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Indizes

Die Zukunft des CFD-Handels: Ab 01.08 wegen ESMA weniger Hebel – Erfahrungsbericht eines Brokers

Wie sich das Kundenverhalten im CFD-Handel durch die neuen ESMA-Regularien verändern wird..

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Anmerkung der Redaktion: Bekanntlich treten ab dem 01.08.2018 neue Regularien in Kraft (ESMA), die die Hebel im CFD-Handel für die allermeisten Privatkunden deutlich einschränken wird – ausgenommen sind nur jene Kunden, die es geschafft haben, sich als „Profi“ einstufen zu lassen. Das dürften jedoch nur sehr wenige geschafft haben, weil die CFD-Broker aufgrund der ESMA-Bestimmungen für eine Einstufung als „Profi“ die Latte sehr hoch gelegt hatten. Wir schätzen daher, dass mehr als 90% der Privatkunden ab dem 01.August mit geringeren Hebeln arbeiten werden (müssen).
Wir veröffentlichen im Folgenden eine Pressemitteilung von capital.com, weil dieser Broker (so weit wir sehen) als einziger CFD-Anbieter die ESMA-Bestimmungen schon ab Juni eingeführt hat und daher über singuläre Daten verfügt, wie sich das Kunden-Verhalten unter den ESMA-Regularien verändern wird. Gewissermaßen ist das also ein Erfahrungsbericht über die Zukunft des CFD-Handels!

 

 

Verbessertes Gewinn/Verlust-Verhältnis und Senkung des Margenausgleichs infolge bereits implementierter ESMA-Regelungen

Erkenntnisse von Capital.com: Verbesserung der Händler-Performance durch neue ESMA-Hebelgrenzen

München 18. Juli 2018 – Nach der Ankündigung der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA), dass die von den CFD-Handelsanbietern angebotenen Hebelwirkungen bis zum 1. August 2018 deutlich gesenkt werden müssen, hat Capital.com, einer der führenden Anbieter für den Handel mit CFDs, seine Ausfallraten für Rohstoffe, Währungen, Kryptowährungen, Aktien und Indizes bereits ab dem 1. Juni 2018 reduziert. Dies ermöglichte die erste Analyse der Auswirkungen niedrigerer Hebelwirkungen auf das Kundenverhalten und die Handelsperformance. Die erhobenen Daten sprechen für eine deutliche Verbesserung der Kundenergebnisse.

Die große Mehrheit der im Juni bei der Handelsplattform von Capital.com neu registrierten Nutzer entschied sich für die von der ESMA vorgeschriebenen niedrigeren Hebelgrenzen. Wird ihre Performance mit der veröffentlichten Branchenperformance und der historischen Kundenperformance verglichen, zeigt sich, dass Nutzer, die eine niedrigere Hebelgrenze verwenden, erfolgreicher gehandelt haben. In Folge dessen waren sie mit einer deutlich geringeren Wahrscheinlichkeit einem Margenausgleich ausgesetzt. Der Anteil der Nutzer, die innerhalb der ersten 15 Handelstage mit einem Margenausgleich konfrontiert waren, sank von rund 30 Prozent in den Monaten vor Einführung der ESMA-Limits auf nur noch fünf Prozent im Juni. Der durchschnittliche Verlust fiel um über 80 Prozent.

Ivan Gowan, CEO von Capital.com, kommentiert die Analyse wie folgt: „Es ist sehr ermutigend, zu sehen, dass Händler positiv auf die von der ESMA vereinbarten niedrigeren Hebelwirkungen reagieren, ihr Risiko reduzieren und erfolgreicher handeln. Es muss ein Gleichgewicht gefunden werden, damit Händler von einer angemessenen Hebelwirkung profitieren können, ohne auf die Vorteile des CFD-Handels verzichten zu müssen. Aber unsere Analyse zeigt, dass die theoretisch erarbeiteten Level der ESMA in der Praxis weitgehend korrekt sind.

