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Die US-Tech-Werte – das Boot ist so voll..

Der Siegeszug der großen US-Tech-Werte scheint nicht aufzuhalten zu sein – oder bald vielleicht doch?

Redaktion

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Der Siegeszug der großen US-Tech-Werte scheint nicht aufzuhalten zu sein – oder bald vielleicht doch?

Zunächst ein paar Fakten über Apple, Amazon, Facebook, Microsoft und Google:

– die Marktpatialisierung dieser Unternehmen liegt bei insgesamt 4,1 Billionen Dollar, das ist mehr als das BIP Deutschlands, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt (dabei beschäftigen diese Unternehmen weniger als eine Millionen Menschen)

– in den letzten elf Handelstagen gewannen diese Unternehmen 260 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung hinzu

– seit Jahresbeginn stieg der Marktkapitalisierung dieser Unternehmen um 812 Milliarden Dollar – das entspricht ziemlich genau der Marktkapilisierung von Google – mithin könnte man also sagen: seit Jahresbeginn ist in Sachen Marktkapitalisierung ein neues Google entstanden

– die Marktkapitalisierung Apple, Amazon, Facebook, Microsoft und Google entspricht der von 282 anderen Unternehmen aus dem S&P 500:

Ist das also eien Blase wie zum Hochpunkt der New Economy-Blase? Nein – damals hatten die Highflyer wie Cisco, Oracle oder Intel eine KGV von ca. 100, derzeit liegt das durchschnittliche KGV der fünf großen US-Tech-Werte bei 37 (wobei Amazon der klare Ausreißer nach oben ist, während Apple und Facebook deutlich „günstiger“ sind im Vergleich zu Amazon..).

Wir empfehlen Ihnen folgenden Artikel von northmantrader.com, der all diese Sachen auf den Punkt bringt. Und jede Menge charttechnischer Warnzeichen in den Aktien von Amazon und Co. lokalisiert!

Lesen Sie den Artikel bitte hier!


Ein starkes Bild von Amazon-Chef Jeff Bezos
Foto: Thierry Ehrmann; Creative Commons Attribution 2.5 Generic

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    leftutti

    19. Juli 2018 20:49 at 20:49

    Stellen wir uns vor, es gäbe Apple, Amazon, Facebook, Microsoft und Google nicht mehr!
    Apple, Microsoft: Wir hätten wieder funktionierende Hochleistungs-PCs auf aktuellem Stand der Technik, wir hätten knebelfreie, schnelle, anpassbare Open-Source Betriebssysteme ohne halblegale Datenübermittlung und Spionagefunktionen.
    Facebook, Google: Wir hätten wieder ein Internet, das frei von eigennützigen Suchergebnissen, nerviger Dauerwerbung und sinnlosen Datenschutzverletzungen ist. Wir müssten nicht in jeder Datenschutzerklärung 30 Mal auf Google+, Google Maps, Google Fonts, Google Analytics, Likers und Followers hinweisen und wären wesentlich freier von den Gefahren parasitärer Abmahnprofis.
    Amazon: Wir würden wieder Kleidung und Schuhe im Laden anprobieren, statt blind zu bestellen und kostenlos zurückzusenden. Wir würden wieder Bücher im Buchladen schmökern und die vielleicht sogar kaufen, auch wenn sie 75 Cent mehr kosten. Firmen würden wieder Rechnungen oder Zahlungsbelege mit ausgewiesener Mehrwertsteuer für ihre Käufe erhalten.
    Ich weiß, das ist alles überspitzt formuliert und kritische Statistikexperten werden stirnrunzelnd und kopfschüttelnd „unwiderlegbare“ Quellen zu Felde führen. Dennoch sollte man die essentielle, substantielle Relevanz dieser Unternehmen für unser tägliches, praktisches Leben und Überleben mit einbeziehen und nicht nur die aufgeblasene ökonomische Bewertung und Marktkapitalisierung.
    Mit weniger als einer Million Beschäftigten und teilweise sinnfreien Leistungen und Produkten mehr wert als das BIP Deutschlands. HALLO???

