingback: Der Crash am Aktienmarkt ist Gift für die US-Wirtschaft – Unser Geld- und Zinssystem

  8. Avatar

    Robert

    10. März 2020 17:04 at 17:04

    Wenn hier doch sooooo viele Experten in Sachen Notenbankpolitik sich rumtummeln, habe ich keine Ahnung warum die sich nicht einfach mal um solche Posten bewerben. Sich hier hinzustellen und diese Menschen, die bestimmt nicht Notenbankchefs geworden sind, weil sie so tolle Forumsbeiträge geschrieben haben, aufs aäßertse zu beleidigen und ihnen klugheit absprechen, ist doch so schön einfach. Ja klar, diese Menschen haben bestimmt vorher irgendwelche Supermarktregale eingeräumt bevor sie diese Posten eingenommen haben. Nein , auf keinen Fall studiert und schon gar nicht Wirtschaft. Wirtschaft ändert sich täglich und schneller als man denkt. Und wie man sehen kann gibt es immer unvorhergesehen Situationen die dann eine andere Politik bedürfen, als es vielleicht gestern noch war. Wo ist das Problem ???? Diese Menschen zu kritisieren während man sich zu Hause im warmen gemütlich macht ist doch so billig, das es kaum billiger noch geht. Für mich sind all diese Kritiker hier in diesem Forum nur halbwissende Möchtegern Fachleute, die in Wahrheit nur das schreiben was irgendwann mal irgendwo in den Tiefen des Internets aufgegriffen haben. Ja, ich verallgemeinere das sogar, weil ich von einem klugen und objektiv denkenden Menschen erwarten kann sich nicht in die Reihe der Steine werfenden zu stellen. @Fugmann: Sie zweifeln also die Kenntnisse der Notenbanker an und verweisen darauf das die mit ihren Prognosen alle falsch gelegen haben. Sehr schön, aber wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen….oder wie lange haben Sie gebraucht bis endlich ein Virus Ihnen recht gegeben hat. Schade…nicht mal die Wirtschaft selbst ( die ich auch nicht gerade für stark halte ) hat es ausgelöst, sondern ein kleiner Virus. Und darauf können Sie jetzt ja sehr stolz sein. Und nun haut alle in die Tasten …ich freue mich schon auf die Kommentare. und vor allem auf die bleidigenden…was anderes kann ich hier sowieso nicht erwarten. Aber amüsant ist es…das muß ich zugeben …:-)

    • Avatar

      Macwoiferl

      10. März 2020 18:22 at 18:22

      Ich muss eher zweifeln als beleidigen.
      Ich schicke dir jetzt gleich eine Gitteransicht.
      Nenne mir alle Buchstabenfelder auf denen du eine Ampel siehst.
      Wenn alle richtig genannt sind schicke ich dir einen grünen Haken:
      ja, du bist kein Robot und auch kein Troll, sondern echt.
      Und ja, ich sitze hier bei einem heißen Tee und mir ist wohl.
      Besser als vor einem Mikro zu stammeln (morgen ist FED-Tag, übermorgen EZB) und nicht wissen was tun.
      Aber etwas sagen zu müssen.
      Ansonsten Robert, chill mal.
      Das Leben ist schön! :-)
      Trotz alledem!

    • Avatar

      leftutti

      11. März 2020 20:18 at 20:18

      @Roberto
      ….oder wie lange haben Sie gebraucht bis endlich ein Virus Ihnen recht gegeben hat. Schade…nicht mal die Wirtschaft selbst ( die ich auch nicht gerade für stark halte ) hat es ausgelöst, sondern ein kleiner Virus. Und darauf können Sie jetzt ja sehr stolz sein.

      Man könnte es auch anders formulieren: Da hat es nun tatsächlich ein Virus gebraucht, bis die Märkte endlich begriffen haben, dass die Wirtschaft nicht gerade stark ist und dass die (US-)Aktien 35 bis 40% überbewertet sind. Hat das Coronavirus evtl. positive Auswirkungen auf den Verstand studierter Volkswirte oder Investment-Profis? Meiner Meinung nach ist Kritik an den Notenbanken durchaus angebracht, weil denen im Prinzip nichts anderes einfällt, als Zinssenkungen und Geldfluten. Vor dem Virus, während des Virus und sicher auch nach dem Virus. Man hat sich seiner Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Aufschwunges weitgehend beraubt und trotz aller Daten und Fakten nicht erkannt, dass man eher Ursache und Symptombekämpfer zugleich war.