„Weit davon entfernt, der Branche zu schaden, wie viele befürchtet haben, werden niedrigere Hebel für neue Händler einen nachhaltigeren CFD-Markt bieten, da sich erfolgreichere Händler für einen längeren Zeitraum mit ihrer gewählten Plattform beschäftigen. CFD-Anbieter, die sich mit diesen verbesserten Regularien schwertun, ermutigen Händler, ein unhaltbar hohes Risiko einzugehen. Wenn sie in einem Markt, der besser für den Verbraucher funktioniert, nicht bestehen können, ist es besser, wenn diese Angebote nicht mehr existieren. Wir glauben, dass erfahrene Händler in der Lage sein sollten, fundierte Entscheidungen über die Höhe der Hebelwirkung zu treffen, aber Einsteiger können nun nach der Umsetzung dieser Maßnahmen mit größerer Sicherheit handeln. Obwohl wir eine Vorreiterrolle übernommen haben, müssen ab dem 1. August 2018 alle regulierten Handelsplattformen diese Hebelstufen vorschreiben, was die Erfolgsquoten und die Zufriedenheit der Kunden in der gesamten Branche verbessern wird.“

Ivan Gowan weiter: „Während diese Maßnahmen ein guter Ausgangspunkt für Privatanleger sind, sollten sich wirklich verantwortungsbewusste CFD-Handelsanbieter darauf konzentrieren, ihre Kunden zu schulen und zu informieren, um ihnen zu helfen, ihre Trading-Fertigkeiten weiter zu verbessern. Dazu sollte es gehören, ihnen Einblicke in die Märkte zu geben, an denen sie tatsächlich interessiert sind, anstatt sie mit willkürlichen Kommentaren zu bespielen. Wir möchten, dass unsere Kunden langfristig Freude am Handel mit CFDs haben, und wir glauben, dass der beste Weg darin besteht, eine großartige Nutzererfahrung zu bieten und unseren Kunden zu helfen, erfolgreich zu handeln.“

4 Kommentare

4 Comments

  1. Maitdjai

    18. Juli 2018 15:44 at 15:44

    OK, die Verluste sind weniger/niedriger geworden> Wen soll das wundern?
    Und die Gewinne?
    Sind die mehr/hoeher geworden?
    Wohl eher nicht.
    Ob das dann als „erfolgreicheres“ Handeln bezeichnet werden kann, bezweifele ich schon.
    Taugt aber als Argument, um die Konkurrenz in die Wueste, und den „kleinen“ Privaten zurueck an den „Daddelautomat“ zu schicken. U. a. hat hat der Staat da sein Geld gleich im Steuersack, so wie auch im Spielkasino etc. Ohne „fiese Matente“ mit Steuererklaerung und so weiter.

  2. Rusty

    18. Juli 2018 21:24 at 21:24

    Das Capital einer der unseriösesten Broker überhaupt hier noch solche Unwahrheiten veröffentlichen darf, sagt nichts gutes mehr über finanzmarktwelt aus. Der Broker wird im Netz nicht umsonst negativ bewertet!

    Die Gewinne sind ebenso geschrumpft. Und Capital möge doch solche Aussagen schwarz auf weiß belegen! Capital hat Nutzerabnahme Zahlen und versucht nur so schlecht zu sein wie Bux. Diese beiden Broker sind auf zocken ausgelegt. Schon alleine der Aufbau der beiden Apps spricht dafür.

    Niedrigere Hebel bedeutet nämlich, dass die Verbraucher mehr zocken können. Bei Bux kann man schon zb sehen, Worin wer investiert ist und wie der Stand ist. Und der ist prozentual høher, als der der Gewinner!

    Nur bekommen die Verbraucher das erst zu spät mit, da kleine Verluste nicht so übel aussehen wie grosse. Das schult nicht den Verstand!

