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„Der Schmerz ist noch nicht vorbei!“ Die Turbulenzen an den Aktienmärkten – und ein Chart, den man jetzt beobachten sollte!

Das war einer der heftigsten Tage an der Wall Street in den letzten Jahren..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das war einer der heftigsten Tage an der Wall Street in den letzten Jahren – die FANG-Aktien schwer verprügelt, der Dow Jones mit einer Bewegung von Hoch zu Tief von mehr als 900 Punkten. „Das Risiko muß raus“, so formuliert Jochen Stanzl das gestrige Motto an der Wall Street. Warum aber war der Dax gestern so stark?

Aber mehr im Fokus ist derzeit das Geschehen in den USA – und hier fällt insbesondere auf, dass die Kreditmärkte – hier die Junk-Bonds, dargestellt im ETF mit Namen „HYG“ – kaum berührt scheinen:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Bei diesen Junk Bonds handelt es sich um Anleihen von Firmen, die teilweise Ratingeinstufungen haben, die kurz vor Zahlungsunfähigkeit stehen – die meisten dieser Unternehmens-Anleihen werden in den nächsten 24 Monaten fällig. Dieser Chart sagt, dass der Markt nicht davon ausgeht, dass diese Firmen ihre Schulden nicht werden zurück zahlen können. Und das ist entweder ein gutes Zeichen, wenn der Markt hier recht hat. Oder ein ganz schlechtes Zeichen, weil sich der Markt vielleicht irrt. Die Junk Bonds jedenfalls sind ein wichtiger Gradmesser, ab wann wirklich Panik in die Märkte kommt – bislang ist das ein herber Abverkauf der Aktienmärkte, aber noch keine echte Panik!

„Der Schmerz ist noch nicht vorbei“, sagt der ansonsten stets so bullische Peter Tuchman – die Bären würden nur warten, bis wieder neue Käufer in den Markt kommen. Eine Stimme direkt von der Wall Street:

29 Kommentare

29 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    30. Oktober 2018 10:22 at 10:22

    Heute kamen die neuen Arbeitsmarktdaten aus Deutschland. Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,9%, eine Entwicklung wie in den USA – und die Bestätigung dafür, dass diese statistische Größe in die Kategorie „lagging indicator“ fällt, mit sehr bescheidener Aussagekraft für die Zukunft. Für viele Wirtschaftsbeobachter ein weiterer Grund zum „Haareraufen“.
    Gruß

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    Roberto

    30. Oktober 2018 11:45 at 11:45

    Im Bullenmarkt haben sämtliche bärische Indikationen auf allen Ebenen nichts genützt und der Markt ist immer weiter gestiegen.
    Wenn wir uns also jetzt am Anfang eines Bärenmarktes befinden oder kurz davor stehen, dann müsste doch alle bullishe Indikationen auch versagen.
    Der Junk Bond chart ist mir daher für eine bullishe Interpretation für die Märkte nicht geeignet. Das ist nur ein MINI-Puzzel Teil von sehr vielen anderen wichtigeren Faktoren.
    Den hier jetzt herauszupicken um einen bullishen Markt zu erklären ist an den Haaren herbeigezogen und zeigt, das es eigentlich nichts besseres gibt und daher nichts bullish erscheint.
    Immer wenn solche extremen Moves an den Märkten kam, war die Reaktion rein technisch bedingt. Und danach ging es wieder in die Hauptrichtung….welche Richtung wir nun einschlagen werden ist mir auch nicht bekannt. Daher beobachte ich den Markt viel lieber in kurzfristigen Timeframes um rechtzeitig reagieren zu können.

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      Segler

      30. Oktober 2018 14:29 at 14:29

      @Robert – Würden Sie mir verraten, WELCHE „bärischen“ Indikationen (Indikatoren ?) sie geau meinen ?
      Und welche sind „sämtliche ?
      Gruss

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        Roberto

        30. Oktober 2018 14:52 at 14:52

        @ Segler
        die Frage so wie sie von Ihnen gestellt ist, kann ich hier in diesem Umfang leider nicht komplett beantworten.
        Stellen Sie sich vor, es gibt Signale chattechnischer Natur, die SIE vielleicht nicht beachten, aber dennoch von hoher Bedeutung sind. Diese aber wie alles andere nicht immer und zu 100 % funktionieren.
        Ich könnte jetzt auf viele eingehen, das würde Sie aber dazu motivieren immer weitere Fragen zu stellen und daher dieses Medium dafür nicht ausreichend ist.
        Ich habe einen regen Austausch mit sehr vielen und erfahrenen Tradern die das genauso sehen wie ich es werden sicherlich auch sehr viele Trader da sein, die das anders sehen. Gäbe es diesen einen Weg, würde es ein Lehrbuch geben und alle wären erfolgreiche Trader….

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          Columbo

          30. Oktober 2018 17:45 at 17:45

          Wenn der@Segler Fragen stellt, wirds gefährlich, dann beginnt das Herumgedruckse, wie in der Schule oder auf der Uni. Man antwortet gar nicht oder meint, daß das nicht der richtige Ort für eine so komplizierte Antwort sei. Man hatte gerade eben noch ganz ausführlich doziert, da kommt plötzlich ein spitzer Pfeil in Gestalt einer Seglerfrage und plötzlich ist Stille oder man redet herum. Eine schnelle Antwort kommt fast nie, weil…ja weil man daran vorher gar nicht gedacht hatte oder weil es einem nicht ganz klar war.
          Bitte jetzt nicht bös sein, wenn ein Unwissender wie ich, sich derartiges anmaßt. Es ist einfach nur die Situationskomik, die mich amüsiert. Im übrigen bewundere ich diese Diskussionen, auch wenn ich nicht allzuviel davon verstehe.