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Aktienmärkte: Großer Verfall – Optionen und mögliche Turbulenzen!

Heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden. Der große Verfall und die US-Tech-Aktien

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte ist heute der große Verfall der wahrscheinlich entscheidende Faktor – es verfallen Optionen und Futures mit Laufzeit September (siehe hierzu den heutigen Videoausblick „Großer Verfall – es steht viel auf dem Spiel“). Zuletzt war in den Finanzmedien vor allem das in den USA von Privatinvestoren gehandelte Volumen an Optionen (vor allem Calls auf die großen US-Tech-Aktien) ein großes Thema – und das zurecht!

Folgende besipielhafte Grafik zeigt, wie dieses hohe Volumen an Calls bei den Borkern/Verkäufern dieser Call-Optionen Käufe des jeweiligen underlyings ausgelöst hat – in der Grafik konkret illustriert anhand der Amazon-Aktie:

Großer Verfall: Der stark gestiegene Effekt der Optionen auf die Aktienmärkte

Grafik: Benn Eifert, https://twitter.com/bennpeifert

Man sieht: der Kauf von Call-Optionen auf die Amazon-Aktie hat letzlich den Verkäufer der Call-Optionen gezwungen, sein Risiko durch den Kauf der Amazon-Aktie abzusichern, nachdem die Amazon-Aktie angestiegen war (was ja bis Anfang September der Fall war). Aus 1500 Dollar, die ein Privakunde in Amazon-Calls investiert hatte, entstanden Käufe im Volumen von 230.000 Dollar der Amazon-Aktie durch den Broker/Verkäufer der Amazon Calls.

Es war offenkundig dieser Mechanismus, der die Aktienmärkte zuletzt stark beeinflußt hatte – und die extreme Rally der US-Tech-Werte vor Anfang September mit erklären kann.

Aktienmärkte und Call-Optionen bei US-Techaktien

Der Bestand von Call-Optionen auf Amazon war vor Anfang September regelrecht explodiert und betrug 48% der Marktkapitalisierung von Amazon:

Aktienmärkte und Amazon Call-Optionen

Noch krasser die Call-Bestände bei Tesla (380% der Marktkapitalisierung) – was den unter Bewertungsgesichtspunkten absurden Anstieg der Tesla-Aktie erklären hilft:

Tesla Call-OptionenCharts: @MacroCharts

Folgende Grafik zeigt, wie extrem die Call-Bestände auf die großen US-Tech-Aktien zuletzt angestiegen waren:

Aktienmärkte: Call-Optionen auf US-Tech-Aktien und großer Verfall

So weit so extrem. Aber was passiert, um das oben aufgeführte Beispiel der Amazon-Aktie zurück zu kommen, wenn die Optionen auf die einzelnen Aktien verfallen? (zu den Uhrzeiten des Verfalls auf einzelne Aktien siehe hier – Optionen auf die US-Indizes dagegen verfallen heute um 15.30Uhr deutscher Zeit)

Dann nämlich werden die Absicherungen des Brokers, der die Amazon-Aktie gekauft hatte um sein Risiko zu hedgen, im Grunde überflüssig (siehe die Grafik oben). Es könnte also eine große Verkaufswelle für die Aktienmärkte drohen – aber wir wissen eben nicht wirklich, wieviel der nun heute auslaufenden Call-Optionen bereits vor dem Verfall verkauft wurden! Möglich ist also, dass die Schwäche der großen US-Techaktien wie Amazon in den letzten Tagen bereits ein Zeichen dafür ist, dass die Broker die underlyings verkauft hatten!