  3. freem

    18. Juli 2018 23:04 at 23:04

    In Verbindung mit der bereits abgeschafften Nachschusspflicht geht die Hebelreduzierung
    völlig zu Lasten der Kleinanleger, die bei extremen Marktbedingungen(starken
    Kursschwankungen/Crashs) und Brokerinsolvenz ein drastisch erhöhtes Risiko haben,
    weil sie viel mehr Geld an den Broker überweisen müssen, um das gleiche Volumen handeln
    zu können. Diese Risikoerhöhung ist der eigentliche Zweck dieser Regulierung.
    Das Risiko das den Brokern durch die bereits abgeschaffte Nachschusspflicht entstanden ist,
    wird so auf die Kleinanleger abgewälzt.

    Ein Beispiel:

    Für 1 CFD auf den DAX bei einem Hebel von 400 muss der Kleinanleger eine Margin von 30 €
    beim Broker hinterlegen (DAX bei 12000 Punkten, 1 Punkt im DAX = 1 €).

    Bei dem von der ESMA vorgeschlagenen Hebel von 20 muss der Kleinanleger eine Margin von
    600 € für 1 CFD hinterlegen.

    Angenommen es kommt zu einem Crash von 100 Punkten, dann verliert der Kleinanleger
    im Falle des 400er Hebels nur 30 €, weil es keine Nachschusspflicht mehr gibt.

    Im Falle des 20er Hebels der ESMA verliert der Kleinanleger 100 €.

    Für den zwar sehr unwahrscheinlichen, aber möglichen Fall eines Crashs von 600 Punkten,
    verliert der Kleinanleger beim 400er Hebel wieder nur 30 €, aber beim 20er Hebel
    der ESMA die gesamten 600 €.
    Das Risiko der Kleinanleger hat sich durch die Hebelbeschränkung der ESMA also
    auf maximal das 20fache erhöht.

    Auch allein dadurch, dass sich die Einlagen bei den Brokern erhöhen, kann mehr
    Geld verloren werden.

  4. freem

    18. Juli 2018 23:41 at 23:41

    In Verbindung mit der bereits abgeschafften Nachschusspflicht geht die Hebelreduzierung
    völlig zu Lasten der Kleinanleger, die bei extremen Marktbedingungen(starken
    Kursschwankungen/Crashs) und Brokerinsolvenz ein drastisch erhöhtes Risiko haben,
    weil sie viel mehr Geld an den Broker überweisen müssen, um das gleiche Volumen handeln
    zu können. Diese Risikoerhöhung ist der eigentliche Zweck dieser Regulierung.
    Das Risiko, das den Brokern durch die bereits abgeschaffte Nachschusspflicht entstanden ist, wird so auf die Kleinanleger abgewälzt.

    Ein Beispiel:

    Für 1 CFD auf den DAX bei einem Hebel von 400 muss der Kleinanleger eine Margin
    von 30 € beim Broker hinterlegen (DAX bei 12000 Punkten, 1 Punkt im DAX = 1 €).

    Bei dem von der ESMA vorgeschlagenen Hebel von 20 muss der Kleinanleger eine Margin von
    600 € für 1 CFD hinterlegen.

    Angenommen es kommt zu einem Crash von 100 Punkten, dann verliert der Kleinanleger
    im Falle des 400er Hebels nur 30 €, weil es keine Nachschusspflicht mehr gibt.

    Im Falle des 20er Hebels der ESMA verliert der Kleinanleger 100 €.

    Für den zwar sehr unwahrscheinlichen, aber möglichen Fall eines Crashs von 600 Punkten,
    verliert der Kleinanleger beim 400er Hebel wieder nur 30 €, aber beim 20er Hebel
    der ESMA die gesamten 600 €.
    Das Risiko der Kleinanleger hat sich durch die Hebelbeschränkung der ESMA also
    auf maximal das 20fache erhöht.