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            Roberto

            30. Oktober 2018 18:39 at 18:39

            @ Columbo
            Ich freue mich das es Sie amüsiert. Auch wenn es nunmal genauso der Fall ist. Ich habe zum Beispiel den SEGLER heute nicht danach gefragt warum denn sein RIESIGES OI im S&P die Marke 2650 so derart abgesichert hat. Denn gestern hat er darüber einen großen Artikel hier geschrieben warum er sich ÜBERHAUPT nicht vorstellen kann das die BIG BOYS deshalb den S&P unter 2650 fallen lassen werden.
            Meine Antwort darauf kann man nachlesen….und es hat nicht mal Stunden gedauert und die Marke wurde sogar auf Schlusskursbasis pulversisiert.
            Ich hätte auch nachfragen können. Habe dies aber nicht getan, weil ich weiß das man 100 Seiten Analysen schreiben kann und es kommt genau 5 minuten später alles anders. Warum sollte ich also nachfragen. Ich bin ein erfahrener Börsenakteur um zu wissen das wir hier alle und auch der Segler keine Wissenschaft betreiben sondern immer nur versuchen uns an das wahrscheinlichste hernazutasten. Und wenn dann jemand mit glasklaren Formulierungen und Zielen kommt und es kommt anders, werde ich ja deswegen nicht anfangen FRAGEN zu stellen. Die einzige Antwort die man dann geben kann, ist das man falsch lag…aber bei einer ähnlichen Situation in ein paar Tagen vielleicht richtig….who knows.
            Also falls der Segler das liest denke ich das er erfahren genug ist um genau zu verstehen was ich damit meine und warum es sich nicht lohnt hier solche allgemeinen Fragen zu stellen, die dann immer wieder neue Fragen aufwerfen….mehr sollte damit nicht gesagt sein.

            In diesem Sinne…gute Trades Herr Columbo….:-)

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            Segler

            30. Oktober 2018 19:42 at 19:42

            @Columbo – Ich hatte dem Robert einen umfangreichen Beitrag geschrieben, in welchem ich auf den sehr begrezten Informationsgehalt eines klassischen Charts hingewiesen habe und habe auf das Grundsatzproblem dieses Faktum detailliert erklärt.
            Anschliessend habe ich Alternativen angesprochen, aus denen weitere zentrale Kriterien für oder gegen Tradingentscheidungen abgeleitet werden können.
            Ausserdem habe ich die Bedeutung des Tradens nach Wahrscheinlichkeiten betont.
            Allgemeine Resonanz: Keine !
            Null !
            Nichts.

            Offensichtlich hat niemand ein Interesse daran, über den engen Tellerand hinauszublicken.
            Niemand interessiert sich dafür, welche umfangreichen Informationen man (sogar kostenlos) beziehen kann, um im Markt gegen die Profis erfolgreich antreten zu können.
            Auch habe ich die beinahe primitiv anmutende Handelsweise in Frage gestellt, wo man entweder long oder short im Markt ist.
            Dabei erreicht man mit Optionen Gewinnwahrscheinlicheiten von über 75 % pro Trade
            Wer ausserdem mehrere weitere Informationen nutzt – Beispiele hatte ich genannt – der kommt sogar auf 85-90 % in denen ein Trade letzlich im Gewinn landet.

            Komischerweise interessiert das niemanden.
            Warum nicht ?
            Vielleicht kann mir das einer erklären ?

          • Avatar

            Andreas

            30. Oktober 2018 20:14 at 20:14

            @Segler

            Ich glaube sehr viele sind interessiert an ihren Informationen, mich inbegriffen. Ich habe enormen Respekt vor ihrem Wissen. Nur fragt wahrscheinlich keiner, da man ausschließlich in der Kommentarspalte von ihrer Seite aus nicht wirkl8ch ins Detail gehen kann. Ihnen wurde ja bereits vorgeschlagen, hier ganze Artikel zu verfassen. Und glauben sie mir, ich würde diese verschlingen, gerne auch als große Serie. Nur leider hatten sie Herrn Fugmann freundlich abgesagt bezüglich einiger Artikel zum Optionshandel speziell von ihnen für FMW geschrieben.
            Außerdem steht doch der Termin in Hamburg bereits, die Resonanz war doch großartig!

            Wie Lausi vorhin anmerkte, hoffentlich wird ein Video von ihrem Vortrag hier auf FMW veröffentlicht, daher Frage ich direkt die Redaktion: Wäre das machbar?

            P.s.: wenn sie hier direkt Kommentare im Bezug zum Optionshandel posten, dann gehe ich nach ihren Begriffen googeln und informiere mich weiter, sie sehen es nur nicht:-)…

            Auch über Robertos Kommentare bin ich sehr froh, er als professioneller Chartanalytiker und sie als professioneller Optionshändler ergänzt euch doch gut.

            Grüße gehen an Losless und PK, ehemalige Foristen mit sehr gutem Gespür für den Markt.

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            sufaap2008

            30. Oktober 2018 21:19 at 21:19

            @Segler
            Ich muss Andreas beipflichten und ich denke, die Resonanz ist enorm.
            Erst nach Ihren Kommentaren habe ich zum ersten Mal ernsthaft überlegt die CFD’s(bitte nicht steinigen) hinzuschmeißen und Optionen unter die Luppe zunehmen.
            Nur finde ich, die Komentarfunktion ist ein recht schwieriges Format um sich über ein solch komplexes Thema auszutauschen.
            Eine eigene Kolumne wäre Klasse, auch für jeden, der sein Marktwissen teilen möchte.
            Vielleicht können wir das u.a. in HH besprechen……..

          • Avatar

            Lausi

            31. Oktober 2018 10:36 at 10:36

            Lieber Segler, Sie fragen warum die Resonanz auf Ihre ausführlichen Posts so spärlich ist. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Meisten kaum Ahnung von ihrem Spezialgebiet haben. In Teilen sind ihre Posts nur für einen Fachmann verständlich. In anderen Teilen aber auch durchaus allgemeinverständlich und überzeugend. Man versteht warum es ihnen geht und wie ihr Ansatz ist. Aber gehen Sie mal davon aus, dass sie ein Laienpublikum vor sich haben. Versuchen Sie mit einfachen Worten auch komplizierte Sachverhalte darzustellen, und dabei auch die grundlegenen Strukturen/Verhaltensweisen des beobachteten Geschehens aufzuzeigen. Worum geht es bei diesem „Börsenspiel“? Welcher Marktakteur will was? Ganz entscheidend scheinen ja die verschiedenen Marktakteure bei diesem „Börsenspiel“ zu sein. Vielleicht sollten Sie ja eine Liste mit den Begriffen und Werten posten, mit denen Sie tagtäglich hantieren, so dass man sich diese – als Vorbereitung auf ihren Vortrag – googeln kann.

            Abschließend noch eine Frage: Sie „wettern“ immer so gegen das „Long-Short-Denken“ bzw. den Long-Short-Handel. Bei ihrem Optionshandel geht es letztendlich doch auch um die Frage, ob der S&P500 steigen oder fallen wird, oder nicht? Der Wert einer Option hängt doch ganz wesentlich von dem Stand des S&P500 ab. Irgendwie verstehe ich ihre Ablehnung nicht – vielleicht können Sie mir das ja mal erklären.

