Devisen

Der Dollar läßt seine Muskeln spielen!

Heute ist im Prinzip der erste ernst zu nehmende Handelstag - und schon kann der Dollar wieder zulegen, vor allem gegen die QE-Währungen Euro und Yen. Damit setzt sich das Schema fort, das zum Jahresende 2016 aufgrund bestimmter Faktoren nur kurz unterbrochen war..

FMW-Redaktion

Heute ist im Prinzip der erste ernst zu nehmende Handelstag – und schon kann der Dollar wieder zulegen, vor allem gegen die QE-Währungen Euro und Yen. Damit setzt sich das Schema fort, das zum Jahresende 2016 aufgrund bestimmter Faktoren nur kurz unterbrochen war: die US-Anleiherenditen ziehen an und stärken so den Greenback vor allem gegenüber den durch ihre Zentralbanken weich gehaltenen Euro und Yen. John Hardy erwartet daher weitere Stärke des Dollars, die jedoch nicht das ganze Jahr 2017 anhalten dürfte:



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3 Kommentare

  1. Und trotz der Dollar-Stärke und der steigenden Zinsen springen Gold und noch stärker Silber an! Was ist denn da im Busch?

    1. Seit Aufhebung des Goldstandards am 15.08.1971 in den USA steigt der Goldpreis aufgrund der wundersamen Geldvermehrung per Mausklick. Und zwar vom 15.08.1971 von 35,00 US-Dollar je Feinunze auf 1.914,50 US-Dollar je Feinunze am 23.08.2011. Das entspricht einer durchschnittlichen Verteuerungsrate aufgrund der Inflation von rund 10,36 Prozent pro Jahr.

      Warum sollte wohl eine Notenbank die Golddeckung aufheben? Und warum wird seit dem 23. März 2006 auch noch die Geldmenge M3 nicht mehr bekannt gegeben? Jetzt müßte es doch so mal allmählich bei einigen Leutchen klingel ling machen, oder?

      Ich halte es für absolut sehr unwahrscheinlich, daß die US-Giralgeld-Schöpfung per Mausklick ausgerechnet ab dem 23.08.2011 bis heute, jährlich eine andere gewesen wäre, als sie es vom 15.08.1971 bis zum 23.08.2011 mit durchschnittlich 10,36 % p.A. gewesen ist.

      Der US-Dollar dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit seit dem 23.08.2011 bis heute mit diesen 10,36 % p.A. weiter inflationiert sein und darüber hinaus immer weiter inflationieren. Das heißt, der Goldpreis hätte heute am 03.01.2017 bei 3.274,07 US-Dollar liegen müssen. Liegt er aber nicht, er liegt heute bei 1.151,04 US-Dollar.

      Was meinen Sie wohl was auf den „Märkten“ los wäre, wenn der Goldpreis sich zwischen dem 23.08.2011 bis heute, jährlich mit rund 10,36 Prozent verteuert hätte? Die Menschen hätten das Vetrauen an die Kaufkraft ihres Papier- oder Giralgeldes verloren. Und was haben wir alle in der Schule, in der Matrix-Schule gelernt?

      Die Zentralbanken sorgen für die Geldwertstabilität. Sie tun es ja auch indirekt, indem sie den Goldpreis manipulieren.

      a) weil sie es können
      b) die Geldillusion darf auf keinen Fall verloren gehen

      Wie wir alle sehen können funktioniert das ja auch prächtig. Die Lemminge schauen alle auf die schwarze Tafel mit den weißen Zahlen in Frankfurt und glauben es, was dort steht. Dabei ist doch völlig egal, ob der Goldpreis nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zustande kommt oder per Diktat mit Tastatur und Computer, um einen beliebigen Wert auf die schwarze Tafel mit den weissen Zahlen zu projezieren.

      Wenn die wundersame Geldvermehrung per Mausklick so weitergeht und das tut sie ja, dann dürfte der Goldpreis am 26.03.2074 erstmalig bei über 1 Million US-Dollar je Feinunze liegen. Vorausgesetzt der 3. Weltkrieg bricht nicht aus, es fällt kein Stein vom Himmel und unsere lieben Mitmenschen gehen für diese lächerliche Restkaufkraft von rund 1/94stel weiter arbeiten und konsumieren und glauben an die Geldillusion. Der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen. Es werden jedoch keine Berge versetzt, sondern im Hintergrund der Notenbank gigantische Berge von Eigentum umverteilt und menschliche Arbeitskraft quasi für lau eingekauft.

      Die Frage, die sich jeder hier mal stellen sollte ist : „Wieso hat die amerikanische US-Notenbank so einen exorbitanten Kapitalbedarf?“ Die Antwort darauf findet man in den Grundbüchern. In der westlichen „Wertegemeinschaft“ oder sollte ich besser schreiben „Glaubensgemeinschaft“ gibt es gegenwärtig zwei Methoden, um an Eigentum zu kommen.

      a) Aufkaufen oder Verschulden
      b) Wer sich nicht aufkaufen läßt oder verschulden will, wird militärisch erobert

      Beide Methoden verschlingen irrsinnige Summen. Sobald das Aufkaufen aller Land- und See-Flächen der Erde mit ihren Rohstoffen, Patenten, Lizenzen usw. beendet ist, ist auch die Aufgabe der US-Notenbank beendet. Die US-Notenbank benötigt dann kein Papier/Giralgeld oder Gold mehr. Das Spiel ist dann beendet. Eine Bank hat dann gewonnen. Daher trägt der Name des Spieles treffenderweise den Namen Monopoly.

      Entwicklung des Goldpreises in US-Dollar

      Preis für eine Feinunze Gold am 15.08.1971 = 35,00 US-Dollar (1:1)
      Preis für eine Feinunze Gold am 23.08.2011 = 1.914,50 US-Dollar (54,7:1)*
      Preis für eine Feinunze Gold am 03.01.2017 = 3.274,07 US-Dollar (93,5:1)

      *

      Berechnung der jährlichen durchschnittlichen Inflationsrate am Goldpreis

      15.08.1971 : 35,00 US Dollar je Feinunze Gold
      23.08.2011 : 1.914,50 US Dollar je Feinunze Gold

      Zeit in Jahren = 23.08.2011-15.08.1971 = 40,6055556 Jahre
      1.914,50 US-Dollar = 35,00 US-Dollar x 1,1035747/Jahr ^ 40,6055556 Jahre
      (1,00 – 0,8964253) * 100 = 10,35747 Prozent pro Jahr

      ^ steht für potenzieren

      Beachte : Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer bleiben vorbehalten

      Excel-Tabelle errechnet tagesaktuellen Goldpreis ohne Preisdrückungen online
      https://aufgewachter.wordpress.com/2015/12/14/excel-tabelle-errechnet-tagesaktuellen-goldpreis-ohne-preisdrueckungen-online/

  2. Falls es jemanden interessiert. Dollar to silver ratio $1006 Now per Oz. ,
    1913 $2,65 per Oz. Dollar to Gold ratio Now $9098 per Oz. , 1913 $28,76 per Oz. http://www.usdebtclock.org/index.html unter rechts.

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