So oder so: heute, vielleicht aber noch mehr Anfang nächster Woche könnte es für die Aktienmärkte richtig turbulent werden! Oder eben auch nicht – vielleicht nämlich ist der größte Teil schon abgewickelt, Schieflagen inzwischen weitgehend bereinigt. Daher zitieren wir hier den Kaiser Beckenbauer: „Schaun mer mal, dann sehn mer scho“!

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Grenke das neue Wirecard? Neue Fed-Strategie, Luft für Dax wird dünner

Redaktion

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Wird die Grenke AG das neue Wirecard? Wir haben diesen Themenkomplex diese Woche mehrmals thematisiert, und im folgenden Video wird er auch von Manuel Koch besprochen. Auch bespricht er mit einem Experten die neue Strategie der US-Notenbank Federal Reserve. Es gehe nun nicht mehr darum die Inflation ab einem bestimmen Niveau zu begrenzen. Nein, die Senkung der viel zu hohen Arbeitslosenzahl sei nun das Hauptaugenmerk der Fed. Lange Zeit könne die Notenbank daher nun den Zins ganz tief im Keller belassen.

Und wie sieht es aus mit dem Dax? Gibt es neue Impulse? Im Video wird besprochen, dass derzeit offenbar einige negative Aspekte beiseite geschoben werden. Dennoch werde die Luft nach oben dünn – weitere Anstiege könnten sich also schwieriger gestalten. Auch im Video besprochen werden ganz konkret zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Bayer und Continental seien jeweils ein Kauf. Beide Aktien könne man über das Vehikel einer Stop Buy-Order kaufen.

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Warum haben wir keine Börsengänge mehr? – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist ein eigentümlicher Befund. Im vergangenen Jahr ging der deutsche Aktienmarkt steil. Zu Deutsch: Das Geld saß locker, und die Investoren fassten zu. Trotzdem verschmähten viele Unternehmen dieses Geld und verzichteten auf einen Börsengang. Ganze drei Unternehmen haben im vergangenen Jahr den Gang aufs Parkett gewagt. 2020 das nämliche Bild. Bis jetzt zähle ich mit Teamviewer und dem Datenbankspezialisten Exasol zwei IPOs (Börsengang).

Zum Vergleich: 1999 feierten 175 Unternehmen hierzulande ihr Börsendebüt, ein Jahr später zählten die Statistiker 142 IPOs. Natürlich wurde damals auch viel Schrott verkauft, wie dann die Folgejahre zeigten. Dennoch legten die Investoren damals den Grundstein für den digitalen Standort Deutschland.

Diese Frage drängt sich auf: Warum geht bei uns jetzt nichts mehr?

Meine Antwort fällt differenziert aus. Es ist richtig, dass viele Unternehmen derzeit keinen Börsengang planen, weil sie sich das Geld in Form von Fremdkapital anderweitig besorgen können. Ein Beispiel: Wenn die Bosch GmbH bedeutenden Kapitalbedarf hat, dann geht man einfach zur Bank oder zapft den Rentenmarkt an und holt sich dort Fremdkapital zu Nullzinsen.

Holte sich Bosch das Geld als Eigenkapital an der Börse, müsste man eine Dividende von – sagen wir 2 oder 3 % – bezahlen. Der Zusammenhang ist klar: Das derzeitige Zinsumfeld begünstigt also nicht unbedingt den Börsengang, wenn es um die Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit geht.

Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit wie die Beispiele CureVac sowie EuroEyes International zeigen. So feierte der Impfstoff-Spezialist CureVac kürzlich sein Börsendebüt in New York. Und das war eine rauschende Party. Gleich am ersten Tag zog die neue Aktie 250 % in die Höhe. Die Erstzeichner – allesamt US-Investoren – schoben sich rund 700 Millionen USD in die Taschen. Und wir hier blickten in die Röhre.

Und das sei an dieser Stelle, liebe Bundesregierung, schon einmal angesprochen! Das Biotech-Unternehmen aus Tübingen wurde aus dem Staatssäckel üppig alimentiert und subventioniert. Und dann bleibt am Ende ein…..

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