            Danke und schöne Grüße!

      • Avatar

        Martin Kasperczyk

        29. April 2020 11:07 at 11:07

        Hallo >Segler<,

        Herr Fugmann schrieb mir, dass Sie ein Experte auf dem Gebiet des Handels mit Optionen, Futueres oder CFD's sind. Hätten Sie vielleicht Zeit und Lust mich, gerne gegen ein Honorar, zu beraten?
        Ich bräuhte lediglich ein wenig Rat bei der Auswahl von Brokern und worauf man achten sollte.
        Sie können mich gern auch per E-Mail (martin.kasperczyk@email.de) erreichen.

        Vielen Dank und Gruss
        Martin Kasperczyk

        • Avatar

          Segler

          29. April 2020 13:08 at 13:08

          Hallo Herr Kasperczyk. Es freut mich, das Sie sich für das Thema Optionen interessieren. Mich erreichen öfters Anfragen nach Beratung oder Coaching.
          Prinzipiell gebe ich keine öffentlichen Empfehlungen zur Brokerauswahl – Zu unterschiedlich sind die Interessen der Kunden.
          Auch gebe ich grundsätzlich keine Beratung oder Handelsempfehlung, auch nicht gegen Honorar.
          Verschiedentlich halte ich Vorträge zum Thema „Absicherung mit Vola-Produkten“ oder „Ergänzung der Dividendenstrategie mit Optionen“ bei Investorentreffen oder Trading Veranstaltungen in Deutschland und in der Schweiz. Hierzu kann ich Sie gern einladen. Aktuell sind jedoch alle Veranstaltungen aus bekannten Gründen gestrichen.
          Ich schreibe Ihnen gern eine email und wir telefonieren dann.
          Ein offenes persönliches Gespräch ist durch nichts zu ersetzen :-)
          CFD’s handle ich übrigens nicht.
          Mein Schwerpunkt sind die Rohstoffmärkte
          Herzliche Grüsse

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    Altbär

    30. Oktober 2018 11:55 at 11:55

    Alarmstufe 5, Peter Tuchmann ist nicht mehr bullisch ?? Hat es m.W. noch nie gegeben. Wenn es wirklich die Wende ist, kann man sagen, dass auch dieser ALTE BÖRSENFUCHS die ersten 10% verpasst hat.
    Es hat schon welche gegeben, die behaupteten jede Wende kündige sich an.Ausser von Wolfgang M.u. der FMW habe ich in letzter Zeit keine solche Ankündigungen gehört.

    • Avatar

      Segler

      30. Oktober 2018 20:55 at 20:55

      @Roberto – „die Marke wurde sogar auf Schlusskursbasis pulversisiert“
      Was reden Sie da ?
      Die Optionen werden am dritten Freitag im Dezember abgerechnet.
      Das sollten Sie doch wissen ?
      Was bis dahin an Preisaktionen stattfindet ist doch völlig egal !
      „Pulverisiert ??? “
      Sorry — wie sollen verkaufte Optionen „pulverisiert“ werden ?
      Die Jungs haben sich über Volaprodukte gehedged und mit Futures deltaneutral gestellt.
      So what ?
      Auf den Move sind Shortseller aufgesprungen und viele kleine Händler haben Panik bekommen. Die hat man unten abgefischt und abgeledert.
      Charttrader halt.
      Sie mussten Liquidieren und dann lief das Reversal
      Selber Schuld.

      Sie, lieber Roberto, schauen nur auf den Chart.
      Und deshalb bemerken Sie nicht, dass der Move
      1. von extrem dünnen Volumen begleitet war
      2. Dass das Low an den Volatilitätsspikes erkennbar wurde
      3. Dass das Low schon deswegen singulär gewesen ist, weil zeitgleich die Aktienpreise des breiten Marktes stiegen
      4. Dass die Optionsprämien eine exorbitante Übertreibung zeigten
      5. Dass im Markt- und Volumenprofil ein aussergewöhnlich spitzes Tail entstand

      Tradingtechnische Konsequenz: Bull Put Spreads aufsetzen – extrem hohe Prämien kassieren.

      Ganz ehrlich: Ich finde es so jammerschade, dass Sie so eng auf Charttechnische „Marken“ fixiert sind.
      Ich kann nur wiederholen: Für „Marken“ interessiert sich von den Grossen keine Socke !
      Einzig die Optionen geben optisch eine Marke vor. Mehr nicht.
      Aus das hatte ich begründet.
      Grosse Orders laufen innerhalb der Bänder des volumengewichteten Durchschnitts.
      Nochmal meine Frage: Wer ist „pulverisiert ??
      Meine Betrachtung zielte auf Optionen !!
      Sie haben offensichtlich meinen Beitrag interpretiert, als sei intraday ein Fall unter die 2650 nicht möglich.
      Das habe ich gar nicht behauptet. Sie allein haben es hinein interpretiert.
      Warum schreibe ich hier eigentlich Beiträge über Optionen ?
      Wenn Sie mir geantwortet hätten „Sorry, Segler – Ich weigere mich, eine andere Denkweise zu prüfen oder auch nur mich ihnen zu öffnen – dann hätte ich es noch verstanden.

      Das „pulverisiert“ zeigt mir, dass Sie
      a) meinen Beitrag entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben
      b) im Long/short-Denken gefangen sind und in Kategorien von „Marken“ und „Stops“ denken.

      Ich hatte Ihnen gestern eine Steilvorlage geliefert, um zu erkennen, dass enormes Interesse der ganz grossen Spieler besteht, den Bereich der 2650 mittelfristig bis Weihnahten zu verteidigen und dass Sie mit dem Volaspike unten am Low eine der grossartigsten Chancen für einen Longtrade angeboten bekamen.
      Sehen Sie: Allein anhand des Preischarts haben Sie das nicht erkennen können.
      Wir dagegen haben es erkannt – es war offensichtlich !! – und haben konsequenterweise Puts auf den S&P verkauft.
      Das hätten Sie auch können. Warum haben Sie es nicht gemacht ?
      DARAUF hätte ich gern eine Antwort. Haben Sie eine ?

      Aber okay- werfen Sie mir ruhig vor. dass meine gefühlten 100 Seiten Beitrag falsch und sinnlos seien.
      Ich schlage einen Deal vor:
      SIE behalten Recht – und ich behalte die Prämien.
      :-)
      Sie bleiben beim direktionalen Trading nach Charts.
      Ich bleibe beim Options- und Volatilitätshandel und beim Trading nach Profilen.

