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Der Markt steigt und steigt – woher kommt das?

Über Korrelation an den Märkten..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Was sind die wichtigsten Korrelationen an der Börse? Florian Homm sagt: Unternehmensgewinne, Industrieproduktion, und das Bruttoinlandsprodukt-Wachstum. Seit der Wahl Trumps sind die Börsen um 17% gestiegen, seit 2014 sogar um 73%, obwohl die Unternehmensgewinne seit fast drei Jahren stagnieren. Auch die Industrieproduktion läuft nicht besonders. Woher kommt es also? Homm hat eine Erklärung:

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    26. September 2017 14:16 at 14:16

    Er geht davon aus, daß die Notenbanken die „Bilanz schrumpfen“. Aber das ist keineswegs ausgemachte Sache, das kann selbst ein Homm nicht voraussehen.

    • Avatar

      PK

      26. September 2017 14:47 at 14:47

      vor allem eben diese Naivität anzunehmen, der Markt hätte sich nicht schon längst Gedanken gemacht welche Auswirkungen das FED Unwind auf die Zinslandschaft haben wird. Frei zugängliche Informationen sind zu jedem Zeitpunkt in den Kursen bereits drin. Also heute.
      Das bedeutet, nur eine ÄNDERUNG der Erwartung an die Handlungen der FED würde tatsächlich etwas an den Zinsen der Threasuries ändern.
      Und hier denke ich, daß der Zug genau in die gegenteilige Richtung anfahren wird.
      Die FED wird ihr bescheidenes Rückkaufprogramm, was im übrigen vom Volumen her ohnehin vollkommen lächerlich ist, nicht lange beibehalten.
      Und gerade wenn der Aktienmarkt fallen sollte, was ja durchaus möglich ist, werden die Zinsen wieder den Rückzug antreten.

      • Avatar

        Columbo

        26. September 2017 14:58 at 14:58

        @PK, will jetzt nicht schmeicheln, Sie schreiben in letzter Zeit mehr und das freut mich. Je mehr, desto besser, jedenfalls für mich.

  2. Avatar

    PK

    26. September 2017 14:34 at 14:34

    Es hat wohl einen Grund, warum er kein Hedgefondsmanager mehr ist – weil er pleite gegangen ist.

    Ich zitier mal:
    „Die Hedge Fund Manager sind der Federal Reserve super dankbar, daß sie signalisiert, daß sie den Kram (Anleihen) in 6 Monaten abverkaufen wird. Das gibt dem Hedge Fundprofi die Chance, sich früher von den Anleihen zu trennen.“

    man kann nur noch laut loslachen, was Homm da für einen Quark von sich gibt.
    Das ist eine Naivität, wie man sie von einem absoluten Börsenneuling erwarten würde. Die FED kündigt an was sie tut und ermöglicht damit also den cleveren Hedge Funds einen free Lunch.

    Man kann Homm nur empfehlen, mal Mark Thornton anzuhören, was er zur FED unwind und generell zum Wahrheitsgehalt von FED Ankündigungen zu sagen hat:
    https://www.youtube.com/watch?v=YSTwjNok38s&feature=youtu.be

    Die Leute die wirklich Geld verdienen werden in den nächsten 2 Jahren sind die, die auf wieder fallende Zinsen bei den US-Threasuries setzen. Das wird mittelfristig der Gewinnertrade sein und da wette ich drauf.
    Der Zinsanstieg ist ja aktuell keine Idee irgendwelcher cleverer Hedge Fund Manager sondern soweit common sense, daß eben genau das Gegenteil passieren wird. Lieber Florian Homm, auf den Zinsanstieg haben sich die Hedge Funds schon vor 10 Monaten positioniert und sie werden wieder falsch liegen, wie die Hedge Funds in den letzten Jahren praktisch durchgängig underperformed haben.
    Hier ist der Hedge Fund Index (Mittelwert aus allen Hedge Funds):
    https://www.barclayhedge.com/research/indices/ghs/Hedge_Fund_Index.html
    Seit 2013 also 26%, während der SP500 65% geschafft hat.

    Siehe auch die Wette von Buffet Hedgefund gegen Index.
    http://www.investopedia.com/articles/investing/030916/buffetts-bet-hedge-funds-year-eight-brka-brkb.asp

    Hat Buffet krachend gewonnen.

  3. Avatar

    Wolfgang M.