      Sie klingen nervös, aufgeregt, schnappatmend, schwer nach Frust und Margin Call. Was aber eigentlich nicht sein kann, da Sie Daytrader sind und den Charts folgen. Als Bull-Bär haben Sie sicher erfolgreich an den Kursbewegungen der letzten drei Wochen partizipiert. Gratuliere! Ich wünsche Ihnen und allen Tradern weiterhin gute Geschäfte, viel Gesundheit und eine virenfreie Zeit.

  9. Avatar

    Altbär

    10. März 2020 17:06 at 17:06

    @Roberto, längere Zeit wegbleiben, dann zurückkommen u.sofort die gut liegenden Realisten kritisieren ist nicht sehr diplomatisch.Ein anderer bekannter Hochflieger hat das auch gekonnt.
    Ist nicht sehr geschickt , vor allem der Zeitpunkt. Die Nichtnotenbankgläubigen wurden doch oft von dir verhöhnt.

  10. Avatar

    Pessi-Mist

    11. März 2020 12:34 at 12:34

    @ Marktbeobachter, UND DER DUMME BRUDER, ist derjenige der meint, die Notenbanken( Staat) müsse um jeden Preis Alles retten um in 2Jahren bei DOW Jones 50 000 u.doppeltem Schuldenberg einen noch grösseren Absturz zu provozieren. MMT = Harikiri der ganz Schlauen.
    Im Gegensatz zu vielen Kritikern gratuliere ich wieder einmal dem Hesterbär, hat er ziemlich sicher mit seiner
    Einstellung ein schönes Sümmchen gewonnen.
    Da gibt es viele Profis mit langen Erfahrungen, die gemäss Kommentaren wieder einmal voll auf dem falschen Fuss erwischt wurden. Ein bekannter Bänker, der mir als immer sehr bullisch auf die Nerven ging,
    rät jetzt den Privatanlegern den Computer abzustellen u.mehrere Wochen wegzuschauen? ?
    Während sie selber rund um die Uhr daran sind den Schaden zu begrenzen, lassen sie die Kunden voll in die Scheisse laufen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Coronakrise: Warum stehen die Aktienmärkte noch so hoch?

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Coronakrise errreicht einen Hochpunkt nach dem anderen – und viele reiben sich derzeit verwundert die Augen: Warum stehen die Aktienmärkte so hoch, angesichts der schlechtesten Konjunkturaussichten in den vergangenen 100 Jahren? Gerade mal 20 bis 25 Prozent im Minus und nur leicht im Bärenmarkt. Spinnen die Börsianer – oder sehen Sie etwas anderes, was man aus den gegenwärtigen Daten nicht entnehmen kann? Hierzu ein paar Argumente aus der bullishen Sicht der Märkte.

Coronakrise: Was bringt uns das zweite Halbjahr?

Aus der Sicht der Börsen geht es fast nie um die Gegenwart oder die nahe Zukunft. Aktienmärkte fragen, wie sieht es in einigen Monaten aus? Also haben wir im Spätsommer 2020 noch Millionen von Coronainfizierten in den USA und ein Vielfaches davon an Arbeitslosen im Gefolge der Coronakrise? Das scheint sich in den Kursen derzeit niederzuschlagen.

Viele könnten von einer falschen Grundprämisse ausgehen.:Was nicht beachtet wird beim Vergleich mit früheren Rezessionen, selbst mit der von 1929 ist, dass es noch nie ein Situation gab, in der die Wirtschaft staatlich verordnet in Teilbereichen so auf null heruntergefahren wurde (und auch absehbar wieder hochgefahren wird).

