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Diese US-Aktie ist aktuell der große Trump-Gewinner

Donald Trump´s Sanktionen treffen den Bereich Stahl und Aluminium in China. Somit werden diese Produkte für US-Importeure dank des Extra-Zolls drastisch teurer. Also woanders den Rohstoff kaufen? Wie wäre es zum Beispiel beim russischen Aluminium-Giganten „Rusal“? Dann kaufen wir…

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FMW-Redaktion

Donald Trump´s Sanktionen treffen den Bereich Stahl und Aluminium in China. Somit werden diese Produkte für US-Importeure dank des Extra-Zolls drastisch teurer. Also woanders den Rohstoff kaufen? Wie wäre es zum Beispiel beim russischen Aluminium-Giganten „Rusal“? Dann kaufen wir (die US-Verarbeiter) unser Aluminium eben dort?

Nein, das geht ja auch nicht mehr. Denn die jüngst verschärften US-Sanktionen gegen Russland treffen auch Rusal. US-Firmen dürften an Rusal nichts mehr liefern, und von Rusal auch nichts mehr kaufen. Für Firmen außerhalb der USA drohen Probleme mit der US-Administration, wenn sie mit Rusal Geschäfte machen. Also können amerikanische Aluminium-Importeure von Rusal nichts mehr kaufen, und aus China nur drastisch teurer importieren.

Was ist die Folge? Am US-Markt steigen die Preise für Aluminium, und zwar deutlich! Und wo Rohstoffpreise steigen, und wo der Rohstoff ein knappes Gut ist, da steigen wohl auch die Gewinnmargen für die Verarbeitende Industrie! Und da ist der US-Aluminium-Gigant „Alcoa“ der große Gewinner. Hinzu kommt noch, dass Alcoa gestern Abend seine Quartalszahlen veröffentlichte. Die Zahlen waren gut. Aber viel interessanter fand der Markt den Geschäftsausblick, den Alcoa gleichzeitig darlegte. Das Defizit an Aluminium werde am Markt drastisch zunehmen. Zitat aus dem Alcoa-Geschäftsbericht von gestern Abend zu den Aussichten:

Due to delays in projects to expand smelters in China, the Company expects the global aluminum deficit to grow to between 600 thousand metric tons and 1 million metric tons, up from last quarter’s deficit estimate of between 300 thousand metric tons and 700 thousand metric tons. Global aluminum demand growth is projected between 4.25 to 5.25 percent. In alumina, Alcoa projects a global deficit between 300 thousand metric tons and 1.1 million metric tons for full year 2018, primarily due to supply disruptions in the Atlantic region. This projection compares to last quarter’s expectations of a balanced market.

Dementsprechend hat Alcoa seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr deutlich erhöht, von bislang 2,6-2,8 Milliarden Dollar auf jetzt 3,5-3,7 Milliarden Dollar. Die Alcoa-Aktie stieg in den letzten Tagen schon gut an – seit Anfang April von 45 auf 59 Dollar! Gestern Abend schloss die Aktie mit 59,40 Dollar. Nachbörslich stieg sie heute Nacht durch die Anhebung der Gewinnprognose um 4,65% auf 62,16 Dollar. Wie man im ersten Chart sieht: Der Preis für Aluminium fing Anfang April an kräftig zu steigen – parallel dazu stieg auch die Alcoa-Aktie. Ob der Optimismus bei Alcoa sehr lange anhält, ist fraglich. Schließlich profitiert man jetzt von einer politisch herbeigeführten Marktverzerrung. Und solche Verzerrungen halten in der Regel nie ewig!

Aluminium

Dow Jones Alcoa
Die Alcoa-Aktie seit Ende 2017.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Thanksgiving-Party

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die steigenden Corona-Zahlen in den USA werden an der Börse derzeit ignoriert. Die Kurse kennen aktuell nur eine Richtung. Positiv zu werten ist auch, dass vermutlich die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen neue US-Finanzministerin werden sollte.

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Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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