    26. September 2017 15:28 at 15:28

    Warum fällt der Dax nicht, trotz einer Wahl mit „suboptimalem“ Ausgang für die Börse, trotz Eskalation im Nordkorea-Konflikt und trotz fallender Kurse an den US-Börsen (insbesondere Nasdaq)? Vielleicht, weil er billig ist im Vergleich zu den großen Indizes. Die Investoren wollen deshalb nicht verkaufen, aber angesichts einer drohenden Korrektur an der Wallstreet und der Kriegsgefahr in NK auch nicht zukaufen. Hier nochmal Fakten, die kaum zur Sprache kommen: Die Gewinne der Dax-Unternehmen sind seit 2015 um ca. 50% gestiegen, allein in Q2 betrugen diese 39 Mrd.€ (Dax-Hoch April 2015 – 12390). Der Ifo und seine Erwartungskomponente liegen auf einem Niveau, welches eher mit 3% Wachstum korreliert u.s.w. Ich will jetzt gar nicht mehr den ausgeleierten Vergleich zwischen dem Dax-KGV und dem KGV des Bund-Futures bemühen und dem Vergleich zwischen der Dax-Dividende, verglichen mit Junk Bonds. Wie viel ist ein Cash-Depot bei der heutigen Inflation in den letzten Jahren schon gerupft worden?
    Aus meiner bescheidenen Sicht liegt es unmittelbar an den US-Märkten und D.Trump (NK), ob der Dax durchstartet.
    Aber wie sagte F. Homm, “ wenn die Fed beim Tapering demnächst Billionen $ einsammelt“! Bei 10 Mrd. monatlich beginnend!!, aber vielleicht hat der Ex-Manager auch Billionen im amerikanischen Sinn gemeint?

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Aktienmärkte: Stimulus – so sicher wie das Amen in der Kirche

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Im Artikel von Hannes Zipfel („Der Stimulus kommt garantiert!“) wird auf die überragende Bedeutung der Stimuli seitens der US-Regierung sowie der Federal Reserve hingewiesen: Ohne diese Billionen würden die so essenziellen Aktienmärkte der USA auf ganz anderen Höhen (oder besser: Tiefen) stehen.

Hierzu noch ein paar ergänzende Bemerkungen: Die Stimuli müssen kommen, angesichts der aufflammenden Pandemie, so dass der neuen (oder alten) US-Regierung sowie der Notenbank gar nichts anderes übrig bleibt, als zu „stimulieren und zu drucken“, was das Zeug hält.

Warum die Aktienmärkte Recht haben, wenn sie den Stimulus als sicher ansehen

Die offizielle Zahl der US-Arbeitslosen beträgt derzeit immer noch um die 11 Millionen Menschen. Wenn deren Unterstützung ausbleibt, wird der Konsum leiden, der 70 Prozent des US-BIP ausmacht. Die Erholung des Arbeitsmarkt wird durch die Infektionszahlen bestimmt,  und Fed-Chef Jerome Powell betont es immer wieder gebetsmühlenartig: Seinen gesetzlichen Auftrag, die Erreichung von „Maximum Employment.“

Die Coronakrise hat die amerikanischen Aktienmärkte in Mitleidenschaft gezogen: diese haben immer mehr an Marktkapitalisierung hinzugewonnen in den letzten Jahren und bringen inzwischen fast 40 Billionen Dollar auf die Waage und sind somit eine wichtige Quelle der US-Macht.

Dementsprechend ist ein nachhaltiges Absacken der Aktienmärkte nicht nur ein Problem für die oberen 50 Prozent und die Wall Street, sondern auch für die Renten-Sparpläne 401k, die Millionen Pensionäre versorgen müssen. Das ist also eine Doppel-Achillesferse der Vereinigten Staaten.

Sollte es nach einem Regierungswechsel zu einer Verweigerung der Unterstützung durch den Staat kommen, hat die blockierende Partei meiner Meinung nach bereits jetzt den schwarzen Peter für die nächsten (in 23 Monaten stattfindenden) Midterm Elections. Man hätte dann einen Schuldigen für das Elend der unteren Schichten – und was wird die Wall Street und das große (Spenden)Kapital machen für die Gouverneure und Senatoren, die mit dafür verantwortlich sind? Den Kapitalhahn zudrehen, beziehungsweise dies androhen, so wie man es im Dezember vor der großen Steuerreform gemacht hat. Ruckzuck war die Reform vor Weihnachten durch.

„Money makes the world go round“, …..wenn Konsum und Wall Street tangiert werden….auch die Demokraten und selbstverständlich die Republikaner sitzen auf Bergen von Aktien und profitieren direkt, wenn die Aktienmärkte steigen.

Die Wahl rückt angesichts der Situation im vierten Quartal 2020 fast ein bisschen in den Hintergrund.

Die Aktienmärkte erwarten weitere Stimulus-Maßnahmen

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Rüdiger Born: Bei Dax und Dow nach Absturz jetzt die Einstiegschance?

Rüdiger Born

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Gibt es bei Dax und Dow nach dem tagelangen Absturz jetzt die Einstiegschance, wo sich heute die Kurse ein wenig beruhigen? Das schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart genauer an.

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Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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