Nicht einmal im Zweiten Weltkrieg wurde in den USA einem Friseur, einem Bäcker, einem Hot-Dog-Verkäufer u.a. die Arbeit untersagt. Das heißt aber auch, dass die kommenden Tage des Lockdowns alles überbieten werden, was es an kurzfristigen (!) Wirtschaftsindizes wie Arbeitslosenanträge, Verbrauchervertrauen etc. je gebeben hat. Klar, vermutlich erleben wird bald,  dass es wegen der Coronakrise in den USA 25 Millionen Arbeitslose geben wird –  in einem Land mit einer Hire-and-Fire-Mentalität. Aber Covid-19 hat ein natürliches Ende. Und dann wird es kurzfristig Anstiegsdaten aus tiefem Niveau geben, wie es sonst nur in Aufbauphasen nach einen Bombenkrieg möglich ist – einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt bereits China mit seinen Einkaufsmanagerindizes.

Beispiel Deutschland

Wir haben bereits in dieser Woche R-0 erreicht (Feststellung Robert-Koch-Institut): das heißt, ein Infizierter steckt nur noch einen Menschen an. Vor drei Wochen lag dieser Wert bei 3-7 und damit noch deutlich höher. Bereits in wenigen Tagen/Wochen wird sehr wahrscheinlich die Zahl der „active cases“ sinken und dann die ersten Maßnahmen der Integration ins Arbeitsleben erfolgen. Die Epidemiologen dürfen nur nicht zu früh Entwarnung geben, sonst würde durch Leichtsinn der ganze Effekt zunichte gemacht werden und sich der Schaden der Coronakrise noch  potenzieren. Nach dem 20. April wird es in Deutschland ziemlich wahrscheinlich mit einer leichten Exitstrategie losgehen.

Coronakrise: Wird die Arbeitslosigkeit Bestand haben?

Die US-Börsen sehen nicht mehr auf den Mai, in dem die schlechtesten Arbeitslosenzahlen seit 1930 kommen werden, sondern sie blicken vermutlich auf den Sommer und später. Deshalb fallen sie auch zur Zeit nicht so stark, trotz der schlechtesten Arbeitslosenzahlen, die man sich ausmalen kann. Man erwartet bereits das Schlimmste und wenn Goldman Sachs von 25 Millionen im Mai spricht, so ist das weitgehend schon eskomptiert. Sonst müssten die Börsen schon weit über 50 Prozent ihres Wertes verloren haben. Das ist ein Grund, warum die Aktienmärkte derzeit nicht in die Tiefen fallen, die dem aktuellen Wirtschaftseinbruch durch die Coronakrise entsprächen. Der Zukunftsaspekt der Börse und als zweiter Grund das 10 Billionen-Dollar-Rettungspaket weltweit, was den Konsum vor einem totalen Kollaps bewahrt.

Was einige Investoren immer noch unterschätzen, ist die absolute Hemmungslosigkeit, Schmerzfreiheit oder Radikalität der US-Regierung, um den US-Konsum zu retten. Wenn das 4 Billionen-Dollarpaket für die Coronakrise nicht ausreicht, wird man eben noch weitere Billionen hinterherschieben: es ist ein Wahljahr und Donald Trump wird ohne Rücksicht auf Verluste alle fiskalpolitischen Mittel einsetzen.

Dass er damit die Verschuldung der USA in gefährlichste Dimensionen anheben wird, das kümmert ihn bisher noch wenig. Schließlich hat er wohl den stärksten Glauben Aller in die Einzigartigkeit der US-Wirtschaft und deren Leitwährung. Spricht er nicht schon dauernd davon, wie gestärkt Amerika aus der Coronakrise hervorgehen wird? Noch glauben ihm die Weltmärkte: der Dollar ist nach wie vor die Leitwährung und die Federal Reserve kann als eine der wenigen Notenbanken in unvorstellbarem Ausmaß Geld drucken. Dass das nicht ewig gut gehen kann und auch in einem Desaster enden könnte (muss?) – das steht auf einem anderen Blatt. Bisher sind die USA eine der wenigen Länder, die noch niemals einen Staatsbankrott erleben mussten. Deutschland hingegen schon derer sieben, in den letzten 200 Jahren. God bless America..

Noch ein Wort zu China: Warum sind dort im Januar/Februar wegen der Coronakrise die Aktienmärkte nicht in die Tiefe gestürzt, als eine Schlüsselindustrie, die Automobilbranche, mit 92 und 80 Prozent Rückgang die schlechtest denkbaren Daten geliefert hat? Weil man erwartet hat, dass sich die Wirtschaft ab April/Mai von der Coronakrise wieder erholen wird. Was gerade auch geschieht.