      Wenn Sie mit Ihrem Trading zufrieden sind, dann ist doch alles gut.
      Der Anlass meiner Beitragschreiberei war aber gerade Ihre Unzufriedenheit mit dem Markt

      Immerhin bin ich Ihnen dankbar, denn ich hatte die Illusion, dass Sie oder überhaupt jemand sich für andere, weiter gefasste Betrachtungen interessieren.
      Mein Fazit: Ich höre auf, Beiträge zu schreiben. Es spart viel Zeit.
      Unverständnis könnte ich noch begreifen.
      Aber dass eine „Marke“ „pulverisiert“ worden sei ..
      Unfassbar.
      Schauen Sie doch auf den heutigen Verlauf.
      Meine Interpretation des Open Interest war doch präzise zutreffend.
      Die Übertreibung nach unten bot die grandiose Chance auf einen perfekten Long Trade
      Wir haben ihn gestern abend als Einstieg genutzt.
      Wir haben die bisherigen 90 Punkte im ES mitgenommen und bleiben weiter drin.
      Sie auch ?
      Ich hatte erwartet, dass Sie sich mehr Leser für andere Tradingarten und für eine andere Art der Marktanaylse interessieren und hier schreiben.
      Das hätte mich erfreut.
      Dem ist offensichtlich nicht so

      Umso mehr freue ich mich auf diejenigen, die am 10.-11. November in Hamburg sind.
      Herzlich grüsst Sie
      Der Segler

      • Avatar

        Roberto

        30. Oktober 2018 21:51 at 21:51

        @ Segler
        Lieber Herr Segler, jetzt haben Sie so einen langen Bietrag geschrieben und dabei selbst gut festgestellt, dass wir beide völlig verschiedene Systeme nutzen um Geld aus dem Markt zu schneiden.
        Sie mit Ihrem Optionshandel und Vlaprodukten und ich einzig und allein über die futures im Daytrading Bereich. Daher ist es für mich von enormer Wichtigkeit das bestimmte Marken nicht unterschritten werden, weil ich meine Positionen immer absichere.
        Warum Sie sich allerdings über den begriff „pulversiert“ so derart aufregen verstehe ich dennoch nicht. Wir sind doch beide lange genug im Geschäft. Wenn ich als SL in meinem chart die 2650 definiere und dort mein SL ausgelöst wird, dann ist diese Marke für mich im wahrsten Sinne des Wortes pulverisiert, weil ich dort mit einem vorher festgelegten Verlust aus der Position raus bin.
        Sie fassen es als Beleidigung auf obwohl ich nur das schreibe was mein Trading mir sagt.
        Sie werden es nicht glauben aber Sie können gerne Herrn Fugmann fragen, aber ich war glaube ich der erste der sich in Hamburg angemeldet hat. Warum ? weil ich mal schauen möchte wie andere Geld aus dem Markt schneiden. Denn ich bin nicht nur alt genug, sondern auch zu alnge an der Börse wenigstens zu verstehen, das andere auch recht haben können NEBEN mir. Denn wenn ich erfolgreich bin, heisst es nicht gleich, dass Sie nicht erfolgreich sind. NEIn, wir können mit unseren verschiedenen Ansätzen beide Geld verdienen. Aber Sie schreiben so, als würde NUR ihr Weg funktionieren und werfen mir vor, das ich unzufrieden bin mit dem Markt. Da sist keineswegs so….ich bin je nach dem wieviel Zeit ich habe ca. 10-15 x am Tag im Markt und zwar in beiden Richtungen, je nachdem welche Situation sich mir bietet. Ich kann sehr wohl unterscheiden ob etwas übertrieben ist oder nicht…denn ich habe auch meine charts und meine Analysenmethoden. Auch wenn meine Art des analysierens Ihnen mittelaterlich vorkommen ( so habe ich Ihre Ausdrucksweise aufgefasst, weil Sie öfters gesagt haben, das ich als charttrader einiges nicht erkannt habe ), verdiene ICH genau DAMIT seit über 20 Jahren Geld. Und ich denke das wir hier alle zusammen nur ein Ziel haben. Wir wollen Geld verdienen. Also müssen Sie akzeptieren, egal wie klug sie sich einschätzen, das nunmal VIELE WEGE NACH ROM führen….
        Nur weil Sie mit Ihrem Weg erfolgreich für sich selbst sind, muss es nicht heissen das andere nicht erfolgreich sind.
        Und bitte tuen Sie sich selbst einen Gefallen und nehmen Sie sich nicht alles so zu herzen und als Angriff auf Ihre Arbeit….es gibt hier viele Menschen die nunmal anderer Meinung sind. Und manchmal ist man auch der selben Meinung…so ist die Börse nunmal…wenn es nict so wäre, dann wäre sie KEINE BÖRSE mehr….
        In diesem Sinne freue ich mich sehr auf Ihren Vortrag in Hamburg.VG Roberto

        • Avatar

          Segler

          31. Oktober 2018 00:00 at 00:00

          @Roberto – ich war im Begriff, Dir eine Antwort zu schreiben, weil ich mich unfair oder missverstehend ausgedrückt habe und um Verständnis und Entschuldigung bitten wollte.
          Du bist mir zuvor gekommen.
          Während des Formulierens entdeckte ich Deinen Beitrag.
          Zuweilen überkommt mich in meiner Begeisterung für Optionen oder Voalaprodukte ein
          geradezu messianischer Eifer.
          Wenn dieser gepaart ist mit Freude an pointiert provokantem Formulieren
          und journalistisch notwendiger Überspitzung –
          Dann kann es schon einmal eskalieren.

          Du hast Recht.
          Wir sitzen beide fest im Sattel des Tradings.
          Jeder auf seine Weise.

          Ich danke Dir für Deinen umfangreichen Beitrag – vor allem auch im Hinblick der Leser, die öffentlich unseren Disput verfolgen, der in Wirklichkeit gar keiner ist.

          Ich freue mich ganz besonders, DICH in Hamburg kennen zu lernen.
          Und auf die anschliessenden Diskussonen in freundschaftlicher Runde

          Herzliche Grüsse
          vom Segler

          • Avatar

            Roberto

            31. Oktober 2018 09:01 at 09:01

            @ Segler….ganz meinerseits…und viele gute Geschäfte bis dahin.

            VG
            Roberto

  4. Avatar

    Bondkenner 007

    30. Oktober 2018 12:05 at 12:05

    Das Problem der angesprochenen Unternehmensanleihen mit knappem IG ist, das das Volumen dieser Klasse sehr stark gestiegen ist, u. wenn sie das IG verlieren , müssen die Investitionellen Investoren diese meistens verkaufen. DAS IST EINE ZEITBOMBE U. DIE UHR TICKT.

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    Bernd Schneider

    30. Oktober 2018 12:41 at 12:41

    Sorry,aber ich kann nur dringend raten, hier extrem long zu gehen. Der DAX hält sich stabil, obwohl der Dow weiter stark verliert. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Der Dow wird bald steigen. Dann wird der DAX förmlich explodieren . Das wird eine der besten Jahresendrallys aller Zeiten werden . Dafür muss man aber JETZT kaufen. Das Zeitfenster wird sehr klein sein .

  6. Avatar

    Roberto

    30. Oktober 2018 13:02 at 13:02

    oooh. Gott…da ist aber ein user B.S. sowas von schief gelegen mit seinen Posis, das er regelrecht auf den knien fällt und jeden darum anbettelt long zu gehen…..

    …eine durchsichtige Botschaft, diejeder noc so frische Börsianer durchschaut….

    Meinen Mitleid hat dieser user ganz gewiss…:-)))))

    • Avatar

      Bernd Schneider

      30. Oktober 2018 13:23 at 13:23

      robi, tu mir einen gefallen. lass uns bitte in 2 monaten die situation nochmal besprechen . wir werden dann sehen. tu dir selbst einen gefallen und kauf.

      • Avatar

        Lausi

        30. Oktober 2018 18:55 at 18:55

        Aus charttechnischen Gründen sehe ich das auch so: Die Bullen-Rakete sollte bald zünden :-) Dafür könnte auch der „Fibonacci-Zauber“ sprechen:

        https://www.stockstreet.de/boerse-intern/1005308-fibonacci-zauber-im-dow-jones

        Als alter Esoteriker wird @Segler davon bestimmt begeistert sein :-)

        A propo @Segler und seinem baldigen Vortrag (der hoffentlich auf FMW auch als Video zu sehen sein wird): Beim Studium des Begriffes „open interest“ bin ich auf folgenden Artikel gestoßen, der zur Vorbereitung auf den Segler-Vortrag vielleicht nicht schlecht ist:

        https://www.godmode-trader.de/artikel/wie-arbeite-ich-taeglich-mit-der-open-interest-tabelle,4724255

        • Avatar

          Segler

          31. Oktober 2018 19:36 at 19:36

          In diesem Post stelle ich meine Vorgehensweise vor:
          Ich mag nicht erneut in die Kerbe schlagen, aber der Artikel über die Open Interest beschreibt die Bedeutung und den enormen Einfluss der Optionen auf den Aktien- und
          FuturesMarkt.
          Ich wiederhole den Link, den Lausi genant hat:
          https://www.godmode-trader.de/artikel/wie-arbeite-ich-taeglich-mit-der-open-interest-tabelle,4724255
          Auch diese Seite ist sehenswert.
          https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm#/

          Die meisten schauen nur auf das tägliche Kursgezappel und übersehen die wirklich entscheidenden Einflüsse der Optionen.
          Sie auszublenden ist entweder fahrlässig oder naiv.
          Mit meiner Meinung stehe ich jedoch recht einsam da. In Foren führen meine Ansichten regelmässig zu üblen Kommentaren.
          Gemeinhin wird mir Arroganz, Überheblichkeit oder völliges Unwissen unterstellt.
          Futures-Trading sei schliesslich die Königsdisziplin und wenn ich das nicht könne und wenn ich nicht in der Lage sei, aus dem Verlauf des Preischarts verlässliche
          Prognosen abzuleiten, dann sei ich halt ein miserabler Trader.

          Wir haben versucht, in Foren unsere Tradingtechnik vorzustellen und zu erläutern, wie man z. B. mit der Kombination aus Futures und Optionen auf Stops verzichten kann.
          Die Folge war ein regelrechter shitstorm der übelsten Art.
          Folgerichtig haben wir uns von allen Foren abgemeldet. Einzig das sympathtische Schweizer Trader-Forum nutzen wir.
          Dies zur Erklärung, weshalb meine Haut zuweilen etwas dünn ist.

          Jetzt zu Ihren Fragen
          „.. Der Wert einer Option hängt doch ganz wesentlich von dem Stand des S&P500 ab“

          Der Optionspreis wird hauptsächlich von drei Faktoren bestimmt
          – Der Wert des Underlying
          – Die Veränderung des Underlying
          – Restlaufzeit
          – Volatilität

          Mit dem VERKAUF von Optionen spekuliere ich darauf, dass der Preis des Underlyings am Ende der n Tage (Verfallstag) NICHT einen Wert X unterschreitet
          Ich erhalte beim Verkauf sofort die Prämie – die aber marginmässig gebunden ist.

          Ein Konkretes Beispiel am S&P
          Am Montag abend habe ich die Volaspitze genutzt und insgesamt 14 Put Optionen VERKAUFT
          Abgesichert habe sie mit gekauften Calls auf tieferem Strike
          Erhaltene Prämie: Ca. 16 Tausend Dollar

          Bei linearer Betrachtung schlägt der tägliche Zeitwertverlust mit täglich 313 Dollar zu Buche zu meinen Gunsten (Theta)
          Der Rückgang der exorbitant übertriebenen Vlatilität ist der allerstärkste FAktor
          In zwei Tagen – als am Dienstag und am heutigen Mittwoch ist die Vola zurückgegangen und meine 14 Optionen stehen mit 7300 Dollar im Gewinn.
          Der Kursanstieg spielt ebenfalls eine Rolle.
          Wegen des Skew – also der unterschiedlichen Optionspreise bei Calls/Puts wirkt ein Anstieg in einem Aktienindex sich auf Vola der Puts sehr stark aus.
          Der Unterschied zwischen einem direktionalen Trader und mir:

          Der direktionale Händler muss eine Prognose treffen, wohin und bis wie weit ein Preis geht.
          Er muss einen Stop setzen, um kein unkontrollierbares Risiko zu schaffen
          Mit seinem Stop akzeptiert das Realisieren eines Verlustes
          Mit einem Stop gibt es keinen Puffer
          Mit der direktionalen Technik lassen sich keine Wahrscheinlichkeiten berechnen

          Nehmen Sie fünf Szenarien zum Beispiel für einen Long-Trader, beispielsweise mit einem der beliebten Optionsscheine:
          1.) Der Kurs bleibt nach dem long Einstieg gleich – Direktional verdient er kein Geld
          2.) Der Kurs fällt leicht – Der Direktionale macht Verlust
          3.) Der fällt stark – Der Direktionale wird mit maximal erlaubtem Verlust aus dem Rennen geworfen.
          4.) Der Kurs steigt leicht Der Direktionale verliert Geld, weil der Zeitwert am Ergebnis frisst
          5.) Der steigt schnell – Der Direktionale Verdient Geld

          Fazit: Als direktionaler Händler (z.B. mit Warrants) hat eine Wahrscheinlichkeit von 1:4
          Bei Futures etwas anders.

          Nun die Szenarien für einen Options-VERKäUFER (in diesem Beispiel ein Put-Verkauf

          1.) Der Kurs bleibt nach dem Einstieg gleich – Der Verkäufer behält seine Prämie, er verdient Geld
          2.) Der fällt leicht Der Verkäufer behält seine Prämie, da der Zeitwert frisst und am Verfallstag der Strike nicht angelaufen wird
          3.) Der Kurs fällt stark – Der Put VERKäufer läuft ins Minus (Hier können Reparaturmassnahmen getroffen werden, durch deltaneutrale Positionierung, Rollen etc.)
          4.) Der steigt leicht – Der Verkäufer behält seine Prämien
          5.) Der steigt stark – Der Verkäufer behält seine Prämien

          Fazit:
          Ein Verkäufer von Optionen hat prinzipiell eine Wahrscheinlichkeit von 4:1 auf seiner Seite

          Wenn dann noch die Verkäufe bei stark übertriebenen Preisen getätigt werden Und/Oder ein Trend oder ein Trendwechsels im Underlying genutzt wird, dann steigen die

          Wahrscheinlichkeiten noch weiter an, dass der Optionsverkauf im Gewinn endet.

          Wenn Sie darüber hinaus noch weitere Informationen nutzen, wie um Beispiel

          – CoT Daten
          – Advance Declines
          – New Highs/New Lows
          – Put Call Ratio Extreme
          – Vola Spikes im VXX
          – Volume Pressure in den Deltas der Volumenprofile
          – Marktet Profiles
          – Orderbuch versus Tape
          – Footprints

          usw.
          Dann bekommen Sie eine ganz kleine erste Vorstellung davon, wie weit sich mein Trading vom Main Stream unterscheidet.

          In Hamburg werde ich darüber erzählen
          :-)

          Habe ich sie jetzt erschlagen ?

          • Avatar

            sufaap2008

            31. Oktober 2018 22:10 at 22:10

            In der Tat, erschlagen!
            Die Materie ist nicht ohne, aber allein für die Wahrscheinlichkeit 4:1 auf der Seite des Verkäufers werfe ich meine RSI´s, MACD´s, EMA´s und sonst was über Bord :):):)
            Ich freue mich auf Hamburg
            Gruß aus Düsseldorf

          • Avatar

            Lausi

            2. November 2018 09:49 at 09:49

            Danke für Ihren – wie immer – ausführlichen Post, und Entschuldigung für meine etwas verspätete Reaktion. Ein paar Fragen hätte ich zu ihrem aufgeführten Beispiel eines Put-Option-Verkaufs (zumal ich mich bei Optionen nicht sonderlich auskenne):

            1) Muss diese Put-Option nicht vorher gekauft werden, oder handelt es sich dabei um einen so genannten Leer-Verkauf? Falls ersteres zutrifft, dürfte sich der Kaufpreis der Put-Option ja auf den späteren Gewinn bzw. Verlust auswirken, oder?

            2) Der Gewinn bleibt immer der gleiche, sofern der Strike am Ende der Laufzeit nicht unterschritten ist? Es geht also nur um die Prämie, und keine anderen Faktoren spielen beim Gewinn eine Rolle (sofern man bis zum Ende der Laufzeit dabei ist)?

            3) Wird mit bestimmten Zertifikaten nicht genau solche „Options-Strategien“ nachgebildet? Laut Wikipedia ( https://de.wikipedia.org/wiki/Zertifikat_(Finanzprodukt) ) soll das z.B. bei Discount-, Bonus-, Bandbreiten- und noch weiteren Zertifikaten der Fall sein. Sicherlich werden sich die Banken bei diesen Zertifikaten an den Kunden bereichern, aber ist es vom Prinzip her nicht das gleiche wie ihre Options-Transaktionen?

            4) und zu guter Letzt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheine, abgesehen davon, dass sich bei letzteren die Banken bereichern. Ist die Funktionsweise vom Prinzip her nicht die gleiche?

            Danke für eine Antwort.

  7. Avatar

    Roberto

    30. Oktober 2018 14:56 at 14:56

    @ Bernd Schneider
    ich ahbe damit kein Problem…ich kaufe ständig…ich verkaufe aber auch ständig…daher stellt sich für mich dieses Problem nicht.
    Wie gesagt wir hatten schon mal vor ein paar Tagen dieses Thema…und dazwischen ist der Dax wieder tiefer abgetaucht und hat sich wieder erholt….
    ich freue mich auf die technischen Gegenbewegungen, da ich davon am meisten profitieren kann, als wenn es NUR in eine Richtung geht.
    Dennoch wünsche ich Dir gute Trades und das Du kein Geld verlierst.
    In diesem Sinne VG
    Roberto

  8. Avatar

    leftutti

    31. Oktober 2018 00:04 at 00:04

    Lieber @Segler,
    viele Leser schätzen Ihre Beiträge, auch wenn die andere Wege an der Börse gehen, die ebenfalls zum Erfolg führen.
    Warum sind Sie eigentlich immer so dünnhäutig, warum machen Sie ständig auf beleidigter Märtyrer?
    Mein Fazit: Ich höre auf, Beiträge zu schreiben. Es spart viel Zeit.
    Unverständnis könnte ich noch begreifen.
    Aber dass eine „Marke“ „pulverisiert“ worden sei ..

    Einige Leute haben sich in Hamburg zu dem von Ihnen angeregten Termin angemeldet, um die Legende Segler kennenzulernen, um mit Ihnen live zu diskutieren.
    Sie wollen doch keinen Rückzieher machen?
    Ich halte es wie @Roberto:
    Und bitte tuen Sie sich selbst einen Gefallen und nehmen Sie sich nicht alles so zu herzen und als Angriff auf Ihre Arbeit….es gibt hier viele Menschen die nunmal anderer Meinung sind.

    Viele Wege führen nach Rom, ständig beleidigt auf dem Rückzug sein und minimale Resilenz sicher nicht. Bald werden Sie dem einen oder anderen „Kritiker“ live gegenüber sitzen.

    Weiterhin halte ich es auch wie @Andreas etwas weiter oben:
    Grüße gehen an Losless und PK, ehemalige Foristen mit sehr gutem Gespür für den Markt.
    Leider ebenfalls zwei Dünnhäuter mit minimaler Resilenz.

  9. Avatar

    Segler

    2. November 2018 12:09 at 12:09

    Unterschied Option und Options-SCHEIN –
    Hallo Lausi – Ihre Fragen sehe ich stellvertretend und repräsentativ für viele Leser dieser Seite. Vielen Dank dafür.
    In der Kommentarfunktion ist es unmöglich einen Einblick in Optionshandel zu geben.
    Daher ein Link zu einem aktuellen Video vom Jens Rabe zu genau dieser Fragestellung.

    Jens war vor vielen Jahren mein Optionsmentor, bei dem ich die Basics und die Prinzipien gelernt habe. Inzwischen bin ich weit darüber hinaus gewachsen und kombiniere heute Optionen mit Futures und Volaprodukten.
    Herr Fugmann möge mir den Verweis auf eine andere Seite verzeihen.

    https://www.youtube.com/watch?v=E19DRHdZoKk

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      2. November 2018 12:10 at 12:10

      Lieber @Segler, damit habe ich gar keine Bauchschmerzen :)

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US-Wahl: Noch drei Monate Unsicherheit – Wall Street hat Trump abgehakt

Auf eines können sich die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse lebenden US-Amerikaner und die Wallstreet weiterhin verlassen: auf die bei der US-Wahl im Schatten bleibende US-Notenbank Fed

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

am

Nur etwas mehr als eine Woche dauert es bis zur US-Wahl, aber fast 90 Tage sind es noch, bis in den USA die Amtseinführung des neuen bzw. alten Präsidenten stattfindet. Bis dahin sind große Würfe im US-Kongress in Sachen Wirtschaftshilfen unwahrscheinlich. Können die Aktienmärkte ihren Optimismus auch gegen die ungewöhnliche Vielfalt an Unsicherheiten aufrechterhalten und ihre Kursniveaus verteidigen – oder droht ein neuer Crash?

US-Wahl der Extreme

Die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 finden in einer Zeit statt, in der die Finanzmärkte mit außergewöhnlichen Unsicherheiten konfrontiert sind. Diese begannen schon vor gut einem Jahr mit der Beinahe-Implosion des US-Repo-Marktes. Damals konnte nur durch Notfallmaßnahmen der US-Geldpolitik in Form von Interventionen am Geldmarkt und durch die zur Verfügung Stellung von internationalen US-Dollar-SWAP-Linien ein Kollaps des Bankensystems verhindert werden.

Ohne die anhaltende und im Zuge der Pandemie sogar noch drastisch ausgeweitete Notfallpolitik der US-Notenbank Fed wäre der Stress am Markt für US-Repo-Geschäfte wohl auch ein Thema bei der US-Wahl gewesen. Schließlich war es auch die hohe Neuverschuldung durch das US-Finanzministerium die zu der Liquiditätsaustrocknung am Markt für kurzlaufende US-Staatsanleihen führte. Dabei lautete eines der spektakulärsten Wahlversprechen von Donald J. Trump gegenüber The Washington Post im April 2016 die damals 19,3 Billionen US-Dollar hohen Bundesschulden im Falle seiner Wahl innerhalb von nur acht Jahren komplett zu tilgen. Auch ohne die Kosten der Corona-Pandemie war das utopisch und nichts weiter als billige Wahlkampfpropaganda. Die Schuldenuhr zeigt gemäß US-Finanzministerium zum 22. Oktober 2020 übrigens einen Stand von 27,1 Billionen US-Dollar an (Public Total Debt). Ein Anstieg um 7,3 Billionen US-Dollar bzw. 36 Prozent seit dem Amtsantritt von Präsident Trump im Januar 2017.

Weitere Unsicherheitsfaktoren für die zukünftige Wirtschafts- und Gewinnentwicklung in den USA sind neben der wieder stark an Dynamik gewinnenden Corona-Pandemie die Zerschlagungsbestrebungen von „Big Tech“, die nach wie vor prekäre Lage am US-Arbeitsmarkt mit über 30 Millionen Transferleistungsempfängern sowie saisonbereinigt rund 12,6 Millionen Arbeitslosen im September 2020.

Fast unbemerkt von den Devisenmärkten hat sich kurz vor der US-Wahl das Handelsbilanzdefizit der USA mit 67,1 Mrd. US-Dollar im August 2020 auf das höchste Niveau seit der Lehman-Krise im Jahr 2008 aufgebläht. Der Handelskrieg, nicht nur mit China, konnte diese Entwicklung nicht verhindern. Nach wie vor sind die USA in der Gesamtbetrachtung nicht in der Lage, in vielen Sektoren international wettbewerbsfähig zu sein (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Die Herausforderungen, mit denen die USA in Friedenszeiten während dieser US-Wahl konfrontiert werden, sind einmalig. Dies gilt auch für den Amtsinhaber Donald J. Trump, der in vielen seiner Handlungen und Worte sehr unkonventionell und extrem anmutet. Man kann nur spekulieren, wie ein Präsident oder eine Präsidentin anderen Charakters eine solche Gemengelage meistern würde.

Der heimliche Präsident tritt bei der US-Wahl gar nicht an

In Kombination mit dem US-Staatsdefizit in Höhe von ca. 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ergibt sich mit dem Defizit im Außenhandel ein fatales Bild für die größte Volkswirtschaft der Welt. Das Mantra des stärksten und mächtigsten Landes der Welt ist nur noch eine hohle Phrase, basierend auf der Androhung von Waffengewalt und extraterritorialen Repressalien. Ob die Welt ohne diesen Status besser dastünde, ist seriös nicht prognostizierbar und auch nicht, wie lange diese Epoche der US-Dominanz noch währt.

Auf eines können sich die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse lebenden US-Amerikaner und die Wallstreet aber weiterhin verlassen: auf die bei der US-Wahl im Schatten bleibende US-Notenbank Fed, die beliebig viele Dollars zum Ausgleich des Zwillingsdefizits und zur Aufrechterhaltung der US-Wirtschaft erzeugen kann. Natürlich auch, um die Party im Börsensaal auf der Titanic in Schwung zu halten. Dem heimlichen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Jerome Hayden „Jay“ Powell und seinem Offenmarkt-Komitee sei Dank.

Die Bilanzsumme der US-Notenbank (Fed) hat nun kurz vor der US-Wahl mit einem Gesamtvolumen von 7,18 Billionen US-Dollar das absolut und in Relation zum jährlichen BIP höchste Niveau aller Zeiten erreicht. Dabei kann man den geldpolitischen Akteuren keine Parteinahme für den ein oder anderen Kandidaten im US-Wahlkampf unterstellen. Die Intention der anhaltenden Geldflutung des Finanzsystems ist schlicht und einfach, dessen Existenz weiterhin sicherzustellen. Gegen diese Zwangslage wird auch in Zukunft keiner der zur Wahl stehenden Kandidaten Politik betreiben können. Damit manifestiert sich die Rolle der zum Teil in privater Hand befindlichen Fed als Staat im Staate weiter und die Demokratie US-amerikanischer Prägung wird trotz Wahl endgültig zur Illusion.

Die Wallstreet hat Trump schon abgehakt

Die Finanzmärkte haben diesen Zusammenhang längst hergestellt, was auch erklärt, warum sich die Vermögenspreise trotz der Vielfalt extremer Unsicherheiten, inkl. dem Ausgang der US-Wahl, in luftigen Höhen bewegen. Besonders deutlich wird dies an der positiven Korrelation zwischen steigenden Umfragewerten für den Herausforderer Joseph Biden und der Zuversicht auf ein noch größeres, von der Fed finanziertes Stimulusprogramm. Für diese Aussicht ignoriert man sogar mögliche Steuererhöhungen für Einkommensmillionäre und Unternehmen im Falle eines Sieges der Demokraten bei der US-Wahl.

Aus Sicht vieler tief religiöser Trump-Wähler stellt sich ohnehin die Frage, warum man den exzentrischen Präsidenten nochmals wählen sollte? Schließlich hat er mit der Neubesetzung des obersten Gerichts und der größten Steuerreform der letzten 35 Jahre schon sehr viel erreicht. Wie viel mehr könnte er in einer zweiten Amtsperiode noch erreichen, was sein exzentrisches und volatiles Verhalten aus Sicht evangelikaler und katholischerer Wähler entschuldigt?

Die Zeitlücke nach der US-Wahl

Lediglich die zeitliche Verzögerung zwischen dem Wahltermin am 3. November und der Amtseinführung am 20. Januar könnte bei dieser US-Wahl ein besonderes Risiko darstellen. Die Zahlungen aus den Corona-Hilfspaketen gehen bereits seit August deutlich zurück, die zweite Welle der Pandemie schließt in den USA mit neuen Rekordansteckungen nahtlos an die erste Welle an. Wie lange wird es dauern, bis sich dies in der Konsumentenstimmung sowie den Konjunktur- und Unternehmenszahlen niederschlagen wird?

Ein nochmaliger Corona-Crash als erneute Einstiegsopportunität?

Im wahrscheinlichsten Fall wäre ein nochmaliger Rückschlag bei den Vermögenspreisen eine ebenso lohnenswerte Einstiegsmöglichkeit wie bereits während des Lockdown-Crashs im März dieses Jahres.

Man sollte also trotz aller Risiken nicht zu viele Chips vom Tisch nehmen, auch wenn die Gemengelage zur Vorsicht mahnt. Doch Fakt bleibt: Auf die Fed ist Verlass und deren Pulverkammern, bestehend aus ungedecktem digitalem FIAT-Geld, sind unlimitiert und können unabhängig von finanzpolitischen Entscheidungen des Kongresses die Unternehmen, die Verbraucher und die Finanzmärkte stützen.

Fazit und Ausblick

Mag man zu den US-Präsidentschaftskandidaten stehen, wie man will, für die Finanzmärkte spielt die Musik schon lange nicht mehr in der Pennsylvania Avenue 1600 in Washington (Weißes Haus), sondern Ecke Constitution Ave NW und 20th St. NW (Board of Governors of the Fed).
Besonders bei dieser US-Wahl spielen für Anleger starke Nerven und das Aushalten hoher Volatilität eine große Rolle. Ebenso wie ein gesunder Opportunismus. Dabei ist es für den Anlageerfolg unerheblich, welchen Kandidaten man persönlich präferiert oder ob man an dieses oder jenes glaubt oder nicht glaubt. Entscheidend ist das Verständnis für den Zusammenhang zwischen digitaler Notenpresse und Vermögenspreisen. Diese Konstante wird uns mit weiter zunehmender Bedeutung noch eine Weile erhalten bleiben.

Die US-Wahl bringt zunächst Unsicherheit, aber entscheidend für die Aktienmärkte ist die Fed

 

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Finanznews

US-Wahl: Wer liegt falsch? Marktgeflüster (Video)

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Wer hat Recht – und wer liegt daneben? Eine Analyse der Lage

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Das sind die Anleihemärkte, die mit steigenden Renditen von einem klaren Sieg von Joe Biden und den US-Demokraten ausgehen und daher mit einem großen Stimulus rechnen. Die Aktienmärkte dagegen scheinen noch unentschlossen und fokussieren sich auf das kurzfristige Geschehen, ergo die Hoffnung auf einen Stimulus noch vor der US-Wahl. Anders aber sieht es der Devisenmarkt: der US-Dollar bleibt robust, große Player haben ihre Wetten auf einen fallenden Dollar aufgelöst. Wenn aber der Dollar nicht schwächer wird heißt das, dass es den von den Anleihemärkten prognostizierten klaren Sieg der US-demokraten bei der US-Wahl nicht geben wird. Haben also die Devisenmärkte recht – oder doch die Anleihemärkte?

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

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Rüdiger Born: Gute Laune bei Dax und S&P 500 – Rücksetzer möglich?

Rüdiger Born

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am

Dax und S&P 500 sind derzeit gut gelaunt. Ist an den steigenden Kursen derzeit aus charttechnischer Sicht nichts auszusetzen? Oder sind Rücksetzer doch möglich? Mehr dazu im folgenden Video.

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