    Auch allein dadurch, dass sich die Einlagen bei den Brokern erhöhen, kann mehr
    Geld verloren werden.

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Aktien

Marktbericht: Fed, Trump, Microsoft – Amis laufen besser als der Dax

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am

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Donald Trump feuert mal wieder volle Kanne gegen die Fed. Die solle gefälligst endlich die Zinsen senken, so quasi seine Anweisung an die Fed (hier nachzulesen). Unglaublich, aber inzwischen hat man sich an diesen Ton ja fast schon gewöhnt, obwohl die Fed unabhängig agiert! Aber das war heute für den Markt gar nicht wichtig. Wir wollten es vorab nur nochmal erwähnen, was da vor sich geht. Trump macht den Mini-Erdogan! Aber kommen wir jetzt mal zum konkreten Marktgeschehen.

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Fed-Aussagen

Einzelne Funktionäre der Fed haben mit Aussagen gestern und heute die Kurse durcheinander gewirbelt. Da wäre zunächst der in Notenbankkreisen wichtige Chef der New York Fed John Williams. Er hielt gestern Abend eine am Markt viel beachtete Rede, deren Aussagen (Zinsen senken, sobald Wirtschaft schwächelt) dem Markt suggerierte, dass die Zinsen noch stärker gesenkt werden, als bislang erhofft. Heute wurden diese Äußerungen relativiert als grundsätzliche ökonomische Aussagen, aber im Nachhinein kann man Börsenkurse ja auch nicht mehr ändern… und so fiel der US-Dollar gestern Abend sprunghaft, und fast alles, was gegen den Dollar gehandelt wird, stieg sprunghaft an (gut sichtbar im folgenden EURUSD-Chart seit Mittwoch früh).

Dann wurden heute Äußerungen des St. Louis Fed-Chefs Bullard bekannt, der sich klar für nur 25 Basispunkte Zinssenkung am 31. Juli aussprach. Das müsse reichen. Diese Äußerung brachte den Dollar wieder nach oben, und den Euro wieder nach unten.

Und die Indizes?

Im folgenden Chart sieht man den Dax (blau) gegen den Dow seit Mittwoch früh. Seit gestern Abend laufen die Amerikaner besser als der Dax. Sie scheinen die Fed-Story unterm Strich besser wegzustecken. Und außerdem konzentriert man sich aktuell eher auf die heimischen Quartalszahlen. Vor allem berauschen sich die Amerikaner aktuell an den Quartalszahlen von Microsoft, die gestern nach Börsenschluss positiv überraschten. Und Deutschland? Hierzulande hat Angela Merkel sich heute in letzten Aussagen vor ihrem Sommerurlaub auch zur Wirtschaftslage geäußert. Dabei ging es auch um die Konjunktur. Die laufe nicht sonderlich gut usw. Den heutigen Absturz im Dax ab 11 Uhr ab 12.323 Punkten kann man zeitlich gut in Zusammenhang bringen mit Merkels Aussagen. Thema Sommerloch? Wenn solch ein paar allgemeine Worte schon für -80 Punkte gut sind? Denn so stark fiel der Dax. Hätte sich der Dax heute an die Amerikaner gekoppelt (was ja eigentlich der Standard ist), dann könnte man jetzt vielleicht bei 12.350 Punkten stehen? (reine Vermutung) Aktuell notiert der Dax jedenfalls mit 12.229 Punkten, und geht relativ schlaff ins Wochenende.

Dax vs Dow

Öl und sonstige Ereignisse

Der Ölmarkt wurde diese Woche (vor allem heute und gestern) überflutet mit Gründen für steigende und fallende Kurse. Zuletzt war vor allem der Iran ein Thema (bitte hier genauer nachlesen). Für Bullen wie auch Bären lassen sich Argumente finden. Im folgenden Chart sieht man den WTI-Ölpreis seit Montag. Schubweise ging es immer weiter bergab. Man kann eindeutig das Gefühl haben, dass der Markt diese Woche einfach fallen wollte. Trotz einem angeblichen US-Abschuss einer iranischen Drohne zeigt sich der Markt eher fallend. Ein Wahnsinnsmarkt war Öl diese Woche! Wie gesagt, bitte im obigen Link die Details nachlesen.

Die Verbraucherstimmung der Uni Michigan kam vorhin fast genau rein wie erwartet. Diese Daten brachten also keine Impulse. Vorausschauend kann man sagen: Die Amerikaner scheinen mit guter Grundstimmung in die kommende MEGA-Woche zu starten. Es hagelt jede Menge extrem wichtiger Daten von deutschen und US-Konzernen. Der Dax scheint mit seiner müden Sommerloch-Stimmung hinterher zu hinken. Man muss auch bedenken: Die negativen Industrie-Daten in Deutschland liegen wie ein Brett im Magen der Börsianer in Frankfurt, während die Konsumgesellschaft auf der anderen Seite des Atlantik weiter ihre Party auf dem brodelnden Vulkan feiert. Übrigens: Bis jetzt haben 15% aller im S&P 500 enthaltenen Aktiengesellschaften ihre Quartalszahlen gemeldet. Laut FactSet haben 79% davon die (zuvor oftmals gesenkten) Erwartungen übertroffen. Also, kann die Party in den USA nächste Woche weitergehen?

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Short-Einstiege im Dax

Veröffentlicht

am

Die aktuelle Lage im Dax und Dow bespreche ich im Video. Die jüngsten Chartverläufe der beiden Indizes sind nicht identisch. Im Dax würde ich heute eher nach Short-Einstiegen suchen. Werfen Sie mit mir auch noch einen Blick auf Gold. Mein heutiger „Trade des Tages“ folgt gleich noch. Wollen Sie ihn und alle folgenden Text-Analysen völlig kostenfrei lesen? Dann melden Sie sich bitte einfach hier an.

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Devisen

Aktuell: Dax und Euro im Fegefeuer von Fed und Merkel

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am

Da hatten wir doch gerade erst von einem kleinen charttechnischen Durchbruch im Dax berichtet. Und dann das. Nach jetziger Lesart war es nur ein Fake-Ausbruch im Dax von ingesamt nur 23 Punkten auf bis zu 12.338 Punkten. Jetzt tendiert der Dax abwärts. Er fällt auf 12.236 Punkte, und die heutige Stimmung der Aktienhändler ist im Eimer.

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Mal wieder funkt die Fed dazwischen. Erst gestern sorgten Aussagen von NY Fed-Chef Williams (Zinsen senken bei Anzeichen für Konjunktur-Schwäche) dafür, dass der Dollar fiel, und dass fast alles stieg, was gegen den Dollar gehandelt wird. Und jetzt? Vor wenigen Minuten erscheint im WSJ ein Artikel mit einem Interview des St. Louis Fed-Chef Bullard. Er hält für die Fed-Sitzung am 31. Juli eine Zinssenkung von 25 Basispunkten für völlig ausreichend. Mehr sei nicht nötig. Zack. Das bringt den Dollar wieder nach oben, damit den Euro nach unten auf sein Tagestief bei 1,1239.

Aber warum verdammt nochmal fällt dann jetzt der Dax? Der schwache Euro müsste ihn eigentlich eher nach oben pushen? Einerseits soll man im Sommerloch nicht jede Kursschwankung überinterpretieren (wenig Liquidität im Markt vorhanden). Andererseits begann der Dax vorhin genau dann zu fallen, als Aussagen von Angela Merkel bekannt wurden, dass die deutsche Wirtschaft sich gerade in einer schwierigen Phase mit schwachem Wachstum befinde!

Und so kann es doch tatsächlich sein, dass Dax und Euro im Augenblick im Tandem fallen (Chart seit heute Nacht).

Dax und Euro am Fallen

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