Das ist nämlich auch für die USA der springende Punkt: Man kann doch nicht erwarten, dass die Masse der Friseure, Bäcker, Souvenirhändler (um nur ein paar einfache Beispiele zu nennen) auch in drei oder sechs Monaten noch arbeitslos sein werden. Von einem langsamen Wiedereinstieg im Flug- und Touristikgeschäft gar nicht zu reden. Die Touristikbranche steht für acht Prozent des weltweiten BIPs. Menschen werden wieder den Friseur (und viele Dienstleister, vom Masseur bis zum Fitnessstudio) brauchen.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
weiterlesen

Aktien

Automobil-Aktien: Kurse für erste, vorsichtige Käufe! – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

Dass die kapitalintensive, wettbewerbsstarke Autoindustrie in der kommenden Krise hart getroffen werden würde, war wohl fast allen klar. Als teure Konsumprodukte sind Autos das erste, auf dessen Kauf Unternehmen und Verbraucher in einer Krise verzichten. Die Überkapazitäten in der Branche tun ihr Übriges, um die Margen erodieren zu lassen. Die Frage ist, ob Auto-Aktien nach 45% Kursverlust seit Januar nun bereits eine Kaufgelegenheit darstellen oder nicht. Wie so oft in diesen Tagen mache ich diese Entscheidung am Chart fest.

Der Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts Index hat inzwischen das Hoch des Jahres 2007 deutlich hinter sich gelassen. 2007 markierte den Gipfelpunkt der vorvorherigen Boomphase. Anschließend stürzte der Kurs von rund 440 auf fast nur noch 140 Punkte. Heute bewegt sich der Index bei 294 Punkten – also mittig zwischen dem damaligen Hoch und Tief. Auf diesem Niveau sind die Aktien zwar noch keine echten Schnäppchen, aber relativ zum Gesamtmarkt gesehen immerhin schon realistischer bepreist.

Bereinigt sich der Markt, gibt es nach der Krise einen größeren Boom

Viel hängt sicherlich davon ab, wie Regierungen in der Krise reagieren. Wahrscheinlich ist, dass sie ihre nationalen Automobilhersteller auf Teufel komm raus versuchen werden zu retten. Damit würden die Überkapazitäten und der starke Wettbewerb zwischen kaum rentablen Herstellern nach der Krise weitergehen und die Margen auch künftig unter Druck setzen. Lassen es Regierungen hingegen zu, dass nicht überlebensfähige Autohersteller auch Pleite gehen können, so wie es Schweden mit Saab tat, dann könnte in der Krise eine Marktbereinigung stattfinden. Mit abgebauten Überkapazitäten und weniger Konkurrenz wäre das Geschäftsumfeld für die überlebenden Hersteller nach der Krise deutlich profitabler. Kandidaten für eine Pleite finden sich in China zuhauf. Mit Tesla haben wir aber auch einen US-Hersteller, der chronisch…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

weiterlesen

Aktien

Tesla: Autoabsatz viel besser als erwartet, Aktie vorbörslich +15 Prozent

Avatar

Veröffentlicht

am

Tesla Innenansicht

Tesla ist immer wieder für Überraschungen gut, so auch in der aktuellen Coronakrise. Wo die ganze Autobranche derzeit ächzt, da liefert Tesla heute Nacht Zahlen, die den Markt glücklich machen. Man hat im 1. Quartal 103.000 Autos produziert. Wichtig ist aber der Autoabsatz. Da waren es 88.400 verkaufte Autos. Die Erwartungen lagen laut Berichten bei knapp unter 80.000 Stück. Auch erwähnt man in seiner Mitteilung, dass die neue Fertigung in Shanghai „darüber hinaus trotz erheblicher Rückschläge“ weiterhin ein Rekord-Produktionsniveau erreicht habe. Die Tesla-Aktie notiert heute vorbörslich bei 525 Dollar. Das ist ein Plus von 70 Dollar oder 15,5 Prozent gegenüber gestern Abend!

Tesla-Aktie in den letzten 12 Monaten

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage