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Die aktuellste „Oil Freeze“-Ankündigung ohne Iran: Begeisterung sieht anders aus

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Es ist mal wieder so weit. Seit heute Mittag gibt´s die neuesten Infos zum gefühlten 153. Anlauf für ein Treffen zwischen OPEC und Nicht OPEC-Förderern um die Öl-Fördermenge einzufrieren (Oil Freeze). Diesmal verkündet Katar man werde am 17. April ein Meeting in Doha abhalten. Aber sollte nicht vor Kurzem erst angeblich ein Treffen in St. Petersburg oder Moskau stattfinden am 20. April? Egal, jetzt, aber diesmal ganz bestimmt, gibt es ein Treffen in Doha am 17. April. Wer weiß, diesmal vielleicht wirklich?

Irgendwie gibt es ja schon längst eine Vereinbarung für eine Einfrierung der Öl-Fördermenge. Sie wurde großspurig angekündigt um am 16. Februar beschlossen zwischen Saudi-Arabien, Venezuela, Russland und Co. Ob sie auch wirklich umgesetzt wurde, wissen selbst die einzelnen OPEC-Mitglieder nicht. Der eine traut dem anderen nicht. Also was soll diesmal in Doha Großartiges beschlossen werden?

Aktuell aber gibt es endlich mal eine richtige Neuigkeit. OPEC-Offizielle lassen verlauten man werde auch ohne den Iran eine wirklich breit aufgestellte Vereinbarung treffen die Fördermenge auf aktuellen Niveaus einzufrieren. Nur was nützt das? Viele produzieren auf Rekordniveau, wie z.B. Russland. Und der Iran baut seine Fördermenge weiter aus. Und schon jetzt liegt das globale Öl-Angebot gut 2 Mio Barrels pro Tag über der Nachfrage. Was die kaputten Fracker in den USA derzeit zurückfahren, erhöhen die Iraner. Also was nützt da eine „Einfierung“ in Doha in vier Wochen? Eine drastische Reduzierung der Fördermenge würde etwas bewegen, aber ein Meeting nur um den „Oil Freeze“ aufzuwärmen?

Auch der Ölmarkt zeigt sich nur minimal beeindruckt von diesem „Durchbruch“ bei den Ölproduzenten. Die roten Pfeile zeigen die Zonen, wo die API- und die offziellen Lagerbestände für Öl verkündet wurden. Irgendwo dazwischen findet man ein paar kleine Up-Ticks, die für die Euphorie bzgl. „Oil Freeze Ex Iran“ und „Doha 17. April“ stehen sollen. Was mag das im Ölpreis ausmachen? Ein aktuelles Plus von 30, 40 oder 50 Cents? Kein wirklicher Knaller.

Ölpreis 1
Öl (WTI) seit gestern früh.

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Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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Aktienmärkte: Buy the rumor, sell the fact? Videoausblick

Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem Biden seinen Stimulus-Plan vorgstellt hat. Buy the rumor, sell the fact?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem der neue US-Präsident Biden seinen Stimulus-Plan vorgestellt hat. Ist die Reaktion auf Bidens Plan das klassische „buy the rumor, sell the fact“-Schema? Man kauft also die Hoffnung, und verkauft dann, wenn die Hoffnung eintritt? Heute dürfte für die Aktienmärkte auch der kleine Verfall eine Rolle spielen, denn der Bestand an Call-Optionen ist gigantisch. Die Fed hat in Gestalt von Jerome Powell klar gestellt, dass die Zinsen nur dann angehoben würden, wenn die Inflation deutlich über 2% schießen würde. Und in Deutschland drohen Verschärfungen des Lockdowns, was den Dax aber bisher nicht wirklich interessiert – obwohl damit die optimistischen Wirtschafts-Prognosen obsolet wären..

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Aktienmärkte: Euphorie – aber das ist die größte Gefahr! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte weiter in Euphorie: viele Indizes mit neuen Allzeithochs. Aber da ist eine Gefahr, die die Märkte vielleicht nicht auf dem Zettel haben..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte sind weiter in Euphorie: der Dax, aber auch die viele Indizes der Wall Street heute mit neuen Allzeithochs. Was soll schon schief gehen: die Fed und andere Notenbanken bleiben auf dem Gaspedal, dazu nun noch das erwartete große Stimulus-Paket der neuen US-Regierung unter Biden. Wo also ist das Risiko für die Aktienmärkte, speziell für die über-bullische Wall Street? Das größte Risiko dürfte der neue US-Präsident sein, der zwar viel Stimulus verspricht, aber der eben auch (anders als Trump) einem viel härteren Lockdown auch in den USA den Weg bereiten könnte. Noch härtere Lockdowns nämlich sind der aktuelle Trend schlechthin: Frankreich verhängt eine Ausgangssperre ab 18Uhr, in Deutschland überlegt man gar, den Nah-und Fernverkehr einzustellen aus Sorge um die aggressive Corona-Mutation..

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