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Aktien

Deutschlands IPO-Flop floppt immer weiter

Redaktion

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am

Schon am 4. September hatte Vapiano seinen Ausblick für das Geschäftsjahr „angepasst“. Heute, noch nicht mal drei Monate später, heißt es erneut „VAPIANO PASST AUSBLICK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018 An“. Der angeblich so hippe italienische Restaurantbetreiber (helle Holztische und ein Olivenbaum) wollte immer weiter wachsen, und das nicht nur in Deutschland.

Erneut scheint es nicht so super zu laufen wie gedacht. Wie man im Chart sieht, riss die erste „Anpassung“ der Erwartungen im September die Aktie kräftig in den Keller von 18 auf 12,38 Euro. Auch vorher lief die Aktie schon nicht gut. Und dass nun wie gesagt binnen drei Monaten eine zweite Umsatz- und Gewinnwarnung nötig ist, könnte dem aufmerksamen Beobachter sagen: Irgendetwas stimmt hier vielleicht nicht!

Hat das Unternehmen größere Probleme, die noch mit anscheinend kleinen Abwärts-Korrekturen beim Ausblick „angedeutet“ werden? Mit einem Kurs von 24 Euro ging die Vapiano-Aktie im Juni 2017 an die Börse – jetzt notiert sie unter 7 Euro – was für ein Desaster! Der Kursverlauf zeigt, dass die Aktie schon das ganze Jahr am Abstürzen ist, und von Anfang an keine Erfolgsstory war. Offenbar war das geplante Wachstum im großen Stil doch nicht möglich. Momentan ist für die Börsianer wohl wenig Hoffnung in Sicht. Heute fällt die Aktie übrigens um 9%, was im Chart ganz am Ende kaum auffällt. Hier die heutige Meldung von Vapiano im Wortlaut:

Der Vorstand der Vapiano SE (ISIN: DE000A0WMNK9, Börsenkürzel: VAO) hat heute die Prognose für das Geschäftsjahr 2018 angepasst. Der Vorstand rechnet nun für 2018 mit einem Wachstum des Nettoumsatzes um 15 % bis 19 % im Vergleich zum Vorjahr auf 375 bis 385 Mio. Euro (bislang: 385 bis 400 Mio. Euro) sowie einem flächenbereinigten Wachstum zwischen -0,5 % und 0,5 % (bislang: zwischen 0 % und 1 %). Das bereinigte EBITDA soll sich auf 34 bis 38 Mio. Euro belaufen (bislang: 42 bis 47 Mio. Euro). Die Anzahl der Neueröffnungen im Gesamtjahr 2018 wurde auf 32 bis 34 Standorte konkretisiert (bislang: 33 bis 38). Hintergrund der Prognoseanpassung ist die hinter den Erwartungen liegende Umsatzentwicklung im Segment Europa sowie die nicht planmäßige Entwicklung einiger neu eröffneter Restaurants.

Vapiano IPO

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Marcus

    28. November 2018 15:40 at 15:40

    Genau so heiße Luft wie Konkurrenz von Blue Apron. Das war schon im IPO Prospekt zu erkennen, das da bilanztechnisch nicht all zuviel positives dabei ist. 23 Euro wie beim IPO ist Vapiano niemals wert, dazu stimmen die Fundamentaldaten einfach nicht.

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Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Erwartungen verfehlt, Aktie fällt

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf TV

Die Netflix-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 6,44 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,24/letztes Quartal 6,15/für heute erwartet 6,4).

Der Gewinn liegt bei 1,74 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,47/letztes Quartal 1,59/für heute erwartet 2,13).

Die Nutzerzahl ist im dritten Quartal um 2,20 Millionen gewachsen. Die Erwartungen lagen bei 2,5 Mio durch Netflix selbst – der Markt erwartete 2,5-3,2 Mio.

Wie man aktuell verkündet, erwartet man 6,0 Millionen neue Nutzer im laufenden 4. Quartal.

Free Cash Flow +1,14 Milliarden Dollar (Vorquartal +899). Operative Marge 20,4 Prozent nach 22,1 Prozent im Vorquartal.

Die Netflix-Aktie reagiert nachbörslich mit -4,7 Prozent.

Kurz-Fazit: Gewinn pro Aktie und die Zahl neuer Abos verfehlen die Erwartungen. Das wird nun nachbörslich abgestraft.

Datenblatt mit aktuellen Quartalszahlen von Netflix

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Stimulus-Hoffnung stirbt zuletzt

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Heute soll angeblich der entscheidende Tag sein. Kommt noch auf den letzten Drücker eine Einigung zwischen Demokraten und Donald Trump über einen neuen Stimulus? Das dürfte kurzfristig die Kurse bewegen.

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Aktien

Kaufverbot für die Nikola-Aktie – Werbung

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Lieber Börsianer,

am Firmensitz der Nikola in Phoenix (Arizona) glühen schon seit Wochen die Telefonleitungen. Das junge Unternehmen kämpft hart um seine Reputation. Man kämpft um die letzten Investoren, die noch nicht gegangen sind. Und vor allem, man kämpft um seine Partner wie General Motors, Bosch oder Iveco. Denn wenn die abspringen, wird die Nikola-Zentrale in Phoenix zugesperrt.

Aber der Reihe nach! Was ist zuletzt passiert bei Nikola?

Der charismatische Firmengründer Trevor Milton wurde aufs Abstellgleis geschoben und seitdem geben trockene Technikertypen den Ton bei Nikola an. So trat der Technik-Chef Jesse Schneider zuletzt vor die Presse und referierte betont sachlich über Patente, Chassis-Zeichnungen und andere Dokumente. Er legte haarklein auseinander, welcher Bestandteil des Nikola-Trucks fremd eingekauft, welcher extern entwickelt wurde.

Die Veranstaltung war langweilig, aber wichtig. Wenn Nikola überleben will, muss es das Vertrauen des Marktes und der Industrie wiederherstellen. Dafür wollen die Investoren jetzt keine Visionen hören, sondern Fakten und Details sehen.

Diese Fakten und Details entscheiden in den kommenden Wochen über den Kursverlauf der Aktie. Denn am 30. November läuft die Sperrfrist (lock-up-period) für die vorbörslichen Investoren der Nikola ab. Wenn diese Investoren bis dahin nicht von der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells überzeugt werden können, werden sie an diesem Tag mit großem Volumen aus der Aktie aussteigen und ein erneutes Kursmassaker herbeiführen.

Aber denken wir positiv! Unterstellen wir einmal, Jesse Schneider und CEO Mark Russell können die Investoren überzeugen, dann dürfte auch General Motors an Bord bleiben. Das ist aktuell der wichtigste Nikola-Partner. Mehr noch: Der US-Autobauer entscheidet wahrscheinlich über die Zukunft des Lkw-Bauers Nikola.

Nur zur Erinnerung: General Motors (GM) hat zugesagt, für Nikola die Werkbank zu machen und insgesamt Produktionsleistungen im Wert von 2 Milliarden USD für das Startup zur Verfügung zu stellen. Konkret war oder ist geplant, dass GM den…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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